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  1. #1
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    Standard Wasserstraßenmaut - Plan B wenn's mit der Ausländermaut nicht klappt?

    Maut1.jpgMaut2.jpgMaut3.jpg

    Am 7. Januar konnte man im Hamburger Abendblatt obigen Artikel unter der Überschrift "Widerstand gegen Maut auf Wasserstraßen wächst" lesen. Ich hatte von den Bestrebungen bisher noch nichts mitbekommen - ist das bekannt? Wenn das wahr wird, müssen doch zuvor alle Boote amtlich vermessen und registriert werden und dann wäre auch der TÜV nicht mehr weit! Glaubt man bei dem nötigen bürokratischen Aufwand wirklich, am Ende noch einen Euro netto in die Staatskasse zu bringen?

    (sorry, ich konnte den Artikel nicht in einem Stück abbilden, die Spalten müssen einzeln vergrößert gelesen werden)

  2. #2
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    Standard

    Vergiß die MWSt. nicht! Der Staat kassiert IMMER!

  3. #3
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    Standard Die Sportbootmaut kommt (vorerst?) nicht

    Die Sache scheint sich (vorerst?)erledigt zu haben.
    Hamburger Abendblatt vom 5.02.15:

    "Auf Deutschlands Flüssen und Kanälen werden Freizeit-Kapitäne auch in Zukunft keine Maut zahlen müssen. Das Bundesverkehrsministerium ließ entsprechende Pläne am Mittwoch fallen. Eine Vignette für Sportboote sei auch künftig "nicht vorgesehen" sagte ein Sprecher in Berlin. Das Ministerium nahm damit eigene Ankündigungen aus dem vergangenen Herbst zurück, wonach es von 2018 eine "Sportbootmaut" geben sollte. ein Sprecher begründete den Verzicht mit den hohen Verwaltungskosten, die eine solche Gebühr zur Folge hätte. (dpa)"

    Thema durch - over and out.

  4. #4
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    Over and Out ??

    Du glaubst noch an den Weihnachtsmann, nicht wahr ??

    Das Projekt Wassermaut ist nur deswegen gestoppt worden, weil die Verwaltungskosten für das Eintreiben der Wassermaut die vermuteten Einnahmen übersteigen werden.
    Das Verkehrsministerium ist z.Zt. hoffnungslos mit der Einführung der PKW-Maut beschäftigt und wird dort die Erfahrung sammeln, die es zum Eintreiben der Wassermaut braucht.
    Die Wassermaut wird kommen u.z. auf der Basis der folgenden Argumente (bevor Du weiterliest Grauwal, nimm Deine Herzpillen)
    a) es ist ungerecht, dass die Allgemeinheit für die Wasserstrassen-Infrastruktur bezahlt, während die Nutzer kostenloss davon kommen.
    b) spätestens wenn es die Deutsche Wasserstrassen AG gibt, also eine Infrastruktur Firma, die unsere Wasserstrassen plant, unterhält und neu baut eingerichtet wird, wird es eine Wassermaut geben.
    c) wenn unsere bayrischen Freunde mal wieder ein Ausländer-Thema brauchen, dann wird es heissen, dass zu viele Ausländer unsere Flüsse und Kanäle befahren und es nur gerecht ist, wenn man sie an den Kosten beteiligt.
    d) Steuern kann man hier nicht mehr erhöhen, Mautgebühren allerdings sehr einfach mit dem Hinweis auf die Ausländer sehr leicht.

    Meine Prognose:
    In 4 bis 5 Jahren kommt die Maut, auch für SeeSchifffahrtsstrassen.
    Geändert von 2ndtonone (23.02.2015 um 13:59 Uhr)

  5. #5
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    Moinsen,

    ... oder der Bund hat sich bis dahin von seinem wirtschaftlich nachrangigen Wasserstraßennetz der "C" Kategorie getrennt. Dann braucht es keine Maut mehr, jedenfalls keine Bundesmaut. Denn dann ginge die Kleinstadterei vor Ort los, je nachdem ob und wer diese nachrangigen Schiffahtsstraßen dann zu unterhalten bereit ist.
    Wer 2030 aus Süddeutschland über Flüsse, Kanäle und NOK an die Ostsee nach - sagen wir - Kappeln verholt, wird dann möglicherweise ein beeindruckendes "Pickerl"-Sammelsurium zusammengesammelt haben - oder eine entsprechende Zahl von Abbuchungen auf seinem Smartphone.
    Ich traue dem Braten insoweit auch nicht.

