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Thema: Antifouling

  1. #21
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    Zitat Zitat von koje_66 Beitrag anzeigen
    Auf einem neuen Rumpf erstmal Epoxi ........
    Koje
    Warum auf ein neues Schiff Epoxi?

  2. #22
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    Damit habe ich das UW Schiff 100% dicht und solange ich keine Beschädigungen reinmache auf ewig Ruhe vor Osmose.

    Nur Antifouling auf einen neuen Rumpf hält nicht gut auf dem neuen Gelcoat. UW Schiff muss erst angeschliffen werden, um dann zu beschichten. Und hier ist Epoxi eine super einfache und haltbare Sache. ...OK kostet ein paar Euro, aber das Boot war ja auch nicht für ne Tüte Gummibärchen zu kriegen.

    Koje
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  3. #23
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    Zitat Zitat von Belle Vie Beitrag anzeigen
    Ich mache auch nichts anderes drauf.

    Beim neuen gerade geschehen.




    Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk HD
    Oha, jetzt schon?
    Pass bloß auf - sind Kupferdiebe unterwegs...

    Holger

  4. #24
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    Zu Koje,
    bist Du wirklich der Meinung dass die Yachthersteller so unfähig sind und nicht in der Lage sind ein wasserdichtes Boot zu bauen?

    Glaubst Du wirklich dass die Yachthersteller auf ein Epoxid vezichten, weil der Gelcoat angeblich nichts taugt?
    Seit Jahzehnten gibt es einen Sealer als Haftvermittler für ein Antifouling, der die Eigenschaften des Gelcoat bewahrt und nicht beschädigt durch unsinnige Aktionen.

    Deine Philosophie ist vergleichbar mit einen, der seinen neuen Daimler bekommt, den Lack der nichts taugt kräftig anschleift um darauf dann eine Rostschutzfarbe aus dem Baumarkt zu streichen, damit der Daimler nicht mehr rostet.

    Weist Du auch wirklich was Osmose ist, denn Blasen oder Bläschen sind keine Osmose sondern Blasen.

    Ist Dir bekannt, dass ein anschleifen des Gelcoat die Oberfläche beim Unterwasserschiff ca. verdreifacht, damit auch um den gleichen Wert die Feuchteaufnahme erhöht und ein wichtiger Beitrag ist, möglichst schnell osmotische Schäden zwischen Gelcoat der nur 0,6-0,8 mm dick ist und der Barriere zu verursachen.

    Bist Du der Meinung, dass es physikalisch möglich ist die Feuchtedichte des Gelcoat mit einer Epoxidbeschichtung die eine geringere Feuchtedichte hat zu erhöhen.

    Wenn Du nur eine Frage mit Ja beantwortest, dann gehörst Du zu den wirklich potentiellen Kunden die einen wichtigen Beitrag leisten das eigene Boot zu massakrieren.
    mfg

  5. #25
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    Ich bin weder Chemiker, Physiker noch Kunststoffexperte. Ich vertraue den Menschen die mein Boot gebaut haben. Sie haben auch die Epoxy Beschichtung und das erste Antifouling in der Werft aufgetragen.

    ...außerdem masakriere ich mein Boot nicht. Wenn überhaupt, lasse ich es massakrieren 😂
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  6. #26
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    Engels Abneigung gegen EP Beschichtungen fasse ich auch nicht so ganz. Also, 2013 waren wir zu X eingeladen, zur Werftbesichtigung mit unserer 332 Klassenvereinigung. Ich denke mal, die wissen was sie tun. Sie erhalten ihre Rümpfe ohne Kiel aus Polen, ich glaube von Delphia. Die Rümpfe sind Unterwasser ohne Gelcoat. Ganz ohne. Der Chefbootsbauer erklärte, so könne man gut kontrollieren, ob der Zulieferer ordentlich laminiert hat, evtl. Lufteinschlüsse noch beheben etc. Das sei X besonders Unterwasser wichtig. Dann spritzt X selbst Hempel Highprotect Epoxidprimer anstatt Gelcoat drauf, und da drauf dann sofort das AF. Hempel Mille ist es zurzeit. Haben aber vor Jahren auch International genommen. Also EP statt Gelcoat. Das müsste nun nach Engel das absolute NoGo sein....Ratlos. Carsten

  7. #27
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    Zu Carsten Sauerberg,
    da werde ich ein wenig missverstanden, ich habe keine Abneigung gegen Epoxide die im Yachtbereich nicht mehr wegzudenken sind. Ich habe aber eine Abneigung gegen eine Werbung, die etwas vermittelt was weder technisch noch physikalisch möglich ist.

    Das Thema das Du zu X ansprichst mit den Problemen ist mir hinreichend bekannt. Da hatte eine Firma Y eine zündende Idee und hat gleich sein Büro bei der Firma X eingerichtet. Nur das hatte sich nach ein paar Versuchen sehr schnell erledigt. Die Boote begann bereits nach 6 Monaten Wasserliegezeit im warmen Wasser auf Grund einer erheblichen Schimmelbildung im Innenraum zu stinken. Das Thema wird totgeschwiegen, denn die paar Yachten sind schon lange entsorgt. Es ist natürlich technisch möglich ohne einen Gelcoat eine Beschichtung Aufzutragen, die keinerlei osmotische Reaktionen verursacht, weitgehend feuchtedicht ist, weder kreidet noch schrumpft und mit einer erheblich höheren mechanischen Belastbarkeit. Solche Beschichtungen werden auch in den Edelschmieden im Yachtbau wo wir bei mehr als den 7-Stelligen Bereich befinden auch verwendet. BASF stellt seit Jahren solche Beschichtungen für diese Yachten her, siehe Broschüre http://www.basf-coatings.com/global/...F-Yacht_DE.pdf die auch bei GFK anzuwenden sind.

