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  1. #11
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    Die Praxis zeigt: Ein aus verschiedenen Größen erechneter Wert ist umso ungenauer je geringer die Anzahl der physikalisch erfassten Größen.
    Anders ausgedrückt je weniger ich tatsächlich weis umso größer ist die Wahrscheinlichkeit das meine Aussagen falsch sind.

    Es gibt schon genügend Unbekannte (Alterung, Temperatur etc.) beim Ermitteln von Restkapazitäten von Akkumulatoren. Wieso soll ein System, das auf eine wichtige Information (der Lade- oder Entladestrom) genausogut funktionieren wie ein System welches Spannung und Strom erfasst?

    Wo ist das Problem einen Shunt zu installieren?
    Gruß Norbert

  2. #12
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    Hallo Ihr, das Problem mit dem Shunt kommt aus einer anderen Ecke. Jede elektrische Verbindung hat einen Übergangswiderstand, Dieser Übergangswiderstand wird in der Nähe das Akkus durch seine Ausdünstungen verkompliziert, die Seeluft tut ein Übriges. Jeder kennt das Problem: Man will starten, klack- und nichts passiert. Dann wird man als erstes die Hochstromverbindungen checken. Mit so einem Shunt hat man 2 zusätzliche Verbindungen die solche Schwierigkeiten machen können, und das irgendwann auch tun.
    Das hat mit der Meßgenauigkeit nichts zu tun, da hat man Potentialklemmen direkt am Shunt (hoffentlich korrekt angeschlossen).
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #13
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    Mit den Shunts hatte ich in 12 Jahren noch nie wirkliche Probleme. Man kann sie ja auch trocken und geschützt plazieren.

    Die Akkutemp sollte keine Unbekannte sein, gute "Monitore" kennen sie dank Messung.

    Ansonsten kann man nur spekulieren, wie gut dieses neue (?) Produkt wirklich funktioniert. Ich bin auch skeptisch, aber nichts genaues weiss man nicht. Müßte man mal ausprobieren und parallel zu einem "normalen" Akkumonitor laufen lassen.

    Bzgl. der Akkus sollte man sich von der vermeintlich auf ein Prozent genauen Anzeigen nicht in die Irre leiten lassen, je besser der Monitor, desto besser die Schätzung, aber es bleibt eine. Zudem ist bekanntlich die nutzbare Kapazität vom Strom abhängig. Da ein Monitor kein Prophet ist, weiss er nicht, was den Akku bald erwartet.

    Für mich nicht unwichtig ist auch die Strommessung durch meinen Mastervoltmonitor, weil man ein gutes Gefühl dafür bekommt, wer was verbraucht. Dann kann man auch gut abschätzen, ob die Restkapazität für die zB 8h bis zur Hafensteckdose noch reicht, ob man ggf irgendwo sparen muss oder doch mal den Jockel o.ae. anmacht.

    Ein wichtiges Indiz für die "Gesundheit" eines Akkus ist neben dem Innenwiderstand, der in unserem Bereich wohl nur selten gemessen wird, der Ladefaktor. Entscheidend ist schließlich nicht, wie viel Energie man in den Akku vermeintlich laden kann, sondern was entnehmbar ist. Der Faktor wird immer bei Nutzung schlechter, springt er plötzlich, hat der Akku ein "Problem"
    42!

  4. #14
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    Gibt auch Eigner die ihr Schiff trocken halten.
    Habe ich natürlich Salzwasser in der Bilge stehen ist es kein Wunder.

    Bei mir gibt es keine Ausdünstungen, da geschlossene Batterien und kein Salzwasser in der Bilge.

    Kein wirkliches Argument.
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  5. #15
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr, das Problem mit dem Shunt kommt aus einer anderen Ecke. Jede elektrische Verbindung hat einen Übergangswiderstand, Dieser Übergangswiderstand wird in der Nähe das Akkus durch seine Ausdünstungen verkompliziert, die Seeluft tut ein Übriges. Jeder kennt das Problem: Man will starten, klack- und nichts passiert. Dann wird man als erstes die Hochstromverbindungen checken. Mit so einem Shunt hat man 2 zusätzliche Verbindungen die solche Schwierigkeiten machen können, und das irgendwann auch tun.
    Das hat mit der Meßgenauigkeit nichts zu tun, da hat man Potentialklemmen direkt am Shunt (hoffentlich korrekt angeschlossen).
    Viele Grüße
    nw
    Ich selbst habe das mit dem shunt gerade hinter mir (ich habe das gerade letzten Winter mit dem BSM von Philippi gemacht).

    Solange ich im Hinterkopf habe, dass meine Batterie altert (und ich jährlich bei der Einstellung des Batteriemonitors etwas Kapazität @ 100% rausnehme) und ich um den Fehler von Peukert etc weiß habe ich auch eine halbwegs akkurate "Füllstandsanzeige" mit dem Philippi (der sowieso der teuerste ist). Zumindest weiss ich, ob die Batterie bei 60% oder 80 % ist.

