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  1. #21
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    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Ich sagte immer, Liegelänge ist wichtig. Meine Frau redete von " katholischem Boot", weil man alles im Knien machen muß.

    Ab 30 Fuß beginnen Yachten bequem zu werden, ab 40 sei das zu Ende. Nun, mit 43 Fuß ist es immer noch bequem, eher bequemer.

    Wäre der Preis nicht, sollte man garnicht erst kleiner einsteigen.
    Wenn ich mir die Yachthäfen im Verlauf der letzten 25 Jahre gedanklich ansehe, könnte man den Eindruck haben, du hättest Recht.
    Ist aber nicht so!
    Unser erstes Kielschiff nach Jolle, 15erJk war eine Nordborg 26, eine hübsche,kleine, seetüchtige Yacht mit mit allem, was wir brauchten...Komfort, Platz für 2, Einbaumaschine, gemütlich, einhandtauglich - das was man sich mit 25 Jahren so wünscht...
    Die gibt es immer noch am Markt, für deutlich weniger Geld als damals...

    Erzählt bloß nicht, unter 40ft geht nichts...das ist doch ( wenig bescheidener) Unsinn!
    Geändert von derJakob (30.06.2014 um 22:43 Uhr)

  2. #22
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    Es kommt immer auf den Blickwinkel des Betrachters an. Meine Frau behauptet auch immer, dass unser Schiffchen Stehhöhe hat.

  3. #23
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    Wie groß ist denn Deine Frau? Oder hast Du Stehhöhe mit Stehvermögen verwechselt??;-)

  4. #24
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    Stehhöhe: Kriechst Du noch oder lebst Du schon ;-)

    Ich habe mit einem "Kriechboot" angefangen und schätze heute den Luxus unter Deck stehen und kochen zu können. Wenn man älter wird, weiß man diesen "Luxus" zu schätzen. Und ob andere davon "Augenkrebs" bekommen, ist mir egal. Aber wenn es unterwegs Schietwetter ist, kann ich mich auch unter Deck verziehen und den "Eisernen" den Dienst verrichten lassen. Ich habe unter Deck Rundumsicht. Auch im Hafen ist das nützlich. Ich mache schließlich Urlaub.

    Aber wenn schon sportlich, dann bitte konsequent. Dann müssen bei 3 bis 4 Winden auch Geschwindigkeiten deutlich jenseits der 10 ktn dauerhaft drin sein. Aber das ist nichts mehr für mich ...

    Abstriche müssen immer irgendwo gemacht werden. Es gibt für jeden etwas. Man muss nur wissen, was man will. Für mich ist das Boot kein Statussymbol, sondern nur Ausdruck dessen, was ich tun will. Damit bin ich nicht besser oder schlechter als andere.

    Meine Meinung.
    Jürgen
    Jetzt mit Hai 760 DS ergänzt: www.hai-590.de

  5. #25
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    Schließe mich Jürgens Meinung an.

    Was andere, die ihre Meinung als die allein glücklich machende betrachten, von meinem Boot halten, geht mir wo vorbei. Möglicherweise finde ich ihr Boot aus meiner Sicht genauso grottenhässlich wie sie meins? Oder ihr Auto, so eine rundgelutschte Karre, ihre Wohnungseinrichtung von der ich eventuell sogar Pickel bekomme?

    Weiß man es?

    Was ich weiß ist, das man anderen Menschen ihren Geschmack und ihre Anforderungen an ein Boot lassen sollte und sich an seinem Geschmack und seinen Dingen erfreuen statt andere madig zu machen.

    Willy

  6. #26
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    Hauptsache man ist glücklich mit dem was man hat und macht.

    Wenn ich an die vergangenen Jahre zurückdenke, mit den kleineren Schiffen, waren auch Super Reisen, dennoch möchte ich mein jetziges Schiff nicht mehr hergeben, oder nur gegen ein noch komfortableres.

    Ich bin kein Freund von der Hai, aber wer Spaß an dem Schiff hat soll ihn auch haben.
    Kommt ja auch immer auf das Revier an, ich habe zum Glück ein Revier, was keine wirkliche größenbeschränkung hat und wenn man sich in Berlin umsieht, geht der Trend immer mehr Richtung 40' plus.
    Aber das sollte jeder für sich entscheiden.

    28 Fuß sind keine 10m, bei weitem nicht, der Unterschied zwischen 28 und 33 Fuß sind gewaltig.
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  7. #27
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    Zur Stehhöhe: Hat unser Kleinkreuzer jede Menge von - z.B. im großen offenen Schiebeluk!

