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  1. #21
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    Zugegeben das Bild ist natürlich auch ein schönes von Gestern.
    Vor dem Start ging es erstmal mit einer eiskalten Schauer und Böen mit bis zu 24 Kn Wind los (15 Minuten) . Das war natürlich nicht so lecker.

    Und das mit dem nur Tageweise nutzen im Winter ist doch "fast" kein Unterschied zum Sommermodus vieler Segler, die in NL Segeln. Und diesbezüglich sind wir da natürlich auf euch Nordlichter neidisch, die mit dem Rad zum Boot fahren können. Aber noch mehr Neid kommt bei den Niederländischen Vereinskollegen auf die mit dem Rad zum Boot fahren können.

    Also die Monate Nov. Dez. fahren wir noch zweimal im Monat zum Boot für ein Wochenende. Jan, Feb. nur einmal. Aber die Monate März und Oktober sind noch im 3/4 Modus. Das heißt, da gibt es schon noch mal eine Woche Segeln oder 3 Wochenenden zum Boot.

    Und ob man Tourt oder Regatten segelt, macht rein vom Segeln her kein Unterschied. Zur Zeit wird es ja schon um 16:30 Uhr Dunkel und dann wird es auch direkt fies kalt wenn die Sonne nachlässt.

    Also wir machen das gerne, denn so haben wir nie den Wehmutsmodus, das es noch 5 Monate dauert bis das Boot wieder schwimmt. Das kenne ich noch von meiner Ijsselmeerzeit. Das will ich auf keinen Fall.

    Vor zwei Wochen war noch herrlichstes Segelwetter mit 13°C im Schatten. Das ist doch an der Ostsee Sommertemperaturen, oder nicht?

    Gruß Norbert

  2. #22
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    Zitat Zitat von norbaer Beitrag anzeigen
    .........

    ....... das "Trocken Hinstellen" besser gegen Osmose ist halte ich für ein Ammenmärchen..
    Zumindes eine namhafte skandinavische Edelwerft nicht.
    Wenn ich mich recht erinnere, gibt X-Yachts eine "Osmosegarantie", mit der Bedingung, dass die Dose mindestens vier Monate aus dem Wasser ist. (Muss nicht X sein)
    Klar wird das Boot nicht sofort von der Krankheit befallen, unseres blieb auch jahrelang im Wasser. Das ein Zusammenhang besteht ist unbestritten.

    .........
    Zitat Zitat von norbaer Beitrag anzeigen
    .........
    ...nur eine Mütze Handschuhe und warme Unterwäsche sind schon notwendig. Aber die braucht man auch bei einem Winterspaziergang im Wald .
    Achwas!?
    Ist jemand so durchgeknallt, dass er das Ganze Jahr nur Boot im Kopp hat, kann er meines Verständnis´ absolut sicher sein, aber jeden Tag Kuchen?
    So begeisterte Segler wir auch sind, es gibt noch anderes als Segeln. Für die Monate die wir auf dem Schiff sind, müssen wir bezahlen, mit Defiziten im sozialen, kulturellen, sportlichen, ...Bereich. Mal ein paar Wochen in die Sonne düsen, alte Steine gucken, ungewohnte Natur durchstreifen, fremde Kultur erleben, hat doch auch was.
    Und wenn das Bötchen schon ungenutzt bleibt, kann es doch rausgehoben auch werden. Mindestens einmal im Jahr muss es sowieso raus, und was die Osmose betrifft, siehe oben.
    Wie wärs noch zusätzlich mit ´nem DN-Schlitten, falls die Oosterschelde doch mal zufriert? (Richtig kalt ist es ja nicht, http://www.tadzio.com/fun/kaelte.html )

    Gruß Franz

  3. #23
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    Hallo Franz,
    bei deinem Modus von Mai bis September nur auf dem Boot ist der Wunsch nach Winterpause völlig nachvollziehbar.
    Aber wir sind ja nur so Tagelöhner oder Weekender. Ich bin froh für jeden Tag auf unserer, "Job Abschaltmschine!"

    ..und wie schon erwähnt es geht ja auch in den Wettkampf. Die Fussball Kreisklasse C aus unserem Dorf spielt ja auch im Winter mit der langen Hose auf dem Aschenplatz.

    Danach gibt et en lecker Bierchen, den Schnack wer wie wat warum gut oder falsch gemacht hat! Und die Hoffnung, dat et beim nächsten Race bestimmt besser läuft....

    Also ohne die Gesseligkeit bei den Rennen, also nur eine Tour segeln und dann völlig vereinsamt in einem menschenleeren Hafen liegen.... nää da hätte ich auch keine Lust drauf.

    Auch wenn man ganz laut und schräg in der Dusche singen darf, weil es eh keiner hört.
    Gruß Norbert

  4. #24
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Klar wird das Boot nicht sofort von der Krankheit befallen, unseres blieb auch jahrelang im Wasser. Das ein Zusammenhang besteht ist unbestritten.

    Es gibt viele. die das Boot im Wasser lassen und es im Frühjahr kurz für 2-3 Wochen zum bearbeiten rausholen.
    Manche sind eben der Meinung, dass es im Wasser manchmal sicherer liegt,
    als aufm wackeligen Bock mit Dominoeffekt.
    "Sonst hätts kein Boot werden sollen, sondern Terassenmöbel o.ä."
    meint Old Gerrit. und der lebt aufm Schiff.


