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  1. #41
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    Zitat Zitat von storv Beitrag anzeigen
    Die Besserwisser hier sollen sich mal bitte das Schema hier http://www.marinepartseurope.com/en/...-44-15157.aspx ansehen und mir dann erklären, warum es NICHT funktionieren kann, eine Links- gegen eine Rechtsschraube zu tauschen! Lieber Gott, gib bitte den Unwissenden das Wissen und den Wissenden die Einsicht und das Vergeben...

    Aber natürlich habt ihr Recht und ich meine Ruh'!...
    Gruss,
    -wolfram
    Wolfram warum so agressiv? ich bin doch froh das du als Fachmann hier mal endlich erklärende Worte findest damit die Unwissenden Dank deiner Hilfe zu Wissenden werden.

    kannst du mir bitte dies etwas genauer erklären, wenn möglich in netter, sonntäglichen, milden Form.
    Zitat von storv:
    "Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Ja, das geht, wenn die Übersetzungsverhältnisse gleich sind."

    warum? was hat das mit den Übersetzungsverhältnissen zu tun ( die zugegebenerweise gering sind )?
    ________________
    bogy

  2. #42
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    Moin,

    also, unsere Getriebe sind eher Unter- als Übersetzungsgetriebe, sprich aus 3000 Upm an der Kurbelwelle werden mit 2,5:1 Untersetzung 1200 Upm an der Propellerwelle.

    Sehr häufig sind (mindestens bei mechanischen ... Getrieben) unterschiedliche Untersetzungen für Vor- und Rückwärts: bei meinem Bukh DV 20 mit ZF-Getriebe z.B. Vorwärts 2,5, aber Rückwärts 2,77. Bedeutet schlicht nichts anderes, als daß der Propeller im Rückwartsgang langsamer läuft. Baut man einen Propeller mit "falscher" Drehrichtung ein, muß man mit Einbußen in der Fahrleistung rechnen, da das Getriebe für Vorwärtsfahrt auf "Rückwärts" geschaltet werden muß.

    Ich nehme mal an (weiß es aber nicht genau), daß die unterschiedlichen Untersetzungsverhältnisse etwas mit dem Aufstoppen - dazu nutzt man ja i.d.R. den Rückwärtsgang - zu tun haben.
    Geändert von cr838 (19.08.2013 um 12:24 Uhr)
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  3. #43
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    Hallo Ihr, das mit den unterschiedlichen Übersetzungen für Vorwärts und Rückwärts hat vermutlich mit dem unterschiedlichen Propellerwirkungsgrad zu tun. Der ist natürlich für Vorwärts optimiert, will man nun Rückwärts, so müßte man meiner Meinung nach eine höhere Drehzahl anwenden, um die gleiche Kraft zu erhalten. Mein Vorhaben bezieht sich jedoch vor allem auf den Notfall. Wenn ich nun den Propeller verloren habe, bin ich froh, wenn ich überhaupt was zum draufschrauben habe und damit nach Hause fahren kann. Ob das Wirkungsgradmäßig optimal oder weniger gut ist, ist dann sekundär.
    Es ist in diesem Fred auch die Frage aufgetaucht, welchen Gang man zum Propellerfeststellen nimmt. Mein Manual sagt da eindeutig: Nicht den der Fahrtrichtung entsprechende Gang. Beim Vorwärtssegeln muß also zum Blockieren der Welle der Rückwärtsgang eingelegt werden. Der Grund hierfür ist klar: der Gang wird durch Zusammendrücken einer Lamellenkupplung erzeugt, initial durch eine kleine Feder, die beim Gangeinlegen das Lamellenpaket zusammendrückt. Der eigentliche Arbeitsdruck für die Kupplung entsteht vermittels Servofunktion, indem der Einrückhebel an einer schiefen Ebene anläuft, die durch das übertragene Drehmoment verschoben wird. Je mehr Drehmoment, deso fester die Kupplung.
    Wenn man beim Schiebebetrieb den Vorwärtsgang einlegt, so wird dieses geringe initiale Andruckmoment nicht verstärkt sondern vermindert: Die Kupplung kommt ins Rutschen. Bei dieser Betriebsart verschleißt jede Kupplung rasend schnell!
    Reine Rotation bei Leerlauf schadet dem Getriebe nicht, steht ebenfalls unmißverständlich im Handbuch.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  4. #44
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    Hallo lieber Sucher.

