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  1. #11
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    Hallo odeutschbein, ich würde den alten Tank belassen und reinigen. Das ist vielleicht mühsam und schmutzig, führt aber unterm Strich zu einem billigeren und wahrscheinlich auch besseren Ergebnis. Ich würde in den Tank einen speziellen Inspektionsdeckel einbauen, der wird eher problemlos dicht, und kann immer wieder geöffnet werden, und Du kannst die anderen Einbauten wie Tankuhr einfach lassen wie es ist.
    An meinem Schiff ist der Tankdeckel im "Wassergang", d.h. wenn irgendwie Wasser auf das Deck kommt, ist immer der Tankdeckel unter Wasser. Ich habe daher einen neuen, wahrscheinlich dichteren Tankdeckel gestiftet, ich hoffe das hilft.
    Solange Du den provisorischen Betrieb mit dem Nottank hast, wirst Du mit Kanistern tanken müssen, die Du dann bei Bedarf umfüllst. Wenn Dir die Werft einen eher weniger provisorischen Tank oberhalb (!) der Einspritzpumpe eingebaut hat, mach doch einfach einen Tagestank daraus, das hat eine Reihe von Vorteilen wie z,B, einfachere Entlüftung.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  2. #12
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    Da ich dein Boot nicht kenne kann man schlecht raten, ob ein tank besser neu kommt. Zumeist sind Tanks eingepasst, zB bei uns Teil der kielflosse, ein neuer tank ist da indiskutabel. Arbeit sind nur die neu zu installierenden Öffnungen, aber die sind zwingend bei einem Tank. Die Reinigung ist Arbeit und Dreck, aber das schaffst du ohne weiteres.
    Wie ausgeführt bekommst du langfristig nur Ruhe, wenn den tank kein Wasser abbekommt bzw für es aus dem tank wieder los wirst. Zum Eintritt wurden die Sünden genannt (Deckel am Stützen nicht am höchsten Punkt montiert, ändern ZB in der Backskiste, Entluftung zieht Wasser, bei uns daher im Schwalbennest unter dem höchsten Punkt montiert.).

    Wenn du grundsätzlich an den tank rangehst: kann man ein bodenventil vorsehen, Vorsicht, steht da Wasser gammelt es. Alternativ, bei einem Tank mit einem gut definiertem tiefsten Punkt eine 2. Saugleitung bis zu dem tiefsten Punkt einbauen. Dann kannst du jeden Herbst da einmal verblieben Dreck raus saugen. Oben kommt ein Blindstopfen rauf. Dauer 10 min. Letzte reinging bei uns war 1997. der tank ist immer noch picobello.
    Grotamar hilft gegen Bakterien. Deutz hat ein zusätzliches additiv raus gebracht, was den Diesel stabilisiert. Es ist für stationäre Motoren wie an Generatoren und notstromanlagen vorgesehen. Die fallen mit Biodiesel beliebig aus. Habe das Deutz Additiv gerade das erste mal eingesetzt.

  3. #13
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    Standard Dieselpest

    Kann ich Ihnen n ur raten den Tank sauber machen lassen ,einzige Firma in BRD in Geesthacht ,MFT Mikrofiltertechnik GmbH Tel.04152-88770 ,habe das gleiche problem gehabt bin bei Flaute stehen geblieben,noch ein Typ nur noch den guten Diesel tanken kostet mehr aber Lt. z.b.shell kein Bio enthalten.

  4. #14
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    MFT ist ohne jeden Zweifel sehr kompetent. Sie haben durch Ihren Vor Ort Serive den großen Vorteil, dass sie den verdreckten Diesel Filtern können und auch bauliche Maßnahmen an Tanks vornehmen können, damit man daran überhaupt arbeiten kann.

    Je nach Größe und Zugang, eigener Ausrüstung und vor allem Kraftstoff im Tank kann man den Job auch selbst machen. Es ist eine Drecksarbeit aber bei zugänglichem Tank ohne weiteres möglich. Und bei geringen Restmengen im Tank kann es günstiger sein, den Dreck via Recyclinghof zu entsorgen

    Aber das muss jeder selbst entscheiden. Entscheidend ist, ob man an den Tankinhalt überhaupt rankommt. Richtig sauber wird der Tank nur, wenn ein Handoch zur Verfügung steht.

