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  1. #1
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    Standard Volvo Penta D1-20 -- Ölkontrollleuchte

    Hallo Zusammen,
    Ich hoffe von Euch hat jemand einen Tipp, oder eine Idee.
    Habe seit diesem Wochenende mein neues Boot mit einem Volvo Penta D1-20.
    Läuft auch eigentlich alles prima und am ersten Tag gab es keine Probleme.
    Am 2. Tag haben wir den Motor auf etwas 2000 - 2500 Umdrehungen mitlaufen lassen, als ich dann Fahrt rausgenommen habe, auf kleine Fahrt, piepste der Alarm und die Ölkontrollleuchte blinkte.
    Motor schnell aus und erstmal nur unter Segel langsam weiter. Später Öl kontrolliert und eigentlich alles in Ordnung.
    Abends beim Einlaufen das gleiche Spiel, Motor lief die letzten 3-4 Stunden der Überführung, da wir gegen den Wind mussten, im Hafen dann auf kleine Fahrt und wieder Alarm und Ölkontrollleuchte.
    Jetzt habe ich den Motor seit gestern nicht mehr laufen lassen und heute morgen nochmal Öl kontrolliert. Passt alles...
    Hat jemand eine Idee, oder muss ich wohl einen Fachmann kontaktieren und kontrollieren lassen?
    Freue mich auf Eure Hilfe.

    VG Sascha

  2. #2
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    Moin moin. Hattest du beim Segeln Schräglage? Das mag der Motor gar nicht wegen mangelnder Schmierung. Genug Öl drin?
    Mal ohne Segel laufen lassen bei geradem Schiff.

    Gruß aus FL, Matthias

  3. #3
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    Moin moin. Hattest du beim Segeln Schräglage? Das mag der Motor gar nicht wegen mangelnder Schmierung. Genug Öl drin?
    Mal ohne Segel laufen lassen bei geradem Schiff.

    Gruß aus FL, Matthias

  4. #4
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    Kannst du das bitte genauer beschreiben? Gehen Olduckleuchte und -Summer an, wenn der Motor warm ist und dann auf Leerlaufdrehzahl gebracht wird? Wenn ich deine Frage so lese könnte der Motor, besser die Kurbelwellenlager verschlissen sein und der Öldruck unterschreitet im Leerlauf den erforderlichen Mindestdruck. Ein bekanntes Problem bei alten Dieselmotoren. Dann wirst du früher oder später um Ersatz bzw Grunduberholung nicht herumkommen. Kurzfristig kann es helfen, den Motor auf ein 30-er Motoröl "umzuölen", damit der Lagerdruck etwas steigt, es kann aber sein, dass er dann bei Kälte schlechter startet. Aber wie gesagt, das basiert alles auf der Annahme, wie ich deine Frage verstanden habe.

    Da du das Boot aber gerade übernommen hast sollte der Verkäufer dieses Problem ebenfalls bemerkt haben. Was sagt er dazu?

  5. #5
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    Kannst du das bitte genauer beschreiben? Gehen Olduckleuchte und -Summer an, wenn der Motor warm ist und dann auf Leerlaufdrehzahl gebracht wird? Wenn ich deine Frage so lese könnte der Motor, besser die Kurbelwellenlager verschlissen sein und der Öldruck unterschreitet im Leerlauf den erforderlichen Mindestdruck. Ein bekanntes Problem bei alten Dieselmotoren. Dann wirst du früher oder später um Ersatz bzw Grunduberholung nicht herumkommen. Kurzfristig kann es helfen, den Motor auf ein 30-er Motoröl "umzuölen", damit der Lagerdruck etwas steigt, es kann aber sein, dass er dann bei Kälte schlechter startet. Aber wie gesagt, das basiert alles auf der Annahme, wie ich deine Frage verstanden habe.

    Da du das Boot aber gerade übernommen hast sollte der Verkäufer dieses Problem ebenfalls bemerkt haben. Was sagt er dazu?

  6. #6
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    Hallo Zusammen,
    danke schonmal für die antworten.
    zu ex express: ja wir hatten schräglage und vor dem 2. mal ziemlich heftigen seegang unter motor... im hafen dann langsame fahrt und das problem trat auf.
    zu buntesegel: der motor ist noch nicht so alt, deswegen habe ich das boot genommen... von 2006 oder 2008, müsste ich nochmal genau nachschauen... und ja es gehen der summer und die lampe an... dann sofort ausgemacht und ein bisschen später wieder gestartet und alles war bestens!?
    verkäufer habe ich auch schon angeschrieben und warte auf reaktion...


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  7. #7
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    Wie gesagt: die mögen keine Schräglage wg. Problem der Schmierung. Ölstand im oberen Drittel des Messstabes halten. Viellei ht hilfts ja. Viel Glück

  8. #8
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    Ist keine Frage der Krängung, denn sonst träte das Problem ja nicht bei langsamer Fahrt im Hafen auf.

