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  1. #1
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    Standard Werden Boote immer häßlicher?

    Geade in einer Zeitschrift geblättert. Ocealis 38. Am Heck am breitesten. Sieht aus, als sei das Boot in der Mitte durchgesägt und nur die vordere Hälfte schwimmt noch.

    Natürlich Doppelsteuer und " überrollbügel" für den winzigen Traveller und sehr hoch sitzender Baum.

    Brrrrr! Geht es nur mir so?

  2. #2
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    Ganz und gar nicht - geht es nur dir so - ich finde sie auch furchtbar häßlich.
    Das Problem ist halt, das Boote nur noch von innen nach außen geplant werden.
    Schöne Linien und Am-Wind Eigenschaften bleiben komplett auf der Strecke.

  3. #3
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    Innen ist die Oceanis komplett offen. Auch häßlich und unpraktisch, weil man sich nicht hinter einer Tür zurückziehen kann. Ist wie Matratzenlager auf einer Alpenvereinshütte früher. Das gibt es heute selbst da kaum noch!

  4. #4
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    na ja gibt ja wohl 5 Versionen innen - davon 2 Cruiser mit 2 oder 3 abgeschlossenen Kabinen. - Aber gebe dir auch hier recht, kann keinen Sinn in den ersten 3 Versionen erkennen.

  5. #5
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    Guten Abend!

    Zum Glück ist das ja Geschmacksache! Mir gefallen die modernen Boote mit dem breiten Heck sehr gut. Ob man die verschiedenen Versionen der Oceanis 38 braucht, mag doch jeder für sich entscheiden.

    Gerade in der Yacht besprochen: HR 43 MK III... sieht aus, wie vor 25 Jahren - ein schönes Boot, ohne Frage.

    Aber sind die anderen deswegen hässlich? Schlechter zu segeln? Ich denke nicht!

    Ker 51 "Varuna" - nagelneues Regattaboot. Gleiche Ausgabe. Möchte ich beide nicht haben...


    Meiner Meinung nach soll doch jeder das Konzept kaufen, dass am besten zu ihm passt, warum muss man immer alle anderen Konzepte/Ideen/Designs verteufeln? Der Trend geht nun mal zu Wohnschiffen - von innen nach außen konstruiert - na und? Es gibt doch genug Alternativen!

    Ich freue mich über jeden, der sich auf seinem Boot wohlfühlt, auch wenn mir das Boot nicht gefällt - selbst wenn es ein Motorboot ist ;-)

    Schönen Abend!

  6. #6
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    Ne, wird nicht verteufelt. Aber wenn die Designer keine Rückmeldung bekommen, was den Leuten gefällt, kommen übelste Kreationen raus.
    Nichts dagegen, daß Dir das gefällt. Ist Geschmackssache. Mein Geschmack ist eben ein anderer.

    Mir gefällt das besser:

    http://www.faurby.dk/?q=de/node/28

  7. #7
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    Die Boote entwickeln sich weiter, das ist Fortschritt.
    Ein Auto vor 30 Jahren sieht auch anders aus.

    Über den Bügel kann man sich streiten, aber bei einigen Schiffen passt er, die 38er Oceanis ist dafür zu klein.

    Leider sind andere Werften designtechnisch stehengeblieben, das mag manchen Kunden freuen.
    Mit gefällt das neue Design sehr gut, obwohl ich die 38er Oceanis nicht in die engere Wahl nehmen würde, eine 50er Sense hingegen schon.

    Der Vorteil einer großen Werft ist halt auch mal experimentieren zu können.

    Wie schon geschrieben gibt es verschiedne Versionen und wenn ich allein an Bord lebe, brauche ich keine kleine Tür, an der ich mich stoße.
    Kommt halt auf das Nutzungsprofil an.
    Doppelsteuerung macht bei den modernen breiten Rissen schon Sinn, ich bin zwar zufrieden nur ein Steuer zu haben, aber ab 4m Breite ist von der Mitte ein schlechter Sichtwinkel, gerade beim anlegen.
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  8. #8
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    Mal Details:
    Breit liefert jollenähnliches Verhalten, gleiten. Aber bei schwerem Wetter unangenehm.
    Offenes Heck, See kann gut einsteigen, läuft dafür aber auch gut ab. Hatte noch nie größete Mengen Wasser in der Plicht, die nicht rasch genug abliefen, aber schon öfter große Wellen, die im offenen Boot bis ans Luk gelaufen wären. Fühle mich da nicht wohl. Fällt was runterkst es meist weg.

