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  1. #11
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    Das Rollreff muss es nicht sein, aber generell eine Sturmfock und ein Reff für das Gross. Eigentlich sieht man immer das Unwetter kommen, so dass man rechtzeitig reffen kann. Als Einhandsegler ist es immer wichtig, den richtigen Zeitpunkt zum Reffen zu finden. Zu spät und es wird nass und zu schaukelig, zu früh sieht blöd aus, wenn man da bei Sonnenschein mit Sturmfock und 2 Reffs im Gross herumtreibt....

  2. #12
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    Zitat Zitat von Woody89 Beitrag anzeigen
    Hehe, das klingt "motivierend"

    hab mir mal ein paar Dinge zusammengeschrieben und bin, wenns was günstiges gibts auf der Suche nach einer Rollreffanlage fürs Vorsegel. Gut bei der kleinen Elan vl nicht unbedingt Not aber es ist recht angenehm! Kennt da wer was günstiges gebrauchtes?
    Meinst du Rollreff oder Rollfock?
    Bevor du eine Rollreffanlage (mit Profilvorstag) einbaust, mach dir mal die Mühe, dein Schiff am Fockfall mit ein paar starken Männern auf die Seite zu ziehen und zu messen, wieviel aufrichtendes Moment da ist. Kleinkreuzer habe meist so um die 20-25 Kilo. Wenn du dir in den Mast eine inklusive Wirbel und Roller 8-10 Kilo wiegende Rollreffeinrichtung einbaust, verlierst du prozentual gesehen ganz schön an Kentersicherheit, auch wenn die 8-10 Kilo ja nicht komplett am Top wirken.
    Geändert von Fmarx (22.10.2015 um 08:41 Uhr)

  3. #13
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    Hallo, ich bin das letzte Jahr mit 6,5m Boot im toskanischen Archipel rund Elba etc unterwegs gewesen. Ich kann es nur empfehlen- in diesem Falle kommt's nicht auf die Größe an. Man muss es halt machen!

  4. #14
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    Hallo. Dein boot kenn ich leider nicht, kanns also nicht einschätzen. Mein Boot ist eine Sunstar 18. Die ist am Mittelmeer durchaus tauglich. Also auch von der Cote d'Azur nach Korsika, rund Korsika und so. Aber eins ist klar, ein kleines Boot ist immer limitiert, und der Wetterbericht am Mittelmeer nicht immer zuverlässig. Hab letztes Jahr auch mal einen unangekündigten Sturm von etwa 9 Bft und 3 m Welle gehabt. Da ist son Bootchen dann wirklich am Limit. Kreuzen geht nimmer, mit dem AB gegenan auch nicht. Bei 7 kann ich noch kreuzen mit kleiner Sturmfock und etwa 3 qm Grossegel. Es wurde schon gesagt: der limitierende Faktor ist der Skipper. gute Seemannschaft unerlässlich. Und ne Windfahnensteuerung, wenn man alleine ist. Damit kann ich auch mal 24std oder länger unterwegs sein. Und ich kann auch lange Zeit optimal Höhe laufen. Machs einfach. Aber mit Verstand.
    Geändert von loony (01.11.2015 um 18:58 Uhr)

  5. #15
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    Danke für deine Schilderungen!
    Bin gerade am recherchieren bzw am Segel schauen (gebraucht)!
    Denn kleine Rollreffanlagen fürd Vorsegel sind schwer zu finden oder habt ihr Tipps???

  6. #16
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    Zur Rollreffanlage. Hab ich auch nicht. Aber einen Fockroller schon, also nicht zum Reffen geeignet. Ich find das gut, weil man schnell die Focks wechseln kann. Das Fall ist bei mir endlos und parallel dem Vorstag. So ist es immer griffbereit , da man ja eh vorn im Bugkorb kauert. Und wenn man schnell mal ne Leichtwindgenua setzen möchte, kann man auch die andere Fock angeschlagen lassen und die Genua drüber setzen. Die Fock bändselt man an die Reling. Rollen geht dann natürlich nimmer. Man kann aber sehr schnell wieder auf die Fock wexeln, wenns nötig wird. Mir taugt das ganz gut so. Ausserdem ist bei Starkwind ne Sturmfock viel besser als ne weit eingerollte Genua aufm Rollreff. Ich hab halt 4 Vorsegel die Arbeitsfock, dann ne leichte grosse Genua, ne Starkwindfock und die kleine Sturmfock. Genua und Starkwindfock wären auch verzichtbar.

