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  1. #1
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    Standard An die Angler ...

    ... unter den Ostseekennern:

    Wir wollen in das südfünischen Inselmeer. Irgendwann die nächsten drei Wochen. Angeln ist dann auch so ein Thema! Womit angelt ihr? Schon klar mit Angeln, aber welche Schnur, Köder, wo drauf, schleppend beim segeln oder im Dinghi sitzend vor Anker? Bin auf jede Antwort gespannt ... Danke dafür!
    --------------------------
    MMausberg

    Reinke 13M
    - SY CLARA -

  2. #2
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    ...also, erst einmal muß Euch klar werden, auf welchen Fisch Ihr anlegen wollt. Dorsch wird gepilkt, relativ simpel, wenn man die Ausrüstung hat. Außerdem schmeckt er gut - unbedingt beachten die Mindestgröße - ich glaube, in DK sind das 40 cm, alles untermaßige sorgfältig vom Haken trennen und schonend seinem Element zurückigeben. Derzeit ist Saison für Hornhechte und Makrelen. Hornhechte werden geblinkert, Makrelen mit Blinkern und Makrelenvorfach zieht immer. Meerforelle und Lachs gehen auch, aber nur bei Geschwindigkeit und viel Glück. Euch ist klar, dass Ihr dort keine Hechte und Zander fangt ;-). Posen und das Binnengerümpel kann getrost zu Hause bleiben. Plattfische gehen gerne auf Wurm. Normale Rute reicht, bei 'Gefahr' von Meerforelle und Lachs nehmt lieber eine Meeresrute und dünnere geflochtene Schnur mit. Ansonsten blinkern, öfter wechseln. Petri Heil !!

  3. #3
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    ...geflochtene Schnur mit 'nem Stahlvorfach geht immer... und daran 'nen Blinker etc. hinter'm Boot, bei nicht zu hoher Geschwindigkeit ( unter 5 Knoten ), herziehen...

    Aber davor so'n Teil, dass den Blinker unter Wasser zieht ( ich glaub' " Paravan " heissen die Dinger ) oder man nimmt so 'nen Gummifisch ( Wobbler ) mit 'ner Tauchschaufel vorne dran...
    Aber bitte unbedingt nicht vergessen in Dänemark eine Angelberechtigung zu kaufen...kann sonst verdammt teuer werden !

  4. #4
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    Man muss nicht auf Dorsche Pilkern. Ich benutze beim segeln einen tieflaufenden wobbler, der bis ca 6 m tiefe runter geht. Dann 10m Tiefenlinie segeln und der Dorsch beißt. Ich benutze eine sog. Freilaufrolle, beim Biss läuft die Schnur ab, man merkt den Biss, kurz in den Wind und weiter gehts. Bis 5 kn Fahrt habe ich so schon Dorsche gefangen.
    Robuste Hecht oder pilkrute, 35 er Schnur oder die teure geflochtene und man kan segeln und angeln miteinander gut verbinden.... Viel erfolg...

  5. #5
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    Kann ich noch mit paar Fragen das Thread ergänzen - als absoluter Angelanfänger / Nichtangler -

    wie kriegt man in DK und Schweden/Norwegen so eine Angelberechtigung?
    Angelt ihr auch im Fahrt, also bei Segeln? Wie ich verstehe geht es bis ca.5kn gut. Geht es auch in Flaute?
    Kann man in Oktober (Gr Belt/Kattegat/Skagerrak) noch etwas fangen? Wenn ja was wäre am verbreitetsten und wie fängt man es? Ist Angelerfolg Tageszeit abhängig (morgens / nachts / abends)?

    Sorry, viele Fragen - bin noch bei Null Angelerfahrung , finde es aber unter Umständen echt interessante Ergänzung gerade bei Langstrecken.

    Gruss, i.
    ... crossing oceans like never before
    ... mak7-hasardeur.blogspot.de

  6. #6
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    In Dänemark kriegst du ein "fisketegn" hier: https://www.fisketegn.dk/fisketegn/c...do?language=de
    Gruß
    Pip

  7. #7
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    Standard

    Danke. Das schwedisch "Fiskekort" habe ich mittlerweile auch gefunden, Norweger interessieren sich wohl wenig bis gar nicht um irgendwelche Erlaubnisse. Wie ist es mit dem Fisch? Hat einer vielleicht ein Tipp wie man als "Segler" am Besten angeln kann - also bei geringer Fahrt / Wassertiefen / evntl bestimmte Pilger/Blinker Art?

