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Thema: Darßer Ort

  1. #101
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    Zitat Zitat von Wollebuch Beitrag anzeigen
    ...die alten Seilschaften funktionieren prächtig ! Wundert Euch daher nicht, man möchte nicht, dass die Klassenfeinde einem so auf die Pelle rücken. Es geht insbesondere um die Rückzugsareale der alten Bonzokratie ... und die haben alle Schlüsselpositionen in den Gemeinden besetzt. Also rein in den Hafen ohne Rücksicht und Hemmungen auf unverständliche Vorgaben !! Man tut ein gutes Werk, ehrlich !
    Wenn ich so einen Unfug lese, weiß ich wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen soll.^^

    Herzlichst

    RgY

  2. #102
    Ausgeschiedener Benutzer Gast

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    Zitat Zitat von rotgrueneryeti Beitrag anzeigen
    Wenn ich so einen Unfug lese, weiß ich wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen soll.^^

    Herzlichst

    RgY
    Können Yetis weinen? Reinhold Messner hat davon nichts berichtet.

  3. #103
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    Zitat Zitat von Käptain Blaubär Beitrag anzeigen
    ... da wollen einige Segler, die nicht dazu in der Lage sind (falsches Boot, zu alt, zu schwach, zu müde, zu ängstlich, so schrieb der Mathias) auch mal um den Darß segeln, da müssen wir natürlich alle einen Hafen und dessen Unterhalt finanzieren. leuchtet ein....
    Das sag mal der Witwe des an einem Herzinfarkt verstorbenen Seglers, der noch leben könnte, wenn der Seenotkreuzer nicht erst aus Barhöft hätte 1,5h anreisen müssen!

    Ich habe auch kein Verständnis für Leute, die DO anfahren, um mal schön und billig im Hafen zu liegen. Obwohl seit 15 Jahre bestimmt 20 mal vorbeigefahren, war ich noch nie drin. Aber dessen Funktion als Nothafen in Frage zu stellen, noch dazu in solch arroganter, dummdreister Art, kann man unkommentiert auch nicht stehen lassen.

  4. #104
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    Zitat Zitat von Vollmar Beitrag anzeigen
    Das sag mal der Witwe des an einem Herzinfarkt verstorbenen Seglers, der noch leben könnte, wenn der Seenotkreuzer nicht erst aus Barhöft hätte 1,5h anreisen müssen!
    Moin,
    echt jetzt?
    und ich dachte, jedem der sich Freizeitaktivitäten vergleichbar dem Segeln, alpinen Wandern widmet ist klar, dass das Risiko unverhältnismäßig höher ist als beim Briefmarken sammeln. Niemand wird gezwungen sich auf einem Segelboot außerhalb der üblichen 12 Minuten Rettungswagen Distanz zum nächsten Notarzt zu bewegen. Du kannst diese Sicht auf die Dinge dummdreist und arrogant finden, ich finde es dummdreist und arrogant wenn Leute das ganz große Abenteuer suchen aber gleichzeitig erwarten dass die Gesellschaft die Minimierung der Risiken finanziert.

    LG Jürgen

  5. #105
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    Zitat Zitat von Käptain Blaubär Beitrag anzeigen
    Moin,
    echt jetzt?
    und ich dachte, jedem der sich Freizeitaktivitäten vergleichbar dem Segeln, alpinen Wandern widmet ist klar, dass das Risiko unverhältnismäßig höher ist als beim Briefmarken sammeln. Niemand wird gezwungen sich auf einem Segelboot außerhalb der üblichen 12 Minuten Rettungswagen Distanz zum nächsten Notarzt zu bewegen. Du kannst diese Sicht auf die Dinge dummdreist und arrogant finden, ich finde es dummdreist und arrogant wenn Leute das ganz große Abenteuer suchen aber gleichzeitig erwarten dass die Gesellschaft die Minimierung der Risiken finanziert.

    LG Jürgen
    Das die Gesellschaft diesen abenteuerlustigen Leuten aber die sonstige Infrastruktur (Yachthäfen, Liegeplätze, Anfahrtswege (für das Auto), Sportförderung) bezahlt, geht schon i.O., oder? Warum darf die Gesellschaft dann nicht DO finanzieren?

