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Thema: Wibo 830

  1. #1
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    Standard Wibo 830

    Hallo alle zusammen.

    Ich suche nach leuten die Erfahrung mit der Wibo 830 haben und mit diesem Boot Langfahrten auf Ost oder Nordsee Langfahrten durchgeführt haben.
    Interessant wäre für mich zu wissen wie das Verhalten bei schwerwetter war.
    Wirklich so Unkenterbar wie in diesem von der Anwb gespeichertem Prospekt beschrieben
    oder doch eher zu unsicher für diese Fahrtgebiet?
    Tipps zu umbau. Lenzrohre Steckschott usw.
    Problemzonen.

    Habe jetzt schon viel gutes und auch viel schlechtes gehört aber noch nie direkt von jemandem der ne Wibo 830 hat.
    Habe auch schon Fotos von einer als Fahrtenschiff umgebauten Wibo gesehen die angeblich schon in Frankreich und Südengland unterwegs war. Leider war die Mailadresse nicht mehr aktuell also versuche ich es auf diesem Weg.

    freundliche Grüße

  2. #2
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Lies doch mal hier: LINK

  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von bötchen Beitrag anzeigen
    Hallo alle zusammen.

    Tipps zu umbau. Lenzrohre Steckschott usw.
    Problemzonen.

    Habe jetzt schon viel gutes und auch viel schlechtes gehört aber noch nie direkt von jemandem der ne Wibo 830 hat.


    freundliche Grüße
    wir haben die Wibo auch nicht (mehr),und das aus dem einzigen Grund: sie segelt nicht!
    Das Boot hat zwar unbeschadet einen Törn NL-NOR und zurück geschafft, aber danach war klar, dass die Wibo eher ein gemütliches Wohnschiff für Senioren sein kann.
    Tatsächlich hat das Boot ein Rentnerehepaar gekauft und war damit 2 Jahre ganz zufrieden. Das Ende kam durch ein durchgerostetes Fallrohr der Toilette, das Boot ging auf Grund und war wirtschaftlich nicht zu retten. D.h. verzinkt war es wohl nicht.

    Ob man so ein Boot kauft ist dann letztlich eine persönliche Entscheidung, dazu raten würde ich nicht.

    schönen Abend
    Krusefix

  4. #4
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    Zitat Zitat von marmi Beitrag anzeigen
    Lies doch mal hier: LINK
    hab ich ja schon hat mir aber nicht geholfen da er es ja nicht gekauft hat.
    also kann er mir da ja nicht weiterhelfen.

    aber danke schonmal für die antworten

  5. #5
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    Da hier ja so wenig Resonanz ist...
    Ich kenne das Boot nicht persönlich, aber unsere direkten Nachbarn im Hafen haben eine 830.
    Die fahren allerdings damit keine großen Touren.

    Mein Eindruck von außen:
    - Braucht offenbar regelmäßig notwendige Pflege im Winter (da ist am Ende der Saison immer Rost dran). Ob das mehr ist, als man letztlich bei einem alten GFK-Dampfer investiert, ist die Frage. Der GFK-Dampfer übersteht verspätete Pflege vermutlich besser. Auch unser Nachbar ist fast mal abgesoffen durch ein abgerostetes Rohrstück. Trotz eigentlich gutem Pflegezustand.
    - Die Leute sind gar nicht so unglücklich über die Segeleigenschaften, erwarten aber auch nicht viel. Bis 3 Windstärken braucht man viel Geduld oder viel Diesel. Darüber geht es besser. Für mich ist das ein verkappter kleiner Motorsegler. Zumindest auf der Ostsee. Es sei denn, man hat wirklich viel Geduld. Aber das Boot ist als Motorsegler vielleicht gar nicht schlecht.
    - Aufkreuzen sollte man sich evtl. angesichts des flachen Kiels eher verkneifen.
    - Das Cockpit finde ich nach heutigen Maßstäben unbequem. Niedriges Süll, an dem man sich nicht schön anlehnen kann. Die Seitendecks sind recht schmal. Unter Deck anständig Platz mit klassischer Aufteilung.
    - Das Boot ist mit theoretisch fast 4t sehr schwer.
    - Wenn man sich so etwas kauft, muss man evtl. damit rechnen, der letzte Eigner zu sein. Diese Boote sind auf dem Markt so wenig wert, dass man sie wohl nicht leicht verkauft. Sollte zum Beispiel das Rigg runterkommen, ist man schnell beim Totalschaden.

    Wir haben übrigens vor zwei Jahren in Nordostschweden die Baunummer 1 getroffen. Deutscher Eigner. Sehr gepflegtes Boot mit dunkel lackiertem Rumpf, Holzrigg, viel Ausrüstung und recht hübsch, fand ich.

