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  1. #1
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Back to the future

    Sie stand dieses Jahr in Düsseldorf und ich mit offenem Mund davor.
    Ein revolutionäres Schiff ! Schnell und gleitfähig.
    Nie hätte ich gedacht ein Schiff dieses Typs jemals zu sehen !
    9 , 05 m lang, 2,13m breit 1, 8 m tief mit Bombe . Das Schiff, ein bewährter Oceanracer , wiegt nur 1,8 to !
    Die Seeschlange ist giftig.


    http://2.bp.blogspot.com/-f1rdlEQ7Jj...00/img+169.jpg

    http://sailboatdata.com/viewrecord.asp?class_id=490

    http://yachtreaction.blogspot.de/p/r...-cape-one.html


    Aus einem niederländischen Forum"
    "Vorig jaar met bfd 5 op IJsselmeer werden we met een Winner 1050 er op alle koersen uitgevaren door een Black sou (zeeslang) van 9 meter. Boot van bijna 50 jaar oud"


    Nix neues gibt es unter der Sonne ......

    pogo
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (27.04.2014 um 16:34 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Naja , nur 2,13 Meter breit.
    Da gibts mehr lange schlanke Rcer aus der Vergangenheit wie z.B. die Schärenkreuzer.
    Und wie wärs mit der Waarschip 1010?
    Die gibts immer noch:
    http://www.waarschip.info/waarschip/waarschip-1010/
    Und die gabs auch schon in 1971.
    http://sailboatdata.com/viewrecord.asp?class_id=441
    Welches Design kann so ein Langes Leben vorweisen?
    Ad

  3. #3
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von BlankenAd Beitrag anzeigen
    Welches Design kann so ein Langes Leben vorweisen?
    Ad
    Die Shark, sie ist ,wie die Zeeslang v. 1957, wird immer noch gebaut. Zugvogel 1961 ? FD 1952 , 505 1952 ?
    Tornado 1967, Hobie 1968. Alles risse die nicht bis kaum zu verbessern sind, in Sachen Leistung zum großen Teil immer noch Maßstäbe setzen, bzw. DIE Benchmark sind. Folkeboot, Valk ,Soling, H - Boot, Star,
    usw....
    Wie auch immer, die Zeeslang war ihrer Zeit weit voraus.
    Ihr Attribut war nicht ihre Schlankheit, es war ihr neues Konzept, radikal verwirklicht.
    Erste Zeeslangs , bzw, RCOD , segeln und gewinnen übrigens immer noch.

    pogo
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (27.04.2014 um 17:53 Uhr)

  4. #4
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

  5. #5
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Faszinierend


    I sailed RCOD's for 6 years. My Dad, my brother and I raced "Reaction" (RCOD 38) from Richards Bay to Durban (about 80+Nm) and came second over the line behind a 76' maxi. We clubbed the rest of the fleet and won on handicap. We had about 40knt. up the tailpipe surfing at 22 knots in 20' rollers in the Agulhas current. On the day my dad bought the boat, we had a 60kn. South Wester nail the fleet. There were dismastings and other mayhem. We got home fine. There is ABSOLUTELY NOTHING UNSAVOURY ABOUT THE RCOD. The RCOD is singularly one of the most safe and seaworthy 30' yachts on the ocean today. Enjoy it if you have one...


    PODIUM FINISH FOR FAGAN IN HEINEKEN CAPE TO BAHIA YACHT RACE

    80-year old Gawie Fagan and his crew on Suidoos 2 sailed across the finish line in Salvador to complete the 3380-mile Heineken Cape to Bahia yacht race in 21 days 22 hours and 24 minutes to take the third place on handicap. This is widely considered a remarkable accomplishment for the minuscule 9-metre Royal Cape One Design Suidoos 2 and her crew. Suidoos 2 is not only the oldest yacht in the fleet, skippered by the oldest skipper in the race, but bar the two mini-Transats she was also the smallest in the fleet.


    ckdboats.blogspot.com/2010/01/...lang-connection.html :
    I still own Foxy Lady which is a fibreglass RCOD. And yes these little boats still go like smoke. During the 2008 Vasco we regularly surfed at speeds of 18 kts. After the race the log and gps showed max speeds of 22 and 23.5 kts respectively. Neither of the drivers remembers achieving this speed but we may have been too busy watching the spinnaker leech to think about the log. We sailed a there and back race on Sunday ( abt 14 nm ) and finished first over the line and handicap. Although Foxy is for sale ( I have to sell her to finace refurbishing my Morgan 31 ) I cannot think of a better budget boat for the Sa coast. Her replacement, the L26 is a good boat, but you cant do ocean passages on one. As you probably know Suidoos II has 4 Atlantic crossings under her keel ( 2 South Atlantic Races from which she returned on her own bottom ).

