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Thema: Darßer Ort

  1. #81
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    Naja, so unwahrscheinlich ist das nicht.
    Wir hatten vor kurzem eine längere Starkwindphase aus Richtung Nord-Ost.
    Ganze Strandabschnitte wurden "verwüstet"; es gab Überschwemmungen in Küstenorten. Das Sperrwerk in Greifswald wurde erstmalig geschlossen.

    Das hier am DO Strömungen verstärkt und die Sandmassen bewegt wurden, scheint mir in diesem Zusammenhang plausibel.

    ---

    Durch WWF und "grüne Politik" wurden technische, wasserbauliche Einrichtungen BEWUSST ZERSTÖRT.
    Eine Leitbuhne vor der Hafeneinfahrt, vor der "Baggerrinne" wurde abgerissen, Sandfallen, die Sandmassen in solchen Situationen aufnehmen sollten, wurden zugeschüttet. Die "Sandfallen" waren einfache künstliche Bodensenken, die Sedimentvolumen aufnehmen konnten. Mit einem einfachen Hopperbagger konnten diese "Sandfallen" einfach und kostengünstig gelehrt werden.
    Die Baggerkosten sollen etwa bei 60.000 Euro in früheren Zeiten gelegen haben.
    Die Explosion der Baggerkosten um den Faktor 10 hat. u.a. mit diesen Zerstörungen zu tun.

    EIN STEG auf Kosten der Steuerzahler neu errichtet, wurde VOM WWF ebenfalls mutwillig ZERSTÖRT UND ENTFERNT.

    DIESE ZERSTÖRUNGEN SIND DEM WWF - als Hafenbetreiber dort tätig (!!) - ALLEINIG ZUZUORDNEN.

  2. #82
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    Zitat Zitat von derJakob Beitrag anzeigen
    Naja, so unwahrscheinlich ist das nicht.
    Wir hatten vor kurzem eine längere Starkwindphase aus Richtung Nord-Ost.
    Ganze Strandabschnitte wurden "verwüstet"; es gab Überschwemmungen in Küstenorten. Das Sperrwerk in Greifswald wurde erstmalig geschlossen.

    Das hier am DO Strömungen verstärkt und die Sandmassen bewegt wurden, scheint mir in diesem Zusammenhang plausibel.

    ---

    Durch WWF und "grüne Politik" wurden technische, wasserbauliche Einrichtungen BEWUSST ZERSTÖRT.
    Eine Leitbuhne vor der Hafeneinfahrt, vor der "Baggerrinne" wurde abgerissen, Sandfallen, die Sandmassen in solchen Situationen aufnehmen sollten, wurden zugeschüttet. Die "Sandfallen" waren einfache künstliche Bodensenken, die Sedimentvolumen aufnehmen konnten. Mit einem einfachen Hopperbagger konnten diese "Sandfallen" einfach und kostengünstig gelehrt werden.
    Die Baggerkosten sollen etwa bei 60.000 Euro in früheren Zeiten gelegen haben.
    Die Explosion der Baggerkosten um den Faktor 10 hat. u.a. mit diesen Zerstörungen zu tun.

    EIN STEG auf Kosten der Steuerzahler neu errichtet, wurde VOM WWF ebenfalls mutwillig ZERSTÖRT UND ENTFERNT.

    DIESE ZERSTÖRUNGEN SIND DEM WWF - als Hafenbetreiber dort tätig (!!) - ALLEINIG ZUZUORDNEN.

    Wo deine Sandfallen waren ist heute Land bzw. knöcheltief Wasser - In wenigen Jahren ist der Hafen Darßer Ort nur noch ein Binnensee. Der Mensch kann dies nicht ändern, was die Natur seit Jahrtausende schafft am Darß

    https://upload.wikimedia.org/wikiped...C3%9F-1761.jpg

    https://upload.wikimedia.org/wikiped..._1835-2007.gif

  3. #83
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    Zitat Zitat von Vollmar Beitrag anzeigen
    Das ist aber schon komisch. Im September, also keine 8 Wochen her, sollen es noch durchgängig 3m Tiefe gewesen sein und jetzt kommt schon der SAR-Kreutzer mit 1m Tiefgang nicht mehr rein?
    Der SAR Kreuzer hat einen Tiefgang von 1,7 Meter und liegt gerade vor Anker weil er in den Hafen Darßer Ort nicht mehr kommt.

    http://www.marinetraffic.com/en/ais/...y:54.5/zoom:15

  4. #84
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    Standard Darßer Ort

    Moin !

