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  1. #11
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    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen
    Eine Anmerkung noch zu den West-Pumpspendern. Die sind klasse - sofern Du mit West arbeitest. Sonst bitte erstmal die Mischverhältnisse prüfen (nach Gewicht oder Volumen etc.), auch wenn's häufig hinhauen mag.
    Ja, völlig richtig, da habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich meinte natürlich das West-Epoxy in den kleinen Dosierpumpen-Mengen zusammen mit den Dosierpumpen.

  2. #12
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    Ich empfehle die Firma Bacuplast in Remscheid. Die liefern uns seit Jahrzehnten anständiges Material zum Kleben, Laminieren und Reparieren von Surfbrettern und Booten. Der Laden ist im Vergleich relativ preiswert, hat reichlich KnowHow bei Harzen und Lacken und hilft auch gern bei allen Fragen rund um Faserverbundwerkstoffe.

    Handbreit ...

  3. #13
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    hallo paul

    würde mich freuen, hier etwas über den baufortschritt zu lesen, wenn es dann so weit ist…

    gruss
    utnik

  4. #14
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    Mit dem Bau unseres Optimist sind wir gut vorangekommen. Inzwischen beschäftigen wir uns mit Mast und Segel. Zu diesem Zweck hab ich 3 Alu-Rohre gekauft…
    Mast: 2350 mm mit 45 mm Durchmesser und 2 mm Wandstärke
    Baum: 2045 mm mit 32 mm Durchmesser und 1,5 mm Wandstärke
    Spriet: 2260 mm mit 25 mm Durchmesser und 1,5 mm Wandstärke
    …die mit den Beschlägen versehen werden sollen. Zur Befestigung wollte ich kleine Löcher in die Rohre bohren, ein Gewinde schneiden und die Klemmen dann anzuschrauben. Und genau hierzu hätte ich jetzt eine Frage:

    In welcher Höhe und auf welcher Seite sollten die einzelnen Beschläge, Klemmen etc. montiert werden, damit wir später nichts umbauen müssen? Leider habe ich keinen segelfertigen Optimist in der Gegend gefunden, um die Maße abzunehmen. Eventuell kann hier ja ein nettes Forum-Mitglied mit einpaar Fotos weiterhelfen (die Google-Bildersuche ist bei diesen Details auch nicht sehr ergiebig).

    Insbesondere die Befestigung der Sprietfallrolle am Mast (Steuerbord-Seite) würde mich interessieren, aber auch die übrigen Details wie Niederholer-Stopp-Pin usw.

    Und dann noch eine Frage zum Segeltuch. Wo kann ich geeignetes Material übers Internet beziehen?
    Gotthardt-Yacht bietet zum Beispiel das Ocean 455 an. Wo finde ich weitere Online-Shops mit Segeltuch?

    Schonmal Danke für weitere Infos – Paul.

  5. #15
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    Hallo PaulP, bei den Wandstärken ist die Haltekraft mit Gewinden fraglich, auch bei einem Optimisten (Wortspiel?). Wie wäre es mit Poppnieten?
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  6. #16
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    Tu dir selbst nen Gefallen und kauf da ein Segel.

    Schau mal hier:
    http://www.far-east-shop.de/index.php?id=115

    Das billigste Optisegel kostet 130 Euro. Dafür kannst du es kaum selbst nähen. Bedenke, dass eine Segel absolut sicherheitsrelevant ist. Wenn dein selbstgebautes Segel reißt und dein Kind auf Drift geht....


    Die Beschläge sind bei Optimisten übrigens gepoppnietet. Für die Sprit gibt es einen Spezialblock mit Haken, der einfach in ein Loch im Mast eingehakt wird:
    http://www.amazon.de/Jack-Holt-Sprit.../dp/B003S58YB6

    Ganz wichtig: Mastsicherung nicht vergessen, damit der Mast bei einer Kenterung nicht aus dem Mastfuß hüpft und dann die Mastbank raushebelt. Es gibt Mastfüße, die eine Sicherung integriert haben. Ansonsten muss man mit einem Bändsel auf der Mastbank, die um die Klemme des Baumniederholers läuft, sichern.

