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  1. #1
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Elektromobilität macht schon Sinn,

    wenn man nicht gerade auf PKWs fixiert ist.

    Meine Kapitänin und ich haben sich heuer E-Bikes des österreichischen Herstellers Simplon zugelegt. Die Teile waren nicht ganz billig, aber jeden € wert. Getriebelose Motoren des Herstellers Alber in der Nabe der Hinterräder, kombiniert mit Shimano - DEORE XT Schaltungen, machen Radfahren zum perfekten Vergnügen. Bis zu 170 km Reichweite sollen drin sein. Wir haben das noch nicht getestet, aber es wird schon stimmen. Ist der Akku leer, kann man ja trotzdem weiterkommen (im Gegensatz zum E - PKW).

    In der Ebene braucht man den Motor nicht. Bei starken, langen Steigungen spielt der Antrieb seine Vorteile aber hervorragend aus. Wo ohne Unterstützung der kleinste Gang nötig und Schweißausbrüche sicher waren, können wir jetzt kilometerlange Steigungen mit 20 km/h bewältigen. Nach der Kuppe, bei Talfahrt, lädt der Motor, zum Generator gewandelt, den Akku (ein klein wenig) wieder auf.

    Gut, vor 20 Jahren gab es keine E - Bikes und wir brauchten sie auch nicht. Aber, man wird halt älter. Über die Wahl des Unterstützungsgrades kann man gleichwohl so sportlich sein, wie man kann oder möchte.

    Ein Akku - Auto möchte ich aber nicht, es sei denn, es hat Pedale als alternative Antriebsquelle ;-)

    Saga

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von Saga Beitrag anzeigen
    Ein Akku - Auto möchte ich aber nicht, es sei denn, es hat Pedale als alternative Antriebsquelle ;-)
    Saga
    Gibt es doch! http://de.wikipedia.org/wiki/Twike

    Oder schau in youtube: twike

  3. #3
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Na sowas, multihull-parts

    das hätte ich nicht gedacht. Ob ich mit dem Pedalantrieb auf der österreichischen A 10 über die Alpen käme?

    Ich fürchte, ich muss meine Aussage zurücknehmen und bei meinen herkömmlichen Vehikeln bleiben!

    Auch recht ernüchternd:
    http://www.t-online.de/auto/news/id_...tro-autos.html

    Da bleibe ich dann doch lieber bei meinem 5er Diesel!

    Mast- und Schotbruch
    Saga

  4. #4
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    Standard

    Zitat Zitat von Saga Beitrag anzeigen
    das hätte ich nicht gedacht. Ob ich mit dem Pedalantrieb auf der österreichischen A 10 über die Alpen käme?
    Mast- und Schotbruch
    Saga
    Kommt auf deine Beinmuskulatur an!
    Aber Scherz beiseite! Ich kenne selbst einen twike-Fahrer, der es als Zweitfahrzeug mit viel Spaß sieht!
    Aber vielleicht der Anfang einer vernünftigen Entwicklung hinsichtlich Gewicht, PS, Geschwindigkeit statt SUV-Panzer!

  5. #5
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    Ich habe mir auch ein Pedelec gekauft (Riese und Müller, Kendu). Obwohl kompakt ist es sehr komfortabel, weil vollgefedert. Innerhalb eines Monats (November/Dezember) bin ich mehr gefahren als sonst in einem Jahr. Statt in einer Muckibude sitzt man auf dem Fahrrad in frischer Luft und sieht die schöne Landschaft. Da trotz der Unterstützung auch die Kondition zunimmt , ist es eine gesunde Möglichkeit, sich in frischer Luft zu bewegen. Die Unterstützung kann man schrittweise reduzieren, muss aber nicht gegen den Wind anstrampeln, wenn es mal anstrengend wird. Am Deich dreht nämlich der Wind immer auf Gegenwind...

  6. #6
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    Ich hasse diese Pedelecs. Da hechelt man den Berg hoch und Oma und Opa fahren mit einem freundlichen 'Hallo' ganz entspannt vorbei.

  7. #7
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Nachmachen, Tiger, äääääh, Firsty

    denn diese Räder machen echt Spaß.

    Ich bin schon immer gern Rad gefahren. Mit zunehmendem Alter wurden Steigungen aber manchmal echt anstrengend.

    Der E - Motor hilft nur bis 25 km/h. Das ist gesetzlich so festgelegt. Gleichzeitig hilft diese Festlegung mir aber, den inneren Schweinehund zu überwinden, wenn ich die E -Maschine nicht brauche. So ab ca. 27 km/h merkt man, dass die eigenen Muskeln autark werden müssen. Die Unterstützung geht gegen 0.

    Solange der eigene Kreislauf und die Muskeln mitmachen, kann man voll in die Pedale treten. Wird es zu eng für die eigenen Möglichkeiten, hilft der Motor. Da ich als Geschwindigkeitsjunkie Radfahren nur mag, wenn ich mit dem Rad schneller wie ein Dackel bin, ist es für mich schon erstrebenswert, steile Steigungen mit 20 km/m hochzufahren, statt sie mit Schrittgeschwindigkeit hoch zu trampeln oder gar schieben zu müssen.

    Teste mal!

    Mast- und Schotbruch
    Saga
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (27.12.2013 um 17:18 Uhr)

  8. #8
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    Standard

    Zero-S Motorrad entspricht in der Fahrleistung einer 650er, in Gewicht jnd Aussehen einer 250er. Reichweite 100-150 km, Ladezeit über Nacht.
    Könnte auch Spaß machen!

  9. #9
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Da würde ich lieber meine RD 350 wiederbeleben, die in einer Ecke meiner Garage seit 20 Jahren darauf wartet. Die sieht auch aus wie eine 250iger. Sie hat 2 Zylinder, die im Zweitakt um die Wette kreischen und auf kurvigen Landstraßen einer 1000er das Fürchten lehren können. Die Reichweite geht so, der Zweitakter säuft gewaltig. Nachgeladen ist sie aber in wenigen Minuten.

  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von Saga Beitrag anzeigen
    Elektromobilität macht schon Sinn, wenn man nicht gerade auf PKWs fixiert ist.
    Ich verwandele gerade ein MTB in ein Pedelec.

    Nachdem ich ein wenig im Pedelec-Forum gestöbert habe, kommen mir allerdings Bedenken, denn die Akkutechnologie scheint noch nicht ausgereift zu sein, d.h. die Akkus sind häufig schon nach wenigen Ladezyklen hinüber, manchmal kommt es sogar zu Bränden. Ich habe mir daher zur Akkulagerung eine BW-Stahl-Munitionskiste bestellt, um den Akku sicher lagern zu können.

    Die Reichweitenangaben der Hersteller sind ebenfalls sehr optimistisch und beziehen sich wohl nur auf den kleinsten Unterstützungsgrad.

    Angesichts der hohen Akkukosten ergeben sich unterm Strich Kosten pro Kilometer, die einem Kleinwagen nicht unähnlich sind.

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