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  1. #1
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    Standard Billiges Öl, tickende Zeitbomben!

    Moin,

    alles freut sich über den derzeit günstigen Preisen an der Zapfsäule. Die Saudis pumpen das Öl aus der Erde
    auf Teufel komm raus, um die Frackingindustrie in die Knie zu zwingen.
    Schon heute gibt es mehr Öl, als wir weltweit benötigen. Mit dem Überschuß könnte man den Globus 3Monate
    mit Öl versorgen, auch wenn man ab heute nix mehr fördern würde!
    Aber wo lagert all das überschüsige Öl? Auf fetten Tankern rund um den Globus verteilt treiben diese tickenden
    Zeitbomben auf den Meeren herum. Ich will mir garnicht ausmahlen was passiert, wenn eines dieser Dinger schiffbruch erleidet...
    Diese hässliche Profitgier treibt uns alle noch ins Verderben. Man darf gespannt sein wie lange das noch so weitergeht. Werden halt noch ein paar Tanker mehr gebaut, damit weiterhin das "schwarze Gold" auf unseren Meeren zwischengelagert werden kann. Wer bewacht die Pötte eigendlich?

    Fragt sich
    Henry

  2. #2
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    Hätte man mehr Kernkraftwerke, könnte man auf sehr viel Öl verzichten. Saubere, CO2-freie Heizungen.

  3. #3
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    ...ist nix Neues wird bei jeder Ölpreiskrise so gemacht! Nur hat es nun ein Journalist zur "Sau des Tages" gemacht, damit man was durch Dorf jagen kann, und damit mal wieder Angst schüren.

    Die "Jahre Viking" der Größte je gebaute Tanker der Welt war von 2005 bis 2009 nur noch schwimmendes Öllager.




    Was soll daran eigentlich gefährlicher Sein, als wenn die ununterbrochen Tanker beladen fahren, weil der Bedarf so hoch ist??
    Gruß Norbert

  4. #4
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    Ist genauso gefährlich Norbert, aber die fahren ja trotzdem. Das Ding auf dem Bild ist schon ein Ungetüm-was für ein Pott!

  5. #5
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    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Hätte man mehr Kernkraftwerke, könnte man auf sehr viel Öl verzichten. Saubere, CO2-freie Heizungen.
    Und Nelson ll übernimmt dann die Verantwortung für den atomaren Abfall während den nächsten 100000 Jahren . . .

    Tapatalk - was git's Neuis?

  6. #6
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    Das u.a. entstehende Plutonium 239 Isotop hat eine Halbwertszeit von 24.110 Jahren.
    Also etwas mehr Proviant einpacken.
    Da reichen 100 000 Jahre sicher nicht.
    nomen est omen

  7. #7
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    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Hätte man mehr Kernkraftwerke, könnte man auf sehr viel Öl verzichten. Saubere, CO2-freie Heizungen.
    Mit mehr Wind- und Sonnenenergie benötigt man also auch weniger Öl, sogar ohne atomaren Abfall!
    Das lässt die Öltanker aber so schnell nicht verschwinden, denn es wird die Fördermenge nicht gedrosselt.
    Man könnte ja den Hahn zudrehen, aber das Gegenteil ist der Fall. Dein Argument sticht leider nicht.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Nelson-II Beitrag anzeigen
    Hätte man mehr Kernkraftwerke, könnte man auf sehr viel Öl verzichten. Saubere, CO2-freie Heizungen.
    Wären da nicht die Mengen an freigesetztem Methan beim Abbau....dem Problem mit dem Abraum....aber der liegt ja zum Glück nicht hier...aber das wird gerne vergessen....nun denn, hauptsache sauber!

  9. #9
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    Zitat Zitat von henne38 Beitrag anzeigen
    Mit mehr Wind- und Sonnenenergie benötigt man also auch weniger Öl, sogar ohne atomaren Abfall!
    Das lässt die Öltanker aber so schnell nicht verschwinden, denn es wird die Fördermenge nicht gedrosselt.
    Man könnte ja den Hahn zudrehen, aber das Gegenteil ist der Fall. Dein Argument sticht leider nicht.
    Noch mehr regenerative Energie wäre sicher wünschenswert, wird aber aufGrund fehlender Grundlastfähigkeit bald an ihre Grenzen stoßen ..

    Und leider laufen wirtschaftsrelevate Fahrzeuge wie LKW, Baumaschinen, Schiffe, Flugzeuge noch lange nicht mit Wind und Sonne - weder direkt noch indirekt !

  10. #10
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    Nicht falsch verstehen, hier gehts nicht um eine Ökodebatte "wozu brauchen wir Öl und was können wir alternativ einsetzen".
    Hier gehts um den Wahnsinn, der gerade mit den Unmengen geförderter Ölmassen und deren Transport, bzw. Zwischenlagerung paasiert..
    Kein Mensch braucht derzeit so viel Öl wie gefördert wird. Aber Fracking und auch Russland/ Ukrainekrise veranlassen die Saudis zu ungehemmtem Abpumpen der schwarzen Suppe, damit der Preis runter geht und die Mitbewerber einknicken.
    Die Gefahr für die Umwelt interessiert dabei nicht. Neben den schon massenweise rumschippernden Öltankern kommen jetzt
    auch noch die Tanker hinzu, die als Zwischenlager einfach irgendwo abgeparkt werden! Was auf den Meeren so los ist, hat man sehr eindrucksvoll auf dem VOR Video gesehen. Tausende Schiffe in der Str. von Malaka und jede Menge Plastikdreck, Fischernetze und rostige Fässer treiben da rum. Fehlt nur noch ein leckender Tanker mit dickem Ölteppich- wundervolle Welt, ick freu ma.

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