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  1. #41
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von Belle Vie Beitrag anzeigen


    Aber schon wieder nur Klischees, es ist doch egal woher jemand sein Geld hat, wenn er seinen Traum lebt, egal wie surreal er ist.
    Du meinst sicher " irreal" , im Sinne von " unerfüllbar" ,
    " surreal" is'n büschen wat anners.

    pogo

  2. #42
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    http://www.duden.de/rechtschreibung/surreal
    Ich meine schon surreal, ist aber ja fast der gleiche Sinn.

    Mein Traum ist halt anders als eurer, kann man das nicht akzeptieren, oder fehlt da die Toleranz?
    Geändert von Belle Vie (25.06.2014 um 01:05 Uhr)
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  3. #43
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    Zitat Zitat von Belle Vie Beitrag anzeigen
    ...
    Aber schon wieder nur Klischees, es ist doch egal woher jemand sein Geld hat, wenn er seinen Traum lebt, egal wie surreal er ist.
    Das könnte man so sehen, allerdings zeigt die Art wie einer sein Geld verdient auch etwas über seine Lebenseinstellung. Die Lebenseinstellung eines Traumverwirklichers ist sicher konträr zu der eines Geldverdieners. Der eine verfolgt Ideale (was auch immer darunter zu verstehen ist), der andere das Ziel sein Geld zu vermehren. Die beiden Prämissen schließen sich gegenseitig aus. Glaub mir, das Lebensziel von, sagen wir mal, extrem Wohlhabenden und extremen Gutverdienern ist primär die Vermehrung des Geldes nicht die Erfüllung von Träumen.

    Dazwischen gibt es noch viel, viel mehr z. B.

    Ich kenne 100% abgesicherte Weltumsegler, die sich das Ziel gesetzt hatten in 3 bis 4 Jahren die Welt mit dem Segelboot zu umrunden, mit satter Pension und genügend Geld zum Kauf und Ausrüstung des Wunschschiffes. Die haben es gemacht, wie Fahrplan genau nach Routenplanung. Das war sicher für die beiden der einzig gangbare Weg.

    Ich kenn auch welche, die einfach los sind, sich ein wenig schlau gemacht und alles andere Unterwegs klären, wie weit abgesichert vermag ich nicht zu beurteilen, besonders hoch sicher nicht.

    Und ich kenne welche, die wie bei einer Unternehmensführung die Risiken abgewägt haben und sich für das Risiko entschieden haben. Ordentlich versichert, für den Fall der Fälle vorgesorgt haben, aber nicht übertrieben und mit einem Restrisiko los sind.

    Alle haben einen Traum gelebt. Aber die Träume waren bei sogar gleicher Zielsetzung nicht Deckungsgleich.

    Gegen die drei Beispiele stehen die schon aufgezählten Bedenkenträger, die bei denen das Geld nie ausreicht, die, die Plan, den Traum gar nicht verwirklichen können wollen. Aber es wäre auch schrecklich, wenn jeder seine Träume lebt, auf dem Wasser und in den Bergen wäre es unerträglich voll. Sollen diese Menschen Ihr Sicherheitsbedürfnis ausleben, auch das hat seine Berechtigung und ist für die Gesellschaft wichtig.

    Aber ich schreibe schon wieder zu lange, zu ausführlich, ich muss noch Geld verdienen und ein paar Pläne für das Schiff malen.
    So long -> Tom

  4. #44
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    was ist schlimmer ?
    ein geplatzter traum
    oder ein geplatzter gummi ?


    falsch,beim geplatzten jummi ´segelste schnell zum nächsten hafen,
    aber
    aufgewachte träumer können nich ma mehr mit de jummiwurst rudern.

    gn8
    oder wird's schon hell
    Geändert von round-world2 (25.06.2014 um 01:58 Uhr) Grund: so,jetzt kann's innen Klönsnak
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  5. #45
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    Ich verstehe dich, aber was hat das Geld mit dem Traum zutun?
    Du reduzierst jetzt alles auf Geld, es ist egal wie jemand wieviel verdient.
    Eher ist es traurig, wenn jemand den Traum aus den Augen verliert und nur noch Geld zu verdienen.

    Ich finde es toll, wenn ich merke, das jemand Spaß hat bei dem was er macht, egal wie groß oder klein sein Schiff ist und wie er sein Geld verdient.
    Schade ist es wenn Schiffe nur daliegen und nicht genutzt werden und jeder kauft sich ein Schiff mit einem Traum im Kopf.
    Ich habe Schiffe damit fahre ich mehr als der Kunde selbst, das ist traurig, schlimm wird es dann wenn die Leute missgünstig werden, weil sie jemanden sehen, der es einfach macht.
    Da werden Leute neidisch auf eine Lebensart und das hat nix mit Geld zutun.