  5. #15
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    Hallo,

    bei mir gibt es kein Eingriffsloch und trotzdem wird der Tank sauber, weil ich ihn ausbauen kann.
    Mit etwas Reinigungsmittel und Glasmurmeln geht das unter Schütteln relativ gut.


    gruß

  6. #16
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    bei mir gibt es kein Eingriffsloch......
    ...und bei Deinem Tank offensichtlich auch nicht. (tschullijung K.Lauer, kleiner Kalauer)

    So ein Handloch ist die Luxuslösung. Jeder Tank hat einen Füllstutzen und einen Flansch für die Füllstandsanzeige. In eine der Öffnungen eine kleine Taschenlampe, durch die andere mit einer Handpumpe mit Schlauchverlängerung. So eine Pumpe gibt es auf jedem Boot, ansonsten wird eine für 20 Eus gekauft. Die Restpfütze wird mit Stock und Lappen getrocknet. Die erste Dieselfüllung erhält eine Extradöhnung Grotarmar und die folgenden die übliche Dosierung, Ruhe is´. Hoffentlich.

    Gruß Franz

  7. #17
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    ...und bei Deinem Tank offensichtlich auch nicht. (tschullijung K.Lauer, kleiner Kalauer)

    So ein Handloch ist die Luxuslösung.
    Ja
    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Jeder Tank hat einen Füllstutzen und einen Flansch für die Füllstandsanzeige.
    oder Entlüftung
    Mein Tank ist aus transparentem Kunststoff, der optische Pegel meine Füllstandsanzeige.
    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    In eine der Öffnungen eine kleine Taschenlampe, durch die andere mit einer Handpumpe mit Schlauchverlängerung. So eine Pumpe gibt es auf jedem Boot, ansonsten wird eine für 20 Eus gekauft. Die Restpfütze wird mit Stock und Lappen getrocknet.
    Halt, jetzt werden festgeklebte Ablagerungen mit Murmeln und Reinigungsmittel entfernt. Das kann langwieriges Schütteln bedeuten.
    Ist aber weniger Arbeit, als ein zusätzliches Loch zu projektieren.
    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Die erste Dieselfüllung erhält eine Extradöhnung Grotarmar und die folgenden die übliche Dosierung, Ruhe is´. Hoffentlich.
    Aus Diesel kann auch Seife werden, welche ebenfalls zuverlässig die Filter verstopfen kann. Grotamar hilft dann nicht und ist eh kaum lagerbar.


    gruß
    Geändert von K.Lauer (03.05.2016 um 14:03 Uhr)

  8. #18
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    Klar mag es auch so gehen. Das dürfte aber eine Lösung sein, die nicht unbedingt auf so ganz vielen Booten anwendbar ist und bei größeren Tanks noch weniger. Da der Biomatsch bisweilen bemerkenswerte Klebeeigenschaften hat und nicht sicher in Lösung geht, würde ich trotzdem immer raten, den Tank auszuwischen, wenn es irgend möglich ist.

    Es gibt seit sicher hundert Jahren Anforderungen, wie man Tanks baut, große und kleine, das ist keine Geheimwissenschaft. Dazu gehören ua Zugänge, Saugstutzen über dem Boden, Sumpf, Ablasseinrichtung, Belüftung, ggf Schwallbleche und Materialanforderungen. Einige Werften haben sich da einfach wenig Mühe gegeben, das beim Bau ihrer Schiffe in Erfahrung zu bringen.

  9. #19
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    Hallo,

    aber weißt du was, einen anderen Tank wollte ich dann doch nicht.

    Jetzt, nach vielen Jahren nach der Dieselpest wurde ich darin nur bestätigt.
    Ein Stahltank bietet sicherlich Vorteile, aber in der Summe fordert er mir zu viele Umständlich- oder anderweitige Abhängigkeiten.
    Im Endeffekt reicht meiner völlig, sobald man kein blutiger Anfänger ist und ein wenig achtsam mit der Tankfüllung umzugehen versteht.
    Ich tanke einfach alles, im Heimathafen gibt es nur "Kanister" den preiswerten Diesel von der pkw-Tanke und unterwegs von der Wassertanke.


    gruß
    Geändert von K.Lauer (03.05.2016 um 20:14 Uhr)

  10. #20
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    Ich rede keinem Material das Wort, dazu sind die Bootsdesigns zu verschieden. Aber zugänglich muss er sein (oder Wegwerfartikel....).

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