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  1. #41
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    Zitat Zitat von steuermann Beitrag anzeigen
    1978 erstmalig zu Wasser und noch immer bei allen Hochsee-Regatten dabei, man bekommt eben was man bezahlt.
    Damals war das so, heute können auch die Billigen langlebig.

  2. #42
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    Das ist natürlich eine andere Philosophie, HR 39 mit allen E-Helfern und Rollos...dennoch ist es im Hafen ne 39er, da darf bei Seitenwind und dem Anlegen in Vitte auf Hiddensee unter engen Bedingungen nicht allzuviel daneben gehen, denn da drückt Deine Frau nichts mehr ab. Und blockieren darf da auch nichts. Ein Vorsegelwechsel von 1 auf Arbeitsfock wird auch im Hafen zur Kraftanstrengung. So will ich das nicht. Menschen sind unterschiedlich.
    Zur Haltbarkeit: Baum hat m.W. ne Swan, das ist nun nicht typischer Serienbau der Late Seventies, sondern High End, nah am Einzelbau.
    Aber haltbar und Brot und Butter geht auch: die Gib Seas z.B. sind in all ihrer Schlichtheit robust und unzerstörbar wie ein Unimog. Völlig unterbewertete Arbeitspferde, die man nicht klein kriegt. Alle Schotten an Rumpf und Deck anlaminiert, keine Innenschalen, solide Kielwrangen, alles zugänglich, extrem harte 2K Lackierung des Sperrholzes, alles massiv laminiert und recht dick, solide Scharniere, gute Einleitung des Riggs via Tie Rods, nur die Längssteifigkeit sollte man nicht mit Hydraulikachterstag überstrapazieren, sie wird dann kürzer. Aber insgesamt für wenig Geld extrem haltbare Boote, das kann ne HR nicht besser, nur chicer oder gediegener. Carsten

  3. #43
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    Moinsen,

    unterschätzt den Effekt eindringenden Wassers nicht. Viele Schadensbilder, die unter "weich" subsumiert werden, sind keine Ermüdung des GFK durch Dauerbelastung, sondern gehen auf jahrelang unbemerkte oder nicht gründlich beseitigte Leckagen zurück. Leckende Decksbeschläge, die Sandwich zersetzen. Vagabundierendes Wasser hinter Verkleidungen. Leckende Decksduchbrüche von Rüsteisen. Mit Winkellaminat befestigte Sperrholzschotten werden durch solche Leckagen am Hirnholz nass und das Sperrholz quillt auf, je nach Qualität lösen sich auch die Verleimungen der Schichten. Das Winkellaminat ist auf das hauchdünne Zierfurnier geklebt - bei Nässe löst sich das zuerst und das ganze Laminat hält nicht mehr am Schott.
    Derartige Schadensbilder sind hier im Forum häufig zu sehen. 30 Jahre bergen das Risiko von Langzeitschäden durch Pflegemängel - das ist der springende Punkt. Hat aber nix mit dem Werkstoff an sich zu tun - auch jedes Holz- und Stahlschiff kann man bekanntlich mit Pflegemängeln zugrunde richten. Dort ist es aber offensichtlicher.

    Grüße
    Andreas

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