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  1. #31
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    Danke. Hatte ich schon vermutet, war mir aber nicht sicher.

  2. #32
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Lee runners sind bei uns Back-Stagen, so angebändselte zusätzliche Masthaltevorrichtungen....
    Das ist falsch. Backstagen heißen im englischen running backstays und dienen der Vorstagspannung.
    Die erwähnten lee runners sind im deutschen Checkstagen; greifen also deutlich unter der oberen Saling an und stabilisieren den Mast im Seegang gegen Pumpen nach vorn. Letztendlich aber so angebändselte zusätzliche Masthaltevorrichtungen...
    Tschüß, Bronsky

    Rennyachten kreuzen gut, Kreuzeryachten rennen nicht

  3. #33
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    Ich dachte, lee runners wären die Dinger, die ähnlich wie Backstagen/Checkstagen sind, aber statt am Heck weiter vorne seitlich am Deck angreifen.
    Sieht man in seltenen Fällen sogar mal im hinteren Bereich der Genuaschiene sitzen.

    Allerdings wäre das Äquivalent auf der Luvseite der weather runner, der jeweils gespannt wäre, während der lee runner lose wäre.
    Ergibt also in diesem Fall vermutlich nicht viel Sinn, oder?

    Holger

  4. #34
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    Ich sehe, meine Frage war doch nicht ganz so grundlos, denn genau diese Zweifel kamen mir auch. Vielleicht ist im Test einfach der Begriff lee runner falsch verwendet und es ist das Gegenstück in Luv gemeint.

    Im Ergebnis hat man jedenfalls ein Rigg, das bei leichtem Wind sehr aufgeräumt ist, bei stärkerem Wind mit Babystag und Checkstagen aber deutlich komplizierter dasteht und dafür leistungsfähiger ist, richtig?

  5. #35
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    Zitat Zitat von wolferich Beitrag anzeigen

    Im Ergebnis hat man jedenfalls ein Rigg, das bei leichtem Wind sehr aufgeräumt ist, bei stärkerem Wind mit Babystag und Checkstagen aber deutlich komplizierter dasteht und dafür leistungsfähiger ist, richtig?
    Ganz grob ist das richtig. Wobei Dich die Checks gerade auf längeren Schlägen kaum stören werden. Man kann sich gute Konstruktionen mit Gummis basteln, die die Dinger bei Nichtgebrauch von selbst aus dem Weg räumen. Nerviger wäre da schon der Gang aufs Vorschiff, um das Stag nebst Fock anzubauen. Zumindest für Leute, die ungern das Cockpit verlassen.

  6. #36
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    Was Bronsky sagt. Lee runners sind checkstays. Hatte so ein Rigg viele Jahre, IOR 1-ton. Das will man heute nicht mehr, das macht auch nur ganz wenig schneller, dafür komplexer und fragiler, plus böser ratin-hit. Besser sind gut gepfeilte Ds, die bei den heutigen 9/10 Riggs den Job der Checks übernehmen.

    ---

    Hier wurde viel sinnvolles gesagt und das auch sozial verträglich. Mein Senf:

    Unterhaltskosten sind deutlich höher als man gemeinhin annimmt. Bei einem Cruiser/Racer kommen nochmal 100% dazu. Ein 40 Füsser Cruiser/Racer, egal ob Porsche X oder Volkswagen Beneteau First frisst im Jahr hier im Norden bei den billigen Liegeplätzen schnell über 12k weg. Wenn er Regatta-fit auf hohem Niveau gehalten wird, über 25k p.a.. Bei 45 Füssen sind das dann 20k (billiges Fahrtensegeln) und bei 50 Füssen, ebenfalls keine Regatten 30 K und mehr.

    Check mal was die Garderobe für so eine Karre kostet. Dann das stehende Gut wechseln usw... Du übernimmst so ein Boot, sagen wir 10 Jahre alt und musst, obwohl noch gut in Schuss, neue Segel und Stage (Rod) kaufen. Kosten deutlich über 50k, dann alle 3 Jahre Segel nach schieben, erst die Fock #2 (10k) dann das Groß (18k) usw.... Elektronik overhaul alle 5 Jahre, AP kostet 5k für die Größe. Teakdeck (nie erwerben!) neu machen kostet 50k in der Größen Klasse, usw....

    Pogolino weiter oben wäre für Dich ein eine gute PM Adresse, der weiss was er sagt.

    Ok. Ansonsten tolle, schnelle Schiffe. Evtl. fass eine neue Dehler 46 ins Auge, die laufen herausragend und sind ein Sonderangebot. Das wird in neu evtl. günstiger als eine 10 Jahre alte GS 50.


    Hans

  7. #37
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    Zitat Zitat von Danziger Beitrag anzeigen
    Was Bronsky sagt. ...
    Hiernach kann der Trööt geschlossen werden
    Tschüß, Bronsky

    Rennyachten kreuzen gut, Kreuzeryachten rennen nicht

  8. #38
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    Unterhaltskosten sind deutlich höher als man gemeinhin annimmt. Bei einem Cruiser/Racer kommen nochmal 100% dazu. Ein 40 Füsser Cruiser/Racer, egal ob Porsche X oder Volkswagen Beneteau First frisst im Jahr hier im Norden bei den billigen Liegeplätzen schnell über 12k weg.
    EUR 12k für 40ft sind extrem hoch gegriffen 'im Norden' denke ich.

    Wir segeln (üblicherweise zu zweit) einen 41ft Cruiser / Racer. Sommerliegeplatz in Laboe EUR 2k, Winter in temperierter Halle an der Schlei für EUR 2.4k ... Kranen um die EUR 400,- ...

    Gruß

    Carsten

  9. #39
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    Zitat Zitat von CarstenWL Beitrag anzeigen
    EUR 12k für 40ft sind extrem hoch gegriffen 'im Norden' denke ich.

    Wir segeln (üblicherweise zu zweit) einen 41ft Cruiser / Racer. Sommerliegeplatz in Laboe EUR 2k, Winter in temperierter Halle an der Schlei für EUR 2.4k ... Kranen um die EUR 400,- ...

    Gruß

    Carsten

    Plus alle 6-7 Jahre neue Segel und Sprayhood, Fallen, Strecker, Rigg, U-Schiff alle paar Jahre richtig, Boiler, defekte Motorteile, Heizungsprobleme und hier und da was... Und das bei 40 Füßen? Fixkosten plus 4000-5000 pro Jahr. Sonst macht man sich was vor. Der Kauf eines Bootes ist meist günstig, aber bei entsprechender Größe muss man auch an den Rest denken, wenn man alles tipptopp halten möchte

  10. #40
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    Schon der Abstieg von 10 m X zu 9,5 m Winner ist monetär deutlich entlastend spürbar. Versicherung, 500 statt 800. Segel, ne X mit Dacron ist wie Porsche mit Stahlfelgen. Geht nicht. Winner geht. Ergebnis, Preis für Segelsatz halbiert. Fallen, achter statt zehner, spürbar. Farbe, Winterlagergeld, überall ein paar Euro weniger. So, nun stelle man sich das alles auf Mittelmeerniveau vor. Gibste in Italien oder Spanien nun 50 Fuss Grand Soleil an die Werft für Servicearbeiten....ooo, Millionär, denkt der Boss. Da lang ich hin. Käme ich mit meinen 9,5 m, Antonio, kran mich mal, muss malen und wachsen und polieren, denkt der, armer Schlucker, spart sich Kleinboot vom Mund ab, bin ich gnädig mit Rechnung,der Schweizer mit der GrandSoleil bezahlt es mit. Carsten

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