    Zur SQ 25: Den Test (den zweiten) fand ich recht lustig. Da wurde also die Performance-Version mit abgespeckter Inneneinrichtung (gegenüber dem ersten Test) getestet. Reichlich Segelfläche, kein Kloraum, ich glaube Außenborder?! Die erreichte dann doch immerhin ungefähr die typischen Express-Leistungswerte (mit 10m² mehr Segelfläche). Wir haben allerdings auch noch einen sehr gut funktionierenden Pantryblock unter Deck.

    Zugegeben, die Express ist ein sehr rustikal gebautes Boot und die SQ wird recht fein sein (und teuer), aber ich muss hier mal den Franz/Grauwal geben: Was ist denn daran jetzt das neue / der Fortschritt? Dass das Ding so kantig aussieht wie Origami?

    Zu den Leuten, die Boote wie die SQ 25 kaufen: Warum kaufe ich eine SQ 25? Vielleicht, weil ich ein gut segelndes, modernes, schnittiges kleines Boot in guter Qualität haben will? Und dann knalle ich da einen Kloraum hin, wo der Platz am wertvollsten ist (an der breitesten Stelle des Bootes) und einen schweren Einbaumotor und ein Plastikteakdeck und noch einen Sack voller unverzichtbarer Extras. Und habe am Ende ein modernes, schnittiges Boot, das so aussieht, als wenn es gut segelt...

    Meine Prognose: die SQ 25 wird - wenn sie oft genug gebaut wird - einen Yardstick von etwa 102-103 bekommen. Das konnte die Larsen 25 von 1986 auch schon. Die sah nur besser aus. Die brauchte damals nicht mal einen teuren Designer - die wurde einfach vom Werftchef gezeichnet.

    Holger

  8. #28
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    Zitat Zitat von ronja-express Beitrag anzeigen
    Zu den Leuten, die Boote wie die SQ 25 kaufen: Warum kaufe ich eine SQ 25? Vielleicht, weil ich ein gut segelndes, modernes, schnittiges kleines Boot in guter Qualität haben will? Und dann knalle ich da einen Kloraum hin, wo der Platz am wertvollsten ist (an der breitesten Stelle des Bootes) und einen schweren Einbaumotor und ein Plastikteakdeck und noch einen Sack voller unverzichtbarer Extras. Und habe am Ende ein modernes, schnittiges Boot, das so aussieht, als wenn es gut segelt...
    Hmm, eine Biga 24 ohne die Arbeit am Holz (und etwas sportlicher). Nicht vom Riss her, da unterscheiden sich beide schon genug, aber evtl. von der Käufergruppe: Personen, die für ein recht kleines, aber ihren Anforderungen entsprechendes (Nachtrag: neues) Boot bereit sind, nicht wenig Geld für eine gediegene Qualität zu zahlen. Wenngleich die Biga gefälliger ist.

    Die Youngster geben dafür nicht so viel Geld aus (das sie nicht haben bzw. für etwas sportlicheres ausgeben wollen), die Küsten-Gutsituierten kaufen sich etwas Größeres.

    Zitat Zitat von ronja-express Beitrag anzeigen
    Meine Prognose: die SQ 25 wird - wenn sie oft genug gebaut wird - einen Yardstick von etwa 102-103 bekommen. Das konnte die Larsen 25 von 1986 auch schon. Die sah nur besser aus. Die brauchte damals nicht mal einen teuren Designer - die wurde einfach vom Werftchef gezeichnet.
    An die 103 glaube ich nicht, weil ich die typische Käuferklientel nicht so sportlich segeln sehe. Es würde mich aber freuen, wenn ich mich täuschen würde.

    Irgendwie finde ich das Ding gut. Werde aber das Geld dafür nicht ausgeben (wollen, können, egal). Dafür gibt der Gebrauchtmarkt zu viel Interessantes her.

  9. #29
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    rwe: Ich glaube, ich weiß, was Du meinst mit dem Vergleich mit der Biga. Das sind so die Boote für die kinderlosen Paare, die keine langen Reisen damit machen und das Segeln eher als ein Hobby von mehreren betreiben. Und die eher Audi als Kia fahren.

    Wenn die SQ einen Yardstick höher als 103 bekäme, wäre das ein Flop. Wie gesagt, die Larsen 25 aus den 80-ern hat schon 103 und ist auch ein schönes Fahrtenboot ähnlicher Größe. Ich glaube aber auch nicht so recht, dass die SQ (selbst als "Performance") mit einer X-79 mithalten kann (100/101).

    Grundsätzlich finde ich es auch immer gut, wenn sich jemand an diesem Segment des Marktes versucht. Zumal angesichts des üppigen Gebrauchtmarktes. Ich hatte mir nur ein wenig mehr versprochen von der SQ. Vielleicht muss sich das Boot aber auch erst noch etwas entwickeln.

    Holger

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