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Thema: Hydrophob

  1. #1
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    Standard Hydrophob

    Ein bemerkenswerter Anstrich: http://www.youtube.com/watch?feature...&v=IPM8OR6W6WE.
    Aber was sind die Auswirkungen auf die Gesundheit ?

  2. #2
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    Hmm da mach ich mir keine Sorgen denn ich lutsche mein U-Schiff zur Zeit ja auch nicht ab!

    Allerdings wie bekommt man ein hydrpophobes Schiff ins Wasser?? Und wie lange hält die Furcht vor dem Wasser an??
    Gruß Norbert

  3. #3
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    Sieht zwar interessant aus aber dein Schiff wird damit eher langsamer kann ich dir versichern.
    Der wasserabstössende Effekt führt zu mehr (Mikro)Verwirblungen am Rumpf die mehr Widerstand geben.
    Auch Hochglanzlack hätte den Effekt.
    Ein schiff sollte sogar eine leicht aufgeraute Oberfläche ( Schmirgelpapier 200-400 oder so) haben für den niedrigsten Widerstand.
    Sogenannter "Haifischhaut Effekt".
    Ad

  4. #4
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    Zitat Zitat von BlankenAd Beitrag anzeigen
    .......Ein schiff sollte sogar eine leicht aufgeraute Oberfläche ( Schmirgelpapier 200-400 oder so) haben für den niedrigsten Widerstand.
    Sogenannter "Haifischhaut Effekt".
    Ad
    Schon richtig,
    matte Oberfläche ist am Besten, gefolgt von
    glänzender Oberflächer. etwas schlechter und
    bewachsene Oberflächer, die ist aber noch viel schlechter.

    Wenn das Zeug nachhaltig den Bewuchs verhindern kann wäre es eine echte Alternative zu Antifouling.
    Auch aus ökologischer Sicht. Wer weiß mehr von diesem Zeug?

    Gruß Franz

    @ Norbert: Wenn Du das Schiff beherzt ins Wasser drückst, gibt es auf.

  5. #5
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Schon richtig,
    matte Oberfläche ist am Besten, gefolgt von
    glänzender Oberflächer. etwas schlechter und
    bewachsene Oberflächer, die ist aber noch viel schlechter.

    Wenn das Zeug nachhaltig den Bewuchs verhindern kann wäre es eine echte Alternative zu Antifouling.
    Auch aus ökologischer Sicht. Wer weiß mehr von diesem Zeug?

    Gruß Franz

    @ Norbert: Wenn Du das Schiff beherzt ins Wasser drückst, gibt es auf.
    Hier ist eine entsprechende Diskussion: http://www.boatdesign.net/forums/boa...ngs-46184.html

    Matte Oberflächen: http://www.boatdesign.net/forums/hyd...ter-44514.html

  6. #6
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    Es wäre toll, wenn man solche Beschichtungen dauerhaft hinbekäme.

    Als Antifouling werden sie aber nie wirken. Einfach mal überlegen, wie sich Bewuchs am Rumpf festhält und wie die Schicht das festhalten (verankern) verhindern will.
    So long -> Tom

  7. #7
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    Zitat Zitat von TomM Beitrag anzeigen
    Es wäre toll, wenn man solche Beschichtungen dauerhaft hinbekäme.

    Als Antifouling werden sie aber nie wirken. Einfach mal überlegen, wie sich Bewuchs am Rumpf festhält und wie die Schicht das festhalten (verankern) verhindern will.
    Die Diskussion darüber läuft im boatdesign.net (Link s.o.). Darüber hinaus gibt es wissenschaftliche Untersuchungen bis hin zu einer Dissertation zum Thema.
    Käuflich ist die Substanz inzwischen sogar bei Ebay (http://www.ebay.de/itm/Fabric-Waterp...item51a466efd8), so dass jeder seine eigenen Versuche unternehmen kann.

    http://hss.ulb.uni-bonn.de/2010/2047/2047-1.pdf und aus Sicht der Bionik: http://suite101.de/article/superhydr...#axzz2M0MnTDvE , aus der Sicht des SPIEGELS - http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...-a-797817.html. Autopolitur: http://www.autofinish-inntal.de/inde...nobeschichtung

    Gibt es Lotus-Effect® Antifouling-Beschichtungen für Schiffe und Boote?

