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  1. #1
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    Standard Eignet sich ein 74er Elvström H-Boot als Einsteigerboot?

    Hallo zusammen

    Ich schreibe meinen ersten Beitrag in diesem Forum. Wohne seit kurzem zum ersten Mal direkt an einem See (Zugersee, Schweiz) und überlege mir daher mein erstes eigenes Boot zu kaufen. Bin auf dieses interessante Angebot gestossen: http://www.boot24.ch/153982

    Es handelt sich um ein '74er Elvström H-Boot für +/- 5'500€

    Ich habe vor 10 Jahren den SKS Schein gemacht, war die letzten 5 Jahre aber nur selten auf dem Wasser (1-2 im Jahr). Ich war mal ein guter Segler habe aber meine gesamte Routine verloren..Suche jetzt nach einem Boot auf dem ich diese Routine wieder reinkriege. Würde gerne mal einen Törn auf einem Mietboot machen, brauche dazu aber noch sehr viel Training.

    Ich werde oft unter der Woche mal alleine für ein paar Stündchen rausgehen. Kriegt man das als unerfahrener Einhandsegler hin? Wie sieht es mit dem Gewicht aus, ich wiege keine 70 Kilo. Kann ich mit dem Boot alleine Spass haben oder begebe ich mich damit in Gefahr?

    Worauf sollte ich achten beim Besichtigen und Probesegeln? Wie erkenne ich Osmose? Was hat es mit diesem Schlauch vom Motor auf sich der anscheinend oft Probleme macht und ausgetauscht werden muss ansonsten hat man Wasser im Boot? Kann der Mast bei so einem alten Boot Probleme bereiten? Welche Fragen muss ich stellen?

    Der grosse Vorteil dieses Bootes ist, dass es mit einem Liegeplatz im Hafen von Zug (5min zu Fuss von mir entfernt) kommt, dem man übernehmen könnte. Die Wartezeit für einen Liegeplatz beträgt ansonsten 1-3 Jahre.

    Bin gespannt auf eure Hinweise und Infos!

  2. #2
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    Standard

    Warum nicht, geringes Risiko und gutes Schiff.

    Ein Rat habe ich, nimm jemanden unbeteiligten mit, der eventuell sogar Ahnung von der Materie hat, denn du kauft's den Traum in deinem Kopf nicht das Schiff.
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  3. #3
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    2 Takt Motoren dürfen in der Schweiz nur noch bis 31.12.2017 verwendet werden.
    Dein SKS Schein wird nach meinem Wissen in der Schweiz nicht akzeptiert, du wirst die Segelprüfung machen müssen.

  4. #4
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    Standard

    H-Boot ist gutmütig, auch einhandtauglich, egal welches Gewicht Du hast, H-Boot hat ca. 50% Ballast im Kiel.
    segelt auch ohne Motor, inkl. An- und Ablegen sehr gut ohne Motor möglich.

    Für 5500 Euro (inkl. Trailer ?) geschenkt, vor allem wegen des Liegeplatzes, zugreifen.

    Klar, evtl. jemanden mitnehmen, alles angucken.

    Wenn das Boot jeden Winter aus dem Wasser genommen wurde, würde es Dich trotz einer möglicherweise vorhandenen Osmose überleben.

    Hast Du Möglichkeit, Unterwasserschiff anzuschauen ?
    Feuchtigkeitsprüfer.

    Aber leichte Osmose was solls zu dem Preis.
    Gebrauchtboote zu solchen Preisen sind geschenkt.
    Hai 710 KS www.hai-710.de.vu - Perfektes Segeln mit dem Trailerboot - Törns: www.hai-710.blogspot.de

  5. #5
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    Hört sich für mich erst einmal gut an...
    ...ich denke, Du weißt, ob du mit 130cm fest auf deinem Revier gut hinkommst...(?); ist Binnen ja nicht überall erste Wahl...

