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Thema: Dichtmittel

  1. #1
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    Standard Dichtmittel

    Hallo,

    bin gerade dabei den neuen Tiefen- und Speedgeber einzubauen. Wollte hierzu eigentlich das SIKA 292 als Dichtmittel einsetzen. Nun hatte mein örtlicher Händler aber leider "nur" das Uniflex Marine von Yachtcare auf Lager. er meinte das wäre mindestens gleichwertig! Bin mir wg. mangelnder Quellengaben im WWW nun überhaupt nicht mehr sicher über die Qualität dieses Werkstoffs. Hat einer von Euch sch Erfahrung mit diesem Mittel? Habe auch noch den SIKA Aktivator 205 zur Verfügung, vertragen sich die beiden Komponenten? Sollte ja eigentlich kein Problem darstellen, da es sich ja nur um einen Reiniger handelt, oder?

    Danke& Grüße

    Der Bugspitzer

  2. #2
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    Also: ein PU ist Unterwasser immer zweite Wahl. Egal ob Sika, Yachtcare, Würth oder sonstwas. Besser: Pantera o. vglbares.
    Aber: meine Kielnaht habe ich 2006 mit Uniflex gemacht, die ist bis heute ok. Also kann es so mies auch nicht sein.
    Die Chemie sagt aber, dass Dichtmittel wie Pantera auf SM Polymerbasis wasserbeständiger ist.
    http://www.tbbecker.de/D/pa/ms3000_60.htm
    Wozu Aktivator? Uniflex härtet mit Luftfeuchte. Schluss. Carsten

  3. #3
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    Am Boot nur MS Polymer! Das muss nicht das teure von Panthera sein. Kein Primer, keine Vorarbeiten (ggf. ausser entfetten) UV Stabil, Hydrolysebeständig, klebt wie Atze auch auf nassen Flächen.

  4. #4
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    Oder noch besser Tec-7. Das klebt sogar auf Untergründen wie PE.

  5. #5
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    Zitat Zitat von cat rig Beitrag anzeigen
    Am Boot nur MS Polymer! Das muss nicht das teure von Panthera sein. Kein Primer, keine Vorarbeiten (ggf. ausser entfetten) UV Stabil, Hydrolysebeständig, klebt wie Atze auch auf nassen Flächen.
    Warum nicht eine PU-Dichtmasse?. Der Speedgeber sollte doch nicht geklebt werden, sondern nur abgedichtet werden. Der sollte doch wenn er beschädigt wird auch austausbar sein, ohne dass er mit einer Stichsäge am Unterwasserschiff dann rausgeschnitten werden muss.

    Ich habe immer ein Problem mit Empfehlungen wo einer nicht sagen kann "WARUM" er das empfiehlt und z.B. den Speedgeber dauerhaft unlösbar mit einen MS Polymer am Unterwasserschiff verkleben möchte.
    mfg

  6. #6
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    Unsere Werft ist komplett zu Pantera gewechselt, weil das Zeugs alles kann, nicht so rasch eintrocknet, die Kartuschen somit länger brauchbar sind. Nur bei Teak nehmen sie noch wkt Synthese Gummi mit Silikon. Jedoch kann man natürlich einen Geber mit pu eindichten.Auch mit uniflexpu. C.

  7. #7
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    MS ist u.A. etwas besser dauerhaft Wasserbeständig und UV beständig .
    Und es braucht (fast) nie Haftmittel wie PU.
    PU is einfach ein viel älteres Produkt. MS Ploymer (was man übrigens in jedem Baumarkt bekommt) ist noch recht neu auf dem DIY Markt.
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  8. #8
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    Tec 7 ist MS Polymer. Der Grund warum man Borddurchlässe aller Art einkleben sollte ist, dass Gummidichtungen irgendwann porös werden. Der Geber sitzt ja in einem Gehäuse und das Gehäse klebt man ein. Den Geber kann man ja aus dem Gehäuse raus ziehen wenn er gewechselt oder repariert werden muss.

  9. #9
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    TEC7 ist super benutze nichts anderes

    http://www.tec7.at/tec7/

  10. #10
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    Ich habe immer ein Problem mit solchen Antworten, wenn einer nicht sagen kann WARUM er ein MS-Polymer nehmen soll. Bei Gummidichtungen werden im maritimen Bereichen Viton genommen und die werden auch nicht in 50 Jahren nicht porös.

    Einschränkungenbei MS Polymeren

    .....nicht so UV-stabil wie z.B. Silicon. Gerade die transparenten Sorten sind weniger UV-stabil. Sie können vergilben und sich mit der Zeit auch zersetzen. Das gilt vor allem bei Verwendung im Außenbereich bei direkter Sonneneinstrahlung.



    ......recht geringe Chemikalienbeständigkeit (genauere Infos dazu findet man z.B. bei Weicon in der Broschüre "Elastische Klebstoffe") Nicht für Seewasser geeignet.

    .......keine flächige Verklebung von 2 dichten Materialien möglich, weil so an die Klebefuge keine Luftfeuchtigkeit kommt, was der Kleber aber zum Härten braucht. Klebt man z.B. einen Spiegel an Fließen, legt man mehrere Stränge parallel nebeneinander mit genügend Zwischenraum. Hierdurch kann während der Aushärtung Luft an den Klebesträngen zirkulieren, der Kleber härtet so aus.
    ....Kriechverhalten: Wird eine dickere Klebefuge dauerhaft belastet, kann es dazu kommen, dass die Klebefuge kriecht, sich also dauerhaft plastisch verformt, sich z.B. dehnt. Besonders bei präzisen Verklebungen ist dies von Bedeutung, da z.B. der neu eingesetzte Geber zum Gelcoat sehr schnell undicht wird.



    mfg
    Das transparente Pantera ist nicht Uv -Beständig, die F.arbigen sind es

    Pantera ist salzwasserbeständig, bei konzentrierten Säuren und chlorierten Kohlenwasserstoffen da gebe ich dir recht.

    Für flächige Verklebungen gits den Flächenkleber

    wie soll eine Klebefuge bei einem Geber so dauerhaft belastet werden das eine dauerhafte Verformung und damit Undichtigkeit einhergeht ?
    (Sika würde schon deutlich vorher aufgeben)

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