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  1. #1
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Wann bringt Segeln was ?

    Bin ich zufrieden wenn

    --ich mit dem JK bei knapp 3Bft. unter Genua sanft im Gleichgewicht die Scheuerleiste durch das Wasser schleife und der schnellste bin ?

    --wenn ich die manchmal brutale Power des Tris bei 20Kn +Fahrt und auch Welle unter Kontrolle habe ?

    --wenn ich aus dem untertakeltem Monokruiser das beste raushole und weiss warum die anderen mit größeren schnelleren Schiffen, obwohl sie viel verkehrt machen... ?

    -- wenn ich allein durch Trimm- Taktik- und Segeltechnik eine Wettfahrt gewinne ?

    --wenn ich mit der Wanderjolle mit nix an Ausrüstung tolle lange Touren , ganz nahe bei Nature ( im doppeltem Sinn) unternehme ?

    --wenn ich schwierige Situationen durch Erfahrung meistere , ohne das irgendwer überhaupt etwas davon mitbekommt ?

    --wenn ich einfach nur an Bord und deswegen woanders bin ?

    --wenn ich Schülern das Segeln wirklich richtig beibringen kann, oder meinen Kindern zeige wie weit sie ihre Einheitsklasse (Kielschiff) treten können ?

    --ich es der Crew , mittlerweile nur noch meine Frau, angenehm, d. h. interessant durch schöne Hafenorte und " leichte" Reisen gestalte?

    --wenn ich auch mit 2-3Kn Bootsgeschwindigkeit noch stundenlang freudig aufkreuze , manchmal auch gegen den Strom , um den Strom zu lernen, doch noch zu schlagen, meine Feinfühligkeit zu fördern, Revierkenntnis ( Abdeckungen, Ablenkungen , Düsen usw.) zu vervollkommnen ?

    Mmh, ich werde älter. Been there, done that .
    Ich mach , kann, und so, und mach...phh.

    Mich interessiert wo einige andere User liegen.

    pogo
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (12.01.2014 um 01:34 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von pogo;1293703[I
    ]Bin ich zufrieden wenn
    --ich unter Genua sanft im Gleichgewicht die Scheuerleiste durch das Wasser schleife und richtig schnell bin ?[/I]
    jouw

    --wenn ich aus dem untertakeltem Monokruiser das beste raushole .. ?
    Jouw

    -- wenn ich durch Trimm- und Segeltechnik aus meinem Boot das möglichste heraushole?
    jouw

    --wenn ich mit minimaler notwendigen Ausrüstung tolle lange Touren , ganz nahe bei Nature ( im doppeltem Sinn) unternehme ?
    jouw

    --wenn ich schwierige Situationen durch Erfahrung meistere , ohne das irgendwer überhaupt etwas davon mitbekommt ?
    aber sicher doch

    --wenn ich einfach nur an Bord und deswegen zwar woanders, aber eigentlich zuhause bin ?
    am liebsten - und dreimal jouw

    --wenn ich Schülern das Segeln beibringen kann, sodaß sie am segeln Blut lecken
    jouw

    --ich es der Crew, soweit machbar, angenehm und interessant durch schöne Hafenorte und " leichte" Reisen gestalte?
    jouw
    Mich interessiert wo einige andere User liegen. pogo
    soweit Zustimmung auf der für mich zeitlich und gesundheitlich machbaren Basis.

    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
    HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com

  3. #3
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    Standard

    Segeln bringt immer was, bis auf wenn kein Wind ist.

