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  1. #1
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    Standard Neuling am Bodensee, Fragen über Fragen... (MWSt., Liegeplatz)

    Hallo,

    ich stehe (öffentlich kurz) vor meinem ersten Bootskauf und neben der Bootswahl tun sich Fragen über Fragen auf.

    Thema Liegeplatz

    Wenn ich mir die Verkaufsanzeigen so ansehe, scheinen Liegeplätze am Bodensee ein knappes Gut zu sein. Meist wird explizit auf "ohne Liegeplatz" hingewiesen. Das passt zur Auskunft sämtlicher Marinas bei denen ich bisher mein Glück versucht habe: "Versuchen Sie es im Herbst wieder, momentan sind wir ausgebucht".

    Was ist denn, wenn ich nun ein Boot ohne Liegeplatz kaufe? Gibt es die Möglichkeit dieses monatelang an einem (teuren) Gastliegeplatz einer Marina liegen zu haben???

    Mir erschliesst sich nicht ganz wie das funktioniert. Irgendwie scheint es ja zu laufen, die Gebrauchtbootpreise am Bodensee im Vergleich zur Küste deuten ja nicht unbedingt auf Absatzschwierigkeiten hin...

    Thema Mehrwertsteuer

    Wie sieht's mit dem Mehrwertsteuer-Nachweis aus wenn ich von einem privaten Anbieter ein älteres Boot (vor 1985) kaufe. Brauche ich den oder ist der aufgrund des Bootsalters nicht nötig? Wie sähe es aus bei einem jüngeren Boot (ab 1985)?


    Vielen Dank für Eure Kommentare und viele Grüße

    Andreas

  2. #2
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    Standard

    Hallo Andreas, ich nehme an, dass du wegen der Fragen zur MWSt. das Boot in De oder AT zulassen willst. Liegeplätze sind in der Tat (noch) ein knappes Gut am See. Die Lösung mit den Gästeplätzen funktioniert in der Saison nicht, oftmals wird die Liegedauer auf 1 - 3 max. 3 Tage beschränkt.
    Es gibt allerdings immer wieder die Möglichkeit ein Boot mit Liegeplatz zu kaufen ( schau mal bei www.ultramarin.com nach). Du musst aber schriftlich vom Hafenbetreiber schriftlich bestätigt haben, dass man bereit ist, mit dir einen längerfristigen Vertrag abzuschliessen, wenn du das Boot XY kaufst. Mündliche Zusagen nach der Devise "ich regel das dann schon" sind nichts Wert. Eine Falle sind auch jährliche Verträge von Werften, die an Abstandssummen gekoppelt werden ( ich könnte ja ein neues Schiff verkaufen ).
    MWSt. ist kein Thema, wenn das Schiff schon am Bodensee zugelassen ist. Am besten ist es, wenn du vom Verkäufer eine Quittung über den damaligen Verkauf bekommst, auf der die Märchensteuer ausgewiesen ist. Viel Glück bei der Suche!

  3. #3
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    Standard

    Hallo fendant,

    genau, ich habe vor das Boot in Deutschland zu zu lassen. Sehe ich das richtig, dass Du am Bodensee generell vom Bootskauf ohne Liegeplatz abraten würdest?

    Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag

    Andreas

  4. #4
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    Standard

    Hallo Andreas,

    Da die meisten Liegeplätze der nicht privaten Häfen nun an die Gemeinden zurückgehen und von diesen meist nach Wartelisten an Anwohner etc. Vergeben werden, ist die Situation noch schwieriger. Die wenigen Saisonliegeplätze die es gibt sind sündhaft teuer. Boot mit Liegeplatz ist auf jeden Fall sinnvoll wenn Du langfristig am Bodensee bleiben möchtest. Mit Liegeplatz erhöht aber den Kaufpreis meistens auch ganz ordentlich....

  5. #5
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    Standard

    Ja, Andreas. Nirgendwo ( ausser bei der Energiewende ) wird so viel gelogen, wie bei den vermeintlichen Zusagen für Liegeplätzen. Von einem Bootskauf ohne langfristige fest und vertraglich zugesicherter Abmachung mit den richtigen Adressaten rate ich dir ab. Ich habe gerade am Wochenende von einem Fall gehört, wo einem "Untermieter" der Platz gekündigt wurde, da die "richtigen" Mieter nun an den Bodensee zurückkommen.
    Aber in manchen Clubs gibt es wegen akuter Überalterung Möglichkeiten bei einer Schiffsübernahme rasch einen Platz z bekommen. Ansonsten bleibt dir nur der Weg eine "Gurke" überteuert mit Platz zu übernehmen und dann diese an jemanden zu verschenken, um ein neues Boot zu kaufen. Ein Problem ist dabei die Breite des Platzes, die meisten alten Häfen haben nur Plätze mit 2.5. - 2.8 m Breite, dies schränkt dich dann ein. Aber schau mal in das Fachblatt für Spätzlenautiker die IBN online. Viel Glück!

  6. #6
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    Standard

    Hallo Andreas,
    in unserem Ort (Hagnau) ist die maximale Liegezeit für Gastplätze auf zwei oder drei Wochen beschränkt. Zielgruppe sind hier eher Leute, die ihre Boote nur für die Dauer des Urlaubs mitbringen.
    Gruss vom See, Robert

  7. #7
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    Standard

    Es gibt schon wenige Saisonliegeplätze, z.B. im BMK Langenargen oder in Wallhausen. Die sind aber preislich echt ordentlich, und es gibt keine Garantie für's nächste Jahr. Auch solltest Du beim Zusatz : "Liegeplatz kann übernommen werden" immer fragen: für wie lange? Nicht nur für den Rest der Saison.

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