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  1. #21
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    Deine Meinung dazu so zu haben ist völlig in Ordnung. Dein letzter Abschnitt dazu ist aber die Polemik, die ich weiter oben meinte.

    Ich erspare mir eine Einschätzung dessen. Nicht das die zarten Seelchen über ein Wort erschrecken

    Vic

  2. #22
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Du magst Dich besser fühlen, aber sicherer und besser wird objektiv Deine Lage nicht:
    Waffen erhöhen nicht die Sicherheit, ganz im Gegenteil, sie erhöhen das Risiko selbst getötet zu werden.
    Menschen, die meinen sich nur mit einer Waffe sicher zu fühlen, leiden an erheblichen Persönlichkeitsstörungen und sollten von sich aus einen Arzt aufsuchen.
    Du hast aber schon gelesen, was ich geschrieben habe? Ansonsten stellst Du eine Menge Behauptungen auf, die schwerlich zu belegen sind.

    Daß man sich auf einem Segelböötchen auf kein "Seegefecht" einlassen sollte, habe ich ja auch zum Ausdruck gebracht.

    In einer "home defense" Situation verbessert sich meine Lage objektiv auf jeden Fall. zB gg. zwei bis drei Angreifer mit meiner Statur habe ich bei einer rein körperlichen Auseinandersetzung objektiv keine Chance, mit Zugriff auf eine Faustfeuerwaffe schon.

    Wer meint, NUR mit einer Waffe SICHER zu sein, mag einen an der Waffel haben. Wer meint, mit der Zugriffsoption auf eine Waffe sicherer zu sein hat objektiv gesehen Recht bzw. die Meinung ist jedenfalls gut vertretbar.

    Ob man eine Schusswaffe sicher führen und einsetzen kann, muss für sich selbst entscheiden und ggf beim Erkennen von Defiziten nacharbeiten. Ich kann das persönlich aufgrund meiner Ausbildung ganz gut beurteilen und muss das auch nicht erklären/rechtfertigen.
    42!

  3. #23
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    Die Diskussion läuft leider ( wie fast immer) aus dem Ruder. Die SMU 100 verletzt niemanden, kann aber über 1000-2000 m Schutz bieten, Angreifer abhalten. Handgranaten und Panzerfäuste sind da nutzlos. Selbst mit dem MG wird es über die Entfernung nicht gut gehen.

    Und Piratenboote schaukeln auch.
    Und unsereins kann ja im Schützenverein regelmäßig trainieren, mag besser drauf sein, als die Angreifer.

    Mein Cousin, über 80, schießt noch auf 20 m mit Pistole alle Schuß ins Schwarze - unglaublich!

  4. #24
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    Zitat Zitat von B.B. Beitrag anzeigen
    ...
    Statt "Hauser" empfiehlt
    B.B.
    Michael Moore's Bowling for Columbine
    Sehr empfehlenswert, man erfährt gleich zu Beginn, das Angst der schlechteste Ratgeber ist, und dass gewisse Kreise genau darauf bauen die Angst zu schüren.

    Ansonsten haben Waffen immer das Potential eine Situation erst eskalieren zu lassen. Acer, der Pirat wird losballern, wenn er Dich mit einer Waffe sieht, die Möglichkeit, dass er nicht ballert liegt aber wenigstens bei 50:50 wenn er keine Waffe sieht. Mir wären da 50% Chance lieber als keine Chance.

    Manfred, Du selbst schiebst das Thema, im letzten Posting erneut, auf Waffen zur Selbstverteidigung.

    Was bringt der der freie Besitz von Waffen? In den USA gibt es größte Mordrate weltweit, in Kanada interessanterweise die niedrigste - schaut euch den Film an! Was hinter der "Freiheit" steckt ist die NRA (halt eine tolle Lobbyorganisation der Waffenindustrie) Ich glaube vor Wölfen, Löwen, Tigern, Bären muss man seine Familie heut nicht mehr mit der Flinte schützen.

    P.S.

    Ach so, ja, seltsam, ich habe halbe Ewigkeiten in dem bösen Frankfurt gelebt. Unser Haus hatte keine Gardinen und keine Tujahecke oder hohen Zaun. Bei den Nachbarn wurde eingebrochen, bei uns nicht. Ob es wohl daran lag, dass die Einbrecher das Risiko gesehen zu werden scheuten?
    Geändert von TomM (22.01.2015 um 14:57 Uhr)
    So long -> Tom

  5. #25
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    Zitat Zitat von TomM Beitrag anzeigen
    Bei den Nachbarn wurde eingebrochen, bei uns nicht. Ob es wohl daran lag, dass die Einbrecher das Risiko gesehen zu werden scheuten?
    Oder sie haben gesehen, was es zu klauen gibt, und es dann sein lassen Sorry couldnt resist

    Der stetige Verweis auf USA ist laaaaangweilig.....erstmal zeigt ja der Vergleich mit Kanada, die vergleichbare Waffengesetze haben, dass die freie Verfügbarkeit offenbar nicht das massgebliche Kriterium sein kann, denn dann sähe es in Kanada so aus wie in den USA.

    Daneben gibt's in USA viele Staaten mit durchaus sehr strengen Waffengesetzen, dann müsste Deiner Ansicht nach die "MOrdrate" dort niedriger sein??? Ist das so?

    Die Zahlen werden ansonsten immer von interessierter Seite "manipuliert", mal in die eine, mal in die andere Richtung. Der überwiegende Teil der "Morde" wird von Leuten begangen, die eine "illegale" Waffe besitzen, des Weiteren ist ein nicht unerheblicher Anteil auf Suizid zurück zu führen usw usw.

