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  1. #21
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    Widerspruch, Jeppesens eigene X332, später Fix oder Nix, dann Blond, seit 1997 nur Regatten gesegelt ist stiff und fast wie im ersten Jahr. Die Produkte einer großen Würzburger Werft der späten 90er erlitten häufiger Delaminationen. Obwohl die bestimmt nicht regattiert wurden. Nicht jetzt aufschreien: Nicht alle Würzburger delaminieren. C.

  2. #22
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen

    3. Mit Kettensäge Rumpf in kleine Stücke zersägen und in einen Hexler geben
    Hexeln ist normaler Weise nicht notwenig. Es reicht den Entsorgungsbetrieb zu fragen, wie gross die Stücke sein dürfen, die noch in den Ofen passen.
    Damit wird das Zerstückeln weder angenehmer noch preiswerter.

  3. #23
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    Ich kenne keinen Fall einer ernsthaften Havarie einer skandinavischen Yacht wegen struktureller Probleme (ob nun 40 oder 30 oder 10 Jahre alt). Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

    Bei unseren heimischen Herstellern und den französischen Nachbarn gibts gelegentlich mal sowas (nicht nur der berühmte und umstrittene Kielverlust). Gerade vor kurzem hat sich doch eine Dufour (oder was war das?) auf offener See in Einzelteile zerlegt, irgendwo bei Australien oder Neuseeland?

  4. #24
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    Einspruch Hochwürden.

    Erstens ist Bavaria in Giebelstadt und Giebelstadt ist nicht Würzburg. Zweitens ist das mit den labbrigen Bavarias eine Mär. Die haben von tausenden Booten ein paar verpfuscht und das sit dann hochgekocht worden.

    Gegen formschlüssig eingeklebte Schotten ist absolut nichts zu sagen. Das Verfahren ist wesentlich besser als anlaminierte Flansche wo die Holzschotte dann dran geschraubt sind. Geht aber nur im Serienbau, weil man dazu sehr präzise fertigen muss.

    Bei meiner Beneteau ist das so gemacht und da knarzt und verschiebt sich nix.

    Dass "weiche" Boote gleich "schlechte" Boote sind, da ist auch nix dran. Wie gesagt sind sie alle mehr oder weniger weich. Zur Flexibilität von GFK kann man sich auch Youtube ja mal ein Stabhochsprungvideo ansehen.

  5. #25
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    Zitat Zitat von Barracuda Beitrag anzeigen
    Ich kenne keinen Fall einer ernsthaften Havarie einer skandinavischen Yacht wegen struktureller Probleme (ob nun 40 oder 30 oder 10 Jahre alt). Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

    Bei unseren heimischen Herstellern und den französischen Nachbarn gibts gelegentlich mal sowas (nicht nur der berühmte und umstrittene Kielverlust). Gerade vor kurzem hat sich doch eine Dufour (oder was war das?) auf offener See in Einzelteile zerlegt, irgendwo bei Australien oder Neuseeland?
    Haha, was heisst das denn? Dass nur die Skandinavier ordentliche Boote bauen können. Setzt doch mal die Ostseebrille ab und schaut übern Teich, nein, reicht schon aus nur nach England oder Frankreich zu schauen. Franzosen & Engländer haben sicherlich Faktor 10 mehr anspruchsvolle Hochseesegler in ihren Reihen, von Round The World bis Olympiasiegern gar nicht zu reden, als die gesamte Ostsee mit dem bisschen Deutschland.

    Beneteau, Janneau, Doufour usw... wissen genau wie man Boote baut. Evtl. nicht so schön von innen, weniger teuer/handwerklich aufgesetzt, aber konstruktiv auf hohem Weltniveau. Geschwister meiner alten 40.7 haben im Hochseerennbetrieb weltweit alles geholt was zu holen ist, sind um die Antarktis rum und zig mal um die Welt. Eine hat den Kiel verloren, als sie auf den großen Seen bei Sturm über die Felsen ist. Ob da der Kiel einer X auch gehalten hätte?