    Ansonsten ist es anscheinend ein sehr robustes kleines Fahrtenschiff. Insofern verstehe ich den Absatz von der "zum Fahrtenschiff umgebauten" Wibo nicht ganz - das Ding war doch nie ein Cruiser/Racer...?

    Holger

  6. #6
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    Standard

    Ich will jetzt kein Miesepeter sein, aber ich frage mich, welche Argumente FÜR den Kauf eines alten Stahlschiffes sprechen?
    Bloß weil man früher an seinem B-Kadett schon mal den Innenkotflügel mit dem Schweißgerät erfolgreich über den TÜV gerettet hat?

    Fragt einer mit'm Holzboot.

  7. #7
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    Standard

    Zitat Zitat von umbe Beitrag anzeigen
    Ich will jetzt kein Miesepeter sein, aber ich frage mich, welche Argumente FÜR den Kauf eines alten Stahlschiffes sprechen?
    Bloß weil man früher an seinem B-Kadett schon mal den Innenkotflügel mit dem Schweißgerät erfolgreich über den TÜV gerettet hat?

    Fragt einer mit'm Holzboot.
    Öh verstehe nicht wie du das meinst
    Hab auch keinen Autoführerschein.
    Und schweißen kann ich auch nicht.
    Is halt so das ich meiene ersten Erfahrungen im Segeln in der Berufscharterfahrt in NL gemacht habe und das sind nunmal alles sehr alte Stahlschiffe. Vielleicht hat das geprägt.
    Ich kann mir den Umgang damit wesentlich besser vorstellen als mit gfk u.ä..

    Ach und die Wibo wird doch wohl nicht schlechter segeln als eine 25m lange 75 tonnen schwere Tjalk (Plattboden) mit Gaffelrigg ,oder?

    Das mit den Rohren ist gut zu wissen dann gucke ich da nochmal besonders nach.
    Beim ersten Besuch sah das Schiffken sehr gut aus ,die bilge seeeehr trocken ,sogar noch mit Staub
    darin. Und ein ganz wenig oberflächlicher Rost unter der Toilette.
    Maschine sehr gut instand ,wird aber nochmal von nem Kfzetti begutachtet.
    Holzrigg sah auch sehr gut aus.
    Ehrlich gesagt eines der bestgepflegtesten Stahlschiffe die ich bis jetzt gesehen habe incl. Charterschiffen.
    Allein die lenzrohre wurden durch Einschieben und Verschweißen kleinerer Rohre erneuert. Diese müssen wohl raus und neue auf alter größe wieder rein. Hat da jemand schonmal Erfahrung mit gemacht?
    Demnächst kommt sie aus dem Wasser und dann gucke ich sie mal von unten an.


    gruß

  8. #8
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    Standard

    wer ein schiff sein eigen nennt
    und länger darauf pennt,
    dem fehlt dann schnell ein meter drann
    das auch besser segeln kann.

    mein tip: schau dir mal die 930 an

    fei nach dem motto:

    Länge läuft



    ups


    b.quelle: echtlustig.com
    Geändert von round-world2 (26.09.2014 um 22:52 Uhr)
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  9. #9
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    Zitat Zitat von umbe Beitrag anzeigen
    Ich will jetzt kein Miesepeter sein, aber ich frage mich, welche Argumente FÜR den Kauf eines alten Stahlschiffes sprechen?
    Bloß weil man früher an seinem B-Kadett schon mal den Innenkotflügel mit dem Schweißgerät erfolgreich über den TÜV gerettet hat?

    Fragt einer mit'm Holzboot.
    Hm - was spricht denn für ein altes Holzboot? Bloss, weil man mal früher ein paar splittrige Ikea-Stühle und Billy-Regale zusammengeschraubt hat...

    Ich habe den Eindruck, am Ende macht das alles wenig aus. GFK, Holz oder Stahl: Wenn es alt genug ist, muss daran gearbeitet werden. Und wenn man Stahlfan ist... Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, oder?

    brötchen, äh bötchen: die Plattbodentjalk hat etwas, was die Wibo nicht hat: Wasserlinienlänge!

    Holger

  10. #10
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    Zitat Zitat von ronja-express Beitrag anzeigen
    Hm - was spricht denn für ein altes Holzboot?

    Holger
    1) finde ich Stechbeitel und Hobel eleganter als ne Flex

    2) fahre ich Kreise um jede Wibo

    3) schon mal ne Stradivari oder einen Steinweg aus Blech gesehen

    4) kenne ich persönlich einige Leute, die die Jagd nach Rost sehr schnell leid waren und das Schiff schnell verkaufen wollten, was nicht einfach war.

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