    gruss, i
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  8. #8
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    ...also Angeln geht desto besser je geringer die Fahrt ist ( ist bei mir Stressabbau gegen das " ...nicht vorwärts kommen...", wenn dann der eine oder andere schöne Fisch in der Plicht landet :-)...
    Und dann am gleichen Abend in der Pfanne oder auf dem Grill...besser geht's nicht ! ( da haben bei mir sogar schon Leute Fisch
    gegessen, die der Meinung waren, dass sie keinen Fisch mögen :-)
    Mit dem " ...wie, was und womit... " am besten ein Angelbuch kaufen oder sich bei den Prüfern des " Fischereischeins " erkundigen
    ( ohne Fischereischeinprüfung sollte man keinen Köder baden ( ! )
    und vielleicht 'mal ein par Angelfreunde mit auf seinem Boot mitnehmen ( die freuen sich darüber, weil sie sonst nur am Ufer stehen :-) und geben deshalb gern ihre Erfahrungen weiter ...
    Ich finde auch die Kombination Segeln und Angeln gut ( wie die Kombination Segeln und Tauchen :-)

  9. #9
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    Moin,

    ich angel bei langsamer Fahrt, oder treiben lassen mit geflochtener Schnur, aber Monofilem Vorfach.
    Das reißt bei einem Haker ab und der Rest bleibt heil.
    Jeder hat sein Geheimrezept, aber ich mache unten am Vorfach einen nicht zu kleinen Schollenhaken mit
    Wattwurm dran und ein Stück höher einen Dorschhaken mit Reker. Das sind die Krabben, die man im Skagerak in größerer
    Tiefe fängt, die meisten aber aus Kanasa und Grönland kommen. Sind in fast jeder Tiefkühltheke.Sehen so rot/weiß aus.
    Es soll Menschen geben, die zur Krabbe Granat sagen. In Norwegen ist Krabbe -Taschenkrebs(lecker)
    Für Makrelen gibt es Makrelenvorfächer. Haken mit bunten Gummischläuchen. Günstig und funktioniert immer.
    Zum REvier. Eigentlich mag die Scholle Sandboden und so 4 - 10 m sind gut. Dorsch steht gern an abfallenden Hängen in
    leichter Strömung. ABER - ich habe gute Dorsche auf Sandboden ind gute Schollen in 15-20 m gefangen.
    Sonst in den kleineren Häfen zu den kleinen Fischern gehen und nach Fisch fragen.
    Ist echt günstig.
    Gruß
    Jörg

  10. #10
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    Zitat Zitat von hasardeur Beitrag anzeigen
    Kann ich noch mit paar Fragen das Thread ergänzen - als absoluter Angelanfänger / Nichtangler -

    wie kriegt man in DK und Schweden/Norwegen so eine Angelberechtigung?
    Angelt ihr auch im Fahrt, also bei Segeln? Wie ich verstehe geht es bis ca.5kn gut. Geht es auch in Flaute?
    Kann man in Oktober (Gr Belt/Kattegat/Skagerrak) noch etwas fangen? Wenn ja was wäre am verbreitetsten und wie fängt man es? Ist Angelerfolg Tageszeit abhängig (morgens / nachts / abends)?

    Sorry, viele Fragen - bin noch bei Null Angelerfahrung , finde es aber unter Umständen echt interessante Ergänzung gerade bei Langstrecken.

    Gruss, i.
    ...was noch wirklich wichtig ist - Hakenlöser, Zange, Filetiermesser und Pflaster (für die körperlichen Wunden, Haken ! ;-)) mitnehmen. Messer bitte nur die besten (und schärfsten !) kaufen. Man wundert sich, wie grauenhaft das Ausnehmen und Filetieren mit einem falschen Messer ist. Die schonende Behandlung einer Kreatur versteht sich von selbst !! Untermaßige Fische sind sorgfältig vom Haken zu lösen und zurückzusetzen. Wurde der Haken zu weit geschluckt muß der Fisch getötet werden, ist ohne große Verletzungen nicht mehr zu retten. Bitte verzehren und nicht wieder 'reinwerfen'. Knotenbuch und Anglerfiebel besorgen und üben, üben, üben. Die waid-/fachgerechte Tötung und das Ausnehmen der Fische bitte sorgfältig studieren, da wird viel falsch gemacht. Und...meine Erfahrungen aus Norwegen...immer nur so viel fangen wie auch gegessen werden kann. Deutsche neigen dazu, sich die Gefriertruhen zu füllen. Das ist zum Glück auf Yachten gängiger Größe ja kein wirkliches Thema ;-) Wie Baltic-Sailor schon schrieb - frischer Fisch - nicht gefroren - ist ein unvergleichliches Erlebnis für die Sinne.

    ps - mir wird gerade klar, dass der Törn ja schon beendet sein muß. Wie waren die Erfahrungen ?
    Geändert von Wollebuch (21.09.2014 um 09:03 Uhr)

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