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  1. #41
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    Zitat Zitat von Nicknolte Beitrag anzeigen
    Und genau da muss es dann klingeln... Was geht es einen an?
    Ja da wird einer von einer Jugendgang abgezogen (beklaut), was geht es einen an?

    Zitat Zitat von Nicknolte Beitrag anzeigen
    Dürfen / sollten wir uns so verhalten? Hatten wir das nicht schon mal? Netzwerke untereinander sind ja IO, aber wo ist die Grenze?
    Ja früher hatten wir solche Verhaltensweisen, die nennt man soziale Kontrolle, und sind genau das was in anonymisierten Gesellschaft häufig fehlt. „It takes a town to raise a kid“ Und nur weil man sie auch missbrauchen kann heißt es eben noch lange nicht das man sie nicht braucht. Was man dann eben sanktioniert ist der eigenen Urteilsfähigkeit überlassen, für mich gehört Diebstahl dazu.
    Mit besten Empfehlungen

    PS. Bei der Blacklist bin ich allerdings vorsichtig, aber nur weil halt auch falsche drauf landen können. Shit happens

  2. #42
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    Zitat Zitat von Stine Larsen Beitrag anzeigen
    Schwarze Listen finde ich etwas uebertrieben,aber in DK kann man neuerdings seinen " Nachbarn" anonym bei der Kommune melden!Konnte man ja schon immer jedoch fordern die Kommunen neuerdings die Buerger dazu auf .
    Das allerdings halte ich für eine sehr bedenkliche Entwicklung. Staatlich gefördertes Denunziantentum...das hatten wir in Deutschland auch schon mal. Und wie das ausging wissen wir alle.

    Die Gründe mögen noch so gerechtfertigt sein, aber das ist der falsche Weg die Probleme zu lösen. Damit wird eine Tür aufgestoßen die irgendwann nicht mehr geschlossen werden kann.
    Michael
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  3. #43
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    Standard zu nicknoltes was gehts mich an

    Das ist nun die Frage, wo sich die Geister scheiden. Ich segel z.B. Wettfahrten. Macht da einer, der nicht zu meiner Gruppe gehört, den Motor an, um die Luvtonne doch noch zu packen und ich sehe das, melde ich das der Wettfahrtleitung. Sehe ich, wie einer bei Dir an Bord nen Block klaut nd damit auf seine Yacht verschwindet, sage ich Dir: Der da war es.
    So mache ich es auch beim Hafenmeister. Ich habe mir auch schon aufm P-Platz beim Supermarkt unfreundliche Worte eingehandelt, weil ich sah, wie eine halbalte Blondine ihr VW Cabrio an einem Renault schubberte und dann schnell auf einen anderen P-Platz weit weg vom Tatort fuhr, sich nen Einkaufswagen schnappte und einkaufen wollte. Ich sprach die Dame auf das Malheur an, sie tat völlig entrüstet, so habe ich dem Geschädigten die Autonummer der Dame übermittelt und meine Adresse für Zeugenaussage...ich halte von der Ansicht "was gehts mich an" nicht allzuviel. Das mag ein anderer, Du z.B., als Verpetzermentalität o.Ä. brandmarken, egal, da sind wir dann nicht einig. C.

  4. #44
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    Tja, da stehen sich also nun staatlich gefördertes Denunziantentum und die Unkultur des Wegsehens gegenüber...... Da fällt es schwer sich zu entscheiden.....
    Ist es auch staatlich gefördertes Denunziantentum, wenn der Nachbar dir sagt, wer in dein Boot eingebrochen ist und dir in die Koje geschissen hat? Oder wäre das angemessen?
    Tja, eine optimale Lösung gibt es wohl nicht, aber wenn ich Hafenbetreiber wäre, würde ich eine Erinnerungsliste mit den Gebürenprellern aushängen. In groß...

  5. #45
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    Ich gebe zu, das ist keine einfache Gradwanderung. Aber wenn ein Staat seine Bürger auffordert, ihre Mitbürger zu bespitzeln dann erweckt das bei mir ein ziemlich ungutes Gefühl.

    Wie gesagt, es ist sehr schwer hier irgendwo eine Grenze zu ziehen, aber von meinem Bauchgefühl ist sie hier überschritten.
    Ich denke die staatliche Aufforderung ist es die mir Bauchschmerzen bereitet.

    Wenn jemand aus freien Stücken Ordnungswidrigkeiten meldet ist das ein anderes Thema. Derjenige macht sich damit zwar nicht unbedingt beliebt, aber zumindest rechtlich ist ihm nichts vorzuwerfen. Ich denke dabei an die liebenswerten Zeitgenossen, die jeden Falschparker anzeigen.

