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  1. #1
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    Standard Pleite-Schiff gebucht?

    Pleitemeldung aus Charter-Branche:
    http://wirtschaftsblatt.at/home/nach...ome%2Findex.do

  2. #2
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    Standard

    Das ist heftig und schade.
    Aber ich hab schon einige an und fuer sich gesunde Firmen den Bach runter gehen sehen, sobald sie SAP
    einfuehrten.

    Ecker war fuer mich immer eine tolle, saubere Firma.

    Gio

  3. #3
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    Standard Steuerrechtliche Probleme in Partnerländern -hahaha

    Zitat aus dem Artikel:
    Die Insolvenzursachen liegen laut Firmenangaben in steuerrechtlichen Problemen in den Partnerländern, welche zu hohen Steuernachforderungen geführt haben.
    /Zitat Ende


    ich kann mir ein leicht hämisches, schadenfrohes Grinsen nicht verkneifen!

    Wie habe ich mich seit mehreren Jahren ständig mitleidig und von oben herab (auch von ECKER.Mitarbeitern/ GF, zuletzt in Tulln vorletztes Jahr) anschauen und schräg anreden lassen, wenn ich auf die schon länger geltenden europäischen umsatzsteuerlichen Vorschriften hingewiesen hatte!

    Wie haben mich ausländische europäische Charterfirmen teilweise "saudumm" angemacht, teils beschimpft, wenn und weil ich auf Einhaltung dies Vorschriften beharrte - Zitat: "You small agent ask all those formalities, other much bigger agents from Germany and Austria never asked that from us..." (dass sie nicht "piss off" dazugeschrieben hatten, fehlte eigntlich noch.

    Wie frage ich mich seit JAHREN, wie es geht, dass jemand, der nach Mwst noch 11-16% Rohertrag erwirtschaftet, 10-15% oder mehr Rabatt obendraufgeben kann... von was leben die alle? Messen, Anzeigen, Prospekte, mailings, Rabatte bis zum Abwinken... aaah...
    6 Mio ausgegeben und nicht soviel eingenommen... das alte Spiel, und selbst JETZT halten Leute wie Herrmann denen die Stange, ein Schelm, wer landsmannschaftliche Solidarität vermutet. (heut hab ich mal den Gamsbart, Schwarzperlenfischerlein... )

    Wäre es nicht an der Zeit, mal endlich zuzugeben, dass man DERARTIGES NICHT gutheissen kann und darf?

    Ich kenne natürlich en detail die Hintergründe bei ECKER nicht, kann es mir aber lebhaft vorstellen... denn es wird nicht der LETZTE sein, den die "steuerrechtlichen Probleme" zerreissen... da gibt es ja einige andere österreichische Charterfirmen mit ganz ähnlichen Strukturen. Kann man nur hoffen, dass die sich intern besser strukturiert und administriert haben! (und warum habe ich so manchen nicht, da haben wir mal drüber telefoniert, weißte das noch? ich habe Recht behalten.)

    Seit JAHREN predige ich es Agenturen und Charterfirmen, beschimpft haben sie mich, bedankt für die offensichtlich hochrelevante Info hat sich bis dato keiner.. (auch DAS spricht für die miserable Kollegialität in dieser Branche, die geprägt ist von Selbstherrlichkeit und Besserwisserei )

    Aber ich habe trotz (oder gerade) wegen meines "Internet-Bauchladens" offensichtlich recht behalten:

    Wer keine ordnungsgemäße steuerrechtliche Abwicklung hat, HAFTET in D (oder eben AT) für die Umsatzsteuer... wer falsche vertragliche Regelungen hat, ist Zwischenmieter mit erheblichen Folgen in Haftung und steuerlich...

    Ich habe mittlerweile seit 2008 insgesamt 3 Steuerprüfungen mit intensiver Behandlung eben dieser Tatbestände unbeschadet überstanden, es hat halt jedesmal einen Haufen Geld für den Steuerberater gekostet, das rein durchzuziehen.
    Aber ich habe keine "unerwarteten Steuerforderungen aus dem Ausland"
    Ein großes Unternehmen mit angeblich qualifiziertem (??) Management und externen Dienstleistern (Steuerberatern) anscheinend wohl.
    Wenn ich in diesem Zusammenhang an die teils unverschämt-arroganten Mails von ahnungsfreien und beratungsresistenten STEUERBERATERN denke, wenn ich an Firmen denke, die erst eigene "schlaue" Konstrukte hatten, und erst nach meinen massiven Hinweisen sich zu ordnungsgemäßer Abwicklung bequemten... DANKE hat keiner gesagt, nichtmal Danke.