  6. #6
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    1.617

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    Zitat Zitat von BlankenAd Beitrag anzeigen
    Und wie wärs mit der Waarschip 1010?
    <...>
    Und die gabs auch schon in 1971.
    http://sailboatdata.com/viewrecord.asp?class_id=441
    Welches Design kann so ein Langes Leben vorweisen?
    Ad, die Angabe "1971" ist m.W. falsch; ich weiß von der 1010 seit Anfang der 1980er Jahre. (Nachtrag: 1982 war's, http://www.waarschippers.nl/site/waarschepen/1010-2/). Im Moment ist sie bei den Waarschip-Werften im Angebot, bei waarschip.com der alte Riss, bei waarschip.info der neue, der offenbar von Pelzer entwickelt wurde, der ein breites Heck hat. Beides schöne Risse, die mir auch noch im Hinterkopf herum spuken.

    Allerdings verhehlt deren Konzept, trotz der paar Knicke und der paar cm in der Breite mehr auch nicht die Seeschlange... Akkermann/Kremer hatten ihren geistigen "Ziehvater" da gefunden.

  7. #7
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen

    Allerdings verhehlt deren Konzept, trotz der paar Knicke und der paar cm in der Breite mehr auch nicht die Seeschlange... Akkermann/Kremer hatten ihren geistigen "Ziehvater" da gefunden.
    Ich denke nicht so.
    van de Stadt hat sowohl damit spekuliert die Zeeslang auf einem Spant, d . h. mit weniger benetzter Flâche laufen zu lassen ( ein Ding das jeder Piratsegler kennt) , als auch deren Gleitfähigkeit optimiert , in dem er die dahingehenden Erfahrungen mit der Zeevalk umsetzte.
    Die Zeeslang hat ein sehr breites Heck ohne Aufkimmung. Heute bezeichnet man das gern als Gleitheck, genaugenommen ist es ein Stützheck. Das Schiff gleitet nur auf den vorderen Sektionen, allein sie erfahren dyn. Auftrieb . Das Heck hingegen sitzt " auf" dem Wellental der Bugwelle, kontrolliert duch moglichst viel Volumen bei geringster Tauchtiefe und möglichst neutral angeströmten Boden den Trimmwinkel des Bootes , und damit den Anströmwinkel der Vorderen Sektionen. Im Idalafall, also nur für eine " Gleitgeschwindigkeit" entspricht der Kielsprung der achzeren Sektione, dieses Stützhecks, der Kontur des Wellentals der Bugwelle. Logisch das dieses Heck für viel " Stütz" , will heissen Trimmwinkelkontrolle, bei moglichst geringer Tauchtiefe einer großen Breite bedarf.
    Die damals, abgesehen vom Formverleimen, leichteste Bauweise Knickspant- Sperrholz kam diesen Designprinzipien hervorblendend entgegen. Hinzu kam das van de Stadt die Knickspantbauweise praktisch erfunden hat, somit sehr dahingehende Erfahrung einbrachte.
    Die Anhänge des Schiffes waren so radikal nicht. Freistehende Balanceruder und Bomben gab es schon 60 Jahre zuvor, sie verschwanden aber schnell wieder weil die damaligen technischen Möglichkeiten einer zufriedenstellenden, d. h. dauerhaften Lösung im Wege standen. Man beherrschte es von der Festigkeit her noch nicht. Auch standen die Klassenregeln oft im Weg.
    Uffa Fox hat sehr früh Schiffe mir ähnlichen Anhängen wie jener der Zeeslang gezeichnet, es waren aber immer nur Jollen, oder offene Kielboote bei denen man diese Finnen festigkeitsmäßig beherrschte. Vor allem aber setzten seine Rundspanter seltenst auf Gleitfahrt.
    van der Stadt hat alles vereint, mit der Zeeslang alles richtig gemacht. Er brachte " nur " alles zusammen , das aber konsequent , um nicht zu sagen radikal. Es war auch mutig diese " Spanholzdose" von nicht einmal zwei Tonnen gegen das Establishment mit ihren dreimal so schweren Schiffen gleicher Länge durchzusetzen.
    Der Erfolg gab ihm schliesslich recht. Die Nahezu baugleichen Nachfolger der Zeeslang, die Black Soos und doe RCODs sind über jeden Zweifel erhaben. gehören auch heute noch zu den allerschnellsten 9m Schiffen, nach über 60 Jahren ! Faszinierend.
    Das Waarschip 10.10
    vom U- Schiff her eine wahrlich komplett andere Schule. Die Anmutung des Profils ist gleich--wenig Freibord , tiefer Bombenkiel, freistehendes Ruder, beide Schiffe schlank. Die Ratien ähnlich.
    Das ist aber auch alles.
    Das Waarschip ist genaugenommen ein Rundspanter, mehr noch, es ist ein Rundspanter vom Kanutyp. Gleiten lag nie nicht im Lastenheft.
    Das Waarschip 10.10 ist ein verdammt scheisse schnelles, bewundernswertes und cooles Schiff. Es sollte ja auch nie offshore racen und vor allem gleiten. Ihr Lastenheft war ein anderes das sie ebenso perfekt erfüllt hat. Die ursprüngliche Version war ähnlich spartanisch wie die der " uralten" Zeeslang. Die Zeeslang aber zerschmetterte mit bis zu 23 Knoten Rekorde weit größerer Jachten.
    Sie gehört in die Hall of Fame.





