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  1. #21
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    Zitat Zitat von Fly&Sail Beitrag anzeigen
    SW Fock nur mit Arretiermöglichkeit! Ohne die Möglichkeit zum Beiliegen wäre mir zu unsicher.
    Je nach Ausführung gibt es Stopper für die Schiene oder man bändselt das Schothorn mit einer Leine an oder setzt hilfsweise eine Schot und führt sie über die Blöcke für die Genua auf die Winsch.

    Man könnte nach rund 6 Jahren mal wieder beiliegen...

  2. #22
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    Die SWF ist was feines, wenn man eine kleine Crew hat oder gar einhand unterwegs ist. Carsten hat's schon gesagt: Bei wenig Wind eine Katastrophe, sondern erst ab 4 hoch am Wind brauchbar. Lässt sich nur über den Schotzug sehr eingeschränkt trimmen.

  3. #23
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    Zitat Zitat von LaLaLaLa Beitrag anzeigen
    Gestern auf der Interboot habe ich mir zwei neue Tagessegler ("Daysailer") angeschaut: Sunbeam 28.1 und Saffier 33 (heute in Yacht-Online). Beide habe eine Selbstwendefock.

    Kann mir einer erklären, warum ich Spaß an der Selbstwenderei haben soll? Ich empfinde mein Segeln als Sport. Da kann sich doch der Vorschoter auch mal - außer ein bisschen Trimmen - bewegen? Im übrigen schaffe ich das auf meinem alten Kahn auch alleine. Die Kaffeefahrten finden doch normalerweise auf den dickeren Pötten statt - ist das jetzt Sinn und Zweck der Tagessegler? Ich finde es unattraktiv (genauso wie die beiden Steuerrädchen auf der Saffier, Pinne gibt's alternativ).
    zu einem SWF zwingt dich doch keiner,

    möchte aber meine SWF nicht missen,

    da wir oft (männchen+weibchen) alleine unterwegs, ostsee, sind,

    ist es seeehr angenehm,

    IBO

  4. #24
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    Zitat Zitat von cat rig Beitrag anzeigen
    Die SWF ist was feines, wenn man eine kleine Crew hat oder gar einhand unterwegs ist. Carsten hat's schon gesagt: Bei wenig Wind eine Katastrophe, sondern erst ab 4 hoch am Wind brauchbar. Lässt sich nur über den Schotzug sehr eingeschränkt trimmen.
    Wir schoten die SWF ab und an doppelt. Bei Kursen tiefer als 90° TWA wird sie dann über die Genuaschienen geschotet. Das bringt je nach Wind etwas 0,5 Knoten mehr Geschwindigkeit.
    Am Wind haben wir dann den netten engen Schotwinkel, so daß wir richtig gut Höhe laufen können.
    Eine SWF muss genauso aktiv getrimmt werden, wie eine normal geschotete Fock.
    Der große Vorteil ist, daß niemand über dem Leesüll hängend eine Winsch bedienen muss; ab 4Bft. ist das m. E. kein allzu großer Spaß.

  5. #25
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    Selbswendefock ist klasse / S. ist Mist.
    Mal wieder ein untaugliches Thema für einen Glaubenskrieg
    Wie bei allen speziellen Einrichtungen am Boot: Man muss für alles bezahlen.
    ++++ Der Rudergänger ist entlastet wenn er alleine aufkreuzt
    dafür muss er bezahlen mit
    - kleiner Focksegelfläche. Ist das Rigg für ein kleines Vorsegel ausgelegt, kann das begrenzt hinhauen
    - Hürden an Deck
    - schlechte Leistung vor´m Wind
    - keine Holepunktverstellung
    - ....

    Ist das Boot für den Einsatz mit S. ausgelegt, ist sie (mit Einschränkungen) ein Plus an Bequemlichkeit. Wird sie nachgerüstet. ist sie i.d.R. viel zu klein. Sie z.B. auf topgetakelten Schiffen mit Risenvorsegeln nachzüsten ist mit erheblichem Leistungsverlust verbunden.