  7. #17
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    Zitat Zitat von PaulP Beitrag anzeigen
    ........ hab ich 3 Alu-Rohre gekauft…
    Mast: 2350 mm mit 45 mm Durchmesser und 2 mm Wandstärke
    Baum: 2045 mm mit 32 mm Durchmesser und 1,5 mm Wandstärke
    Spriet: 2260 mm mit 25 mm Durchmesser und 1,5 mm Wandstärke
    …...........
    Hier kannst du sehen, wie die Beschläge im einzelnen aussehen:

    http://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=o...ti+rigg&crdt=0

    Alu Rohre:
    Du schreibst nichts über das Material. Der Werkstoff, der für die Spieren verwendet wird hat nichts mit dem "Alu" zu tun, welches Du im Baumarkt findest.
    Ist wie bei "Eisen", reicht von Juss bis Vauah.

    Viel Erfolg,
    Franz

    PS: Noch ein Hinweis für Selberbauer: http://www.segger-boote.de/
    Geändert von grauwal (16.11.2014 um 10:10 Uhr) Grund: PS

  8. #18
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    Zunächst Danke für eure Antworten und noch einpaar Worte zum Selbstbau-Experiment:
    Hierbei geht es uns/mir in erster Linie ums selber bauen, erst an zweiter Stelle steht bei diesem Projekt das Segeln. So werden wir auch zukünftig eher eine Jolle vor Ort mieten, als den Optimist per Kleintransporter eine Stunde zum nächsten Gewässer zu fahren. Dies mag für viele etwas sonderbar klingen, aber derzeit wollen wir nicht viel mehr als eine erfolgreiche Jungfernfahrt erreichen. Daher haben wir uns auch keine ältere Jolle aus den Kleinanzeigen geangelt, um möglichst schnell aufs Wasser zu kommen. Stattdessen haben wir viel Spaß am Selberbauen und wollen das weitestgehend auch am Segel fortführen. Rollen, Leinen usw. werden natürlich gekauft, aber was in Handarbeit möglich ist, wollen wir auch so schaffen. Ich denke das anschließende Erfolgserlebnis wird mit eigenem Mast + Segel auch um einiges größer ausfallen, auch wenn dies kostenseitig völliger Blödsinn bzw. unvernünftig ist.

    Nun zu meinen Fragen:
    Für die Durchführung in der Mastbank und den Mastfuß haben wir ein 50 mm Alurohr verwendet, in welches der Mast perfekt passt. Die Mastsicherung soll dann durch eine Schraubverbindung im Fuß erfolgen - quasi wie bei den fertigen Produkten. Die Lösung mit dem Bändsel zwischen Mastbank und Baumniederholer hab ich auch auf Fotos gesehen – werden wir evtl. noch ergänzen.
    Das Befestigen der Beschläge mittels Popnieten erscheint mir bei relativ geringen Innendurchmessern der Rohre recht kompliziert, oder gibt es da einen Trick. Zwar ist das Material (Aluminium) verhältnismäßig weich, aber auf die Schraubverbindungen der Klemmen wirken doch überwiegend nur Scherkräfte. Als zusätzliche Sicherung könnte man noch über eine schmale Rohrschelle für Flexrohr nachdenken. Das Durchschrauben mit Loch + Mutter auf der Gegenseite wollte ich halt vermeiden.