  6. #6
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    Standard H-boot

    ... also, ich ahbe 5 Jahre lang ein H-Boot gehabt. Ich kann dir nur sagen- kauf das Boot. Ich hatte immer super Spass damit- bin auch oft alleine gefahren- auch bei viel Wind.
    Ich hab mich dann vergräßert auf 43 Fuss. So super die Größe ist- meinem H-Boot trauere ich immer noch nach. Du kannst damit stressfrei zu Zweit oder alleine segeln- und das alles zum Schnäppchenpreis (auch in der Erhaltung).
    Wünsche dir alles Gute, viel Spass und

    immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel

    Gerhard
    SY- FuoriOnda
    Salzburg

  7. #7
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    Standard

    Hallo,

    ich stand vor 3 Jahren vor einer ähnlichen Entscheidung - bin lange nicht mehr gesegelt und suchte was zum Wiedereinstieg. Ein H-Boot ist dabei eine gute Entscheidung. Man kann entspannt schnell segeln. Nur bei wenig wind ist es sehr träge. Einhandtauglich ist es, falls die Winschen gut vom Rudergänger erreichbar sind. Da die meist neben dem Niedergang liegen, kann es etwas unbequem sein, falls man einen langen und hochliegenden Traveller im Cockpit hat.

    Bei den Elvströms ist der Kiel nicht (wie bei anderen H-Boot Werften) in GFK eingepackt, sondern nur verspachtelt. Der sieht manchmal wirklich schlimm aus. Auch das Ruderblatt zieht häufig Wasser. Bei Elvström gabs auch (als einzige Werft) die Option, einen Einbaumotor einzubauen, was ja hier der Fall ist. Ist vielleicht gar nicht schlecht, da ein Aussenborder hinten das Boot sehr vertrimmt (da er schwer ist und das Boot hinten sehr schmal).

    Alles in Allem ist ein H-Boot ein wirklich tolles Boot

    viele Grüße,
    Sebastian

  8. #8
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    Zitat Zitat von chubby_geek Beitrag anzeigen
    Bei den Elvströms ist der Kiel nicht (wie bei anderen H-Boot Werften) in GFK eingepackt, sondern nur verspachtelt. Der sieht manchmal wirklich schlimm aus.
    Das ist für mich ein echter Vorteil.
    Grundberührungen gehen nicht gleich in die Substanz.
    Die "kleine "Fläche des Kiels aufzuarbeiten, primern und AF sollte keinerlei Probleme darstellen.

    Bei laminierten Kielen dringt dann Wasser zwischen Laminat und Metall ein, das kann man so einfach nicht trocken bekommen...

  9. #9
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    Standard

    Wenn du mit dem Tiefgang klarkommst - sollte auf schweizer Seen kein Problem sein - dann ist das H-Boot das Schiff der Wahl. Es war lange auf unserer Liste ganz oben. Nun haben wir einen Jollenkreuzer für das Segeln im Watt. Nimm einen Experten mit und wenn er nickt: schlag zu.
    Feiner Knoten: "Einfacher Konrad"
    https://www.youtube.com/watch?v=OnsfbCemMNI

  10. #10
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    Standard

    ...allein der Liegeplatz ( an einem Schweizer See ) ist die 6.900 CHF allemal wert...

    Aber wie vorher schon erwähnt, Du wirst eine Schweizer Segelprüfung machen müssen... :-)

    Mir blieb das auch nicht erspart, obwohl ich ein Patent von der Seefahrtsschule habe und seit vielen Jahren segle ( u.a. auch über den Atlantic ) ...

    Man ( Die Seepolizei in Oberrieden am Zürisee ) hat es nach Kopie aller Unterlagen und einer längeren Bedenkzeit bei einer theoretischen Prüfung bewenden lassen...

    In Sachen Bürokratie gelingt es den " Eidgenossen " in manchen Fällen sogar noch den deutschen " Amts-Schimmel " bei weitem zu übertreffen.. :-)

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