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  1. #11
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    Standard

    Osmose und Austrocknen ist so eine Sache. Der Vorgang geht ca. je 7 Grad doppelt so schnell. Alsi eindifgundieten im Sommer bei 21 Grad geht 8 Mal sch schnell wie trocknen bei Null Grad.

    Aber die Yacht hatte vor vielen Jahren propagiert, im Wasser zu bleiben. Viele hörten darauf.
    Im Frühjahr brachte sie dann nach strengem Winter einen Bericht, warum besser nicht im Wasser und all die Schàden, die entstanden sind.

    Ich zog immer vor, in frostfreie Häfen zu segeln und da im Wasser zu bleiben. Längere Segrlstrecke machteSpaß und das Boot auch im Winter zu benutzen erst recht. Man muß die Häfen eben gut erreichen können.
    Meine Winterziele waren
    Weymouth, damals noch gut per Ryanair zu erreichen,
    Brest und Cherbourg. Beide gut per TGV.

    Oder eben wie derzeit Algarve, Mittelmeer, Kanaren.

    Lieber mal eine Woche ansparen, statt jedes WE aufs Boot dafür dann eben eine Woche oder mit Brückentag ab Do. Feiertag bis So. Ostern, Pfingsten, ... mit Urlaubstagen verlängern.

  2. #12
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    ...Alsi eindifgundieten im Sommer bei 21 Grad geht 8 Mal sch schnell wie trocknen bei Null Grad...
    Ja nee... is klar.

  3. #13
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von cat rig Beitrag anzeigen
    ... Ich habe dieses Jahr aus Revisionsgründen mal den Mast gelegt. Was eine Action! Wenn ich das jedes Jahr machen müsste würde ich das segeln aufgeben. ...
    Mit der Regelmaessigkeit kommt auch eine Routine. Wir legen/stellen den Mast am Kran selbst. Legen dauert vom segelklaren Zustand vielleicht 1 Stunde, Stellen inklusive Trimmen (bekannte Werte an den Spannschrauben einstellen), Elektronik verkabeln und Segel anschlagen maximal 2 Stunden. Jeweils mit 3 Leuten.
    Der Aufwand haelt sich also in Grenzen, dafuer hat man alle Moeglichkeiten der Pflege und Kontrolle. Der Mast bleibt allerdings "komplett" also Wanten, Salinge etc bleiben montiert und er wird beim Boot gelagert. Bei normalen Mastenlagern ist das natuerlich ungleich aufwaendiger und umstaendlicher.
    Ein neues oder fast neues Boot wuerde ich auch zunaechst 2-3 Jahre im Wasser segelfertig lassen und nur im Fruehjahr fuer AF-Streichen und Polieren kurz rauslupfen.
    Unser Boot wird jetzt 20 und die m.E. notwendigen Massnahmen zur Pflege und zum Werterhalt liessen sich bei unseren Anspruechen ausserhalb des Hallenlagers nicht durchfuehren.
    Davon abgesehen, gibt es in unserer Halle auch eine tolle soziale Komponente, denn es wird nicht bloed reglementiert sondern gearbeitet, geschnackt, getrunken... Probleme geloest... das macht eine Menge Spass.

    Gruss
    excos48
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (07.12.2014 um 10:45 Uhr)

  4. #14
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    Tja wir haben Glück in Südholland. Da gibt es keine echte Winterpause. Durch die Winterregatten bleibt man am Segeln. Natürlich keine Touren (Obwohl die Infrastruktur ist vorhanden die Häfen sind meistens geöffnet!)

    Schönstes Nikolaus Winterwettersegeln. 4-2 Beaufort 8°C und Sonne!


    Dass die Boote schlimmer aussehen, als die eingelagerten Boote und das "Trocken Hinstellen" besser gegen Osmose ist halte ich für ein Ammenmärchen.

    Auf der Ganzen Welt bleiben Boot ganzjährig im Wasser nur die Ostseehasen denken, dass ein Boot 5-6 Monate an Land stehen muss??