    Nur müssen wir auch das Preis-Leistungsverhältnis sehen, denn im Sportbootbereich haben wir es in der Regel mit kleinen Booten zu tun, einer Baumarktmentalität wie in einen türkischen Basar, auch anderen Anforderungen, daher beurteilen wir grundsätzlich den Einzelfall. Was im Einzelfall durchaus dann Sinn macht, ist nicht ohne genaue Beurteilung übertragbar. Ein Boot ob neu oder alt das in der Nordsee im Schlick trocken fälllt braucht eine Opferbeschichtung. Da ist ein Gelshield, oder ein EP das mit Feldspat angereichert wird optimal. Werden PTFE-AF verwendet, dann haften die auf eine Vinylester sehr schlecht, also brauchen wir dazu einen Haftvermittler VCTar2 das mit Quarz angereichert wird. Wenn also ein Gelcoat auf Grund einer Opferbeschichtung beim Trockenfallen nicht mehr beschädigt wird, oder ein Gelcoat nicht ständig bei VC-AF angeschliffen werden muss, dann sind solche Opferbeschichtungen sinnvoll und die Werbung macht daraus dann einen Osmoseschutz, der im Grunde noch nicht erfunden wurde.

    Übrigens die Firma X verwendet schonlange das gleiche Verfahren wie Bavaria die auch für die Schöchel-Yachten laminieren. Das Huhn das goldene Eier legt wie da ein paar etwas unbedarfte Verkäufer vermitteln wollten, war nicht von langer Dauer.

    Zur Koje,
    es ist gut so, wenn Du denen vetraust die Dein Boot gebaut haben, die auch so klug sind und den hochwertigsten osmotischen Schutz, den Gelcoat nicht anschleifen um darauf dann ein EP mit geringerer Feuchtedichte zu streichen. Was die Werften betrifft, die sehr oft das vermitteln was die Werbung vermittelt, da sollte einer besser nicht blind vertrauen, wobei es sicherlich viele Werften gibt denen einer vertrauen kann. Da aber es viele Skipper gibt die zum Hausfrauensachverständigen mutiert sind, haben natürlich viele Werften mit Billigstpreisen darauf reagiert. Wir haben seit Jahren eine erhebliche Zunahme osmotischer Schäden bereits bei Booten die gerade mal 5 Jahre alt sind und die normalerweise nicht einmal nach 20-25 Jahren auftreten. Die Ursache ist nicht der Hersteller, sondern viele Skipper die ein zunehmendes Zusatzgeschäft tatkräftig unterstützen.

    mfg
    Geändert von Engel (07.02.2014 um 12:03 Uhr)

  8. #28
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    Zitat Zitat von carsten.sauerberg Beitrag anzeigen
    Also, 2013 waren wir zu X eingeladen, zur Werftbesichtigung mit unserer 332 Klassenvereinigung. Ich denke mal, die wissen was sie tun. Sie erhalten ihre Rümpfe ohne Kiel aus Polen, ich glaube von Delphia. Die Rümpfe sind Unterwasser ohne Gelcoat. Ganz ohne. Carsten
    Dann muss das aber neu sein!
    Ich war in 2008 bei X und habe ausgiebige Kaufgespräche mit Herrn Barth wg Kauf einer 43er geführt. Zum Thema Osmoseschutz befragt, antwortete Herr Jeppesen persönlich mir ggü, dass man 2 x Epoxi auf das Gelcoat streiche und damit gute Erfahrungen gemacht hatte (mehr nicht).
    Der Grund für meine Nachfrage war, dass ich von einer anderen 43er (deutscher Eigner mit Liegeplatz am Ijsselmeer) wusste, dass diese auf Kosten von X nach Haderslev transportiert wurde um das UW-Schiff neu aufzubauen. Von Herrn Barth wurde angegeben, dass der Fall bekannt und ein Einzelfall war. Es hätte wohl einen Verarbeitungsfehler bei dieser bekannten Regattayacht gegeben.

  9. #29
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    Zu seerose: Ich weiß nicht, wie lange die das jetzt so machen. Fakt: 2013 war es so.
    Bilder da:http://www.svhssch.de/fahrtensegler/...-in-haderslev/ C.
    Geändert von carsten.sauerberg (07.02.2014 um 13:14 Uhr)

  10. #30
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    Das hatte ich ein wenig falsch verstanden, ich habe Deinen Hinweis einen anderen Sachverhalt zugeordnet wo es erhebliche Probleme gab die dann mit einen Gelshield behoben werden sollten. Bei hochwertigen Yachten wird je nach Anwendungsfall kein Gelcoat beschichtet, das ist richtig. Da erfolgt ein Beschichtungsaufbau über Epoxide und PU-Acryl, da kann ein osmotischer Schaden zwischen Barriere und PU-Beschichtung zu 100% ausgeschlossen werden. Dabei werden dann 2-3 Lagen Reinepoxid gespritzt, darauf erfolgen dann die Grundierungen für PU und zuletzt nochmals 4-5 Lagen PU-Acryl. Ähnlich wie es Peter Wrede macht. Das System bietet im Augenblick den besten technischen Standard und kostet ein vielfaches gegenüber einen Gelcoat und wird auch von mir als der hochwertigste Beschichtungsaufbau der technisch machbar ist im Stahl-Bereich empfohlen.
    Das ist aber nicht vergleichbar, wo mancher meint er könnte einen Gelcoat mit einen Gelschield oder VCTar2 ersetzen.
    mfg
    Geändert von Engel (07.02.2014 um 13:32 Uhr)

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