    Aber du hast schon recht, wenn jeder seinen Traum verwirklicht wird es voll.
    Also nicht zu sehr dran rühren, sonst wird es für uns nur voller in den Häfen.
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  6. #46
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    Ach schönes Leben,

    warum liest und verstehst Du nur das was Du lesen und verstehen willst.

    Geld und Sicherheit ist das Hauptargument der Bedenkenträger, deshalb reduziert sich vieles auf die monetäre Situation und auf die Absicherung fürs Alter, für Krankheit, für was weiß ich noch.

    Trotz alle dem ist natürlich auch nicht monetär orientierte Menschen ein gewisses Grundkapital von Nöten um sich einen (wir sprechen hier von seglerischen) Traum zu erfüllen. Wie viel mit nix geht haben einige (wenige) in der Vergangenheit bewiesen. Wie schnell es schief geht haben viele bewiesen und sind irgendwo auf der Welt gestrandet.

    Dort zielte mein Risikoabwägung hin, was ist notwendig, was brauche ich unbedingt was bin ich bereit zu riskieren (monetär).

    Alles weitere ergibt sich wenn man unterwegs ist, ob nun das lernen des Segeln an sich oder das "verdienen des Lebensunterhalts.

    Und noch mal, der Großverdiener hat meist ein anderes Lebensziel und völlig andere Interessen als der Abenteurer. Die Eingangs des Strangs erwähnten Selbstbauer sind dabei eher die Abenteurer als die Vermögenden.

    Und übrigens, ganz wichtig, keiner ist deshalb besser oder schlechter weil er was wagt oder nicht wagt, weil er einen Traum verwirft oder umsetzt. Jeder hat seine eigene Vorstellung vom Leben und dessen Ablauf und das ist gut so.

    Was ich für mich tue und denke hat sich Dir offensichtlich nicht erschlossen - sei es drum, ich tu den Teufel das hier breit zu treten. Soviel vielleicht, ich ziehe meinen Lebensmut und meine Anerkennung nicht daraus wie andere mich sehen, ich habe meine eigene Philosophie, meinen eigenen Anspruch und meine eigenen Träume. Einfach nur "exotisch" zu leben steht da sicher nicht auf der Agenda. Eher schon anders zu sein als es eine Gesellschaft vorlebt, wobei es da wieder auf die Gesellschaft ankommt. In manchen Gesellschaften bist Du nicht anders, in anderen wieder völlig konträr. Sieh Dir Dich selbst an, keine Ahnung ob Du es tust, aber es schimmert durch als würdest Du auf dem Schiff leben, in Deutschland bist Du damit ein Exot, in den Niederlanden leben ganze Familien auf Schiffen und das ist dort so normal wie im Eigenheim zu leben.

    Das ist es aber nicht worauf es mir ankommt, einfach nur anders als die anderen zu sein, mir kommt es auf meine Träume, meine Ziele an, völlig gleichgültig ob das nun konform oder non konform ist, das ändert sich sowieso wo ich gerade bin.

    Von daher kann ich die diversen Anfeindungen in Foren und sozialen Netzwerken (was ein Widerspruch, soziales Netzwerk und Anfeindung) nicht verstehen und sehr oft nicht nachvollziehen.

    Ach und wenn Schiffe einfach nur daliegen und der Eigner es so möchte, bitte schön, lass ihn, es ist seine Entscheidung. Du bist keine besserer Mensch weil Du viel segelst oder Regatta fährst oder Fahrtensegler bist oder lieber im Garten werkelst.

    Wenn wir irgendwann mal begreifen, dass sich Lebenseinstellungen und Träume nicht gleichen sondern individuell sind, dann haben wir es geschafft zu akzeptieren, das unterschiedliche Modelle gibt nach denen man leben kann.
    So long -> Tom

  7. #47
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    Das fand ich jetzt sehr gut, dann sind wir fast einer Meinung.
    Kam vorher nicht so deutlich rüber.

    Leben und Leben lassen, aber das ist selten.
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  8. #48
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    Interessantes Thema. Bin selbst betroffen. Wollte immer mit einer Fastnet 45 um die Welt segeln. Die habe ich auch dafür vorbereitet. Aber wenn man nicht zügig und zielorientiert so ein Thema angeht, vergeht Jahr für Jahr. Jetzt merke ich, dass ich zu alt bin dafür und muss nun wohl oder übel das schöne Segelschiff verkaufen. Mein Rat an die Träumer und Planer: Gas geben. Und dabei denke ich gar nicht an die Selbstbauer, die wohl meistens daran scheitern, dass sie das Unterfangen einfach unterschätzen.
    Gleichwohl Gruß an alle, die noch auf dem Weg sind.
    oceandreams.

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