    @grauwal
    Die Beschläge sind mir weitgehend bekannt – die Befestigung der Sprietfallrolle mittels Loch im Mast war mir hingegen neu (Danke Fmarx). Dieses Loch und die zugehörige Klemme für das Fall sind beide auf der Steuerbordseite des Mast angebracht – richtig?
    Wie schaut es am Baum aus? Hier werde ich eine passende Baumgabel holen und den Niederholer Stopp-Pin, zwei Bügel für Affenschaukel, eine Klemme für Unterliekstrecker und das Baumendstück montieren. Hier fehlen mir einfach praxiserprobte Maße, an welcher Stelle z.B. der Niederholer Stopp-Pin auf der Oberseite des Baum-Rohres geschraubt/genietet wird.

    Grüße, Paul.

    Bzgl. der Alu-Rohre:
    Bei unserem Selbstbau sind natürlich Kompromisse notwendig – dies fing beim Sperrholz an (kein 1A Bootsbau-Holz) und setzt sich bei den Alu-Rohren fort. Im Baumarkt sind häufig nur Längen bis 2,00 m und 25 mm Durchmesser erhältlich, bei einzelnen Ketten auch bis 2,40 m. Wir haben die Rohre (EN AW-6060 AlSiMg) dann bei einem Fachhändler in der Gegend gekauft, der auch unsere Durchmesser auf Lager hatte. Hier mussten wir schon sehr suchen, da viele Großhändler nur komplette 6-Meter-Stangen verkaufen. Für unseren Zweck erscheint mir das Material jedenfalls brauchbar zu sein.
    Geändert von PaulP (16.11.2014 um 10:47 Uhr) Grund: Ergänzung zum Thema Alu-Rohre

  9. #19
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    Zitat Zitat von PaulP Beitrag anzeigen
    (...)Die Mastsicherung soll dann durch eine Schraubverbindung im Fuß erfolgen - quasi wie bei den fertigen Produkten. (...) Das Befestigen der Beschläge mittels Popnieten erscheint mir bei relativ geringen Innendurchmessern der Rohre recht kompliziert, oder gibt es da einen Trick.
    Denk daran, dass bei der Mastsicherung der Mast drehbar bleiben muss. Durch die Spritbefestigung dreht sich der komplette Mast je nach Großbaumstellung. Hat auch noch einen anderen Sicherheitsgrund: Weil das Segel ja nicht geborgen werden kann, muss die Schot ausklinkbar sein, sodass das Segel komplett frei wehen kann, also auch auf Vorwind nach vorne weg.

    Ich verstehe nicht ganz das Problem mit Popnieten. Die halten in allem, und zwar bombenfest. Das ist die ganz normale Vorgehensweise im Riggbau. Im Gegenteil: Setz da bloß keine Edelstahlschrauben ein. Das Loch gammelt dir durch Elektrolyse schneller weg als gucken kannst, worallem, wenn du die auch noch in ein Gewinde packst.

    Was das Loch für die Sprit angeht: Das Loch ist leicht schräg versetz vorne am Mast, aber die Sprit wird rechts gefahren. Theoretisch ist es egal, auf welcher Seite die Sprit ist. Moderne Regattaoptimisten haben allerdings alle die Sprit an Steuerbord, damit das Segelprofil auf Backbordbug nicht durch die Sprit gestört wird. Da man grundsätzlich die ersten Meter einer Regatta nach dem Start auf Backbordbug fährt, ist da die Anfangsgeschwindigkeit wichtig, um aus den Abwinden der anderen zu kommen.

    --> http://www.newswire.co.nz/wp-content...2/ynzmain2.jpg
    Geändert von Fmarx (16.11.2014 um 11:00 Uhr)

  10. #20
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    Überzeugt – ich nehme Popnieten! Hatte bisher noch keine verwendet und mir vorgestellt, dass man auf der Rückseite ein Widerlager benötigt. Ist mit der Blindnietenzange – so wie ich diversen Videos entnehme – aber kein Problem. Also vielen Dank für den Hinweis.

    …meine Mastsicherung muss ich wohl noch überarbeiten – zur Not schraub ich ne Rohrschelle unter die Mastbank, damit der Mast nicht nach Oben herausrutscht.

    Paul.

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