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  1. #11
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    Naja, kann man so sehen, oder das Rad selbst erfinden.

    Hatten wir schon fast so ähnlich, ipad ist schei...., weil schlechte Software.

    Fahre viel und nur elektronisch und hatte bisher nur kleine Beanstandungen und die habe ich navionics mitgeteilt.
    Da gehen die Meinungen ja auch auseinander.

  2. #12
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    Jetzt muss ich das Thema doch nochmal aufgreifen. Hab mir die Fugawi Sw mal angeschaut. Die macht genau das was ich eigentlich vom Grundsatz meine. Ich denke wir sind uns alle einig das es ganz ohne Papierkarten nicht geht. Warum dann die die Karten nicht einscannen und diese als Karte in o.a. Software nutzen. So brauch ich doch nicht zweimal für Papier- und elektronische Karten zu bezahlen. Mit den heutigen Speichermedien kann ich jede Karte sogar mit 600dpi einscannen und erreiche so eine klasse Auflösung. Mit drei bzw. vier Kalibrierpunkten sollte die Karte dann auch recht genau auf Position dargestellt werden. Gibt es da einen Denkfehler meinerseits oder wo liegt das Problem, außer dem einscannen natürlich?

  3. #13
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    Standard 3 Alternativen

    Einscannen mit üblichem DIN A4 Scanner von Papierkarten wird sehr zeitintensiv.
    Das Zusammenbasteln und Kalibrieren am PC erst recht.
    Weiterer Nachteil:
    Stoß- und wasserfeste PCs für Bordgebrauch sehr teuer, z.B. Panasonic Toughbook.
    Selbst wenn handelsüblicher Laptop,
    Nachteil des hohen Stromverbrauchs, Ablesbarkeit Bildschirm in der Sonne draußen.
    Abhilfe evtl. Rasperry Pi.

    Andere Lösungen:
    1.
    Dezidierter Kartenplotter
    sind speziell für Marinegebrauch konstruiert, stromsparend, in Verbindung mit AIS weiterer Sicherheitsvorteil.
    Bsp:
    Seatec NAV6i GPS-Kartenplotter für 290 Euro, braucht bei größter Helligkeit max. bei 12V 0,35 A, bei mittlerer 0,2 - 0,25 A, nutzt relativ preiswerte C-Mapkarten auf SD, z.B. ganze Ostsee inkl. norwegischer Südküste und deutsche-holländische Nordseeküste für ca. 220 Euro.
    Fang mal an, dieses Seegebiet von Papier einzuscannen.
    Stundenlohn ?

    2. Bei den echten Kartenplottern sind die elektr. Seekarten weiterhin recht teuer, wie in Bsp. 1, was die preiswerteste dieser Lösungen ist.
    Erstaunlicherweise erhält man diese E-Seekarten für Smartphones & Tablets von Android bis iOS wesentlich billiger.
    Evtl. 50 - 100 Euro für die ganze Ostsee.
    Und ein neues Android Tablet oder Smartphone mit eingebautem GPS und ausreichend großem Bildschirm gibts
    sicherlich für max. 200 Euro.

    3.
    Sinn in Richtung der eigenen praktischen Tätigkeit, um "kostenlose" E-Seekarten zu erhalten, wäre Mitmachen beim Projekt "Freie Tonne" http://www.freietonne.de/
    oder besser? Open Seamap http://www.openseamap.org/
    Open Seamap wird mit dem freien Programm OpenCPN http://opencpn.de/ nutzbar sein.
    http://www.heise.de/ct/artikel/Websi...l-1765318.html
    Geändert von Hai-710 (11.01.2014 um 20:50 Uhr)
    Hai 710 KS www.hai-710.de.vu - Perfektes Segeln mit dem Trailerboot - Törns: www.hai-710.blogspot.de

  4. #14
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    Zitat Zitat von Bugspitzer Beitrag anzeigen
    Jetzt muss ich das Thema doch nochmal aufgreifen. Hab mir die Fugawi Sw mal angeschaut. Die macht genau das was ich eigentlich vom Grundsatz meine. Ich denke wir sind uns alle einig das es ganz ohne Papierkarten nicht geht. Warum dann die die Karten nicht einscannen und diese als Karte in o.a. Software nutzen. So brauch ich doch nicht zweimal für Papier- und elektronische Karten zu bezahlen. Mit den heutigen Speichermedien kann ich jede Karte sogar mit 600dpi einscannen und erreiche so eine klasse Auflösung. Mit drei bzw. vier Kalibrierpunkten sollte die Karte dann auch recht genau auf Position dargestellt werden. Gibt es da einen Denkfehler meinerseits oder wo liegt das Problem, außer dem einscannen natürlich?
    Zum Einscannen musst Du die aktuellen Karten ja erst mal in der Hand haben. Und dann hast Du damit sehr, sehr viel Arbeit. Du wirst schnell bemerken, dass Du dabei gegenüber den gekauften digitalen Karten nur auf einen äußerst miserablen Stundenlohn kommst. Du kriegst beispielsweise die digitale C-Map-Karte für das ganze MM und Schwarze Meer und den nördlichen Teil des Roten Meers für gute 300 Euro. Alleine die ganzen Hafenkarten, die da drin sind, kannst Du in Papierform weder bezahlen noch transportieren. Und einscannen willst Du die alle nur mit Hilfe von 100 Sklaven.

    Ich hatte mir damals von Bellingham etwa 200 Papierkarten für's MM besorgt, und da fehlten natürlich extrem viele Detailkarten. Aber das war IMO ungefähr das Minimum, was ich für nötig hielt. Die C-Map-Karte deckte sehr viel mehr ab.
    Geändert von immergrün (11.01.2014 um 21:57 Uhr)

  5. #15
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    Ich sag doch, man muss nicht immer das Rad neu erfinden.

  6. #16
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    Kurzer Einwurf:
    Benutze Fugawi seit 2005 auf einem reinen Bord-PC (schon dem 2.).
    Scannen habe ich versucht aber ohne mindestens din a3 Scanner praktisch zwecklos und viel zu viel Gefummel.

    Vorteil bei Fugawi: es nimmt Raster und Vektor Karten und ist für seinen Preis wirklich gut. Klar, maxsea u a sind besser aber deutlich teurer.

    Dafür anwendbare PCs gibts ab ca 300-400 € (ohne Schirm) mit nur 5 W Leistung. Details nenne ich gern. Ich würde keinen Notebook benutzen, zu empfindlich, nicht wasserfest etc.

    Einziger Nachteil gegen reine Plotter: wasserdichte Tageslichtbildschirme sind teuer. Darum Ist ein solches System im Cockpit eher nicht zu brauchen (aber ein Notebook auch nicht)

    Vorteil eines PC ist dass man ach Wetter Logbuch etc darüber abbilden kann.

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