    Ist das jetzt eine schwache Konstruktion? Au Mann, Freunde. Gibt noch eine Leben neben HR und Konsorten und ausserhalb des Mare Baltcums.

    ---

    Habe kaum Ahnung von GFK. Aber mein Endruck ist, wenn ich mich in Marinas so umschaue: GFK hält ewig.

    Hans

  6. #26
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    Hans, es geht um 30 jahre alte Boote. Nun sag mal, was du taetest. Da steht eine First oder Dufour von 1983, daneben eine Dehler oder ein Hanseat oder eine Norlin gleichen Jahres. Was kaufst du? Ich am Liebsten die Norlin, C.

  7. #27
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    Zu cat rig. Wir sind da nicht einig. Die verschraubten Schotten und Stringer meine ich nicht, sondern ganz und gar anlaminierte, am besten an Rumpf und Deck. Dazu Laengsschotten und Stringer und Spanten. Keine geklebten Bodengruppen. So macht es nicht nur dk, sondern auch structures, pogo. Das haelt und der Rumpf wird trotz Gfk steif, so steif, dass er Rodrig abkann, ohne dass Leewanten am Wind durchhaengen. C.

  8. #28
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    Bevor wir uns hier die Köpfe einchlagen :
    a) GfK-Rümpfe unterliegen ebenfalls wie Stahl- und Holzrümpfe einem Verschleiss.
    b) Das Problem dabei ist, dass man bis heute nicht weiss (und vielleicht auch nicht wissen will) wie lang ein GfK-Rumpf so verschlissen ist, dass man ihn fachgerecht entsorgen muss.
    c) Der Britische Lloyd hat mir mal erzählt, dass man gerade bei Schiffen Bj. vor 1972 davon ausgeht, dass die Rümpfe mind. 50 Jahre locker halten werden, gesicherte Erkenntnisse gibt es aber nicht.
    d) ..und natürlich spielt die Rumpfdicke, die Qualität des Laminats, Wartung und Pflege eine wichtige Rolle, wenn man die Lebensdauer eines Rumpfes beurteilen möchte.

  9. #29
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    Zitat Zitat von carsten.sauerberg Beitrag anzeigen
    Hans, es geht um 30 jahre alte Boote. Nun sag mal, was du taetest. Da steht eine First oder Dufour von 1983, daneben eine Dehler oder ein Hanseat oder eine Norlin gleichen Jahres. Was kaufst du? Ich am Liebsten die Norlin, C.
    und daneben eine Granada oder Luffe ?..... dann wäre die Granada aussen vor, die Luffe vermutlich auch. bei den obengenannten hätte ich weniger bedenken, vermutlich wäre die Hanseat meine Wahl.

    vielleicht sollte die TE bei nem Holzboot bleiben, der Pflegeaufwand ist höher aber kalkulierbar
    Geändert von Schliejung (03.10.2013 um 08:09 Uhr)

  10. #30
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    Holzschott anlaminiert? Das geht per definition schon nicht. Ein Laminat ist ein Verbund aus lasttragenden Schichten. Holz ist aber massiv. Insofern kann das nur mehr oder weniger angeklebt sein. Das ist m.E. auch kein Unterschied zu in Rumpf und Deck eingeformten Rillen wo dann die Schottwand formschlüssig eingeklebt wird. So eine Schottwand würde auch ohne Kleber halten, wenn sie präzise gefertigt ist, wo soll sie denn hin? Der Kleber hat - im Gegensatz zu der Laminatvariante - nur die Funktion die Lücken auszufüllen.
    Eine Bauweise ist nicht deswegen gut, weil sie althergebacht ist. Gerade bei den älteren Böcken sind diese "anlaminierten" Stellen die kritischen Punkte die sich auch schonmal lösen und dann ist Mathäi am Letzten.
    Eine eingeformte Schottwand die sich gelöst hätte wäre mir nicht bekannt und wäre ggf. auch relativ einfach instandzusetzen.

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