  4. #4
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    Standard

    Zitat Zitat von pogo Beitrag anzeigen
    Bin ich zufrieden wenn

    --ich mit dem JK bei knapp 3Bft. unter Genua sanft im Gleichgewicht die Scheuerleiste durch das Wasser schleife und der schnellste bin ? Ich fahre keine JK = Jollenkreuzer oder was sacht die Abkü:

    --wenn ich die manchmal brutale Power des Tris bei 20Kn +Fahrt und auch Welle unter Kontrolle habe ?
    hab kein Geld für einen Tri

    --wenn ich aus dem untertakeltem Monokruiser das beste raushole und weiss warum die anderen mit größeren schnelleren Schiffen, obwohl sie viel verkehrt machen... ? Habe keinen untertakelten Monokrusier

    -- wenn ich allein durch Trimm- Taktik- und Segeltechnik eine Wettfahrt gewinne ?
    yes yes yes

    --wenn ich mit der Wanderjolle mit nix an Ausrüstung tolle lange Touren , ganz nahe bei Nature ( im doppeltem Sinn) unternehme ?
    auch keine Wanderjolle im Repertoire

    --wenn ich schwierige Situationen durch Erfahrung meistere , ohne das irgendwer überhaupt etwas davon mitbekommt ?
    nix da! tu Gutes und sprich drüber! Ab und zu mal im Yachtclub auf die Kacke hauen tut auch gut

    --wenn ich einfach nur an Bord und deswegen woanders bin ?
    jo Schiff ist die Kopf Abschaltmaschine bei uns


    --wenn ich Schülern das Segeln wirklich richtig beibringen kann, oder meinen Kindern zeige wie weit sie ihre Einheitsklasse (Kielschiff) treten können ? Ich hoffe das ich meiner Crew was beibringen kann, und wenn es nur das ist: "so werde ich das als Skipper aber nicht machen!

    --ich es der Crew , mittlerweile nur noch meine Frau, angenehm, d. h. interessant durch schöne Hafenorte und " leichte" Reisen gestalte? nix da! no Pain no Gain

    --wenn ich auch mit 2-3Kn Bootsgeschwindigkeit noch stundenlang freudig aufkreuze , manchmal auch gegen den Strom , um den Strom zu lernen, doch noch zu schlagen, meine Feinfühligkeit zu fördern, Revierkenntnis ( Abdeckungen, Ablenkungen , Düsen usw.) zu vervollkommnen ? kommt beim Touren darauf an ob ich Zeit habe! Beim Racen ist das zwangläufig so, denn bei der Wettfahrt den Motor an = Wettfahrt zu Ende......aber so langsam ist mein Boot auch gar nicht


    pogo
    Bitteschön gern geschehen.
    Gruß Norbert

  5. #5
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Wann bringt Segeln mir was?

    ...wenn die Sonne scheint und achterlicher Wind mit 8 Knoten mich meinem Ziel näherbringt

    ...wenn nach langer Fahrt das Ziel am Horizont auftaucht

    ...wenn in einer lauschigen Bucht mein schwimmender Wohnwagen sicher vor Anker liegt

    ...wenn ein kühles Bierchen den Abend perfekt macht

    ...wenn die ganze Technik an Bord nicht zickt und das Leben angenehm macht

    ...wenn so viele weitere Buchten und Häfen locken, dass die Auswahl des nächsten Ziels zur Qual wird


    Mast- und Schotbruch
    Saga

  6. #6
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    Standard

    Segeln war fuer mich immer

    der Geruch des Meeres, seine Farben, die Geraeusche, der Wind auf mir, in meinen Segeln,
    die Sonne auf mir, der Regen auf mir, die Gischt im Gesicht, das Tosen
    die Unendlichkeit des Meeres zu spueren und sich in ihr geborgen zu fuehlen
    die Farben, und wieder die Freude, dass das Schiff sich bewegt durch die Natur im Wind oder auch mal nicht.
    die Freude "was" richtig gemacht zu haben, ueberlebt zu haben, den Anker richtig gesetzt zu haben
    die Freude bei der Abfahrt, zu wissen, dass man nichts weiss, die Unsicherheit als Kamerad und dennoch sicher
    wissen, dass "es" schon geht.
    Adrenalin, wenns losgeht, Freude es geschafft zu haben.
    die Tiere, das Jagen, Treffen von den anderen Vagabunden, sie kennen und wieder trennen, um sie irgendwo irgendwann ploetzlich wieder zu sehen...

