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  1. #81
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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    Die Wassertiefe auf Navionics App beträgt da draußen ca. 6-7 Meter. Das wäre aber schon deutlich besser(tiefer) als in Kühlungsborn.
    @Supra...mir ging es um das Einlaufen in die "Mausefalle" um die Gefahr von Grundseen bzw. brechenden Wellen wie unter Beitrag #65 beschrieben.

    Ja genau , um den Hafen herum ist es tief genug, weswegen sich die Befürchtungen aus Beitrag 65 erledigt haben.
    Auch gibt es dort keine Fahrrinne die du evtl, verfehlen könntest. alles tief , alles gut.

    Starkwind aus südlichen Quadranten--mit dem Fetch über 500-600m muss und kann man leben.
    Es sei denn man schüttet einen zusätz. rd. 100m langen, in West- Ost verlaufenden Damm.
    Bei solch einem Damm ergeben sich zusätzl. Fragen , aber auch Antworten auf die Befürchtungen aus Beitrag 65.
    Wie weit soll der Damm südlich der Hafeneinfahrt liegen, bzw. wie nah kann man da ran ?
    Im Allgemeinen sind solche DÄmme, wie auch der eigentliche Hafendamm, keine reinen Steinschüttungen. Durch die große Wassertiefe wäre die Basis dieses Dreieckprofils viel zu breit, man benötigt zuviel Steine. Kann man sich ja mal ausrechnen , 5m-7 m unter Wasser plus 3 Meter darüber.
    Man rammt da in den meisten Fällen zwei parallele Reihen Spundwände, verfüllt das Ganze mit Kies, Beton, legt anschließend eine Steinböschung darauf. So ungefähr.
    Die Spundwand kuckt 1-2m aus dem Grund heraus.
    Mit der Frage warum man nun die Spundwänd nicht höher zieht , man würde ja noch mehr Steine sparen, sind wir bei der nächsten Befürchtung, nämlich das sich bei Starkwind massig Gischt über den Haffendamm in's Becken ergießen würde.
    Dieses Szenario ergibt sich nur bei senkrechten Hafenmolen.
    Bei einer Steinböschung , möglicht große Steine , im 45Grad Winkel rennen sich die aufprallenden Wellen tot, sie verebben sozusagen.
    Natürlich muss die Steinschüttung , die Böschung, dafür eine bestimmte Höhe über der Wasserlinie haben.
    Aber nicht nur das, allerwichtigst ist auch deren Tiefe ! Vielleicht hat sich der Eine oder Andere mal gewundert warum a. d. Nordseeküste die glatten Uferböschungen ( Betonplatten, m. Bitumen oder Beton verfestigter gröbster Kies ) am Fuß , also an der Basis . oft eine Schüttung aus großen Steine haben. Die Welle mahlt auch da unten heftigst. Die Ritzen, die Stöße eine Betondecke, vor allem die an der Basis, also z. Sand- Schlicksohle hin, würden die Wellen schnellst ausspülen, ausnagen. Die "Decke" würde unterspült, weil sie eben nicht so tief im Grund fundamentiert ist wie eine dickere Böschung aus großen Steinen.

    Reflexion v. Wellen.
    Die gibt es ebenfalls nur bei senkrechten Wänden. Ist nun der v. mir angedachte südlich Damm eine Steinschüttung wie oben beschrieben, so wird es auch bei NW, oder NO Wind keine Reflexionen im "Kanal" , also zw. Hafen(einfahrt) und südl. Damm geben. Bei nördl. Winden wird es in Lee der Hafenmole ruhig, bei südl. Winden in Lee des südl. "Riegels".
    In meinen Augen ist das die Optimallösung.
    Versandung des "Kanals"
    Nach meinem "Wissen" ein klares Nein. Der parallel zum Strand laufende Strom geht ja durch, es kann sich dort nichts ablagern. Allenthalben bekommt die Basis, also die Spundwand, über die Jahre eine "Sandböschung" im 30Grad? Winkel.

    Soweit, so gut.
    In eigener Sache möchte ich nur noch anmerken dass ich KEIN Wasserbauexperte bin. Ich habe zwar Bücher z. dem Thema, vor allem aber kariole ich mit offenen Augen die Küsten längs.

    Durchstich, wo auch immer.
    Es tut mir Leid dass ich des Boddenkiekers Szenarien ( Post 65) gegen den neuen Hafen etwas entkräftet habe. Nichtsdestotrotz hoffe ich dass er Obiges , insbesondere Dämme bis an's Tiefe ran, irgendwie verwerten kann/mag.

