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  1. #11
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    Warum tut sich MV eigentlich so schwer, an so einem wichtigen und touristisch viel versprechenden Punkt einen Hafen zu bauen?
    In Hohen Wiechendorf, wo es im Umkreis von 10 Meilen 10 Häfen gibt, hatte man weniger Bedenken, ein sinnloses Projekt zu fördern. Um es dann vergammeln zu lassen.
    Warum werden jedes Jahr tausende Euro in das sinnlose ausbaggern des Nothafens Darsser Ort gepumpt?
    Warum wird das Angeln in diversen Gebieten vor Rügen verboten?
    Von irgend etwas müssen die Menschen an der Küste auch leben - Einkommen erzielen. Am Naturschutz kanns nicht liegen, der lässt sich mit dem Tourismus gut vereinbaren.

  2. #12
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    Zitat Zitat von beta Beitrag anzeigen
    Warum tut sich MV eigentlich so schwer, an so einem wichtigen und touristisch viel versprechenden Punkt einen Hafen zu bauen?
    In Hohen Wiechendorf, wo es im Umkreis von 10 Meilen 10 Häfen gibt, hatte man weniger Bedenken, ein sinnloses Projekt zu fördern. Um es dann vergammeln zu lassen.
    Warum werden jedes Jahr tausende Euro in das sinnlose ausbaggern des Nothafens Darsser Ort gepumpt?
    Warum wird das Angeln in diversen Gebieten vor Rügen verboten?
    Von irgend etwas müssen die Menschen an der Küste auch leben - Einkommen erzielen. Am Naturschutz kanns nicht liegen, der lässt sich mit dem Tourismus gut vereinbaren.
    es liegt in Vorpommern - da ist es eben so

    Soll denn die Gemeinde für die Kosten des Hafen aufkommen ?
    Deswegen sind die Bürger von Prerow dagegen, leider tut sich auch in Zingst nichts mit Hafen oder Boddendurchstich

  3. #13
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    Kleiner Landausflug gefällig?

    Bei uns soll nördlich von Oldenburg die "Küstenautobahn" gebaut werden. Geht von der A 28 Richtung Holland ab, quert südlich Nordenham die Weser, und trifft nach einer Passage durch das Elbe-Weser-Gebiet gegenüber von Elmshorn auf die Elbe.

    Diese Autobahn sei enorm wichtig für die Wirtschaft, da hier der Weg von Holland nach Skandinavien drastisch abgekürzt wird, vor allem aber der Verkehr zwischen den Häfen deutlich erleichtert werde (Stichwort: Elbtunnel). Überdies werde Hamburg entlastet.

    Diese Interessen der "Wirtschaft" können wir mit unseren Interessen als Segler gleichsetzen. Wir wollen den Weg von West nach Ost erleichtert haben und sicherer gemacht haben.

    Und da, wo das Ganze gebaut werden soll, sitzen ganz andere Leute: Überwiegend Bauern, ein paar Mechaniker, Lehrer, Ärzte, Einzelhändler ..... Was haben die davon? Gar nichts, nur Lärm, Einschränkungen, Veränderungen. Was geht die denn die Lieferzeit von Ersatzteilen in Dänemark an oder der Stau in Hamburg?

    Und die blockieren, warum auch nicht? Macht doch jeder, dessen Interessen und Vorlieben gefährdet sind. Ist bei Yachthäfen nicht anders als bei Autobahnen.

    Und warum wird die jetzt doch gebaut? Weil es eine politische Entscheidung pro gibt. Dazu ist Politik da. Das hat nur die Landesregierung in MV noch nicht begriffen. Oder vielleicht doch? Vielleicht ist gerade das der politische Wille, den Dornröschenschlaf fortsetzen?
    Mathias

    (irgendwo zwischen Skagerrak und Haparanda)

  4. #14
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    Standard Was ist da eigendlich los - hier die Erklärung

    NDR 1 Radio MV Stand: 26.02.2016 08:17 Uhr - Lesezeit: ca.1 Min.


