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  1. #1
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    Standard DF 28 Silverrudder

    Auf der diesjährigen Silverrudder hat es einen DF 28 übel erwischt.
    Wer hat nähere Infos?

  2. #2
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    Der war wohl als einer der wenigen ungerefft unterwegs. Er hatte gerade de späteren und letztjährigen Sieger Anders Bastiansen (ebenfalls DF 28 aber im 1. Reff) überholt als es Ihn erwischt hat. Bastiansen war auch der einzige der umgedreht ist um nach den rechten zu schauen und hat dafür später 20 Minuten Wiedergutmachung erhalten. Jens Quorning findet das wohl nicht so lustig-

    http://minbaad.dk/nyhed/archive/2015...med-kaentring/

    Friese

  3. #3
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    Hall Friese,
    besten Dank für den Link.
    Auf YT ist auch ein Film über den Start der SR-Regatta zu sehen.
    Der Skipper hat wohl ein sonnige Gemüt bei dem Wind ohne Reff ins Rennen zu gehen.
    Diese Sache wird die Diskussion hinsichtlich der Sicherheit von Trimaranen neu belebt und es dürfte dem Jens Q. weniger erfreuen. Da ist wohl vom einen krassen Fehlverhalten des Skippers aus zu gehen.
    Aber es ist schon bedauerlich wie der Tri nach der Bergung aussieht. Das dürfte doch recht teuer werden.
    Gruß von der O-See

  4. #4
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    Ich war nicht dabei, habe das Rennen über das Internet verfolgt.
    Wenn ich mich recht erinnere, waren für die erste Hälfte 6-7 Bft. angesagt.
    Auf meinem Tri ist der Punkt für das 2te Reff bei 25kn. 7Bft geht bis ca. 34kn. In meinem "Sailing Manual" wird für solche Windgeschwindigkeiten empfohlen, das Hauptsegel noch kleiner zu fahren, also über das 2te (und letzte) Reff hinaus. Ist möglich, weil das Gross zum Reffen auf dem Baum aufgerollt wird.

    Die DF 28, hat CE-B, sollte also kontrolliert reffbar sein, auch bei solchen Verhältnissen.

    Insofern verstehe ich nicht, warum man ungerefft losfährt...vor dem Wind Apparent und True Windspeed verwechselt ?
    Im übrigen, wie refft man einen DF28, Einleinenreff?
    Hat später etwas geklemmt?

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  5. #5
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    Das war wohl eher mutwillige Zerstörung. Auf dem Startvideo sieht man, das er mit dem überpowerten Boot kaum abfallen kann. Bei Segelreporter.com hat ein Teilnehmer geschrieben das der Tri erst beim Einschleppen über die Flachs so zerstört wurde. Warum holt man nicht ein Kranschiff, löst die Wanten durch einen Taucher und stellt das Ding wieder hin? Ist schon ein trauriger Anblick wenn man dieses tolle Boot als Wrack im Hafen sieht. Hoffentlich wirft die Versicherung dem Dänen keine Fahrlässigkeit oder mangelnde Seemannschaft für dieses Harakiri vor. Reffen geht bei dem Boot ruckzuck. Anluven - Großfall los - Segel fällt in die Lazy Jacks - Reffleine anziehen – weiter geht’s. Das funzt alles wie geschmiert vom Cockpit aus und dauert keine Minute. Haben wir auf unserem Chartertörn dutzende Male gemacht und wurde bei der Einweisung geübt. Uns hatte es während der Charterwoche mit 8 Bft im Kattegatt erwischt und das Boot machte einen sehr sicheren Eindruck. Ansonsten geile Veranstaltung. Eigentlich wollte ich während der Arbeitszeit nur mal kurz reinschauen. Bis spät in die Nacht war ich dann mit mindestens einem Auge auf dem Race Tracker. Dort konnte man schön verfolgen das die Trimarane bis zum Nordzipfel von Fyn fast immer doppelt so schnell unterwegs waren wie die Einrümpfer. Am spektakulärsten finde ich die Leistung des dänischen A-Cat Seglers. Der lag sauber in Führung bis er leider kurz vor dem Ziel die Orientierung verlor.

  6. #6
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    Leute, das war REGATTA. Er hat einfach hoch gepokert und verloren, nicht mehr und nicht weniger.

  7. #7
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    Warum holt man nicht ein Kranschiff, löst die Wanten durch einen Taucher und stellt das Ding wieder hin?
    ... weil vermutlich deutlich teurer als ein 'kapitaler Schaden' oder sogar Totalverlust.

    Carsten

  8. #8
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    Da dürfte wohl von Vorsatz aus zu gehen sein, oder es lag ein Defekt an der Reff-Anlage vor, die das Einreffen nicht mehr zuließ. Da wäre die Rückkehr in den Hafen die bessere Entscheidung gewesen.
    Ich hätte das Groß in die erste Reffstufe gesetzt und das bereits im Hafen.
    Ich habe mir heute einmal meine Reff-Mimik angeschaut.
    Leider hat der Vorbesitzer das Großsegel auf Rollenrutscher umgerüstet, sodass das Baum-Wickelreff nicht mehr in Funktion ist. So wie es war, hatte der Tri keine Reff-Möglichkeit, dass waren die Oberoptimisten.
    Ich habe mir eine Zwei-Leinen-Lösung zusammen gebastelt. Da kann nichts klemmen, aber der Hit ist es nicht bei Wind und Wellen. Im kommenden Jahr werde ich lazi-Bags nachrüsten und Reffleinen für die erste und zweite Stufe montieren.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Nixfix Beitrag anzeigen
    Dort konnte man schön verfolgen das die Trimarane bis zum Nordzipfel von Fyn fast immer doppelt so schnell unterwegs waren wie die Einrümpfer.
    bis auf einer halt. ich segele dann doch lieber langweilig langsam aufm monohull. wenn sich einer mit nem hobie cat, tornado oder a-cat querlegt, ok. Sportgerät. aber was kostet so ein DF 28 ? 200.000€ ? und dann mal eben in einer böe umgefallen? so ein boot wäre mir schlicht zu unsicher, wenn es nach einem Bedienungsfehler einfach umkippt. und ja, es war windig, aber wirklich nicht so, dass man angst um boot oder gesundheit hätte haben müssen.

  10. #10
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    Diese ewige Diskussion ist müßig. Der Passatkombifahrer wird die Begeisterung des Ferrarifahrers nicht verstehen. Wenn ich die Physik ignoriere lande ich mit dem Ferrari in der Leitplanke und mit dem Tri eben auf dem Kopf. So einfach sehe ich das. Das ein Trimaran per se unsicher ist halte ich aus eigner Erfahrung für Unsinn. Schließlich kann er nicht sinken und wenn man die Reffgrenzen respektiert eigentlich auch nicht kentern. Das Trimarane sehr teuer sind ist aber leider richtig und der einzige Grund wieso wir noch keinen haben. Aber auch das ist wohl eher eine Sache der Perspektive. Wie im letzten Jahr war der erste Trimaran wieder über 3 Std. vor dem ersten Einrümpfer im Ziel. Darunter waren sicherlich etliche die entschieden teuer sind. Vom Segelspaß rede ich erst gar nicht.

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