    Eine Bitte noch, kann Irgendwer-- sobald sie denn raus sind-- hier detaillierteren Pläne, Zeichnungen , whatever, einstellen ?
    Geändert von supra (12.02.2018 um 23:07 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  2. #82
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    Eine "Supra"- Erläuterung zu dem Thema. Danke! Frage: Was ist bitte ein "Fetch von 5-600m"? Ist damit der Abstand zur
    Luvküste bei Südwind gemeint?

  3. #83
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    So ist es ! Nach Süden ist das Hufeisen offen. Viel Welle kommt bei 500 Metern nicht zusammen, aber für einen „Hafen“ ist das bereits ungemütlich. Für Dauerlieger nicht zu empfehlen.

  4. #84
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    Ist ja auch Ersatz für einen "Nothafen". Wer das Schaukeln nicht abkann ist kein Notfall.
    Gruß Urowilli
    Geändert von urowilli (13.02.2018 um 18:30 Uhr) Grund: korrektur

  5. #85
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    Man hat sich ja nun für 40 Liegeplätze entschieden, es wird demnach nicht nur ein Nothafen.
    In meinen Augen die richtige Wahl, mehr Plätze wären natülich noch besser, zumal sie nicht soo viel mehr kosten würden.

    Es ist nun eine weitere politische Entscheidung in ausreichend Plätze zu investieren und es den Gästen so kommod zu gestalten dass sie auch wiederkommen.
    Ich denke man sollte da durchaus etwas klotzen, man kann ja nur gewinnen.

    Mal angedacht die 40 Plätze sind tatsächlich nur als Gästeplätze --also für Durchreisende die nur eine Nacht verweilen--geplant
    Glaubt man wirklich daran ?
    Wo bleiben die lokalen Angelboote, der lokale Fischer, wo bleiben die Flitzer der Camper und Ferienhäusler ?
    Nach meinem " Gefühl" kommen da schnell 20 Plätze zusammen.

    Kennt jemand diese kleinen, in der Saison immer überfüllten Häfen Dänemarks ?

    O. K. , man kann den Hafen ja auch übervoll packen, ob Prerow damit aber für Bootstouristen, insbesondere bei windigeren Widrigkeiten, noch ein lohnenswertes Ziel darstellt ? Wer will schon in eine Sardinenbüchse reinmanövrieren, geschweige dort einige Tage bei ständigem Verholen verweilen ?


    Aber , das liegt alles nicht in unserer Hand, wir machen hier ja keine prerowsche Lokalpolitik.


    Zum Schluss noch etwas amusantes :
    Weiter oben wurde dargelegt warum der Hafen im tieferem Wasser, also mindestens am Brückenkopf gebaut werden muss.
    Für Wasserbauer eigentlich eine Binse.
    Bei der technischen Planung hat man das aber anders herausgefunden :
    " Auf Grundlage von analytischen und numerischen Berechnungen wird für den Hafen eine Tropfenform empfohlen, da diese Form geringere Einflüsse auf den Sedimenttransport erwarten lässt. Darüber hinaus wurde mit aufwändigen numerischen Simulationen der erforderliche Abstand zwischen Hafen und Uferlinie für verschiedene Abmessungen eines Inselhafens bestimmt"
    Quelle: http://www.inselhafen-prerow.de/technische-planung.html
    Man sollte aber froh darüber sein das die Rostocker Konifere des Wasserbaus und Küstenschutzes nich ihre Finger bei Prerow mit drin hatte ( zum Bilderkucken herunterladen, wer nicht alles lesen will, Seiten 14-17) :
    http://docplayer.org/58279091-Ueberl...gskuesten.html
    Geändert von supra (13.02.2018 um 21:41 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder

  6. #86
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    .......
    Man sollte aber froh darüber sein das die Rostocker Konifere des Wasserbaus und Küstenschutzes nich ihre Finger bei Prerow mit drin hatte ( zum Bilderkucken herunterladen, wer nicht alles lesen will, Seiten 14-17) :
    http://docplayer.org/58279091-Ueberl...gskuesten.html
    Nicht so despektierlich, Supra,
    es hat nicht mal 6Jahre gedauert, bis die "Koniferen" einen Aprilscherz aus dem Yachtforum umsetzten. Ist doch was - oder?

    Gruß Franz
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    halber Wind reicht völlig

  7. #87
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    Die kriegen vermutlich gar nichts hin



    konifere.jpg

  8. #88
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    Standard Alles schon da!

    Z1.jpg Irgendwelche Ein- und Abschätzungen sind unnötig. "Prerow" kann besichtigt werden - und zwar vor Sopot (Zopot) dort können auch gleich die Baukosten und die Kostendeckung erfragt werden und vielleicht bekommt man von den polnischen Wasserbauern ja auch gleich ein Festpreisangebot - wahrscheinlich nicht zur Freude MV-örtlicher Unternehmen. Aber das Projekt wird ja wohl sowieso europaweit ausgeschrieben werden müssen - falls das nicht "übersehen" wird.

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