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Thema: Torqeedo....

  1. #1
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    Standard Torqeedo....

    hallo segler,

    wie gehts euch mit dem service der firma torqeedo?

    mein händler erzählt mir, dass er jedes jahr wieder die selben probleme hat weil ersatzteile fehlen und er von torqeedo vertröstet wird zu warten.
    ich selbst warte jetzt seit mitte april auf das teil, nachdem er sich ohne ersichtlichen grund nicht mehr in betrieb nehmen lies.
    bei torqeedo erhält man nur die "freundliche" auskunft "wir warten auf ersatzteile"
    einer der ansprechpartner meinte sowieso ich möge nicht so "arrogant" sein, er kenne ja meine situation.
    er hat wohl ärger über liefertermine von ersatzteilen mit arroganz verwechselt, oder war in der falschen kundenschulung.

    der motor ist zwar sehr gut, wenn er jedoch in der serviceabteilung liegt hilft er wenig, bleibt doch nur wieder zu rudern....

    wie sind eure erfahrungen?

    lg ernst

  2. #2
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    Hallo Ernst,
    so etwas ist bedauerlich. Aber tröste Dich, bei mir hat es nur "2,5" Jahre gebraucht bis der Importeur/Händler mir Reserveschrauben liefern konnte.
    Ob man damit leben muss?
    Gruß von der Ostsee

  3. #3
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    na da bin ich ja mit 2 monaten und noch open end richtig gut dran, und ich hab noch spasshalber gesagt bei der aussage der lieben torqeedo-leute "so schnell als möglich" das kann auch zwei jahre heissen, aber offensichtlich ist das für diese tolle firma auch im bereich des möglichen, oder wars bei dir kein torqeedo?

    gruss an die ostsee

  4. #4
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    tja, dann kann man wohl Torqeedo vergessen...

  5. #5
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    gute frage, ich bin ein wenig geneigt dazu, aber es könnt ja sein dass es nur mir so geht, darum die frage nach euren erfahrungen
    aussage meines händlers "ein jahr hat er ja funktioniert"

    jedoch, in der der zeit in der er funktiniert hat, war das teil schon gut

  6. #6
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    Nein, die Fa. T. war es nicht.
    Aber es schein doch der Trend zu sein. Verkaufen um jeden Preis und schnell vergessen.
    Da sind hier schon reichlich Trööd's geschrieben worden.
    Ob es ich um schiefe und abgefallene Kiele handelt, um nicht funktionierende Komponenten der Schiffselektronik oder andere unerfreuliche Kleinigkeiten. Der Service war immer mehr als schleppend und mäßig.
    Die Händler verweisen auf die Hersteller und die auf ihre Vorlieferanten. Da nennt man dann Kunden-YoYo.
    Bei mir waren es nur "Reserveschrauben" in einer in der EU unüblichen Bemaßung.
    Aber ohne die geht bei meinem Dampfer nichts. Meine Befürchtung war, sollte mir mal eine über Bord gehen, dann wird es schwierig mit Ersatz. Aber, dass es 2,5 Jahre dauert um die zu bekommen hätte ich mir nicht einmal erträumt.
    Man stelle sich vor zu Saisonbeginn verabschiedet sich eine. Dann kann ich den Dampfer getrost aus dem Wasser nehmen, denn in der Saison wird es nichts mehr mit dem Segeln und alles wegen eine Schraube im Gegenwert von 5 Euro.
    Da erwarte ich von den Händlern und Herstellern einen gut sortierten Ersatzteilvorrat mit einer schneller Bearbeitung der Bestellungen.
    Das es auch anders geht wurde mir durch einen Stegnachbarn bewiesen. Da dauerte es von der Bestellung beim Hersteller in DK bis zur Lieferung in D fünf Kalendertage.
    Man stelle sich so ein Verhalten in der Autoindustrie vor.
    Da schrauben Dilettanten und die Händler betreiben ihr Geschäft im Nebenerwerb. (Feierabend-Händler)
    Sollte ich mir noch einmal ein anderes Schiff kaufen, werde ich mich gut über die Qualität der Ersatzteilversorgung informieren.
    Das hatte ich auch vor dem Kauf dieses Schiffes getan und mich beim Importeur dazu erkundigt. Seine Aussage war: "Wir besorgen ihnen jedes Ersatzteil". Da hatte er Recht, nur den Zeitfaktor hatte ich nicht abgefragt.
    Bei mir mangelte es im Längenmaß. Der Unterschied zwischen einer Schraube in der Länge 2,5 Zoll und 2,25 Zoll war wohl nicht so ganz geläufig, aber entscheidend. Und das, obwohl ich ihm die Maße im MM genau mitgeteilt und auch noch in Zoll umgerechnet hatte. Das diese Leute keine Techniker sind, damit kann ich leben. Aber die Aussage, dass ich wohl das einzige Schiff mit diesen Schrauben hätte war doch frustrierend. Man bedenke ich habe ein Serienschiff, dass weltweit vermarktet wird.