    Wie haben mich so manch schlaue "Mitbewerber" herablassend belächelt.
    Wie habe ich geflucht, weil ich keine Harakirirabatte über meinen gross-Rohertrag hinaus geben konnte und weil mir (deswegen) natürlich viele Verträge durch die Lappen gingen.
    Weil der Ehrliche und Korrekte - auch hier belächelt - ist (war..hehe) der Dumme!

    Und ehrlich: ich habe mehrfach i den letzten Jahren diese Thematik auch bei der YACHT anklingen lassen - es hat niemanden aus der Redaktion interessiert, trotz eindeutiger Belege und meiner steten Verwunderung über die Ignoranz vieler Marktteilnehmer.
    YACHT ist nicht investigativ... hier hätte es vielleicht durchaus was genutzt, und E. ist nicht der Einzige und wird nicht der Letzte bleiben, da möchte ich fast wetten. (habe gerade wieder eine Steuerprüfung durchgefochten, ich kleiner Wurschtlerbauchladen, auch hier wieder Augenmerk auf Auslandsumsätze...so ein Zufall, gelle?)

    Liebe Mitbewerberinnen und Mitbewerber - es scheint endlich soweit zu sein - der Fiskus zieht die Glaceehandschuhe aus und es gibt auf die Finger... ich bin gespannt, wer von meiner "Pleiteerwartungsliste" als Nächstes dran glauben muss....

    Interessant die Beträge - über 6 Millionen, dabei hat E schon seit Spätsommer Frühbuchungen verkauft und Anzahlugen kassiert, da E. ja viel ins eigene Haus vermittelt hat, dürfte sich die Frage stellen, ob das "weg" ist, wie die Firmenkonstruktion aussieht (wer ist pleite? Nur irgendeine Firma us dem Geflecht oder alle, oder sind z.B. die kroatischen Subfirmen rechtlich selbstständig und unabhängig und damit außen vor , wurde das Geld bereits an diese (kroatische = unabhängige, ergo wie an Externe) weitergeleitet?
    Wir wissen es nicht.
    Kann man nur hoffen, dass dessen Sicherungsscheine NICHT betragsmäßig gedeckelt sind,lieber Herrmann... (meines Wissens gibt es Höchstdeckungsbeträge pro Charterfirma, z.B. 200.000 EUR in Bezug auf Firma XY, und darüberhinaus gibt´s nichts)

    Letztendlich ist das aber auch egal - es wird - wieder mal - privatwirtschaftliche Unfähigkeit und jahrelange Mißwirtschaft bzw der daraus entstandene Schaden vergesellschaftet.
    Und das ist die eigentliche Sauerei: weil Unfähige sich finanziell (wahrscheinlich) saturiert haben, und die Gesellschaft, wir alle, als Steuerzahler oder als Prämienzahler, dies nun covern müssen (ist aber ein nicht E-spezifisches Ärgernis, betrifft viele heutige "Geschäftsgebaren", wie wir ja alle wissen.)

    Vielleicht wird so endlich mal wieder etwas Wettbewerbsgleichheit hergestellt und die Leute, Kunden erkennen, dass und wie so Manches schiefläuft, und dass der eigene Vorteil auf dem Nachteil woanders basiert.
    Geändert von Yachtango (13.11.2013 um 15:57 Uhr)
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  4. #4
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    Hallo herrman,

    das kann man hier nicht öffentlich diskutieren, zumal wir beide keine Juristen sind.
    Ich weiß jedenfalls, dass gerade in dieser Formulierung ein gewaltiger Haken verborgen liegt.
    Ob das bei E so laufen kann, wenn irgendein STATUS (Insolvenz) nicht erreicht wird (aus welchen Gründen auch immer), weiß ich nicht.
    Ich kenne jedenfalls eine andere Versicherung, dort wird auch eine Insolvenzversicherung zugesagt in dem (kalkulierten?) Wissen, dass z.B. eine ausländische Charterfirma ja erst einmal insolvent werden muss... und zwar deklariert.
    Wenn der Inhaber einfach abtaucht und nicht mehr erreichbar ist, wäre der nicht "de jure insolvent"... (gefährliches Halbwissen, Vorsicht ;-)

