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  1. #11
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Hallo,

    hier wird teilweise mit Primocon versiegelt:
    das zähe/dicke Sediment vom Topfboden.


    Peter

  2. #12
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    Zitat Zitat von Belle Vie Beitrag anzeigen
    Alles lesen.
    Erst austrocknen und dann versiegeln.
    TO will doch an Land bleiben, falls es trockenen muss.

    Wie soll er es machen, offen lassen und warten bis mehr Wasser Eintritt?
    So würd ich es auch machen : das Antifouling entfernen, den Rumpf sehr gut mit Wasser reinigen(spülen), das Schiff schön lange Austrocknen lassen und es dann versiegeln.

  3. #13
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    @ Belle Vie
    Hast Recht , ich habe nicht zu Ende gelesen...

  4. #14
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    Zitat Zitat von lifehiker Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die Antworten!

    Also Osmose ist es wahrscheinlich kaum. Feutchtigkeitsmessungen wurden gemacht und da war nichts zu finden, ich war dabei. Die Sache mit dem Diol scheint mir der Sache am nächsten zu kommen. Was hat das zu bedeuten? Kann man oder muss man etwas dagegen unternehmen?

    Was die freigekratzte Stelle beim Skeg angeht: An dieser Stelle bin ich auf das Problem gestossen weil sich dort eine Blase gebildete hat die dann aufgeplatzt ist als ich rumgedrückt habe und die Flüssigkeit ausgetreten ist.
    Unterscheide bei Osmose zwischen Ursache und Wirkung. Natürlich ist es keine Osmose, sondern wird durch osmotische Prozesse (Feuchtediffusion) verursacht. Der Bereich am Skeg hat eine Stahlverstärkung die einlaminiert wurde. Damit das hält wurde beim überlaminieren die Verstärkung mit einem Poxid vorgestrichen. Wurde der Stahl aber nicht ausreichend vorher gegen Korrosion geschützt, dann reagiert er auf Feuchtigkeit die immer in ein Laminat über Jahre eindringt. Das Poxid und der Stahl reagieren auf Feuchte, daher auch die schwarze Farbe der austretenden Flüssigkeit.

    Wenn einer meint das lässt sich trocknen, dann müsste das Boot für einige Wochen bei 60°C in eine Trockenkammer, versiegeln ist möglich, da aber sich Drücke bis zu 20 Bar aufbauen bei solchen Prozessen, bricht das wieder durch. Eine Feuchtemesung würde wegen der Stahleinlage nicht funktionieren. Klebe mal den Bereich wo die Blase war mit einer hitzebeständigen -transparenten Folie ab, ca. 30 x 30. Erhitze dann die Oberfläche mit einen Heizlüfter. Bilden sich dann uner der Folie Wasserperlen, dann weißt Du dass der Skeg durchfeuchtet ist.

    Wegen der Verhältnismäßigkeit, im Grunde nichts machen, Primer darüber, dann Antifouling, das geht einfach und schnell.
    mfg
    Geändert von Engel (30.07.2013 um 13:48 Uhr)

  5. #15
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    Moin,
    habe selbst eine 900.
    Im Winterlager kommt immer etwas Feuchtigkeit an der Verbindung Rumpf/Kiel heraus.
    Kann man dicht machen, muss man aber nicht.
    Im Rumpf ist eine 30 mm Stahlplatte eingegossen, durch die die Kielbolzen gehen.
    In unserem Leben wird die nicht durchgammeln.
    Die 900er sind alle etwas unterschiedlich.
    Bei mir ist Ruderblatt und Skeg (VA) hohl und da ist immer etwas Wasser drin.
    Habe mal probiert das anzubohren, hat aber nicht gebracht. Nun lasse ich das so.
    Die alten, aber zuverlässigen Motoren lecken gern ein wenig.
    Diesel findet immer einen leichteren Weg nach außen. Kann der Grund für den Übergang Rumpf/Kiel sein.
    Absaufen wirst du aber deswegen nicht.

    Gruß
    Jörg

  6. #16
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    Wow das geht hier aber prompt mit den Antworten. Da mailt und telefoniert man wochenlang mit Experten ohne brauchbare Resultate und hier hat man in einem Tag brauchbare Antworten.

    Ich werde sobald als möglich den Feuchtigkeitstest den Engel vorschlägt, machen. Das wir sicher recht dampfen .

    Der Verhältnismässigkeit wegen denke ich auch das die Variante zuerst Primer dann Antifouling sinnvoll ist.

    Ich habe mir auch schon überlegt das Ruder auszubauen, resp. abzustützen und die untere Ruderblattaufhängung zu entfernen um die Steifigkeit des Skegs zu überprüfen. Frage mich aber zwischenzeitlich ob sich der Aufwand lohnt.

    Danke und Gruss

    Andreas

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