    ...nur eine Mütze Handschuhe und warme Unterwäsche sind schon notwendig. Aber die braucht man auch bei einem Winterspaziergang im Wald.
    Gruß Norbert

  5. #15
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    sorry Carsten
    aber für mich persönlich war - segeln bzw. auf dem Boot sein - noch nie etwas, wovon man eine Pause brauch.
    Wenn, waren es erzwungene Pausen aus den unterschiedlichsten Gründen.
    Bin sogar, sowohl als Eigner und auch als Charterer, öfters zu Freunden und Bekannten auf deren Schiffe gefahren
    und habe dort herrliche Wintertatge verbracht.
    Auch schon mal im Eis mit freihacken usw.
    Und morgens ein schöner Spaziergang am Deich mit dem Hund....

    Leider kann man nicht immer ....aber wenn ich könnte, wär ich aufm Boot.
    Das mit den Annehmlichkeiten der zivilisation kann man auch z.B. im Hafen haben.
    Hab früher öfters im Winter Tage in Rotterdam im Veerhaven (koniglige Yachtclub)
    bei Freunden auf dem Schoner verbracht.
    In die Stadt zu Fuss oder mit der tram und man hatte alles, was man benötigt.
    Wenn man wollte, wurde abgelegt und gesegelt. Super.
    Kannt dort einige, welche auf den Schiffen lebten. Das hat was.

    ist aber wohl alles Einstellungssache.

    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
    HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com

  6. #16
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    Auf den Bodden und im Stettiner Haff ist doch schon Eis. Bis das hier ist, ist ja nur eine Frage der Zeit. Was soll da ein Boot im Wasser?
    Und zum Pflegezustand: von der feuchten Luft werden Polster und so nicht besser. ein sorgfältig polierter Rumpf, ein gut gemachtes U-Schiff, mal neu verfugte Teakfugen in der Plicht, ein gewartetes Rigg, usw. , alles viel besser möglich, wenn das Boot nicht nur einige Tage, sondern Monate an Land steht und man Muße hat.
    Ich bleib dabei: selbst in Südholland würde ich es rausnehmen und nicht im Dezember segeln. bei den runtergewrackten Schiffen der Briten sieht man ja, was dabei rauskommt, wenn man immer nur benutzt statt auch mal zu pflegen. Carsten

  7. #17
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    Es muss auch mal gut sein. Kalte Hände, kalte Füße... nee.

    Kostenersparnis?? Nur, wenn man im Winter kostenlos am Steg liegen würde.
    In der Ancora in Neustadt kostet die (unbeheizte) Halle etwa genau so viel wie der Sommer am Schwimmsteg, auf Fehmarn soll die Halle sogar etwa nur die Hälfte kosten.
    Thema Stege: Schon vor Ende der Saison mit Möwen- und Entenscheixxe übersäht, ein Spießrutenlauf zum Boot, neee...
    Und natürlich wird spätestens nach der ersten Frostnacht (vernünftigerweise) das Wasser abgestellt

    Mastziehen und Mastsetzen ist das kleinste Problem und dauerte bisher (seit 23 Jahren) maximal 30 Minuten. Die Werft hat, direkt neben dem Portalkran, der das Boot an Gurten aus dem Wasser hebt, quasi im Standby einen mobilen Mastenkran.
    Obwohl ich einen durchgesteckten Mast habe, der "sauber" (genau senkrecht) durch Kajütdach und Salontisch geführt werden muss: kein Problem.
    Salinge, Wanten und Stage werden von mir demontiert und auf Deck gelegt. Der "nackte" Mast bleibt draußen auf einem Lagerbock, allerdings abgedeckt von einer soliden Plane aus Sprayhood-Stoff.
    So bleiben auch die schönen bunten Fallen wie neu.

    Axel

  8. #18
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard Also, meine SAGA

    steht immer auf dem Trockenen, wenn wir sie nicht nutzen. Zwei Jahre hatten wir sie im Hafenbecken liegen, aber das hat uns dann gereicht. Wir haben uns ein maßgeschneidertes Stahlgestell nach den Angaben der Werft, an welchen Stellen des Rumpfes aufgepallt werden soll, fertigen lassen. In dem wartet nun unser Boot auf Einsätze.

    1. Bewuchs
    Unser Hafen liegt in der Laguna Di Marano. Brackwasser. Bewuchs ohne Ende. Nach drei Monaten war sogar der Propeller so zugewachsen, dass das Boot zwecks Säuberung in die Kranbox geschleppt werden musste.

    2. Frost
    Unser Hafen friert, trotz Lage an der Adria, im Winter oft zu. Boote sind wegen aufgefrorener Borddurchlässe auch schon auf Grund gegangen.