    In Deinem Fall würde ich die Fa. T. auffordern Dir vorübergehend einen Ersatzmotor zur Verfügung zu stellen, denn Du hast diese Problemlage nicht verursacht.

  7. #7
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    deine anregung ist der richtige ansatz ernst, aber auch hier greift das kunden-yoyo... der händler sagt er kann ja nix dafür, torqeedo verweist auf seine unschuld.....

    ich überleg tatsächlich das teil zu verscherbeln und wieder zu rudern... grad das schnelle nachhausekommen wenns wichtig ist klappt mit dem rudern noch nicht, aber ev ist es einige gedanken wert ob da verbesserungen möglich sind

    die ganze ach so tolle technik ist eben doch nur eine riesenfehlerquelle

    wenn dann noch so superkundenfreundliche unternehmen wie torqeedo dazukommen ist man so richtig verraten und verkauft

  8. #8
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    Standard Kunden-YoYo

    Musst Du denn unbedingt einen E-Motor haben?
    Hier an der Ostsee kenne ich keinen der solch Teil hat.
    Ich hatte mal ein Boot mit einem E-Motor gekauft. Der war für unsere Breiten denkbar ungeeignet. Damit kam ich einmal gegen den Wind (4 BV) an. Ich denke, dass die Motoren von T. leistungsstärker sind, aber mit so einem Plaste-Motor möchte ich nicht on Tour sein.
    Es gibt doch kleine Benziner mit besten Emissionswerten. Einer von den Kleinen wäre doch auch gut.
    Da nimmst Du ein Fabrikat mit einer guten Werkstatt in der Nähe.
    Ich habe mit den Motoren von Yamaha gute Erfahrung gemacht.
    Die habe ich im Herbst abgehängt, zum Service gebracht und in der Saison gab es keine Probleme.

  9. #9
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    ja, das wäre die alternative, ich verwende den emotor für das beiboot, dann kommt er in die backskiste und das beiboot an die boje, und bisher 2 mal hat der emotor den 20er geschoben und war da sehr hilfreich
    benziner mag ich wegen des gestanks nicht so gerne, schon gar nicht in der backskiste
    und am geschlossenen see ist mir aus umweltgedanken der emotor auch lieber, jedoch.... nur einer der auch funktioniert und verfügbar ist
    nicht so dass er dann ewig und drei tage beim service liegt,l nach einer saison pfleglicher benutzung

  10. #10
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    Kann ich verstehen, denn Benzingestank in der Backskiste ist nicht sehr angenehm.
    Bei meinem Ab-Motor mache ich es so, im Herbst nach dem Abslippen baue ich ihn ab und bringe in zum Service und im kommenden Frühjahr hole ich ihn wieder ab. So habe ich kein Problem mit dem Winterlager des Motors und bei der Abholung erfolgt ein Probelauf im Wasserbecken. So bin ich mir (fast) sicher, dass er bei mir wieder anspringt.
    Ich habe mir die Motoren von T. auf einer Bootsaustellung angesehen. Sie machen ja heftig Welle im Wasserbecken. Aber für uns mehr was für den Bäcker zum Teich kneten oder zum Sahne schlagen. Auf See mit Wind und Strom, da hätte ich Bedenken.
    Bei der Ausfahrt aus dem Hafen ist ein bestens laufender Motor unverzichtbar, denn dort fährt auch die Berufsschifffahrt mit "großen" Schiffen. Die können weder aufstoppen noch ausweichen. Da hilft nur dünne machen und an den Rand des Fahrwassers verholen, alles andere sollte man besser lassen.
    Aber auf einem (fast) windlosen Binnengewässer ohne Strom, warum nicht. Nur laufen muss er.
    Gruß aus Travemünde

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