    Was mich an dem Gerät beeindruckt ist, dass er ausschließlich aus Spannungen bessere Genauigkeit liefert, der Einbau ist leichtert (der shunt hat ja bei einer größerern E-Anlage nun schon ein paar dickere Kabelschuhe, die zu pressen sind) und er hat die Schwächen Coulomb'scher Anzeigen nicht.

  6. #16
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    Ich weiß immer noch nicht, was “die Schwächen“ einer Coulombschen Anzeige sein sollen. Und dass dass Gerät eine bessere Genauigkeit liefert, manifestiert sich worin?

    Ganz abgesehen davon bietet ein Monitor MIT Strommessung wesentlich mehr Information.
    Ich kann:
    - sehen, ob ich noch irgendeinen stillen Verbraucher an habe
    - meine Verbraucher auf Defekte überprüfen
    - einfach die Leistungsaufnahme meiner Verbraucher kennen lernen
    - die Funktion des Ladegerätes überwachen
    - sehen, ob der Laptop-Akku schon voll geladen ist
    ...
    Also ich würde auf einen richtigen Batteriemonitor nicht mehr verzichten wollen.

  7. #17
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    Die Schwäche der "normalen" Batteriemonitore ist, daß sie zwar sehr genau anzeigen, aber die Kapazitätsanzeige sehr unglaubwürdig ist. Die reine Stromanzeige wird zwar in jedem Fall stimmen , aber dazu brauche ich keinen teuren Monitor, da reicht ein schlichtes Amperemeter, digital oder analog. Auch um Verbraucher auf Über- oder Unterleistung zu kontrollieren reicht ein Amperemeter. Vom Strom zur Leistung kommst Du mit einer einfachen Multiplikation, sofern Dein Bordnetz ok ist und die Spannung stimmt. Ob die Spannung stimmt, siehst Du an einem ebenfalls nicht allzu teuren Voltmeter. Lediglich die Batteriekapazität geht nicht so einfach, da wäre ein richtig anzeigender Monitor sinnvoll. Aber genau das wird bisher deutlich in Frage gestellt.
    viele Grüße
    nw
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  8. #18
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    Zitat Zitat von umbe Beitrag anzeigen
    Ich weiß immer noch nicht, was “die Schwächen“ einer Coulombschen Anzeige sein sollen. Und dass dass Gerät eine bessere Genauigkeit liefert, manifestiert sich worin?

    Ganz abgesehen davon bietet ein Monitor MIT Strommessung wesentlich mehr Information.
    Ich kann:
    - sehen, ob ich noch irgendeinen stillen Verbraucher an habe
    - meine Verbraucher auf Defekte überprüfen
    - einfach die Leistungsaufnahme meiner Verbraucher kennen lernen
    - die Funktion des Ladegerätes überwachen
    - sehen, ob der Laptop-Akku schon voll geladen ist
    ...
    Also ich würde auf einen richtigen Batteriemonitor nicht mehr verzichten wollen.
    Eine der Schwächen der Coulomb'schen Anzeige sind: Sie berücksichtigen nicht den Peukert Effekt (es ist für die Batteriekapazität etwas anderes ob 4 Stunden 20 Amps oder 20 Stunden 4 Amps gezogen werden). Die Werte dafür sollten auf jeder Batterie stehen, aber du kannst sie im klass. Batteriemonitor nicht hinterlegen. Ebenso kannst du den Alterungseffekt nicht hinterlegen (dein Manual sagt dir, du solltest jedes Jahr X % von der auf der Batterie aufgedruckten Kapazität subtrahieren).

    Summe: wenn du die richtigen, dir bekannten Rahmenbedingungen kennst, dann weisst du auch, ob der Monitor richtig anzeigt. Aber dann bin ich bei sucher und frage mal ketzerisch, wofür der Monitor überhaupt da ist? Ich bin mit dem Philippi ganz zufrieden, weil er mir aufaddiert, was wechselweise der Landstrom, die Brennstoffzelle oder der Diesel so liefern und ich dann über den Tag und die Nacht wieder raussauge. Wenn er dann nach der Ladung mehr als 100% anzeigt, werde ich dann misstrauisch werden, aber soweit bin ich noch nicht...

    Ich denke, meine Neugier ist befriedigt, niemand kennt das Ding und ich muss es erst mal selbst einbauen, um zu kapieren, ob's was taugt; Versuch macht klug.
    Geändert von Buntesegel (04.09.2014 um 22:15 Uhr) Grund: Orthographie

  9. #19
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    Eine der Schwächen der Coulomb'schen Anzeige sind: Sie berücksichtigen nicht den Peukert Effekt
    So ein Quatsch! Die meisten tun genau das. Ich weiß nicht, wie du auf diese, dazu noch völlig falsche, Verallgemeinerung kommst?

  10. #20
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    Standard Samrtgauge Batteriemonitor

    Danke. Welcher bitte genau? Wenn dies geschieht dann bestenfalls kalkulatorisch
    Geändert von Buntesegel (05.09.2014 um 08:21 Uhr) Grund: Orthographie, ipad geschädigt

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