    Daher ist es relevant, eine Versicherung zu haben, die bei Nichtleistung einspringt, und man nicht erst den rechtlichen Status abwarten muss.
    Aber wie gesagt: das ist zu abstrakt, ich glaube, da raufen sich auch Juristen die Haare, wenn die die Details nachlesen müssen ;-)

    Interessant wird sein, was aus den Basen und der bisher ja meist zufriedenen Klientel wird.(obwohl ich aus nicht genannten aber offensichtlich wohlinformierten Eignerkreisen dort hinter vorgehaltener Hand schon länger und öfters mehr oder weniger deutliche Beschwerden und Klagen hörte, dass das alles nicht mehr so lief "wie früher beim Kurt")
    Geändert von Yachtango (13.11.2013 um 16:06 Uhr)
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  5. #5
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    hi hans

    grundsätzlich mal nett wieder von dir zu hören, lg.

    ich hab mir mit meiner frau (bilanzbuchhalterin) heute nachmittag die ust-problematik überlegt, verwirrend!

    kannst kurz zusammenfassen wo da die genauen probleme sind, wo eigentlich die ust abzuführen ist (zb. deutsches schiff, österreichischer vermittler, türkische charterfirma, italienischer kunde und der ort der leistungserbringung teils ungewiss( zb, internationale gewässer))

    bin nur neugierig wo da die probleme im detail liegen.

    lg chris
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

  6. #6
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    Zitat Zitat von GrobiXXL Beitrag anzeigen
    Pleite-Schiff gebucht?
    .... nein

  7. #7
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    Hallo Winnie

    zunächst das hier
    http://www.yacht.de//reise/news/ecke...ag/a84483.html

    das zeigt also

    * E. hat nach eigenen Angaben keine oder nur wenige Charterkunden involviert, da noch keine Rechnungenverschickt wurden (immerhin fair, wenn das stimmt)

    * nun verweist E zwar auf UNIQUA, aber wie ich Herrman schon andeuetet, muss erst INSOLVENZ vorliegen

    * liegt bei einem Vergleich ein Insolvenz vor?

    Das ist auch u.U. hinsichtlich der unterschiedlichen Begrifflichkeiten in AT und D schwierig (hier) zu diskutieren.


    Zu Deiner Frage:


    ich hatte das eigentlich schon geschrieben und dann aber wieder gelöscht.
    Das ist wirklich Faktenwissen und ich wende viel Zeit und Geld auf, dieses up to date zu halten.

    Wer Details wissen mag, kann mich gerne anrufen und gegen geringe Gebühr (2 EUR/MIN, mindestens 60 €] weiterführende Auskünfte erhalten.
    Das ist gierig?

    Finde ich nicht, denn ich muss es ja auch bezahlen - meine Steuerberaterin hat soeben 7000 EUR Rechnung gesendet - warum soll ich solcherart teuer erworbenes Fachwissen kostenlos hier ausbreiten?

    Bitte also um Verständnis, das geht mir zu weit.

    Du kannst mich aber gerne privat anrufen, da Du ja nichts mit der Branche zu tun hast, können wir das gerne privat diskutieren.
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  8. #8
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    ja, ich ruf mal durch, sowiese schon lange nicht geplaudert.

    lg chris
    ACHTUNG: manchen beiträgen könnten auch "wiener schmääh" beinhalten

  9. #9
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    @ Giovanni, schön und gut, dass Du bei jedem Posting Reklame für Deine selbstgemachte Software machst.

    Aber den großen Software-Player für Betriebswirtschaft für die Vercharterer-Pleite verantwortlich zu machen zeugt davon, dass Dir entweder selbst das Wasser bis zum Hals steht weil der Große Dir die Kunden abjagt oder Du nicht ganz Herr Deine Sinne beim Schreiben warst: Lies halt selber den oben verlinkten Artikel.

    PS.: Ich arbeite in keinem Softwarehaus und habe auch keine Aktien davon ...

  10. #10
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    Meine Software hat mit SAP nichst zu tun, aber ich kenne SAP.
    Damit Du Dich wohler fuehlst, hab ich meine Signatur geaendert.
    Du ahnst gar nicht wie unwichtig die hier ist ...
    Solltest trotzdem mal einen Kurs im Anpinkeln belegen.
    So wirds nix...

    Gio
    Geändert von Giovanni (13.11.2013 um 19:07 Uhr)

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