    3. Korrosion an Kiel und Saildrive
    An Land kein Thema

    4. Arbeiten am Boot
    An Land kann man immer alles machen.

    5. Osmoseschutz
    Obgleich Bavarias da recht robust sein sollen, sicher ist sicher.

    6. Kosten
    Ein "Kranpass" ist im Hafengeld eingeschlossen. Man wird, ohne extra zahlen zu müssen, so oft rein und rausgekrant, wie man möchte. Der Landliegeplatz kommt trotzdem etwas günstiger wie ein Wasserplatz.

    Ein Nachteil könnte sein, dass Boras und andere heftige Winde am stehenden Gut zerren und der Rumpf nicht nachgeben kann. Seit den 5 Jahren, in denen das Boot an Land steht, macht sich da aber kein Nachteil bemerkbar.

    Demnach: Wir bleiben an Land und haben immer ein sauberes Boot, wenn wir segeln wollen.

    Mast- und Schotbruch
    Saga
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (07.12.2014 um 14:56 Uhr)

  9. #19
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von norbaer Beitrag anzeigen
    Tja wir haben Glück in Südholland. Da gibt es keine echte Winterpause. Durch die Winterregatten bleibt man am Segeln. Natürlich keine Touren (Obwohl die Infrastruktur ist vorhanden die Häfen sind meistens geöffnet!)

    Schönstes Nikolaus Winterwettersegeln. 4-2 Beaufort 8°C und Sonne!

    Auf der Ganzen Welt bleiben Boot ganzjährig im Wasser nur die Ostseehasen denken, dass ein Boot 5-6 Monate an Land stehen muss?? ...
    Zugegeben, solche Bilder (so sie denn aktuell sind) machen schon etwas neidisch. (Wobei, ich bin seit ein paar Wochen vor Suedafrika auf See, hier ist es garantiert noch vieeel angenehmer)
    Andererseits dann zu sagen, man faehrt keine Touren, ist doch inkonsequent. Wenn schon denn schon.
    Fuer eine handvoll Segeltagen im Winter wuerde ich das Boot nicht im Wasser lassen.
    Wieviel Prozent der Boote dort bleiben denn im Wasser? Sie wie du es ausdrueckst, im Vergleich mit den Ostseehasen ;o) sollte man von fast allen ausgehen...?
    Wir haben das Winterlager an der Nordsee, auch da bleiben maximal nur ein paar alte Wurstwagen im Wasser, der Rest geht raus.
    Und auf der ganzen Welt, wo die Boote im Wasser bleiben, sehen die auch schaebiger aus, als bei uns

    Gruss
    excos48
    Geändert von Ausgeschiedener Nutzer (07.12.2014 um 16:02 Uhr)

  10. #20
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    Zugegeben das Bild ist natürlich auch ein schönes von Gestern.
    Vor dem Start ging es erstmal mit einer eiskalten Schauer und Böen mit bis zu 24 Kn Wind los (15 Minuten) . Das war natürlich nicht so lecker.

    Und das mit dem nur Tageweise nutzen im Winter ist doch "fast" kein Unterschied zum Sommermodus vieler Segler, die in NL Segeln. Und diesbezüglich sind wir da natürlich auf euch Nordlichter neidisch, die mit dem Rad zum Boot fahren können. Aber noch mehr Neid kommt bei den Niederlndischen Vereinskollegen auf die mit dem Rad zum Boot fahren können.

    Also die Monate Nov. Dez. fahren wir noch zweimal im Monat zum Boot für ein Wochenende. Jan, Feb. nur einmal. Aber die Monate März und Oktober sind noch im 3/4 Modus. Das heißt, da gibt es schon noch mal eine Woche Segeln oder 3 Wochenenden zum Boot.

    Und ob man Tourt oder Regatten segelt, macht rein vom Segeln her kein Unterschied. Zur Zeit wird es ja schon um 16:30 Uhr Dunkel und dann wird es auch direkt fies kalt wenn die Sonne nachlässt.

    Also wir machen das gerne, denn so haben wir nie den Wehmutsmodus, das es noch 5 Monate dauert bis das Boot wieder schwimmt. Das kenne ich noch von meiner Ijsselmeerzeit. Das will ich auf keinen Fall.

    Vor zwei Wochen war noch herrlichstes Segelwetter mit 13°C im Schatten. Das ist doch an der Ostsee Sommertemperaturen, oder nicht?

    Gruß Norbert

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