    Achwas!?
    Ist jemand so durchgeknallt, dass er das Ganze Jahr nur Boot im Kopp hat aber sicher doch !, kann er meines Verständnis´ absolut sicher sein, aber jeden Tag Kuchen?
    nee, Sahnestückchen

    So begeisterte Segler wir auch sind, es gibt noch anderes als Segeln. Was denn ? was man nicht mit dem Segeln verbinden kann ? Es gibt sogar Leute, die leben damit und davon.

    Für die Monate die wir auf dem Schiff sind, müssen wir bezahlen, mit Defiziten im sozialen, kulturellen, sportlichen, ...Bereich.
    Na....das könnte man aber auch anders betrachten. Ich hatte nie beim segeln und Häfen besuchen Defzite. Weder kulturell (im Gegenteil), noch sozial (ebenfalls im Gegenteil) und sportlich ? Man kann auch an Bord oder in der Kneipe Fussball gucken.

    Und wenn das Bötchen schon ungenutzt bleibt, kann es doch rausgehoben auch werden. Mindestens einmal im Jahr muss es sowieso raus, und was die Osmose betrifft, siehe oben.

    Wie wärs noch zusätzlich mit ´nem DN-Schlitten, falls die Oosterschelde doch mal zufriert?
    Habs in all den Jahren erst zweimal im Grevelingen erlebt, dass man auf der Eisdecke durch den Hafen laufen konnte.

    Gruß Franz
    wiegesagt, jedem das seine.....

    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
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  5. #25
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    Sorry, ich bin unterwegs und muß da mit dem iPhone schreiben. Probier dss mal. Man vertippt sich so leicht. Und viel Text ist nicht zu sehen, daher merkt man Tippfehler kaum.

  6. #26
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    Wir sind gestern Regatta gesegelt und es war wunderschön.

  7. #27
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    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Sorry, ich bin unterwegs und muß da mit dem iPhone schreiben. Probier dss mal. Man vertippt sich so leicht. Und viel Text ist nicht zu sehen, daher merkt man Tippfehler kaum.
    Dafür gibts Tapatalk. Dann sieht man auch was getippt wird und kann entsprechend korrigieren.

    Zum Winter: ich hab wunderbare Segeltage im Dezember gehabt und Anfang bis Mitte März war schon wieder Saisonstart. Also nur 2-3 Monate Winterpause statt 7.

    Und Osmose: Entweder man hat Osmoseschäden oder nicht. Sind Bläschen da und trocknet das Boot im Winter aus, verschwinden die Blasen natürlich. Aber damit besteht dennoch der Osmoseschaden. Oder glaubt jemand ernsthaft, durch das jährliche Austrocknen Osmoseschäden verhindern zu können? Wie sollte das gehen? Bei einem schadhaften Rumpf, setzt sofort nach dem Wassern das Vollsaugen wieder ein und nach spätestens einer Woche ist der gesättigte Zustand wie im Herbst wieder erreicht. Was brachte also das Austrocknen? Nix.
    Ich hab so viele Schiffe im Winterlager gesehen, die trotz Bläschen unbehandelt blieben und im Frühjahr wie ins Wasser kamen. Da tut das Austrocknen so richtig gut, wenn man dran glaubt. Esoterik hilft dabei.

    Das einzige was wirklich gegen Osmoseschäden hilft, ist eine vernünftige Arbeit beim Laminieren, ein osmoseunanfälliges Isophtalsäureharz oder Epoxy und eine intakte Sperrschicht wie Gelshield oder VC Tar o.ä.
    Handbreit - Ralf

  8. #28
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    Zitat Zitat von Ralf-T Beitrag anzeigen
    ... Das einzige was wirklich gegen Osmoseschäden hilft, ist eine vernünftige Arbeit beim Laminieren, ein osmoseunanfälliges Isophtalsäureharz oder Epoxy und eine intakte Sperrschicht wie Gelshield oder VC Tar o.ä.
    Wenn mal Osmoseschäden da sind, geb' ich dir recht. Da zögert Lagerung an Land die notwendige Reparatur nur unwesentlich hinaus. Aber in der Zeit davor hilft eine Trockenzeit durchaus. Denn auch Epoxi und Gelshield sind nicht dauerhaft völlig wasserdicht. Nach dem Austrocknen aber dauert es immer wieder lange, bis Wasser bis zum GFK durchkommt.

    MuS - Wolfman

  9. #29
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    Zitat Zitat von norbaer Beitrag anzeigen
    Zugegeben das Bild ist natürlich auch ein schönes von Gestern.
    Sonntag war es nicht mehr ganz so schön , dafür ordentlich Wind, der die Alutonne auf deutlich über 7 kts schob.

    Ich habs bislang nicht verstanden, weshalb man das Segeln im "Winter" komplett einstellt, dann aber in den Skiurlaub fährt und auf 2500m im Schneesturm bei -20 Grad im Sessellift hockt

    Für das Geld, das ein Hallenplatz kostet, kann man sicherlich eine Menge laufendes Gut kaufen und auch den Rumpf polieren (lassen). Und bei einem Sturm ist das Boot sicher vertäut in der Box vermutlich deutlich besser aufgehoben als auf so einem wackligen Bock.
    42!

  10. #30
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    Standard La Cucaracha

    Wer es noch nicht weis: Ein Aufenthalt in der Marina Hannibal (Nordadria) erlöst Schiff und Skipper von Cucarachas, sofern das Schiff im Winter an Land steht. Die sind auf andere Weise nicht zu beseitigen. Das ist eine Weisheit aus den späten 70-ern des vorigen Jahrhunderts !!

    Grüße Viktor
    Geändert von viktor1 (08.12.2014 um 18:10 Uhr)

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