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  1. #11
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    Hallo Sharky22, hallo Ihr, wer in der Gegend wohnt, weiß wie das ist und macht sich hoffentlich weniger Illusionen. Ich würde da noch weiter gehen, und die Neue Fränkische Seenplatte mit einbeziehen, denn da ist es genauso. Alle Diese Reviere haben bei schönem Wetter (Sonnenschein, Wärme) keinen Wind (oder nur lokale, thermische, nur den Einheimischen bekannte Winde). Andererseits bei Westwindlage (kalt, ungemütlich, Regen) kann einiges los sein, einschließlich "richtigen" Wellen.
    Aber, wenn man nur ein wenig in die Ferne schweift, noch ein paar Meter drauflegt, kommt man nach Torbole am Gardasee. Da ist es umgekehrt: Warmes Wetter mit Sonnenschein-> Viel Wind, sehr viel Wind, für manche zu viel Wind. Da steppt der Bär. Wer den Gardasee bei Regen erlebt hat-> kein Wind, noch weniger als in Oberbayern. Nun wird München ja allgemein als nördlichste Stadt Italiens angesehen, da kann es zum Gardasee nicht so weit sein.
    Gerüchtweise soll es am Walchensee ähnlich sein? Der gehört ja ganz sicher zu den oberbayerischen Alpenseen! Und in der Schweiz solls auch sowas geben.
    Man kann halt nicht alles haben!
    viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  2. #12
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    Wir haben an der Nordseeküste seit einer Woche 6-8 Bft gehabt

  3. #13
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    Ostsee 5- (7)

    :-)

    23 Grad Wassertemperatur und seit Wochen Sommerwetter- nun ja die letzten Tage auch mal unbeständiger, aber traumhaft....

  4. #14
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    Es ist der Forggensee mit seiner unmittelbarer Nähe zu den Alpen.
    Für Morgen Nachmittag beispielsweise sind für das ca 15 Km entfernte Stötten 3-4 Bft angesagt - für den Forggensee 1-2 Bft .. und selbst die werden garantiert nicht erreicht ! Quelle übrigens WetterOnline.
    Da drückt aus diesen verdammten Geröllhalden (Alpen) bzw dem Lechtal eine leichte Südostströmung herraus und macht jedes atlantische Tief mit der üblichen Westwinddrift zunichte.

    Beispielsweise gestern ein Tief bei Frankfurt .. dadurch natürlich in ganz Süddeutschland lebhafter Westwind .. Forggensee Südosthauch mit 2 Knoten ...

  5. #15
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    Hallo Sharky22, die Seen leben von thermischen Winden, die sehr lokal sind, und von denen wenige Kilometer weiter nichts mehr zu spüren ist. Nur wenn wirklich gar keine Thermik da ist, setzt sich der allgemeine Wind durch, den auch der Wetterbericht kennt. Da gibt es auch die Abdeckung durch Hügel oder Berge, so daß der tatsächlich vorhandene Wind anders oder meist schwächer ist als in der Wettervorhersage.
    So ist es auch mit dem Wind am Gardasee. Dieser tolle Wind spielt sich vor allem in der "Düse" ab, da kann es auch mal 8 Windstärken haben, während die Badeurlauber am Südende des Sees nicht mal ein Säuseln spüren. Zudem ist er tageszeitabhängig, bläst vormittags von Nord nach Süd, nachmittags umgekehrt, und natürlich nur bei Sonnenschein, ein rein thermischer Wind.
    Ich erinnere mich dunkel, daß die Yacht mal vor vielen Jahren einen Artikel zum Segeln auf dem Chiemsee bei Westwindlage brachte, der in der Empfehlung gipfelte, bei solchem Wetter nur mit hochseetauglichen Booten aufs Wasser zu gehen.
    viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  6. #16
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    Hallo Sharky22,

    mich hat es als "Nordseesegler" nach Bayern verschlagen und ich habe mir daher eine Dyas an einem Bayerischen See zugelegt um spontan segeln zu können. Obwohl das fachlich eine absolute Bereicherung war - ich habe viel gelernt und trainiert, was ich vorher nicht kannte - bleibt das gesamte Ergebnis schmerzlich. Genau wie Du es schreibst: Kaum Wind, viel Tourismus, hohe Preise und vor allem: kein Platz! Ich habe beim Segeln auf Bayerischen See ausschließlich Fernweh!