    Möglicherweise ist es nur ein verstellter Öldruckschalter. Wenn der Motor ordentlich zu tun hatte, wird's Öl natürlich heiss und damit etwas dünnflüssiger. Bei niedriger Drehzahl fördert die Ölpumpe wenig, dies in Verbindung mit dem noch heissen und dünnflüssigen Öl kann zur Öldruckwarnung führen.

    Was genaueres kann man leider ad hoc nicht sagen, da ja nahezu alle Hersteller sich wirklich aussagekräftige Anzeigen für Öldruck und Öltemperatur "sparen", leider. Auch möglich, dass die Ölpumpe zu wenig fördert und der Druck tatsächlich zu niedrig ist. Problem dann auch, dass der Öldruck bei hoher Drehzahl auch zu niedrig ist, aber die Warnung ausbleibt, weil die ja auf den "Leerlauföldruck" justiert ist.

    Redneck"lösung": Neuen Öldruckschalter einbauen und hoffen. Die sicherere Lösung, Fachmann dran und Öldruck über das Drehzahlband messen lassen
    42!

  9. #9
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    Ist keine Frage der Krängung, denn sonst träte das Problem ja nicht bei langsamer Fahrt im Hafen auf.

    Möglicherweise ist es nur ein verstellter Öldruckschalter. Wenn der Motor ordentlich zu tun hatte, wird's Öl natürlich heiss und damit etwas dünnflüssiger. Bei niedriger Drehzahl fördert die Ölpumpe wenig, dies in Verbindung mit dem noch heissen und dünnflüssigen Öl kann zur Öldruckwarnung führen.

    Was genaueres kann man leider ad hoc nicht sagen, da ja nahezu alle Hersteller sich wirklich aussagekräftige Anzeigen für Öldruck und Öltemperatur "sparen", leider. Auch möglich, dass die Ölpumpe zu wenig fördert und der Druck tatsächlich zu niedrig ist. Problem dann auch, dass der Öldruck bei hoher Drehzahl auch zu niedrig ist, aber die Warnung ausbleibt, weil die ja auf den "Leerlauföldruck" justiert ist.

    Redneck"lösung": Neuen Öldruckschalter einbauen und hoffen. Die sicherere Lösung, Fachmann dran und Öldruck über das Drehzahlband messen lassen
    Klar kann es der öldruckgeber sein, üblicherweise fängt der bei < ca. 0,9 bar an zu quengeln. Daher die Idee ihn zu wechseln ist nicht falsch, allerdings hatte ich defekte Geber immer mit völlig anderen Symptomen wie Dauerquengeln oder dass sie das Öl "bluten" wie aus einer offenen Arterie... Ggf einen von Vdo kaufen mit Anschluss für Warner und Anzeige und eine gebrauchte 0-5 bar Anzeige. Dannsiehst du was los ist. Bleibt der Effekt kommst mittelfristig nicht um eine Maschinereparatur herum, weil die Lager hin sein dürften und die Maschine keinen Druck aufbaut. Der Trick mit dem dickeren Öl hilft für ne Zeit, das war das letzte Mittel früher, wenn unsere MB Taxen nach 500 t km das Problem hatten. Aber eigentlich viel zu früh für eine Maschine unter 10 Jahren.

    Eine defekte Ölpumpe ist möglich aber unwahrscheinlich, das sind Zahnradpumpen, die in ihrem lieblingsmittel Motoröl laufen, bis du die kaputt fährst dauert es.

    Schräglage: hat der Motor unter viel Lage gelaufen, dann tut ihm das nicht gut, üblicherweise sind um die 22-25 Grad zulässig, danach arbeiten nur noch die echten Marinemotoren ohne Verschleiß für längere Zeit, weil die Ölpumpe dann Luft zieht. Nicht sicher, was genau da an Bord los war. Kann den Wert für den Motor leider nicht im manual finden.

    Das Gespräch mit dem Verkäufer suchen. Sowas tritt nicht über Nacht auf...

  10. #10
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    Das Gespräch mit dem Verkäufer suchen. Sowas tritt nicht über Nacht auf...
    Jepp, meistens ist das ein schleichender Prozess und beim Kauf merkt man es nicht, weil Motor nicht heiß gefahren.

    Ich hab allerdings die Erfahrung bei drei unterschiedlichen Motoren gemacht, dass die Geber allmählich ihren Sollwert verlieren und das Flackern mit der Zeit zunimmt, obschon der Druck stimmte.

    Der Einbau einer Öldruckanzeige ist nie eine schlechte Idee, vorzugsweise auch zusammen mit Öltemp, denn das sind die eigentlich wirklich wichtigen Motordaten, aus deren Zusammenspiel man viel über den Zustand des Motors erfahren kann. Ist mir nach wie vor ein Rätsel, weshalb da die Werften an den paar Euros sparen.
    42!

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