    Übrigens, die Thematik ist schon durchgekaut worden. Guckt Ihr hier.

    Gruß

    Andreas

  6. #6
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    Hoffentlich erzählt Dobrint niemand, daß es so etwas wie AIS gibt. Da müßte ihm doch schon das Wasser im Munde zusammenlaufen. Einfach alle Boote mit Zwangs-Transpondern beglücken und einen Deal mit Marine-Traffic aushandeln. Das kurbelt die Wirtschaft an, fördert die Sicherheit und spült nutzungsabhängige Gebühren in die Kassen.
    Michael
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  7. #7
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    Zitat Zitat von MichaelK Beitrag anzeigen
    Hoffentlich erzählt Dobrint niemand, daß es so etwas wie AIS gibt. Da müßte ihm doch schon das Wasser im Munde zusammenlaufen. Einfach alle Boote mit Zwangs-Transpondern beglücken und einen Deal mit Marine-Traffic aushandeln. Das kurbelt die Wirtschaft an, fördert die Sicherheit und spült nutzungsabhängige Gebühren in die Kassen.
    Das wissen "die" doch längst und haben mit Sicherheit entsprechende Referentenentwürfe längst in der Schublade liegen. Ich bin tatsächlich schon lange davon überzeugt, dass wir innerhalb der nächsten 20 Jahre eine Ausrüstungs- und Benutzungspflicht mit AIS-B auch für kleinere Sportboote bekommen werden. Das Argument wird die Verkehrssicherheit und -Lenkung sein. Ist ja wohl auch nicht völlig von der Hand zu weisen. Die Vorteile für den Staat liegen einfach zu deutlich auf der Hand: Mit der dann fälligen Vergabe einer MMSI (ggf. auch ohne Funke) sind alle Boote einer Kategorie X registriert - und damit können Steuern, Abgaben, TÜV-Pflichten sehr bürokratiekostengünstig festgelegt und eingefordert werden - ganz zu schweigen von Knöllchen mit Radarschirmfotobeweis, für die kein Polizeiboot mehr auslaufen muss, oder höchstens dann, wenn jemand "unsichtbar"unterwegs ist. Wenn man es wollte, könnte man genau feststellen, wie lange und weit und wo genau jedes einzelne Boot im Fiskaljahr bewegt wurde - sehr praktisch für die Feststellung z.B. einer Einfuhrumsatzsteuerpflicht. Schöne neue Welt?
    Geändert von Elling (24.02.2015 um 14:44 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Elling Beitrag anzeigen
    Das wissen "die" doch längst und haben mit Sicherheit entsprechende Referentenentwürfe längst in der Schublade liegen. Ich bin tatsächlich schon lange davon überzeugt, dass wir innerhalb der nächsten 20 Jahre eine Ausrüstungs- und Benutzungspflicht mit AIS-B auch für kleinere Sportboote bekommen werden....
    Das mag so kommen, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich dann häufig Problem mit leeren Akkus hätte.

  9. #9
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    Standard

    ......Dann könnte ich mir vorstellen, dass Sie dann exakt genauso häufig Problem mit den "Blauen" bekämen. Es wäre ganz einfach - per Gesetz- ohne AIS-B keine Fahrtüchtigkeit. Wer trotzdem unterwegs ist, wird mit Knölllchen in den nächsten Hafen geschickt.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Elling Beitrag anzeigen
    ......Dann könnte ich mir vorstellen, dass Sie dann exakt genauso häufig Problem mit den "Blauen" bekämen.
    Dafür haben die Blauen zu wenig Personal und ich glaube kaum dass das aufgestockt wird. Klappt ja schon im Straßenverkehr sogut wie garnicht.

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