    Bürgermeister-Sohn wird Kurdirektor von Born

    Born auf dem Darß bekommt einen neuen Kurdirektor. Eine knappe Mehrheit der Gemeindevertreter stimmte am Donnerstagabend für Yves Scharmberg, den Sohn des Bürgermeisters von Born, Gerd Scharmberg, der zudem auch Vorsteher des Amtes Darß-Fischland ist.

    "Borner Alternative" kritisiert Auswahlverfahren

    Auf die Stelle hatten sich insgesamt drei Interessenten beworben, darunter auch Michael Dahlmann, der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Fußball-Drittligisten Hansa Rostock. In einer öffentlichen Aussprache nach der Wahl kritisierten die Vertreter der "Borner Alternative" das Auswahlverfahren. Offenbar gab es keine Bewerbungsgespräche. Ein Anwalt hatte lediglich die Tauglichkeit der Kandidaten auf Grundlage ihrer eingereichten Unterlagen bewertet.

    Bürgermeister lobt Entscheidung für seinen Sohn

    Der Bürgermeister von Born, Gerd Scharmberg, sagte dem NDR mit der Wahl seines Sohnes zum neuen Betriebsleiter werde die bisherige positive Entwicklung der Kurverwaltung in Born auf dem Darß ohne Abbruch fortgeführt

  5. #15
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    @Greif:

    Auch wenn das so überhaupt nichts mit dem Thema Nothafen zu tun hat, zeigt es doch, wie deutlich verkürzte Nachrichten die Meinungsbildung beeinflussen.

    Was in der Nachricht nicht erwähnt wird: Der Sohn des Bürgermeisters bekleidet die Stelle des Betriebsleiters de facto seit ca. 8 Jahren. Eine Ausschreibung wäre also im Grunde nicht nötig gewesen. Wie dem auch sei, kann man natürlich kritisieren, dass die Ausschreibung sehr auf den Sohn zugeschnitten war. Aber, und das ist nicht von der Hand zu weisen, der Borner Kurbetrieb ist ein gut funktionierender Laden - nicht zuletzt durch den Betriebsleiter. Es kann ein Vorteil sein, wenn der Verantwortliche wirklich jeden kennt, mit dem er beruflich zu tun hat - andererseits ergeben sich natürlich mit der Zeit auch Abhängigkeiten. Die ganze Geschichte ist also ein sehr zweischneidiges Schwert. Wozu sie so gar nicht taugt: zu skizzieren, wie die Menschen im Nordosten ticken. Wozu sie sehr gut taugt: zu skizzieren, dass es überall wo Menschen sind auch menschelt.

    Herzlichst

    rgy

  6. #16
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    Standard Ab 10. April ist die Hafenzufahrt tief genug, wenn nicht anders entschieden wird

    Alles wird gut, der Hafen ist trotz Baggerarbeiten nicht gesperrt !!

    Bekanntmachung für Seefahrer (T)48/16 WSA Stralsund, 08.03.2016

    Deutschland.Ostsee, Zufahrt Nothafen Darßer Ort, Baggerarbeiten

    aktuell gültig: ja
    Karte(n): 40, 162, 163
    Geografische Angabe in: WGS 84
    Zeit der Ausführung: 09.03.16 bis 09.04.16
    Gültig von: 09.03.2016
    Gültig bis (einschl.): 09.04.2016
    Angaben:

    Im o.g. Zeitraum erfolgen Baggerarbeiten im Fahrwasser der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort.

    Aushang bis: 10.04.2016
    © ELWIS, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

  7. #17
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    Standard Darß: Prerow bekommt seinen Wunschhafen

    2021 wird es soweit sein, da soll der neue Hafen Prerow Darß fertig sein

    Die Kosten für den Hafen sollen sich auf 20 bis 29 Millionen Euro belaufen

    http://www.ndr.de/nachrichten/meckle...prerow136.html

  8. #18
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    Standard

    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    2021 wird es soweit sein, da soll der neue Hafen Prerow Darß fertig sein