    Respekt respekt...
    Die Nummer die Du hier abzogen hast lässt mich schmunzeln.
    Erst stellt Du eine Frage , dann Beantwortest Du sie Dir final selber ,weil Du ja die ganze Zeit mit dem Manual in der Hand, warscheinlich eher vor Lachen auf dem Boden rumgerollt bist was die Trottel hier sich einen abmühen...
    Mancher hat hier sogar seine - sofern jemals ansozialisierte -Kinderstube vergessen und laut rumgeprollt.
    Und das alles schön grinsen vor dem Rechner -- Ja nicht zu viele Informationen gebend -- Sodas nur genug Druck auf dem Kessel selbsternannter Experten bleibt...
    Gaar nicht doof die Nummer....Respekt !

    Alerdings bleibt eine Sache die ich mir nicht ganz zusammenreimen kann.

    Nach dem Notfall und dem Heimkommen mit Propeller der die Kupplung von deinem Getriebe schädigt .....
    Kaufst Du dir dann danach einen passenden Propeller ?????

    Das lässt mich jetzt grinsend vor dem Rechner sitzen ......make my day dude ....


    sagt ein grinsender Ralf

  5. #45
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    Hallo Wigorex, Du unterstellst mir zuviele Hintergedanken. Ich sehe mich mit einem Wust von Handbüchern, Skizzen, eigenen Beobachtungen, angelesenen Dingen konfrontiert und suche mich da hindurchzubeißen. Wenn ich nun erstmal für ein Problem keinen tragfähigen Lösungsansatz finde, so stelle ich die Frage in das Forum. Ich habe das schon mehrere Male getan, und finde, das ist der eigentliche Sinn und Zweck des Forums.
    In diesem Fall wurde das Problem richtig sinnvoll (Kompliment an die Foristen) fast ohne Sarkasmus in mehrere Richtungen ausgelotet. Das enthebt mich ja nicht der Notwendigkeit, selbst weiter nachzudenken, und ich habe an diesem Fortschritt auch das Forum teilhaben lassen. In diesem speziellen Fall ist das Problem Meiner Meinung nach sehr befriedigend gelöst worden, durch Anregungen aus dem Forum, und auch durch Eigenes Nachdenken. Auch das habe ich dem Forum mitgeteilt. Warum also die Häme?
    viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  6. #46
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    @bogy vom 18.08: Weil dann die Drehrichtung des Propellers egal ist. Er läuft mit gleicher Drehzahl und mit gleichem Drehmoment, bringt also die gleiche Kraft auf, das Boot zu treiben. Darum geht's doch, oder? Der Rest ist einfach die Hebeleinstellung: Wenn ich nach meinem Gusto möchte, dass der Hebel in die "richtige" Richtung gelegt wird, muss ich ggf. den Bowdenzug anders herum im Getriebehebel befestigen, damit ich wieder vorwärts fahre, wenn ich den Hebel wie gewohnt einlege...

    Gruss,
    -wolfram
    P.S. der nicht wirklich agressiv ist, aber über so viele Äusserungen mit mechanischem und hydraulischem Unverständnis erschüttert war und sich daher geradezu genötigt sah, diesem Unfug ein Ende zu bereiten, bevor sich die Gemeinde in krassen Irrtümern verliert...

  7. #47
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    Zitat Zitat von wigorex Beitrag anzeigen
    Um dem Fragesteller dann aber doch noch eine Antwort zu geben:
    Kannst Du den Propeller durch einlegen von Vo/Rückwärtsgang feststellen ?
    Dann hast Du mit Sicherheit ein mechanisches Getriebe.
    Kannst Du den Propeller nicht arretieren dann handelt es sich um ein Hydraulisches Getriebe.

    Bei einem Mechanischen würde ich davon abraten einen Propeller mit anderem Drehsinn zu montieren.
    Bei einem Hydraulischen spielt das keine Rolle -Einfach den Zug oben am Schaltkasten anders einhängen fertig.

    PS:
    Ich habe mir in den letzten Tagen aus Interesse bestimmt 20 Manuals von 5 verschiedenen Herstellen durchgelesen.
    Bei wirklich allen ! war ein Freilauf uneingeschränkt zulässig ( Mechanische und Hydraulische)
    Wo kommt eigentlich diese Rückwärtsgang einlegen und Propeller fixieren manie her ?

    War das früher mal so ?
    Und geistert immer noch als Psuedo vorschrift in der Gegend rum ?

    VG Ralf
    Weil das Geräusch und die Vibrationen der mitlaufenden Welle als störend empfunden werden?

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