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  1. #1
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    Standard Wie mache ich meinen Bootsmotor winterfest

    Meine Segelyacht wird nächstens ausgewassert. Wie und welche Arbeiten muss ich am Motor (Nanni Diesel, Zweikreiskühlung) vornehmen, um ihn heil über den Winter zu bringen? Für eine ausführliche Anleitung wäre ich sehr dankbar.

  2. #2
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    Bedienungsanleitung oder Buch lesen; da sind die Handgriffe meist so gut und bebildert dargestellt, wie es hier gar nicht so richtig möglich ist. (Ölwechsel, Frostschutz, Impeller, Batterie, ...)

  3. #3
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    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen
    Bedienungsanleitung oder Buch lesen; da sind die Handgriffe meist so gut und bebildert dargestellt, wie es hier gar nicht so richtig möglich ist. (Ölwechsel, Frostschutz, Impeller, Batterie, ...)
    Oder die Suchfunktion bemühen...

  4. #4
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    oder aktuelles Heft des Betreibers dieses Forums kaufen. da steht auch einiges zu drin. Gruss klaus

  5. #5
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    In diesen Heftchen, Tips, Bedienungsanleitungen usw. usf. steht nur Schnulli drin. Das einzige was man machen muss weil es Winter wird ist Frostschutz in den Seewasserkreislauf geben oder alternativ mit Druckluft durchblasen und den Frostschutzgehalt im Kühlwasser prüfen.
    Alles andere (Ölwechsel, Impeller, Kraftstoffilter) macht man dann wenn's fällig ist, also normalerweise so alle zwei, drei Jahre.

  6. #6
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    Zitat Zitat von cat rig Beitrag anzeigen
    Alles andere (Ölwechsel, Impeller, Kraftstoffilter) macht man dann wenn's fällig ist, also normalerweise so alle zwei, drei Jahre.
    Die Hersteller (Yanmar in meinem Fall) geben für Ölwechsel, Ölfilterwechsel, Kraftstoffilterwechsel meistens ein Intervall von 1 Jahr oder n Betriebsstunden an, was auch immer zuerst eintritt. Impeller sollte jährlich kontrolliert und spätestens nach vier Jahren getauscht werden.

    Wenn man also den Herstellerempfehlungen folgt macht es schon Sinn, den jährlichen Ölwechsel in den Herbst zu legen.

    Man kann sie natürlich auch ignorieren...
    Michael
    http://www.sioned.de

  7. #7
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    Das Öl muss gewechselt werden, wenn die Grenzwerte erreicht sind (Basenzahl, Verschmutzung usw.) und das ist bei Bootsmotoren die im Jahr vielleicht 50 Stunden laufen nach einem Jahr nicht der Fall. Das Öl das ich letztes Jahr im Frühjahr rein gekippt habe ist immer noch hell, also keinerlei Verschmutzung. Heutige Öle oxidieren auch kaum noch, was früher der Grund für die Wechselfrist nach einem Jahr war, ausserdem entsteht durch den schwefelfreien Kraftstoff keine schweflige Säure mehr.
    Bei dem Impeller muss man eben sehen. Zwei Jahre hält er auf jeden Fall und wenn es dann noch gut ist d.h. keine Risse drin und nicht abgenudelt schaut man ihn sich nach drei und vier Jahren eben nochmal an. Die Kraftstoffilter dürften "Ewig" halten, wenn man einen sauberen Tank hat, nur an der Straßentankstelle tankt und immer schön Grotamar rein macht.

  8. #8
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    Die Bootsmotoren laufen ja auch in Baumaschinen ( ca. 40 h/Woche ). Glaube kaum, dass die jede Woche ihr Öl wechseln .
    Ich halte für den Motor ein 3 Jahres Intervall und für das Getriebe ein 5 bis 6 Jahres Intervall für angemessen. Alles andere ist Geldschneiderei. Ersatzimpeller und Abzieher, sowie Dichtungen gehören eh in doppelter Ausführung aufs Schiff!

  9. #9
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    Über die Notwendigkeit eines Ölwechsels am Ende der Saison wurde hier im Forum schon in epischer Breite diskutiert.
    http://forum.yacht.de/showthread.php...ht=%F6lwechsel

    Sieht man von den Besonderheiten der genannten Maschine ab, so sind die Jobs an der Maschine bei uns:
    1. Sichtkontrolle der Maschine
    2. Impellerkontrolle und ggf -wechsel alle 200 Stunden, aber nur, weil ich keine Zähne im Zweikreissystem haben möchte.
    3. Jährlich Ölwechsel und -filterwechsel an Motor und Getriebe bei warmer Maschine (unser ZF Getriebe läuft vorschriftsmäßig auf Motorenöl, was wenig gut gegen Scherkräfte ausgelegt ist, eine reine Vorsichtsmaßnahme bei der geringen Menge aber finanziell wie auch der Ölwechsel an der Maschine "verkraftbar" ist)
    4 Öffnen des Seewasserfilters und Auffüllen mit Frostschutz, laufen lassen bis es achtern austritt
    5. Ventileinstellung prüfen
    6. Wasserstand der Batterien prüfen
    7. Wechsel Kraftstofffilter an der Maschine alle 3 Jahre oder wenn auf dem Schauglas unter dem Vorfilter Dreck/Wasser steht oder die
    8. Tankbodenabsaugung Dreck geliefert hat öfter, dann wird auch das mechanische Filter auf der Dieselförderpumpe (bei den Pierburg Pumpen noch vorhanden) gereinigt, ist aber angesichts des sowieso vorhandenen Vorfilters an sich unnötig.

    Machen wir immer so, hat eine gewisse Safety margin: Die Kosten für das Öl sind letztlich trivial im Verhältnis zu möglichen Folgekosten eines unterbliebenen Wechsels. Der Aufwand hinsichtlich Impellerwechsel ist gestiegen mit dem 2-Kreissystem. In den letzten Jahren deutlich mehr Aufwand auf die Reinheit des Tanks/Kraftstoffsystems gelegt, weil die Biodieselbeimengung und daraus resultierende Kontaminationen im Tank zu deutlich gravierenden Schäden an Leitungen, Filter- und Einspritzanlagen und Ausfällen führen.

    Ich habe in den vergangenen Wintern Tanks in verschiedenen Schiffen "befundet" und fast immer Kontaminationen gefunden. In wenigen Fällen waren die mit Grotamar beherrschbar, in den meisten Fällen waren die Tanks so stark verdreckt, dass sie komplett gereinigt werden mußten, auch wenn das technisch manchmal fast gar nicht möglich war.

  10. #10
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    Standard

    In dem verlinkten Thread wird die alte Mär mit der Säure wieder aufgekocht. Ich schrieb es schon. Früher war im Diesel Schwefel der bei der Verbrennung schweflige Säure bildet die dann im Öl landete und die Basenzahl reduzierte. Aktueller Diesel ist schwefelfrei, also auch keine schweflige Säure mehr.
    Gegen Bio Ärger tankt man Aral Ultimate Diesel, da ist kein Biodiesel drin, also auch kein Stress mit Bioschlamm, zumal wenn man noch Grotamar nimmt. Das Thema ist nicht die Kosten für das Öl, sondern die Zeit die man damit verbrät. Um Deine lange Liste abzuarbeiten brauche ich alles in allem einen halben Tag und den gehe ich lieber segeln. Man kann es natürlich auch machen lassen, aber das ist wirklich rausgeschmissenes Geld, zumal beim schrauben auch Fehler passieren können, also sicherer ist man nicht unbedingt unterwegs.

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