    Noch nicht. Selbstreinigende superhydrophobe mikro- bis nanostrukturierte Oberflächen mit der Markenbezeichnung Lotus-Effekt® umfassen eine 3-Phasen Interaktion zwischen Festkörper, Luft und Wasser. Dauerhaft unter Wasser kann es keine Selbstreinigung nach dem Lotus-Prinzip geben. Dies hat zur Konsequenz, dass der Einsatz auf Schiffsrümpfen, in Pipelines, Drainagen oder bei Herzkathetern keinen Sinn macht.
    Geändert von Manfred.pech (26.02.2013 um 13:22 Uhr)

  8. #8
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    Stimmt Manfred, stimmt alles. Wir sind seit über 15 Jahren in dem Thema.

    Bionik in eBay - passt das? Denk einfach mal nach wo den die Probleme liegen könnten. Es gibt bisher jede Menge Probleme. Untergrundvorbereitung, definierte Ausbildung der Oberfläche, Applikationtechnologie...

    Drei Systeme gibt es auf dem Markt, chemisch haftende "Polymere" mit hydrophoben und oder lipohoben Eigenenschaften. Partikelprozesse im Sol/Gel Verfahren und allerlei "draufklebe" Verfahren. bei denen z.B. Teflonpartikel in Wachsen oder Ölen aufgebacht werden.

    Ein "Ausprobieren" ist zwar nett, aber sagt nix über Langzeitverhalten, und Haltbarkeit und Entfernbarkeit.

    Entfernbarkeit ist das Stichwort am Boot, schon mal einen Wasserpass gemalt?

    Das zweite Stichwort ist eben die Bewuchshemmung, das klappt nicht, denn die Polypen "greifen" durch nanometrische einfach hindurch. Du hast keine Haihaut, die lebt, sondern totes Gelcoat.

    Übrigens haben sich offiziell nahezu alle Hersteller zurückgezogen - eben WEGEN der reißerischen Werberei mit "never again clean the surface". Soweit sind wir noch lange nicht! Schau Dir Dein Video an - beim Öl wird brenzlig für die Arbeitshandschuhe, wurde auch schnell ausgeblendet.
    Geändert von TomM (26.02.2013 um 17:25 Uhr)
    So long -> Tom

  9. #9
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    @tom
    Hast Du Dir die Bilder von International zu der Eisbrecher Farbe angesehen? Der weiße Rumpf ist 60 Monate im Wasser gewesen - mit der Belastung durch Abrasion und Biofoul - und nix ist zu sehen.

    Irgend etwas muss doch drann sein, daß die das hinkriegen und wir nicht über den Zeitraum.

  10. #10
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    Ich denke, dass es einen großen Unterschied macht ob ein Boot/Schiff bewegt wird oder nicht. Yachten liegen zur Hälfte der Saison still. Berufsschiffe eben nicht. Eisbrechen werden sicher anders mit Bewuchs belastet als ein Schiff im Mittelmeer oder gar in Kapstadt.

    Es wird sicher einzelne Fälle geben wo das Prinzip anwendbar ist und viele andere, wo eben nicht. Nur, mit Bionik im engeren Sinn hat das dann nicht mehr so viel gemeinsam.

    Es sollte doch zu denken geben, die sog. Nanoprodukte liegen in den Baumärkten fast immer in der Schmuddelecke, das was es bisher im Handel für Endverbraucher gibt bringt mehr Probleme als es löst.
    So long -> Tom

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