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  1. #11
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    hasadeur: Bei den neuen Westen, die ich nun kaufte, gab es eine kurze schematische Gebrauchsanleitung mit Klassifizierung. Danach orientieren sich - wenn ich mit recht erinnere - die Gewichtsklassen in erster Linie am Gesamtgewicht (es wird auf Ölzeug hingewiesen), aber auch am Einsatzort wie Seegebiet mit hohen Wellen oder Binnengewässer. Die 150N Klasse wird auf meinen Westen übrigens vorsichtig mit "Ohnmächtige werden in der Regel nach oben gedreht" beschrieben.

  2. #12
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    .....Neben dem Geld ist vor allem die verkürzte Lebensdauer der Westen abstrus.....

    Das Geld für die "amtlich bestätigte verkürzte Lebensdauer" der Westen ist mir in Anbetracht meiner möglicherweise eigenen verkürzten Lebensdauer ziemlich wurscht.
    Mich interessiert vor allem: Welche Weste bietet mir die besten Überlebenschancen?

  3. #13
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    Wie immer - kommt darauf an!

    Große behindern an Bord und können die Ursache des Unfalls werden. Sind aber im Wasser sicher besser.

  4. #14
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    Manch einer bleibt besser dem Wasser fern, dann sinkt das Risiko zu ertrinken gewaltig.
    Wichtiger als die Daten der Weste ist Einpicken. Erst mal über Bord wirds sehr schnell eng, egal mit welcher Weste.
    Wenn ich sehe, wie wenig die Westen benutzt werden, dann braucht es keine Diskussion über die Haltbarkeit.
    Mir ist die 150er schon zu schwer, die 275 kommt deswegen schon gar nicht in Frage.
    Meine Sicherheitsreihenfolge:
    1. Einpicken, egal ob mit Sicherheitsgurt oder mit Weste
    2. Laufleinen zum Einpicken
    3. DSC Funke (und jeder an Bord weiß, wie ein Notruf abgesetzt wird)
    4. Epirb (und jeder an Bord kann sie aktivieren)
    5. 150er Rettungsweste

  5. #15
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    Zitat Zitat von beta Beitrag anzeigen
    ...
    Meine Sicherheitsreihenfolge:
    ..
    Es ist klar, dass eine Weste kein Allheilmittel ist, und dass sie Dich nicht davon befreit die vorher Gedanken zu machen welchen Stellenwert du ihr einräumst.
    Bei mir ist es beispielsweise so, dass eine Rettungsweste - ähnlich wie eine Krawatte - ein Kleidungsstück ist, dass ich nur selten und zu besonderen Anlässen trage und den Rest der Zeit als eher nutzlosen Ballast erachte.

    Aber wenn ich eine Krawatte brauche greife ich ja auch nicht in Papas Kleiderschrank und hole so ein breites grelles 70er-Jahre Ding in gelb und orange mit psychedelischen Kreismustern raus, sondern halte für diesen Zweck etwas angemessenes bereit oder besorge es.

    Genauso mit der Rettungsweste. Die trage ich in dem seltenen Fall dass
    1. Das Wetter das angemessen erscheinen lässt.
    2. Ich im Falle des Falles auf Fremdhilfe hoffen kann.
    Ist 2. nicht der Fall ist ein einfacher leichter Lifebelt mein Mittel der Wahl.

    Aber wenn ich schon eine Rettungsweste trage darf sie gern das für den Einsatzzweck angemessenste Stück sein. Daher meine Verwirrung über den BSU-Bericht. Und meine Frage nach Erfahrungen.
    Danke für die hilfreichen Antworten!

  6. #16
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    Ich habe bewusst die "skandinavische Mentalität" in diesem Punkte angenommen und trage meistens Weste. Zwischen 275 und 150 empfinde ich den Unterschied nicht schlimm.

    Es ist mir bei kleiner Crew einfach das Risiko nicht wert, dass einer z.B. dumm ausrutscht und aussenbords geht. Bei entsprechender Schräglage draussen nehmen wir daher auch noch den Lifegurt und picken uns ein.

    Motto: Überbord gehen darf nicht passieren. Wenn also nur noch einer auf dem Schiff ist und der/die zweite Person in der See treibt, das möchte ich mir nicht ausmalen.

    Schön, dass manche da unbekümmerter sind und es geht ja meistens auch alles gut.

    Gruß

    HEINO

  7. #17
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    Der Hinweis auf die "Lagerware" ist bestimmt richtig.

    Aber welche "Norm" sagt denn, dass nach max. 10 Jahren die Weste zwingend ausgetauscht werden muss? Losgelöst davon, eine Weste, die intensiv getragen wird, dürfte schon früher "austauschwürdig" sein.

    Die "Wartung" meiner Weste führe ich selbst durch, ist wahrlich kein Hexenwerk.
    42!

  8. #18
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    @ Acer, ich hatte mich mit der Aussage "10 Jahre" erstmal auf die Aussage meines Händlers im Hafen, der Westen für die 2-jährige Wartung sammelt und einschickt, verlassen. Zum Glück steht's aber auch belastbar im Internet, z.B. hier.