    Die Kosten für den Hafen sollen sich auf 20 bis 29 Millionen Euro belaufen

    http://www.ndr.de/nachrichten/meckle...prerow136.html
    Sollte der Herr Hirn vom Himmel geworfen haben?
    Wenn er allerdings genau getroffen hätte, wäre ein Hinweis auf Gedser, Lauweroog oder Dziwnów dabei gewesen.
    In Gedser betreibt man einen offenbar wirtschaftlichen Sportboothafen, obwohl Gedser der Ar...dings der Welt ist, sicher nicht das Traumziel der Segler. Da sieht es in Prerow erheblich besser aus.
    Von Fehmarn nach Klintholm ist es den Seglern ebenso zu weit wie von Warnemünde nach Stralsund.
    Ein gewünschter Etappenhafen plus ein schnuckeliges Ossidörfchen ist ein verlockender Zwischenstopp. Da sind 40 Plätze ein krasser Planungsfehler.
    Von Polen lernen heißt siegen lernen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #19
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    ... plus ein schnuckeliges Ossidörfchen ist ein verlockender Zwischenstopp.
    Das scheint aber nur was für Besitzer von Bordfahrrädern zu sein. Ankunft im Dorf zu Fuß erst nach 690 m Seebrücke = um und bei nach 1/4 Stunde (Jogger sind natürlich schneller).

    Alerdings: In Darßer Ort gab's überhaupt kein Dorf, und insoweit ein Fortschritt. Mehr als 40 Gästeplätze gab's dort übrigens auch nicht.
    Mathias

    (irgendwo zwischen Skagerrak und Haparanda)

  10. #20
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Sollte der Herr Hirn vom Himmel geworfen haben?
    Wenn er allerdings genau getroffen hätte, wäre ein Hinweis auf Gedser, Lauweroog oder Dziwnów dabei gewesen.
    In Gedser betreibt man einen offenbar wirtschaftlichen Sportboothafen, obwohl Gedser der Ar...dings der Welt ist, sicher nicht das Traumziel der Segler. Da sieht es in Prerow erheblich besser aus.
    Von Fehmarn nach Klintholm ist es den Seglern ebenso zu weit wie von Warnemünde nach Stralsund.
    Ein gewünschter Etappenhafen plus ein schnuckeliges Ossidörfchen ist ein verlockender Zwischenstopp. Da sind 40 Plätze ein krasser Planungsfehler.
    Von Polen lernen heißt siegen lernen.

    Gruß Franz
    Moin Franz,

    Mal abgesehen davon das der Hafen, meiner Meinung nach sowieso nie kommen wird, wäre die Dimensionen als Ersatz für den Nothafen sicherlich vollkommen ausreichend.
    Wenn ich einen Tourismus belebenden Hafen haben will dann sollte die Seebrücke und der Hafen ala Sopot gebaut werden.
    Da ist die Seebrücke, ich glaube ist aktuell die größte in der Ostsee, so beliebt das die sogar Eintritt nehmen.
    Das ganze wurde von privaten Investoren in die Wege geleitet.
    Wenn man so einen Investor suchen würde für Prerow würde man keinen finden.
    Das liegt daran das Prerow am Ende der Welt liegt und die Anzahl der Besucher nun wirklich nicht mit Sopot (Danzig) vergleichbar ist. Also soll die Allgemeinheit hinhalten und die Projekte (Träume) einer kleinen Gemeinde finanzieren die ohnehin eine neue Seebrücke braucht oder gerne hätte. (Mit Fährverkehr nach Dänemark, wieso? Fahren die anderen Fähren nicht mehr?)
    Für uns Segler wäre das der Luxus einen Zwischenstopp auf der unendlichen Strecke nach Rügen oder andersrum einzulegen.
    Ist das wirklich erforderlich? Versandung am Nothafen hin oder her. Ich hatte noch nie das Bedürfniss da anzuhalten. Vermutlich wird es bei mir ähnlich bei Prerow sein. Einmal anhalten, gucken und dann in Zukunft wieder durch fahren. Will ja schließlich irgendwo hin.
    Ob man die Situation mit Gedser, Lauwersoog oder Dziwnow vergleichen kann will ich mal dahin gestellt lassen.
    Spätestens in 2 Monaten ist das Thema wieder vom Tisch und wir können gespannt sein was dann kommt.
    Gruß Svente69

    Ab 2014 in der Ostsee unterwegs....

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