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  1. #31
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    Zitat Zitat von Christian B Beitrag anzeigen
    .......

    Eine große Bastelbude :.......

    Man kalkuliere den Aufwand
    Zeit !
    Wie viel Stunden für persönlichen Arbeitseinsatz? Die Stunde mit einem persönlichen Stundenlohn (netto) veranschlagen. Den geschätzten Zeitaufwand mit dem Faktor 3(!) versehen (Planung, Beschaffung, Unvorhergesehenes) = ?
    Geld !
    Welche Kosten für Material, Beschläge, lacke, Dicht- und Klebemittel, .... = ?

    addieren, vorher rosarote Brille ausziehen!

    Gruß Franz

  2. #32
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    Ja, die Lohnkosten die man sich selbst woanders abknöpfg vergessen auch viele. Klar ein Bootsbauer nimmt 70-100€ die Stunde ist aber auch schneller und die arbeit ist auch meist besser als wenn ein Laie sich reinfuchst.

    Ich kann meinen beiden Vorrednern nur zustimmen.

  3. #33
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    Hab noch ein aktuelles Beispiel:
    Nimbus 26, Zustand so, dass nur noch Antifouling erneuert werden muss.
    Angeboten für 3500€, verkauft für 2000€ inklusive bezahltem Hallenlager für diesen Winter(der kostet schon 600 €).
    Also, nicht entmutigen lassen, es geht für kleines Geld.
    Natürlich ist auch viel Schrott auf dem Markt, aber eben auch viele echte Schnapper,
    Gebrauchtbootmarkt ist Käufermarkt.
    Wer was anderes behauptet hat nur Angst, dass er für sein eigenes Boot nix mehr kriegt.
    Auch für die Nordship würde ich ohne sie gesehen zu haben nicht mehr als 5000 geben, wenn sie wirklich gut ist.
    Beim Autoverkauf stellt sich ja auch keiner ernsthaft vor, nach dreißig Jahren noch den ursprünglichen Neupreis zu erzielen.

  4. #34
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    Doch, die gibt es.
    Ich habe in 2012 einen Verkäufer kennen gelernt, der einen Kaufpreis forderte, der höher war als der Preis beim Neukauf vor 16 Jahren.
    Der Zustand war durchschnittlich bis mäßig. Segel waren abgelutscht, dem C-Mast hätte ich nicht mehr getraut und der Trailer war abenteuerlich. Aber die nachgerüstet LED-Beleuchtung in der Kajüte war der Hit.
    Ich hatte versucht ihn mit dem Beispiel der Preise für Gebrauchtwagen in die Realität zu zerren, aber er war beratungsresistent. Da habe ich doch dankend verzichtet.
    Geändert von erpel-ernst (06.12.2015 um 16:59 Uhr)

  5. #35
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    Eine gut gepflegte und renovierte S&S-Swan z. B. ist heute teurer als der Neupreis in den1970ger Jahren.
    Sammlerstücke und perfekte Boote, die es heute neu nicht mehr so gibt.
    Aber das ist eine andere Liga...eine neue Genua für solche Boote entsprechen dem Budget des TE

  6. #36
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    Es gibt natürlich immer Ausnahmen, wie die zitierte Swan (wenn sie neuwertig restauriert ist, im abgerockten Zustand gibt's da auch nichts für).
    Für die Großserienboote der 70er und 80er Jahre gilt das nicht, die müssen schon in Top-Zustand sein, damit sich überhaupt jemand dafür interessiert.

  7. #37
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    Moinsen und ein frohes neues jahr ..

    Nur nicht bange machen lassen. Es gibt eine Reihe preiswerter Kleinkreuzer. Ein Bekannter von mir hat viele Jahre von einer Nordfriesischen Insel aus das Wattenmeer und Helgoland unsicher gemacht. Mit einer Neptun 22. Und die gibt es ganz günstig, auch in noch brauchbarem Zustand. Da ich selbst einen 22er (Dehlya) segele, weis ich auch, dass darauf nicht unbegrenzt Platz ist, aber für kurze Törns reicht es, eine oder 2 Übernachtungen gehen auch mit Kindern, wenn es denn muss, Alternative ist dann ein Campingzelt im/am Hafen. Also: Nicht bange machen lassen und die Vereine und Lagerflächen abklappern.
    Übrigens: Die nordseeerfahrene Neptun wurde aus Gesundheits-/Altersgründen für den symbolischen Euro abgegeben, allerdings ohne Trailer.

  8. #38
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    Hi
    Ich segle seit 16 Jahren einen ausgeschäumten 19 Fuß Kielschwerter Manta 19 (unsinkbar wie Etap). Beim Trockenfallen legt er sich etwas schräg mit eingezogenen Kielschwert auf die Seite, ist aber kein Problem, da die kleinen Boote sehr robust gebaut wurden. Ich hatte auch 2 Kinder, das Segeln und Übernachten ist hierbei nie ein Problem gewesen. Wie Fmarx schreibt, es ist immer nur eine Angelegenheit der eigenen Ansprüche. Wir sind auch mit dem Seekajak oder beim Bergsteigen mit einem kleinen Zelt unterwegs gewesen, ebenso kein Problem. Bei einem längeren Törn 2 Wochen Urlaub usw, das ginge theoretisch mit dem kleinen Segler, wird jedoch mit dem Gepäck etwas eng. Da wäre für mich eine Kuchenbude oder ein Kockpitzelt Voraussetzung.
    Es zählt hierbei auch das Revier wo man unterwegs ist, in der Adria ist es schön warm, da ist Gepäck im Urlaub kein Thema, Nordsee natürlich schon.
    Wichtiger als der Superkomfort ist für mich die Flexibilität, das Boot auf den Trailer und ab auf die Ostsee, Adria oder sonst wo. Mit großen Jachten ist das leider nicht möglich.
    Wie vorher geschrieben, Neptun 22 oder die kleinen Etaps, das ist sicherlich kein Problem, wer etwas länger sucht, der findet auch für 5000€ noch ein vernünftiges Boot. Und zu den Invests, für ein normales Unterwasserschiffservice einer 30 Fuß Jacht mit neuem Anstrich, Kranen, waschen und vorher abschleifen, da geht so viel Geld drauf, da kann ich bei einem 6 Meter Kleinkrezer schon fast einen Totalrefit mit Freibordlackierung usw. durchführen. Von den Liegegebühren, Winterlager und laufenden Wartungskosten im Vergleich 30 Fuß zu 20 Fuß trailerbar, dass sind bei der kleinen Peanuts.
    PS.: Lieber ein schlechter Segeltag als ein guter Arbeitstag

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