    Mittlerweile habe ich gelernt, Windfinder für mein Revier exakt zu interpretieren. Unter vorhergesagten 2 Bft. fahre ich nicht mehr zum Boot - das ist am Ende selbst mit der Dyas nur noch im absoluten Schleichgang zu fahren. Ab 4 Bft. wird es zwangsläufig sehr böig.

    Yachtango hat im Grunde Recht: Besser in ein Revier reisen, in dem das Segeln nach eigenem Gusto möglich ist. Besser fünf Mal im Jahr reisen, als 50 Mal im Jahr leiden.

    Gruß R.

  7. #17
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    Hallo Run Tanplan, ich nehme an, Du hast für dein Boot einen Trailer. Falls Du es nocht nicht getan hast, Fahr nach Torbole (oder Navene, Riva, Limone, Malcesine, in dieser Reihenfolge, der Campingplatz Maroadi in Torbole hat auch einen kleinen Hafen dabei) und gehe für 1Woche dort auf einen Campingplatz. (Schönes, sonniges Wetter vorrausgesetzt)Wenn Du sportliches Segeln liebst, bekommst Du das dort reichlich. 380km ab München, viel näher und besser als Ostsee, Nordsee oder Adria, fast nur Autobahn. Es lohnt sich!

    Probier auch mal den Walchensee, nicht ganz so gut, aber brauchbar!

    Viele Grüße
    nw
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  8. #18
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    Finde den Beitrag des Themenstarters klasse. Habe es als ich nach München gezogen bin (und auf dem Ammersee segelte) sehr
    ähnlich empfunden (hatte nur keinen AB und musste dümpeln).

    Mein Boot liegt jetzt an der Ostsee. Es ist die Anreise wert!

    Die Alpen sind klasse, zum Bergwandern. Segeln ist hier aber immer ein Kompromiss. Ich habe es aufgegeben.

    Christian

  9. #19
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    Zumindest schön hier das "Mitgefühl" erleben zu dürfen. Befürchtete schon als "fremdenverkehrsfeindlich" abgestempelt zu werden!

    Der Ammersee ist auf Grund seiner etwas größeren Distanz zu den Alpen zumindest etwas windsicherer ... aber sicher auch kein Windparadies ... und genauso überlaufen wie alle südbayerischen Seen.

    Der Walchensee soll windtechnisch so schlecht gar nicht sein - aber meiner Info nach keine Kielboote erlaubt bzw keine Möglichkeit sie zu Wasser zu lassen.

  10. #20
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    Hallo Sharky, der Walchensee ist über eine (private) Gebirgsstraße zugänglich, und nicht der größte. Ich hatte noch nicht das Bedürfnis, dort mit einem Kielboot herumzufahren, Jolle oder Surfbrett sind da eher angemessen. Aber man sollte den Blick etwas heben und nach Süden richten. Der Gardasee hatte seine größte Zeit in den 70ern und bis in die 80iger hinein, als das Segelsurfen richtig "in" war. Damals galt der Gardasee als das weltbeste Revier zum Speedsurfen. Das ist mittlerweile stark abgeflaut, aber der Wind ist noch derselbe. Dort kann man selbstverständlich mit Kielbooten fahren. Nur ist der Bereich mit starkem Wind gemessen an der Größe des gesamten Sees eher klein. Es ist halt vor allem sportlich. Längere Strecken bei starkem Wind abzusegeln, wie z.B. an der Ostsee ist nicht möglich.
    Da gibt es an Regatten z.B. die Centomiglia, die mit richtig großen Booten gefahren wird, und bei der der taktische Wechsel zwischen Zeiten und Winden eine sehr große Rolle spielt, sehr interessant!
    Ansonsten ist das im Voralpenland wie schon beschrieben: Man schafft sein Equipment am Wochenende mit großen Hoffnungen ans Wasser, und wird regelmäßig entäuscht, Trotzdem fährt man immer wieder hin. Manchmal, eher selten geht es doch, das hält dann wider besseres Wissen die Hoffnung aufrecht!
    Viele Grüße
    nw
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