    Letztendlich entscheidet die Gesellschaft, was als Kavaliersdelikt angesehen wird und was als ahndungswürdiges Verbrechen. Wobei die Moralvorstellungen der Gesellschaft und die Gesetzeslage nicht unbedingt kongruent sein müssen.

    Aber das wird jetzt schon recht philosophisch und hat mit dem ursprünglichen Thema nicht mehr viel zu tun.
    Michael
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  6. #46
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    Sind Schmarotzer und wie vorher schon erwähnt mit Lichtstrahler in die Wolken schreiben. Weiterhin Rechnung an den Eigentümer und Liste an alle übrigen Hafenbehörden in DK senden. In der Berufsschifffahrt werden die Dampfer dann an die Kette gelegt bis Die Schuld und die dann zusätzlich aufgelaufenen Kosten für die Anzeige beglichen sind.
    Deshalb ist dieser Aushang noch richtig milde.
    Einer geht noch rein - Hau wech den Scheiss

  7. #47
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    Eines sollte wohl einsichtig sein. Ein Gemeinwesen in dem nur das jeweilige Opfer und die staatlich beauftragten Ordnungskräfte für die Einhaltung von Regeln zuständig sind, kann nicht gut funktionieren. (Siehe z.B. Sizilien)
    Ein Staat in dem hinter jedem Fenster der Blockwart sitzt ist nicht erstrebenswert.
    Wie ich schon sagte. Was man dann eben sanktioniert ist der eigenen Urteilsfähigkeit überlassen. Dazu muss man aber eben auch Werte und Urteilfähigkeit besitzen.
    Und vielleicht ist auch diese Diskussion nützlich einigen, welche auf ein gewisses klammheimliches Einverständnis für ihre Dieberei hofften, (man beklaut ja keine Person, sondern ist nur clever) diese Werte klar zu machen und zu zeigen das dem eben nicht so ist.
    Mit besten Empfehlungen

  8. #48
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    [QUOTE=MichaelK;1231587]Ich gebe zu, das ist keine einfache Gradwanderung. Aber wenn ein Staat seine Bürger auffordert, ihre Mitbürger zu bespitzeln dann erweckt das bei mir ein ziemlich ungutes Gefühl.

    Wie gesagt, es ist sehr schwer hier irgendwo eine Grenze zu ziehen, aber von meinem Bauchgefühl ist sie hier überschritten.
    Ich denke die staatliche Aufforderung ist es die mir Bauchschmerzen bereitet.


    Dann bleibt nur noch eine Erhöhung der Liegeplatzgebühren übrig.
    Einer für Alle, alle für einen. Das nennt sich gute Seemannschaft, schließlich sitzen wir sitzen alle in einem Boot.


    Handbreit
    RD

  9. #49
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    Zitat Zitat von Andreas120 Beitrag anzeigen
    ......oder es besteht eine andere Möglichkeit das Hafengeld zu bezahlen - z. B. ganz konventionell mit Vordruck in einem ausliegenden Umschlag in einem dafür bestimmten Briefkasten zu versenken.
    Wird dann noch geprellt, halte ich das Vorgehen allerdings für akzeptabel.....
    Das geht auch ohne Vordruck. Eigenen Zettel selbst beschriften und in den Briefkasten ( den sollte es allerdings geben) Haben wir schon verschiedentlich gemacht. Kein Problem und sowieso ein Gebot des Anstands...
    GENERELL bin ich kein Freund von öffentlichen Prangern.

  10. #50
    Ausgeschiedener Benutzer Gast

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    Zitat Zitat von MichaelK Beitrag anzeigen
    Das allerdings halte ich für eine sehr bedenkliche Entwicklung. Staatlich gefördertes Denunziantentum...das hatten wir in Deutschland auch schon mal. Und wie das ausging wissen wir alle.

    Die Gründe mögen noch so gerechtfertigt sein, aber das ist der falsche Weg die Probleme zu lösen. Damit wird eine Tür aufgestoßen die irgendwann nicht mehr geschlossen werden kann.
    Unsinnige Argumentation, denn auch ein "was gehts es mich an" gleich einem Wegschauen; hat in der von dir angeführten Epoche der deutschen Geschichte für unsägliches Leid gesorgt.
    Also nicht immer gleich die Keule schwingen.

    Zurück zum Ursprung:

    Wer sein Hafengeld nicht bezahlen will bzw. nicht bezahlt, handelt einfach kriminell!
    Und wenn ich deswegen öffentlich bekannt werde, nun ja - spätestens dann kann ich ja über meine Ersparniss nachdenken und vielleicht finde ich ja aufgrund des öffentlichen Anstoßes einen Weg meine Schuld zu begleichen.

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