    Am Boot, das ich vorher hatte, war ein doppeltes Vorstag . Man konnte also 2 Focks gleichzeitig anschlagen und wahlweise setzen. Das war auch nicht schlecht.

    Wichtig bei alledem ist halt irgendeine automatische Steuerung, damit man vorn werkeln kann. Zumindest ein Pinnenpilot.

    Grüsse
    Loony
    Geändert von loony (01.11.2015 um 22:14 Uhr)

  7. #17
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    Zitat Zitat von loony Beitrag anzeigen
    Wichtig bei alledem ist halt irgendeine automatische Steuerung, damit man vorn werkeln kann. Zumindest ein Pinnenpilot.

    Grüsse
    Loony
    zum alleine werkeln, wie du es nennst, taugt auch eine ringleine, von der pinne zur reling, nach vorne und andere seite zurück und wieder zur pinne.... damit kannst du von überall ruder legen

    taugt natürlich nur solange wie man eben steuern kann/will, also nicht ewig lange

    grus haribo

  8. #18
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    Hallo Christoph

    Natürlich kann man mit einem Boot dieser Groesse die Adria bereisen. Ich habe mit einer Condor 55 den Bereich zwischen Punat und Zut erkundet. In ca 2 Wochen (mehr Zeit am Stück hatte ich leider nicht) und mit Rücksicht auf das Wetter ist das eine super Sache. Man kommt an Stellen die für grössere Yachten unerreichbar sind☺. Ich habe das einige Jahre gemacht und bin dann nach dem mich eine schwere Bora zwischen Krk und Rab erwischt hat und ich auf mein jetziges Boot eine Etap21i umgestiegen bin. Mit der bin ich meistens bis in die Palmizana suedlich von Hvar und zurück gekommen.zwischendurch habe ich auch immer mal mit Freunden was gechartert so ~38 Füsse lang. Aber ich freue mich schon wieder auf den nächsten Törn auf meiner 21er.
    mfg Wolfgang

  9. #19
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    Die Condor hatte eine Stagreiter Genua die weggerollt werden konnte und 2 Bindereff im Grossegel. Für mehr Wind habe ich eine Sturmfock die mit einer Tasche die das aufgerollte Vorsegel umschliesst ( wird mit Reisverschluss geschlossen ) gesetzt wird. Die verwende ich auch auf meiner Sailaway. Für die habe ich mitlerweile auch ein leuchtoranges Try Segel für besonder Bedingungen. Das habe ich zwar erst einmal bei einem Gewittersturm gebraucht aber es hat sich super bewährt da das Gross mit dem 2. Reff doch zu gross gewesen wäre und mit der stark gerefften Genua bzw nur der Sturmfock schlecht Höhe gelaufen werden kann.

    lg Wolfgang

  10. #20
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    Moin,

    eine Freundin hatte eine Elan19 und war damit in den Schären - auch über See.
    Das geht also im Prinzip..
    Der limitierende Faktor (ich leiere es noch mal herunter) bist Du selbst.
    Wenn Du magst, schick mir eine PN. Vielleicht hat sie Lust, sich mit Dir auszutauschen, z. B. über sinnvolle Ausrüstung und die Grenzen des Bootes.
    Für mich spielt bei solchen Unternehmungen immer die geringe Reisegeschwindigkeit derartiger Kleinstkreuzer eine Rolle.
    Daran könnte ich mich nicht mehr gewöhnen, glaube ich.
    Wie häufig habe ich mitleidig geguckt, wenn so ein Floh viele Stunden nach uns mit erschöpfter Crew in den Hafen einlief.
    Entweder hat sie die Abendflaute noch voll erwischt oder der ungünstige Winddreher zum Schluss unter Land oder das aufziehende Gewitter, das wir bereits unter der Dusche verbrachten.
    Irgendwas ist immer. Hartes Brot, das. Jedenfalls wenn man sich lange Strecken vorgenommen hat.

    Lies doch mal das Buch von Digger über den more oder minder verhinderten Langzeitsommertörn auf der VA18.
    Nicht das Leben an Bord ist entscheidend, sondern das schneckenartige Vorankommen, die vielen Hafentage und Abbrüche.
    Er hat es sich und uns (den Lesern) schöngeschrieben aber der Frust kommt aus jeder Zeile.
    Ich denke man kann sowas machen wenn man kein Ziel hat und sich nicht unter Druck setzt. Das ist pschüschologisch die hohe Kunst. Und bangemachen gilt natürlich auch nicht....

    Gruß
    Andreas

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