    Und was soll das wieder mit den Piraten? Hab doch gesagt, dass das "Seegefecht" anders zu beurteilen ist. Ansonsten ist Deine Darstellung reine Spekulation, könnte genau so gut sein, dass der Pirat abgeschreckt wird, zumal sein Boot ebenso schaukelt wie meins.

    Und ich meine, das Piratending vor Somalia zeigt, wie selbst auferlegte Beschränkungen zum Täterschutz führt. Warum greifen die Piraten wohl die Fregatten etc. nicht an? Eben, weil sie einen auf die Mütze bekommen. Technisch wäre es imho überhaupt kein Problem, auf den Frachtern Waffensysteme zu installieren, die nach kurzer Einweisung sicher zu bedienen sind und die jedes angreifende Piratenschiff nebst Besatzung in Stücke reißt.
    42!

  6. #26
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    Schon klar, das das eine Steilvorlage war ;-)

    Das Thema ist nicht in kurzen Sätzen zu beschreiben - andere werden aber gar nicht erst gelesen...

    Michael Moore hat keine Statistiken für seine Zwecke umgestrickt, er beschreibt das Problem als ein Problem der Angst. Gerade in dem Beispiel Kanada sagt er klar, dass es dort sogar mehr Waffen gibt als in den USA, die Menschen aber weniger Angst haben (die Türen würden selten verschlossen).

    Und bitte, dieses Täterschutz erzählen - man kann es kaum noch hören/lesen. Ein Rechtsstaat macht jedem, ob Mörder oder was auch immer ein (hoffentlich) gerechtes Verfahren. Wäre dem nicht so, wären wir ein Unrechtsstaat, ich glaube das will keiner! Der Ausgang eines Verfahrens liegt in der Beurteilung durch Richter, Beisitzer, Schöffen. Wir erfahren nur über das urteil (meist nicht mal das), die Gründe die dazu führten werden gerne von der Boulevardpresse, die ja nun sogar öffentlich rechtlich Zitiert wird, unterschlagen.

    Der Fall der Flensburger die in der Südsee überfallen wurden, wo angeblich (was sich dann als falsch herausstellte) der Skipper aufgefressen wurde und die Begleiterin vergewaltigt wurde, zeigt, wie sich die Fähnlein drehen. Zum Schluss gab es zwar einen Mord, aber keinen Kanibalismus, und es wurde sehr schnell sehr still um den Fall als ganz leicht hinterfragt wurde. Irgendwie roch es auf einmal nach einer Eifersuchtstat aber nix genaues weiß man nicht. Auf jeden Fall Piraterie, nein. Was sonst war, unbekannt, klar wurde dann geklaut aber Ursache und Wirkung bleiben im Dunkeln.
    So long -> Tom

  7. #27
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    Zitat Zitat von TomM Beitrag anzeigen
    Und bitte, dieses Täterschutz erzählen - man kann es kaum noch hören/lesen. Ein Rechtsstaat macht jedem, ob Mörder oder was auch immer ein (hoffentlich) gerechtes Verfahren.
    Dann musst Du besser zu hören. Ausser, du ziehst es bei einem Angriff vor, dich nicht zu wehren und läßt dich verprügeln oder ermorden, weil es Sache des Rechtsstaates ist, den Täter zu verurteilen. Ist nen freies Land (war es jedenfalls mal), aber das erwartet niemand von einem.

    Wer angreift, muss damit rechnen, dass es sein letzter Angriff war. Und das ist völlig legal.
    42!

  8. #28
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    Zitat Zitat von TomM Beitrag anzeigen
    (Michael Moore's Bowling for Columbine) Sehr empfehlenswert (..) - schaut euch den Film an!
    Zitat Zitat von TomM Beitrag anzeigen
    Michael Moore hat keine Statistiken für seine Zwecke umgestrickt
    Michael Moores Bücher und Filme sind informativ und amüsant, keine Frage. Aber halte das Gesagte nicht für 100%ig wahr und vor allem nicht für objektiv.

    Ein bißchen Skepsis schadet nicht: http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Moore#Kritik

  9. #29
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    Mit Giovanni hatte ich vor Jahren auch mal eine heiße Diskussion zu diesem Thema. Und dann fuhr er im Verbunf mit einem schwer bewaffneten türkischen Boot durchs Rote meer. Und nur die konnten einen Übergriff verhindern. Er ist inzwischen "umgedreht".

    Amerikanische Boote sollen auch viel weniger Probleme haben als andere. Da weiß man, daß die gut bewaffnet sind. Ein Pirat will auch kein allzu großes Risiko eingehen. Stößt er auf energische Gegenwehr wird er trotz Überlegenheit das Risiko scheuen und auf leichtere Beute warten.

    Und irgendwie gab es mal Geiselnahme bei den Russen. Die suchten dann die Verwandten der Täter, deren Kinder und Enkel und entführten die. Kamen mit der Botschaft, die wütden in Stücke zurückgeschickt, wenn man die Geiseln nicht freiließe. Seither sollen die Piraten Russen meiden. Chinesische Frachterf auch.

  10. #30
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    Ich bin überzeugter Pazifist mit staatlich geprüftem Gewissen (obwohl ich damals mit Postkarte verweigerte, zog ich meine Weigerung zurück, da sie nur zwei Wochen möglich war. Mein Antrag auf Aberkennung der Anerkennung mit genau der Begründung, dass ich solidarisch sein wolle und auch gerne ein staatlich geprüftes Gewissen hätte, fanden sie gar nicht lustig, und es gab erhebliche Differenzen smt zweier lauten Gewissensprüfungen.)

    Aber die russische Methode finde ich dann doch geil.
    Obwohl ich das natürlich niemals öffentlich sagen würde.
    nomen est omen

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