    Gio

  7. #7
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    Standard

    Zitat Zitat von cat rig Beitrag anzeigen
    Segeln bringt immer was, bis auf wenn kein Wind ist.
    auf motorkraft verzichten,
    sondern sich der natur komplett mit allen ihren auswüchsen hingeben,
    auch wenns manchmal unbequem und mit scheinbarem leiden verbunden ist,
    aber dann ist man gott am nächsten
    und man lernt viel besser segeln
    Geändert von mike stolle (12.01.2014 um 13:02 Uhr)
    http://www.studiobunker.de/vector_foil_proa_test4.htm

  8. #8
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    Standard

    AUFHÖREN; AUFHÖREN; AUFHÖREN !!!;
    Das ist ja nicht zum Aushalten!
    Leute, wir haben erst Mitte Januar, die Hufe scharren schon selbsttätig, und da kommt Ihr mit so´ner gefühlsdusseligen Quälerei.

    Schämt Euch
    Franz

  9. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von Giovanni Beitrag anzeigen
    Segeln war fuer mich immer

    der Geruch des Meeres, seine Farben, die Geraeusche, der Wind auf mir, in meinen Segeln,
    die Sonne auf mir, der Regen auf mir, die Gischt im Gesicht, das Tosen
    die Unendlichkeit des Meeres zu spueren und sich in ihr geborgen zu fuehlen
    die Farben, und wieder die Freude, dass das Schiff sich bewegt durch die Natur im Wind oder auch mal nicht.
    die Freude "was" richtig gemacht zu haben, ueberlebt zu haben, den Anker richtig gesetzt zu haben
    die Freude bei der Abfahrt, zu wissen, dass man nichts weiss, die Unsicherheit als Kamerad und dennoch sicher
    wissen, dass "es" schon geht.
    Adrenalin, wenns losgeht, Freude es geschafft zu haben.
    Treffen von den anderen Vagabunden, sie kennen und wieder trennen, um sie irgendwo irgendwann ploetzlich wieder zu sehen...
    Gio
    Super Gio - rischtisch...
    klingt zwar etwas pathetisch, triffts aber auf den Kopf.
    Jedenfalls waren das o.ä. oft meine Gefühle beim segeln.
    Auch wenns heute etwa ruhiger abgeht...

    alter Spruch eines guten Skipper-Freundes:
    "Wen die Seefahrt und das Meer einmal infiziert haben
    und wer das längere Zeit er- und gelebt hat,
    den lässt das sein Leben lang nicht mehr los."

    oder anders gesagt:
    "Für viele ist das Bootfahren eine Freizeitbeschäftigung für Weekend oder Urlaubswoche,
    für einige ist es eine Lebenseinstellung"

    jeder wie ers mag... oder kann.
    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
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  10. #10
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    Standard

    -- wenn ich allein durch Trimm- Taktik- und Segeltechnik eine Wettfahrt gewinne ?
    --wenn ich schwierige Situationen durch Erfahrung meistere , ohne das irgendwer überhaupt etwas davon mitbekommt ?
    --wenn ich einfach nur an Bord und deswegen woanders bin ?
    --wenn ich meinen Kindern zeige wie weit sie ihre Einheitsklasse (Kielschiff) treten können ?
    --wenn ich auch mit 2-3Kn Bootsgeschwindigkeit noch stundenlang freudig aufkreuze , manchmal auch gegen den Strom , um den Strom zu lernen, doch noch zu schlagen, meine Feinfühligkeit zu fördern, Revierkenntnis ( Abdeckungen, Ablenkungen , Düsen usw.) zu vervollkommnen ?

    Mir fehlt noch ein Punkt, den ich nirgendwo unterbringen kann: Wenn ich eine anspruchsvolle Tour planen, fahren und abschließen kann, ohne ernste Gefahrensitationen. Naja - irgendwie ist das dann doch Punkt 2...

    Gruß R.

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