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  1. #1
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Könnt Ihr mir eine Batterie empfehlen?

    Ich suche die Allrounder-Batterie, die sowohl den kleinen Diesel gut anschmeißt als auch all die kleinen Verbraucher (Leuchten innen/außen, Echo, Sumlog, Radio). Große Verbraucher gibt's nicht - für die Not eine elektrische Lenzpumpe für's Holzboot. Weite Touren ohne Landanschluss habe ich mit dem Boot nicht.

    Im letzten halben Jahr war entweder im Palstek oder vielleicht auch der Yacht ein schöner Artikel zur Dimensionierung der Batterie, auf den Titelseiten habe ich den E-Artikel aber nicht mehr gefunden und eine Verschlagwortung der alten Hefte im Internet haben beide nicht. Im Internet findet man je nach Internetladen unterschiedlichste Qualitäten (oder auch nur Namen?): AWN hat z.B. "Vetus AGM", mein Haus-und Hoflieferant Kösling hat "Vetus SMF". Deshalb meine konkreten Fragen:

    1) Reichen 65 Ah für einen alten Seekreuzer/Binnen mit oben beschriebenem Profil?

    2) Welche Marke bzw. welchen Typ könnt Ihr empfehlen?

  2. #2
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    Standard

    Diese Batterie gibt es nicht; du benötigst für den Start und den "Dauer"betrieb mit kleinen Leistungen unterschiedliche Batterietypen. Mit einer Batterie richtest du die "eine" Batterie relativ schnell hin. Ohne Angabe der Leistung des Diesel ist die Größe zusätzlich schwer zu dimensionieren.

    Zwei Tipps:
    a) Wenn du es dir einfach machst, würde ich eher auf eine billige Batterie setzen und sie bei Bedarf eher wegwerfen. Mit AGM und anderen Schätzchen würde ich bei dieser Anlage gar nicht erst anfangen.
    b) Willst du es genau wissen (und das sollte man bei jedem System) kalkulierst du mal den "Verbrauch" überschlägig (Leistung der Verbraucher und Zeit der Nutzung), wie du den Strom (nach)lädst (Motor oder externes Ladegerät) und danach kalkulierst du die Batterie. Aber auch dann forderst du die eine Batterie heraus.
    An der Batteriephysik kommst du kaum vorbei.

  3. #3
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Ja, stimmt. Die bisherige Batterie hat aber gut durchgehalten. Weil Batterien schwer sind, will ich - speziell auf dem Bodensee mit regelmäßiger Nachlademöglichkeit - nicht nach dem Motto viel hilft viel einen zu großen Klotz, oder gar zwei Klötze, einbauen.

  4. #4
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von LaLaLaLa Beitrag anzeigen

    1) Reichen 65 Ah für einen alten Seekreuzer/Binnen mit oben beschriebenem Profil?

    2) Welche Marke bzw. welchen Typ könnt Ihr empfehlen?

    2) empfehlen kann ich Dir eine Optima Blue top von Johnson Control.


    1) Bei 80% Entladung (gegenüber 50% einer konventionellen AGM) hast Du bei einer Optima 55 dann 45 Ah zur Verfügung, die Dich auch bei laufendem Kühlschrank, Autopiloten, etc.... gut durch den Segeltag bringen, wenn das nicht reicht einfach eine weitere nachrüsten

  5. #5
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    @TAMAKO
    Sicher keine schlechte Wahl als Batterie, die sind aber AGM-Konstruktionen.
    AGM und Gelbatterien bedürfen - wie bereits gesagt- der Aufmerksamkeit beim Laden.
    d.h. :
    Ladegerät
    Generator Lichtmaschine
    Solarlader

    sollten eine passende Ladekennlinie bereitstellen können. Ladeschlusspannungen sind im Datenblatt der jeweiligen Batterien nachzulesen (und am Ladegerät einzustellen). Die Typvorwahl bei den Ladegeräten macht nichts anderes...
    AGM und Gelbatterien sind da empfindlich(er), weil der Elektrolyt gebunden ist und nicht einfach ersetzbar ist.
    (offene) Blei Säure Batterien sind da weniger wählerisch-bei ggf. Überladung kann einfach der "verkochte" Elektrolyt durch Auffüllen von dest. Wasser wieder ergänzt werden.

    Bei Batterien muss das gesamte System betrachtet werden...

  6. #6
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Danke für die Kommentare. Hab mich für eine 95Ah-Batterie entschieden, die im Hafen vorrätig war. Den Artikel zum Thema habe ich übrigens in der Yacht gefunden. Schreibe vielleicht im E-Thread noch was dazu ...

  7. #7
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    Diese Batterie gibt es nicht; du benötigst für den Start und den "Dauer"betrieb mit kleinen Leistungen unterschiedliche Batterietypen.
    Nö, heute nicht mehr. Mir ist kein handelsüblicher Zellen/Akkutyp bekannt, der neben kleinen Strömen nicht auch mal die 100-200A für den Anlasser liefern kann.

    Wenn man, wie jetzt geschehen, eine 95Ah "Batterie" zulegt in Verbindung mit einem kleinen Diesel, dessen Anlasser nicht mehr als 1kW haben dürfte, sind das weniger als 100A und damit in etwa 1C, dass kann jeder Akku, auch ein eher empfindlicher Gel-Akku
    42!

  8. #8
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    Naja - auf meinen erst kürzlich verbauten Akkus (Verbraucher) wahr explizit die Warnung aufgeklebt, diese NICHT als Sarterbatterie zu nutzen...
    Die Akkus liefern den Strom, fragt sich, wie lange.

  9. #9
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    Zitat Zitat von derJakob Beitrag anzeigen
    Naja - auf meinen erst kürzlich verbauten Akkus (Verbraucher) wahr explizit die Warnung aufgeklebt, diese NICHT als Sarterbatterie zu nutzen...
    Entscheidend sind die Datenblätter, wenn man da innerhalb der Specs bleibt, hält der Akku, sofern er keine Mogelpackung ist.

    Es kommt natürlich auch darauf an, was man mit welchem Akku Anlassen will. Mit nem kleinen Gel Akku ein V-10 Diesel anreissen kann eng werden, klar. Aber welcher Akku verträgt keine 1-2C??
    42!

  10. #10
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Ich habe vor langer Zeit auf meiner damaligen kleinen Yacht die zwei bestehenden Säure-Batterien durch eine AGM ersetzt, und habe das nie bereut.

    Die Umstände sind aber auch wichtig:
    - eine Batt war immer aktiv, die zweite wurde via Schalter parallel zugeschaltet,
    - der Motor hatte 2.5kW, somit kleiner Anlasser, zudem konnte man den Motor gut mit Kurbel anwerfen

    Die Parallelschaltung hat natürlich bei asymmetrischem Ladestand zu grossem Ausgleichsstrom geführt, mit dem Resultat, dass am Ende die zweite Batt auch unten war (und ich die Kurbel nahm).

    Anstatt nun alles umzubauen, habe ich wie gesagt auf eine AGM; umgestellt, daz ein neues günstiges Ladegerät.
    Die LiMa bzw. den Regler habe ich gelassen wie er war - auf dem Bodensee hat man spätestens jede 2. Nacht Ladestrom.

    Jedoch haben wir die Kühlbox mit Peltier-Element durch eine Kompressor-Kühlbox ersetzt, und das hat bei maximal besserer Kühlleistung erst noch weniger Verbrauch gebracht (war aber auch nicht billig).

    Die AGM ist jetzt 8 Jahre drin, im Winter nie mehr ausgebaut: hat sich gelohnt.
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (12.06.2014 um 18:39 Uhr)

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