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  1. #1
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    Standard Schweissen am Dieseltank

    Ich wohnein Schweden am Vänersee.

    Zum Winter will meinen alten Yanmar YSB8 gegen einen neuen Motor tauschen. Problem ist mein Dieseltank. Der hat weder eine Inspecktionsluke oder er einen Returnippel.Der Tank ist aus rostfreien Stahl (VA4) Hergestellt. Der hat ein Fassungvermögen von 16 Liter.Der Yanmar brauchte keinen Returnippel aber alle neuere Motore.
    Ist es gefährlich wenn man am Tank schweist? (Eplosionsgefahr)
    Ich hatte gedacht den Tank zu entlehren,ihn auszubauen.Dann den Tank mit Wasser füllen,nur den letzen Zentimter nicht.Dann einen Nippel einschweissen und auch eine Inspektionsluke einschweissen. Da soll wohl keine Explosionsgefahr vorliegen.Oder??


    Uwe

  2. #2
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    Wenn der Tank entleert ist wasch ihn danach einfach aus. Bei dem Volumen sollte das einfach möglich sein. Wenn ein Profi dann schweisst wird er mit Formiergas gefüllt, dann explodiert nichts.
    Überlege mal ob der Aufwand bei diesem Volumen nötig ist. Es gibt für Tankgeber Blindverschraubungen, da brauchst du nur ein Loch zu Bohren und kannst alles von aussen montieren, dann einfach in diese Verschraubung den Rücklauf monieren
    Beste Grüße

    Dieter

  3. #3
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    Schliess den Rücklauf von der Einspritzpumpe mit einem T-Stück und Rücklaufreduzierung (Querschnittverringerung) an die Saugleitung an. Technisch besser wäre es einen vernünftigen Filter mit Sichtglas und seperatem Entlüfter zu montieren. Dann kannst du den Rücklauf gleich an den Filter anschließen. Und frickelst nicht mit großem Aufwand und einiger Sauerei an einem sonst intakten Tank herum. :-)
    Gruß, Youngblood

  4. #4
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    Die Lösung mit dem Rücklauf in den Filter verwenden sogar etliche Werften, tricky ist nur die Entlüftung.

    Bei dem kleinen Tank wäre es eventuell günstiger einen neuen zu kaufen, Allpa hat da komplette Tanks im Angebot und dann spart man sich das schweißen und der Tank ist auch sauber.
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  5. #5
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    Das Schweissen selbst ist nicht das Problem. Ich bin nur etwas ängslich beträffend der Explosionsgefahr.Es bilden sich immer Gase in einent Bensin- oder Dieseltank auch wenn der Tank entlehrt worden ist. Es bleiben ja immer kleine Reste zurück.
    Ein neuerTank? Kommt nicht in Frage da dieser Tank speciell für mein Boot angefertigt wurde. Der Tank ist unter dem Skandäck placiert..Die Zuleitung zum Motor ist am Boden des Tanks.Bin am Ûberlegen ein Ø 140 mm grosses Loch mit einer Stichsäge zu schneiden.Einen Flans Ø 150/100 mm aufzuschweissen. Der Flans sollte 6-8 Pinnenbolzen haben. M5-6, SchraubenØ 125 mm.Den passenden Deckel dazu Ø 150 mm. Alles Material VA4. Beides mit eier Stärke von ca 5 mm.Auf den Deckel wird noch ein Nippel für die Zuleitung vom Motor geschwesst.
    Danke für die bisheringe Antworten

    Uwe

  6. #6
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    Tankanschluss am Boden des Tanks kann Nachteile haben, bei einer Undichtigkeit entleert sich der Tankinhalt in die Bilge.

    Es gibt auch Kunststofffirmen, die Tanks nach Vorgabe fertigen.

    War ja nur ein Vorschlag.
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  7. #7
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    Wundert mich auch, dass man die Tankentnahme unten angebracht hat. "Normal" ist doch von oben und dann Rohr rein.

    Ist es wirklich eine gute Idee, die Rückleitung in die Zuleitung zu integrieren? Wie sieht das mit den Druckverhältnissen aus und ggf Luft? Warum nicht lieber ein T-Stück in die Tankentlüftung oder Tankschlauch?

    Ich meine, wenn bei uns früher an Tanks geschweißt wurde, wurden die mit Stickstoff geflutet oder Sand rein.
    42!

  8. #8
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    ....
    Ist es wirklich eine gute Idee, die Rückleitung in die Zuleitung zu integrieren? Wie sieht das mit den Druckverhältnissen aus und ggf Luft? Warum nicht lieber ein T-Stück in die Tankentlüftung oder Tankschlauch?
    Beispielfilter: http://www.marinetechnik.net/dieselvorfilter.pdf
    Damit hast du auch eine gute Kontrolle über den Filterzustand und vor allem ein Einleitungssystem; besser im Betrieb und bei einer eventuellen Fehlersuche. Sollte tatsächlich der Tank mal verstopft oder der Diesel belastet sein, kannst du mit nur einer Verschraubung einen Ersatzkanister anschliessen...
    Geändert von Youngblood (14.07.2014 um 14:13 Uhr)
    Gruß, Youngblood

  9. #9
    Ausgeschiedener Benutzer Gast

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    Ich würde auch auf Einleitungssystem umbauen. Dieses Verfahren wird seit Jahren bei Heizöltanks in der Erde verwandt. Alte Anlagen mußten umgerüstet werden, jüngere Anlagen wurden sofort auf diese Weise installiert. Und wenn wirklich am Tank geschweißt werden muß, dann unbedingt mit Stickstoff füllen, dann ist die Explosionsgefahr gebannt.
    Viel Erfolg, Gruß Bruno

  10. #10
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    Welche Lösung aufgrund der Einbausituation am günstigsten ist, kann ich nicht sagen. Aber das der Anschluss unten ist, ist eher ungewöhnlich, weil eben die Gefahr von Lecklagen und Verstopfungen größer ist.
    Zum Thema Explosionsgefahr ist folgendes zu bemerken. Die untere Explosionsgrenze von Dieselgasen beträgt 0,6 Volumenprozent. Bei einem 16 l Tank sind das zufällig recht genau 100 ml Dieselgas die da verdampft sein müssen, um ein explosives Gemisch zu erzeugen.
    Wenn der Tank, was bei dieser Größe ja leicht möglich ist, ausgebaut, komplett geleert, mehrmals mit reichlich Spülmittel in 1l Wasser durchgespült, und danach mit Druckluft durchgeblasen wird, kann kein explosives Gemisch mehr vorhanden sein, selbst wenn es danach noch etwas riecht.
    Ich würde übrigens auch ein größeres Loch rein schneiden, dieses aber oben machen und nicht wieder zuschweißen, sondern nur mit einem Deckel verschrauben (dafür evt. Stehbolzen anschweißen). So bleibt eine Serviceöffnung erhalten, welche z.B. bei Dieselpest mal nützlich sein könnte.
    Mit besten Empfehlungen

    PS. Wasser natürlich ordentlich entsorgen.
    Geändert von steggano (14.07.2014 um 19:05 Uhr)

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