    Doppelsteuer außer beim Anlegen fahre ich per AP. Daher würde ein Steuer auf der Anlegeseite genügen ( oder schmalere Bote eben.
    Traveller auf dem Überrollbügel ist so schmal, daß man darauf verzichten könnte, aber der Segeldruckpunkt ist unnötig hoch. Baum sollte deutlich tiefer sitzen.
    Offenes Boot innen ist nur billig, damit die Preisliste mit kleinem Preis beginnt. In der Praxis wird fast jeder geschlossen kaufen.

    Und nicht jede Weiterentwicklung ist ein. Fortschritt!

  9. #9
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Ja, "Überrollbügel" bei kurzen knapp 40 Fuß geht optisch garnicht. Wegen der gewünschten Stehhöhe in der Plicht (!) sieht das absolut unpropotioniert aus.

    Und das ganze, damit man noch bequemer Kaffee und Kuchen beim Segeln haben kann, schließlich stören die lästigen "Stricke" in der Plicht. Wenn sich das Image als Zubehör für die Camper unter den Seglern durchsetzt, ist der Spuk hoffentlich bald wieder vorbei. Beim früher sehr häßlichen Golf-Cabrio musste VW bei rückgängigen Verkaufszahlen schließlich auch umdenken.

    Im Übrigen: Von der Optik bietet Faurby auch für mich die ausgewogenen Linien. Pogo würde aber vom Lastenheft der Leute reden, denen in erster Linie Platz unter Deck wichtig ist. Da kommen dann halt die breiten Ärsche a la Oceanis raus.

  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Mal Details:
    Breit liefert jollenähnliches Verhalten, gleiten.
    Das Boot mag zwar ruhiger liegen auf raumen Kursen, zum Gleiten sind die Dinger aber viel zu schwer bzw. unterbesegelt. Die Werften machen das ja nicht wegen der Sportlichkeit, sondern weil sie dann unter Deck mehr Platz haben und das GLEICHZEITIG aus dem Regattabetrieb einen sportlichen "Eindruck" transportiert.
    Die nächste Stufe wird der Rundbug/Scow-Bug sein, diese Boote müssen nur noch ein paar Jahre erfolgreich über den Atlantik pesen.

    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Aber bei schwerem Wetter unangenehm.
    Offenes Heck, See kann gut einsteigen, läuft dafür aber auch gut ab. Hatte noch nie größete Mengen Wasser in der Plicht, die nicht rasch genug abliefen, aber schon öfter große Wellen, die im offenen Boot bis ans Luk gelaufen wären.
    Ist doch praktisch, da werden dann die Brösel rausgespült ;-)

    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Doppelsteuer außer beim Anlegen fahre ich per AP. Daher würde ein Steuer auf der Anlegeseite genügen ( oder schmalere Bote eben.
    Das scheint mir aber eher eine sehr persönliche Steuermannsspezfika zu sein ;-) Legst Du immer nur auf einer Seite an und müssen das dann auch alle anderen so handhaben?

    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Traveller auf dem Überrollbügel ist so schmal, daß man darauf verzichten könnte, aber der Segeldruckpunkt ist unnötig hoch. Baum sollte deutlich tiefer sitzen.
    Ist halt ne klare Touringauslegung, da möchte man dem Kunden nicht mit so was kompliziertem wie einem Segel und womöglich noch einem "gefährlichen" Baum verunsichern. Hauptsache der Gashebel ist gut erreichbar ;-)

    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Innen ist die Oceanis komplett offen. Auch häßlich und unpraktisch, weil man sich nicht hinter einer Tür zurückziehen kann. Ist wie Matratzenlager auf einer Alpenvereinshütte früher. Das gibt es heute selbst da kaum noch!
    Das sehe ich anders. Ich finde so eine offene Kajüte, durchaus interessant für Pärchen. Nicht jeder Partner muss vor seiner, ach so geliebten, langjährigen "weltbesten Kapitänin" im Hobbyraum verstecken. ;-) Das Konzept wird sich aber wohl eher nicht im Charterbereich durchsetzen, da gebe ich Dir recht.
    Wobei man auch hier fragen muss ... "Was bringt denn so ne Wand?": Sie ist maximal ein besserer Vorhang. Lärmschutz ist faktisch nicht vorhanden, sie wiegt ne Menge (inkl. Türen, Scharniere, Umleimer, ...), bietet keine zusätzliche Sicherheit bei Kollisionen, erhöht heutzutage auch nicht die Rumpfstabilität, reduziert dafür die Flexibilität der Einrichtung und ja, sie kostet noch extra.
    Geändert von Yabadoo (08.07.2014 um 10:53 Uhr)

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