    Den Beitrag von DERJAKOB kann ich nur bestätigen, denn die Versandung vom Darßer Ort wurde willkürlich herbei geführt, unabhängig von der sich ständig verändernden Küstenlinie der Halbinsel FISCHLAND, vor der die Strömungen pro Jahr bis zu 3o.ooo to Sand von Ost nach West und umgekehrt transportieren. Dabei fängt der Haken der ständig weiter in die See wachsenden Landzunge vor dem Darßer Ort so viel Sand ein, dass die Fahrrinne schnell versandet.
    Vergleicht man historische Zeichnungen mit heutigen Luftbildaufnahmen, muss man daraus ableiten, dass Darßer Ort für die nächsten Jahrzehnte nicht zu retten sein wird – so bedauerlich das auch ist !

    Der von der Landesregierung geplante Nothafen vor Prerow, in der Verlängerung der altersschwachen Seebrücke als Inselhafen für ein Dutzend Yachten, ein paar Fischerboote und den Seenotkreuzer geplant, stellt keine Alternative für den Hafen Darßer Ort dar. Er ist die Katastrophe für alle Wassersportler und Sinnbild öffentlicher Fehlplanungen schlechthin.

    Gebraucht wird eine umfassende L;sung, ein Nothafen, verbunden mit einem Boddendurchstich bei Yingst, wie vom Verein BODDENDURCHSTICH/YINGS/YINGST/JETYT e.V. * s. www.bdyj.de ( vorgestellt wurde. Jede andere L;sung, insbesondere Billigl;sungen wie diese vor Prerow versucht wird, kann sich im Ernstfall yur Falle entwickeln, die m;glicher Weise auch Menschenleben kosten kann / doch die Verantwortlichen im Landwirtschaftsministerium von M./V. , die f[r diese Situation verantwortlich sind, werden weiter den eingeschlagenen Weg verfolgen, der bisher schon mehr als eine Mill. Euro f[r die laufenden Vorplanungen gekostet hat , wenn der Verein BDYJ e.V. in seinen Bem[hungen f[r eine bessere L;sung an dieser K[ste nicht unterst[tyt wird . . .

    der Boddenkieker

    P.S.> Bitte den Admin die Schreibweise zu korrigieren . Danke !
    Geändert von YACHT-online (01.11.2016 um 15:45 Uhr) Grund: Schriftprobleme

  5. #85
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    Zitat Zitat von GREIF Beitrag anzeigen
    Wo deine Sandfallen waren ist heute Land bzw. knöcheltief Wasser - In wenigen Jahren ist der Hafen Darßer Ort nur noch ein Binnensee. Der Mensch kann dies nicht ändern, was die Natur seit Jahrtausende schafft am Darß

    https://upload.wikimedia.org/wikiped...C3%9F-1761.jpg

    https://upload.wikimedia.org/wikiped..._1835-2007.gif
    Komisch! Für mich sieht es eher so aus, dass die Landmassen 1884 deutlich größer waren und es eher ein Auf- und Ab gibt.
    Unstrittig aber, dass sich der Sand bewegt.

    Handbreit
    Dirk
    ___/)_/)____/)___

    Contrast 33 - Dirk

  6. #86
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    Der Hafen wurde jahrelang von der Marine genutzt.

    Die Wasserbauer waren keine Idioten, die wussten in welchem Umfeld die gebaut haben. Das war berücksichtigt.
    Die Sandfallen müssen mit einem Bagger geleert werden, das sind keine schwarzen Löcher in denen Sand verschwindet...
    Wenn das nicht gemacht wird -oder diese sogar noch mit Baggergut mutwillig zugeschüttet werden - ist das ganze wasserbauliche Konzept nicht mehr tragfähig.

    WWF - NEIN DANKE!

  7. #87
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    Standard Irgendwie begreif' ich nicht, worum es geht...

    Ich verfolge diese ewigen Diskussionen um den Hafen Darßer Ort nun schon recht lange, ohne mich zu beteiligen, aber irgendwie begreife ich die ganze Aufregeung nicht und würde in diesem Zusammenhang gern ein paar Fragen loswerden:

    Von Barhöft bis Warnemünde sind es keine 50 sm; wo liegt das Problem?

    Von Västervik nach Visby ist es weiter und es liegt kein Nothafen dazwischen; wieso fahren da trotzdem so viele Segler hin?

    Von Fårösund nach Ventspils ist es noch weiter und auch hier gibt es keine Möglichkeit des Zwischenstopps; warum wird diese Strecke ebenfalls sehr oft befahren?

    Von Klaipeda nach Hel... Gut lassen wir das.

    Der Ostsee ist ein extrem reizvolles und vielfältiges Segelrevier. Es gibt Ziele und Strecken in nahezu unerschöpflicher Auswahl. Es gibt kleine, mittlere und etwas größere Entfernungen und es gibt für nahezu jedes Boot und jeden Skipper die passenden Reisemöglichkeiten. Wenn jemand - aus welchen Gründen auch immer - davon Abstand nehmen möchte, 50 sm am Stück zu segeln, so ist das voll in Ordnung; niemand wird dazu gezwungen und viele Boote und bzw. oder Skipper eignen sich einfach auch gar nicht dazu.