    Vielleicht sollte ich mal ein Buch schreiben.....



    pogo
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (29.04.2014 um 00:08 Uhr)

  8. #8
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    Standard

    ZITAT:

    Das Waarschip 10.10 ist ein verdammt scheisse schnelles, bewundernswertes und cooles Schiff. Es sollte ja auch nie offshore racen und vor allem gleiten.







    Stimmt nicht ganz; die 1010 wurde seinerzeit 1984 extra für das OSTAR Rennen gebaut.Kremer hat im Prinzip einfach den Vierteltonner -Waarschip-Rumpf verlängert, auch um Zeit u. Kosten zu sparen.
    Trotz allen Lobes und geringen Gewichtes waren die Leichtwindeigenschaften der "alten" 1010 nicht so dolle. Spass hat es erst ab 5 Bft. halbwind bis raumschots gemacht. Am Wind mit Welle war die Kiste verdammt bockig und nass. Aber es waren schöne Jahre mit der 1010……..

  9. #9
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    1

    Standard

    Hier noch einige Fotos von Zeeslang in der Bucht vor dem Tafelberg bei 30kt Wind
    https://picasaweb.google.com/1170865...t?noredirect=1

  10. #10
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    3

    Standard Black Soo in Schweden

    Hej!
    Ich habe kürzlich meine Black Soo (Tochterdesign der Zeslang) aus Sydney mitgebracht. Wirklich ein revolutionäres Design.

    Bilder der noch andauernden Restaurierung gibt es unter meinem Picasa link.
    https://picasaweb.google.com/daniel....CJKnkNXsiPzhEw
    Sie wohnt jetzt in Nordschweden im Haparanda Schärengarten in friedlicher Koexistenz mit meinem Folkboot...

    Ich bin an allen Informationen interessiert die mir dazu dienen die Geschichte der Zeeslang / Black Soo / RCOD zu verfolgen und mein Boot möglichst originalgetreu zu restaurieren.

    Ich google schon seit 2012 ab und zu das Design und die Bootsnamen die mir bekannt sind, aber erst jetzt und leider zu spät kommt ein wenig Schwung in die Sache seit Zeeslang auf der Boot 2014 ausgestellt wurde.

    MfG vom nördlichsten Punkt der Ostsee,
    Daniel
    Geändert von segelgunnar (20.08.2017 um 13:35 Uhr)

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