    Die 2-jährige Wartung muss danach übrigens auch von Profis vorgenommen werden.

  9. #19
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    Zitat Zitat von LaLaLaLa Beitrag anzeigen
    Zum Glück steht's aber auch belastbar im Internet, z.B. hier.
    Ich wollte Deine Aussage auch nicht anzweifeln, sondern es hat mich nur die Neugierde getrieben.

    Nunja, Vorgaben der BG Verkehr dürften für Viele nicht einschlägig sein.

    Und wenn Du die Vorgaben der BG ernst nimmst, muss jedes Jahr ein "Sachkundiger" drüber schauen. Nunja.....

    Da ich die Weste freiwillig dabei habe, muss die egtl. keiner prüfen. Vielleicht überschätze ich mich, aber ich habe ein besseres Gefühl, wenn ich meine Sicherheitsausrüstung selber prüfe, meinen Fallschirm packe ich schließlich auch selbst. Bei der Rettungsinsel kann ich es leider nicht, da dafür das Material und das Wissen fehlen.
    Geändert von Acer (19.08.2014 um 15:45 Uhr)
    42!

  10. #20
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    @Acer:
    Die festgelegte Lebensdauer und die Wartungsintervalle sind die Folge des Gerätesicherheitsgesetzes und der Produkthaftung Laut Fachverband Seenot-Rettung gilt:

    siehe :http://www.fachverband-seenotrettungsmittel.de/
    Merkblatt Lebensdauer

    Die Lebensdauer von Rettungswesten ist nicht unbegrenzt. Der FSR empfiehlt Nutzungszeiträume und erklärt, worauf bei aufblasbaren und Feststoff-Rettungswesten zu achten ist.


    Aufblasbare Rettungswesten:

    Die Lebensdauer von Rettungswesten muss begrenzt werden, da das Material mit der Zeit ermüdet. Diese Maßnahme wird von allen FSR-Unternehmen getragen und empfohlen. Sie ist auch vom Gesetzgeber gewollt, der im Rahmen des Gerätesicherheitsgesetzes sowie der Produkthaftung eine definitive maximale Lebensdauerangabe seitens des Herstellers vorschreibt. Die Lebensdauer von aufblasbaren Rettungswesten ist in der Regel auf zehn Jahre begrenzt worden.

    Voraussetzung für diese Zehn-Jahres-Frist ist jedoch eine regelmäßige Wartung der Geräte in einem Zeitabstand von höchstens zwei Jahren. Dieses Wartungsintervall wird für Rettungswesten, die in der Sportschifffahrt eingesetzt werden, dringend empfohlen. Produkte von Mitgliedsfirmen des FSR werden mit einer Service-Plakette markiert, auf der Monat und Jahr der nächsten fälligen Wartung zu erkennen sind – ähnlich wie die TÜV-Plaketten an einem Auto.

    Die Wartung muss entweder vom Hersteller oder durch eine von ihm autorisierte Fachfirma durchgeführt werden. Die erfolgte Wartung wird durch das Aufkleben der FSR-Service-Plakette dokumentiert, die wiederum das Datum der nächsten Inspektion anzeigt. Im gewerblichen und industriellen Bereich kann das Wartungsintervall je nach Einsatz und Gebrauchsintensität der Geräte erheblich kürzer ausfallen. Entscheidungen hierzu treffen die Unternehmer bzw. ihre Fachkräfte für Arbeitssicherheit.

    Eine 2-jährige Wartung durch eine Wartungsstation kann in der Regel nur innerhalb von 9 Jahren nach Fertigungsdatum erfolgen. Innerhalb des 10. Jahres kann die Rettungsweste nur für 1 Jahr gewartet werden.

    Nach zehn Jahren kann die Plakette durch eine jährliche Wartung jeweils für ein weiteres Jahr erworben werden. Diese jährliche Prüfung kann dann jedoch nur durch den Hersteller selbst vorgenommen werden. Die letzte mögliche Plakette im Rahmen der Wartung kann eine Rettungsweste im Alter von 14 Jahren erhalten. Ab dem Alter von zehn Jahren kann es notwendig werden, die Rettungsweste aus Sicherheitsgründen auszusondern. Ein entscheidender Grund hierfür ist, dass kunststoffbeschichtete Gewebe und Formteile mit wachsendem Alter Gefahr laufen, zu verspröden oder einzureißen. Damit wäre die Dichtigkeit des Schwimmkörpers nicht mehr gewährleistet. Alterungserscheinungen durch Umwelteinflüsse können auch bei allen übrigen Baugruppen des Gerätes, zum Beispiel bei der Aufblasvorrichtung, zu Problemen führen.

    Da im Merkblatt nur von "Empfehlungen" die Rede ist, wird wohl der Privatsegler nicht gezwungen sein, die Wartungsintervalle einzuhalten. Das muss dann jeder mit sich selbst abmachen.

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