    Wieso also glauben so viele Menschen, unbedingt von Warnemünde nach Barhöft (oder umgekehrt) segeln können zu müssen, obwohl sie sonst nie weiter, als 30 sm am Stück segeln möchten, können oder dürfen?
    Globale Erwärmung: Immer mehr Platz zum Segeln aber immer weniger zum Festmachen.

  8. #88
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    Das schwächste Glied ist bei weitem nicht das Schiff, sondern die Crew.

    Du hast es auf den Punkt gebracht, wenn man nicht will fährt man in den Nothafen.
    Der Unsinn entsteht woanders.
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  9. #89
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    Zitat Zitat von Kristina Beitrag anzeigen
    Wieso also glauben so viele Menschen, unbedingt von Warnemünde nach Barhöft (oder umgekehrt) segeln können zu müssen, obwohl sie sonst nie weiter, als 30 sm am Stück segeln möchten, können oder dürfen?
    Weil manch einer von uns keine Rennziege hat mit Durchschnittsfahrt von 6 kn und Wendewinkel von < 70°. Weil einige von uns keine 42-Fuß-Komfortkreuzer haben, bei denen es auch bei 7 Bft auf See noch wohnlich und gemütlich ist. Und weil all diese Leute trotzdem von der Kieler Bucht auch mal auf eigenem Kiel in die Bodden wollen, und nicht in Breege chartern müssen.

    Zitat Zitat von Kristina Beitrag anzeigen
    Von Klaipeda nach Hel... Gut lassen wir das.
    Ja, diese Route fahren viele. Zumindest in den Gesprächen mit mir sagen aber auch die Hälfte von denen: "Einmal und nie wieder. Die Distanzen sind zu groß."

    Zitat Zitat von Kristina Beitrag anzeigen
    Von Västervik nach Visby ist es weiter und es liegt kein Nothafen dazwischen; wieso fahren da trotzdem so viele Segler hin?
    Weil das ein super-easy Seegebiet ist mit tiefem Wasser, Null Strom, langen AP-Strecken und am Ende einer völlig unproblematischen Hafeneinfahrt. Hinter Darßer Ort hat man aber was richtig Schönes vor sich, nämlich rund um den Bock einzustielen. Dann kommt alles zusammen: Müde Crew, enges Fahrwasser, Stromversatz, vielleicht schon dunkel ...

    Ein kleines Beispiel vielleicht hier.

    Und letztlich: Wo kein Hafen ist, ist kein Hafen. In Darßer Ort ist aber einer, und den muss man nur wieder in einen hydrologischen Zustand versetzen wie zu NVA-Zeiten, dann funzt das.

  10. #90
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    Zitat Zitat von M_Dietrich Beitrag anzeigen
    Weil manch einer von uns keine Rennziege hat mit Durchschnittsfahrt von 6 kn und Wendewinkel von < 70°. Weil einige von uns keine 42-Fuß-Komfortkreuzer haben, bei denen es auch bei 7 Bft auf See noch wohnlich und gemütlich ist. Und weil all diese Leute trotzdem von der Kieler Bucht auch mal auf eigenem Kiel in die Bodden wollen...
    Trotzdem ist das Zauberwort. Wenn Boot und/oder Crew nicht geeignet sind, geht's eben nicht, jedenfalls nicht ohne erhebliches Risiko. Ich würde auch furchtbar gern mal auf eigenem Kiel in die Karibik segeln; geht mit meinem Boot aber nicht. Darum beschränke ich mich auf Strecken, für die mein Boot und mich geeignet sind. Trotz nützt da einfach gar nichts.

    Zitat Zitat von M_Dietrich Beitrag anzeigen
    Ein kleines Beispiel vielleicht hier.
    Sehr interessanter Bericht; vielen Dank dafür!

    Zitat Zitat von M_Dietrich Beitrag anzeigen
    Und letztlich: Wo kein Hafen ist, ist kein Hafen. In Darßer Ort ist aber einer, und den muss man nur wieder in einen hydrologischen Zustand versetzen wie zu NVA-Zeiten, dann funzt das.
    Ich kann letztlich nicht beurteilen, was am Darßer Ort wichtiger ist: Naturschutz oder Segeltourismus. Ich weiß nur, dass sich weite Bereiche der Ostsee in einem ökologisch extrem labilen - teilweise bereits toten - Zustand befinden. Das sollte nicht so bleiben.
    Globale Erwärmung: Immer mehr Platz zum Segeln aber immer weniger zum Festmachen.

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