    Obendrein: Sie ist so klein, dass eine konventionelle Fock in dieser Größe bei der Wende auch keine Mühe machen würde. Mann müsste aber seine Gefechtsposition hinter dem Kampfstand verlassen

    Gruß Franz
    Geändert von grauwal (24.09.2013 um 09:14 Uhr)

  6. #26
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Selbswendefock ist klasse / S. ist Mist.
    Mal wieder ein untaugliches Thema für einen Glaubenskrieg
    Wie bei allen speziellen Einrichtungen am Boot: Man muss für alles bezahlen.
    ++++ Der Rudergänger ist entlastet wenn er alleine aufkreuzt
    dafür muss er bezahlen mit
    - kleiner Focksegelfläche. ...
    Alles relativ; wir haben eine SW-Fock aus einem Laminattuch (alt, geht aber noch) mit rund 23 m². Dazu ein neues Laminatgroß mit rund 34 m², macht zusammen 57 m².
    Ab 3 Bft. mit der Familie oder zu zweit ist man damit schon ausreichend "motorisiert". Bei raumen Kursen kommt dann eine Hilfsschot dran oder sie wird ausgebaumt (oder beides), s.o.

    Neulich hatten wir unterwegs auf die Genua I gewechselt - bei einer Kreuz von > 20 sm mit 1-2 Bft. bringt die einen Zeitvorteil von knapp 1 h, also rechnet sich die 10 Minuten gerödel.

  7. #27
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    Mit Familie oder auf Fluss-Revieren verstehe ich das mit der SW-Fock.

    Die "Daysailer" die ich mir angeschaut hatte, haben aber beide einen gewissen Anspruch bezüglich sportlichem Segeln mit Rüssel, Gennacker, Spi etc. Bei solchen Booten mit einer normalen Fock zu wenden ist doch wirklich kein Akt - oder verstehe ich irgendwelchen Zusatznutzen nicht?

  8. #28
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    Naja, in Verbindung mit einem Code Zero ist es doch schön.
    Hat für alle Wetterbedingungen ein Segel.

    Es kommt auf Crew und Revier an.
    Meine Genua 52qm ist an der See kaum zu bändigen und fast immer zu groß, in Berlin macht sie Spaß und könnte größer sein.

  9. #29
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    Wir haben eine SW-Schiene an Deck und diese "stillgelegt".
    Bei schwachem und mittlerem Wind gibt's die Genua I oder II, bei starkem Wind die GIII aus stärkerem Tuch.
    Alle Segel lassen sich mit Pinne auch einhand wenden. Wenn das Vorsegel in der Wende vorne einfällt, komplett losschmeißen und auf der neuen Leeseite schnell dichtholen. Dann in Lee eine Hand an der Pinne und eine Hand zum Trimmen an der Winsch.

    Zum Reffen beidrehen, Pinne in Lee festsetzen, Groß in aller Ruhe reffen oder ausreffen, Halsen und weitersegeln.

    Das funktioniert bei der SWFock nicht. Klar kann man einen Stopper auf der Fockschiene setzen, aber dazu muss man irgendwie erst einmal nach vorne kommen. Ja, wie denn, wenn man vorher nicht beidrehen kann? Also Pinnenpilot. Ach ja - wenn man dann mit dem Manöver fertig ist, dann muss man ja den Stopper auch noch lösen. Wer's möchte, gerne. Ich nicht.

    Handbreit
    Dirk
    ___/)_/)____/)___

    Contrast 33 - Dirk

  10. #30
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von Contrast33 Beitrag anzeigen

    Das funktioniert bei der SWFock nicht. Klar kann man einen Stopper auf der Fockschiene setzen, aber dazu muss man irgendwie erst einmal nach vorne kommen. Ja, wie denn, wenn man vorher nicht beidrehen kann? Also Pinnenpilot. Ach ja - wenn man dann mit dem Manöver fertig ist, dann muss man ja den Stopper auch noch lösen. Wer's möchte, gerne. Ich nicht.

    Handbreit
    Dirk

    Stopper ?
    Schiffe bei denen die S-Fock aktiver gefahren wird, bzw. gefahren werden muss , z. B. mal backhalten, fahren einen Traveller auf der Fockschiene, dessen Schoten ins Cockpit umgelenkt sind.
    Es lassen sich damit auch verschiedene Schotwinkel für unterschiedliche Kurse einstellen. Sinnigerweise findet man solche immer radialen Schienen für einen Focktraveller allermeist auf Flush- oder Backdeckern. Die Schiene geht also über die gesamte Bootsbreite, was das Einsatzspektrum der S- Fock vergrößert.

    Es spricht nichts dagegen auch einer übliche Schiene auf dem Kajütdach simple, ungeschorene , ins Cockpit umgelenkte Travellerschoten zu verpassen. 8mm Leine , zwei 30er Blöcke an den Nocken der Schiene und zwei lütsche Klampen am Süll , oder unter der Sprayhood , reichen bei den allermeisten Schiffen aus.


    pogo
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (29.09.2013 um 19:51 Uhr)

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