  6. #106
    Ausgeschiedener Benutzer Gast

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    Zitat Zitat von Käptain Blaubär Beitrag anzeigen
    ... dass das Risiko unverhältnismäßig höher ist als beim Briefmarken sammeln. Niemand wird gezwungen sich auf einem Segelboot außerhalb der üblichen 12 Minuten Rettungswagen Distanz zum nächsten Notarzt zu bewegen.
    Na, dann wollen wir mal hoffen, dass Du diese Einstellung konsequent durchhältst, auch wenn Du mal so um die 70 bist. Denn all die Dinge, die Du dann vielleicht außer Segeln auch noch gerne machst, liegen oft auch außerhalb der 12 min-Grenze (die übrigens viel zu lang ist). Beispiele? Gerne:

    Auf der Schleiprincess zwischen Schleimünde und Kappeln, im ICE zwischen Hannover und Göttingen, beim Sonntagsspaziergang auf dem Brocken, im Stadion von Hoffenheim u. Ä. Alles Hochrisikoabschnitte Deines zu Ende gehenden Lebens, alles selbst verschuldet, alles vermeidbar! Diese und ähnliche Locations müssten dann - um in der Logik zu bleiben - für Dich gesperrt werden. Da gibt es noch viel zu tun.

  7. #107
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    Zitat Zitat von M_Dietrich Beitrag anzeigen
    Na, dann wollen wir mal hoffen, dass Du diese Einstellung konsequent durchhältst, auch wenn Du mal so um die 70 bist. Denn all die Dinge, die Du dann vielleicht außer Segeln auch noch gerne machst, liegen oft auch außerhalb der 12 min-Grenze (die übrigens viel zu lang ist). Beispiele? Gerne:

    Auf der Schleiprincess zwischen Schleimünde und Kappeln, im ICE zwischen Hannover und Göttingen, beim Sonntagsspaziergang auf dem Brocken, im Stadion von Hoffenheim u. Ä. Alles Hochrisikoabschnitte Deines zu Ende gehenden Lebens, alles selbst verschuldet, alles vermeidbar! Diese und ähnliche Locations müssten dann - um in der Logik zu bleiben - für Dich gesperrt werden. Da gibt es noch viel zu tun.
    Moin,

    so so meine Logik, die sagt aber nur dass bestimmte Beschäftigungen mehr oder weniger Risiko in sich bergen und diejenigen die gerne etwas mehr Abenteuer wollen die Risikominimierung nicht der Allgemeinheit aufhalsen sollen. Sperrungen für Senioren stehen da weniger mit meiner Logik in Zusammenhang, vielmehr mit deinen höchst individuellen Interpretationen....

    LG Jürgen

  8. #108
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    Dieses Argument "Steuerzahler" ist doch kompletter Unsinn!

    Die Baggerkosten BEVOR der WWF alle wasserbaulichen Einrichtungen am Hafen DO demoliert hat, beliefen sich auf etwa 65.000 Euro (Umrechnung) pro Jahr. (Quelle: ehem. Wasserbauer, im Kontext veröffentlicht)

    Um mit den Kosten des geplanten Hafens einen Break even zu erzielen, sind knapp
    170 JAHRE
    nötig. Schon klar... Herr Kapitän...

  9. #109
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    Schon erstaunlich, wie hier Meinungen aufeinanderprallen und wie diskutiert wird. Etwas mehr Niveau bitte, wir sind doch nicht im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf.

    Ich bezweifle schon insgesamt, dass der Steuerzahler beim Hobby Segeln wirklich zuschießen muss. Beim DO sicherlich nicht mehr als bei anderen Häfen und Standorten der Seenotrettung. Ich kann ja verstehen, dass man dort keinen Riesenhafen haben will. Aber dass man den Nothafen extra versanden läßt, obwohl das leicht vermeidbar wäre, versteh' ich nicht.

    Sagt einer, der dort gar nicht segelt und keine eigenen Interessen hat.

    MuS - Wolfman

  10. #110
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    Zitat Zitat von wolfman Beitrag anzeigen
    .....und wie diskutiert wird.....

    Ich bezweifle schon insgesamt, dass der Steuerzahler beim Hobby Segeln wirklich zuschießen muss.....

    Sagt einer, der dort gar nicht segelt und keine eigenen Interessen hat.......
    Naja, so ganz ohne Polemik kommst Du auch nicht aus.

    MV ist ähnlich strukturschwach wie das Niederländische Friesland - war(!). Fahr doch mal entlang der Staande Mastroute durch ganz NL und zähle die Betriebe in Sichtweite, die vom Wassersport leben. Du wirst zu einer hohen dreistelligen Zahl kommen.
    So könnte es auch nach einem Durchstich zum Bodden in MV aussehen.
    Ökologisch: Der Durchstich entspräche dem Zustand vor einiger Zeit
    Wirtschaftlich: Einige hundert Betriebe würden am A...der Welt nicht schaden.
    Politisch: Die Entscheidungsträger in den Kommunen haben kein Interesse. Sie brauchen keinen Job als Kellner, Motorenschlosser, Hafenmeister, Lebensmittelverkäufer, Segelmacher, Werftarbeiter, ...., sie haben schon welche als Honoratioren.

    Sagt einer, dem der Vergleich Friesland - MV zusteht weil er da und anderswo segelt.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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