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  1. #21
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    Ein Auto ist zugelassen für 5 Personen, wobei die Standardperson mit 80kg wiegen darf: 5-fahrer(Du) =4 4*80=320 kg.
    Das Problem wird nicht am ygewicht liegen, sondern das Projekt scheitert spätestens dann, wenn Du den Jockel aufgrund seine Größe nicht ins Auto bekommst. Besser ist wohl das mieten eines Anhängers....

  2. #22
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    Hallo, mit dem kleinen Finger geht es nicht:
    Beispiel: LT28D, 6Zyl. : mit dem Werkstattkran aus dem Auto rausheben, außerhalb alles abmontieren, der nackte Block kann dann von 2 Mann in einen Kofferraum gehoben werden. Nach Instandsetzung alles rückwärts.
    Beispiel: Mercedes OM615: Ersatzmotor von PKW in DE (aus eBay, 500€) ersteigert, Motor kam auf einer Lafette mit Rollen (wenn nicht, hätte ich so ein Gestell gebaut). Zwei 3m lange Bohlen-> schiefe Ebene, Motor allein(!) mit Flaschenzug in den Lieferwagen (keine Ladekante) hineingezogen. Bohlen mitgenommen. In Spanien in der Werft Motor wieder herausgezogen, neben das Schiff gerollt. Mit dem mobilen Werftkran (Leihgebühr 100€) den alten Motor herausgehoben, alle speziellen Anbauteile getauscht (Marinisierung), neuen Motor wieder in das Schiff hineingehoben. Alten Motor auf eben dieser Lafette wieder heimgebracht (da steht er nun, könnte instandgesetzt werden). Das Manöver hat die kompletten Pfingstferien (10 Tage) in Anspruch genommen.
    -> es geht!! Im Sommer darauf habe ich das Schiff mit dem neuen Motor drin über Flüsse und Kanäle nach Hause gefahren.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #23
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    Sôholm in Dänemark hat gebrauchte Maschinen bald Jedermann Grösse und liefert sie auch
    http://www.soeholmmarine.dk/en/kob-og-salg-af-motorer/
    Ist wahrscheinlich nicht die beste Zeit zu Saisonbeginn hier im Norden

  4. #24
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    Ist wahrscheinlich nicht die beste Zeit zu Saisonbeginn hier im Norden
    Danke für die Adresse!

    Und nein, es nicht die beste Zeit, weder hier im Süden noch irgendwo sonst, wo die Saison gerade anfängt. Er hätte sich ruhig Zeit bis zum Herbst lassen können...

  5. #25
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo, mit dem kleinen Finger geht es nicht:
    Nein, so naiv bin ich auch nicht.
    Allerdings wohne ich nicht mehr in D.
    Um es also ähnlich zu machen wie Du, müsste ich
    - wieder 3000km nach Hause fahren, anderes/komplettes Werkzeug einpacken, einen Lieferwagen kaufen oder langfristig mieten (inkl. grenzüberschreitender Verkehr), wieder 3000km hierher fahren, Motor ausbauen, kranen, dafür ein oder zwei Leute anheuern, (denn alleine bekomme ich den hier nicht raus, ohne gleichzeitig den Salon zu zertrümmern), Motor nach Deutschland fahren, Urlaub machen bis er fertig ist, und das Ganze zurück,...

    oder pragmatischer: ich melde gleich in Frankreich einen Wohnsitz an. Dann kann ich den Lieferwagen hier kaufen und anmelden.

    Oder noch pragmatischer: Ich kaufe einfach einen neuen Motor und lasse ihn einbauen.

    -> es geht alles. Aber manchmal ist etwas anderes wirtschaftlicher.
    Geändert von Samweis2111 (09.05.2016 um 20:40 Uhr)

  6. #26
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    Hallo Samweis2111, wenn man ernsthaft wirtschaftliche Überlegungen anstellt, kommt man vor allem bei älteren Schiffen schnell an harte Grenzen: nicht neuen Motor, sondern neues (gebrauchtes) Schiff. Das kann man meist nur auffangen, indem man seine eigene Zeit und Arbeitskraft nicht rechnet, und Fremdleistungen möglichst auf 0 drückt, also so viel wie möglich selber macht. Ich schätze mal, die Hälfte aller Bootseigner kommen nur so über die Runden. Entsprechend ungern gesehen sind diese Segler bei den Profis, die das Werkeln am eigenen Schiff z.B. im Winterlager gerne verbieten. Da ist es nur logisch, nicht nur Schleifarbeiten, sondern auch Arbeiten am Motor selber zu machen. Man muß sich nur rantrauen. Das Ergebnis besteht dann nicht nur darin, daß man dieses Wirtschaftlichkeitsproblem für sich selbst löst, sondern man lernt sein Schiff so erst richtig kennen. Das kann in manchen Situationen nicht nur hilfreich, sondern womöglich auch lebensrettend sein. Natürlich könnte ich statt in den Innereien des Schiffs zu wühlen auch am Strand liegen oder in der Kneipe sitzen. Ich bereue es nicht, und würde es jederzeit wieder so machen.
    Übrigens war zu Anfang meine Werkzeugausstattung nicht wirklich komplett, aber auch in Spanien gibt es Eisenwarenläden und Baumärkte, wo man Fehlendes nachkaufen kann.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  7. #27
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    nicht neuen Motor, sondern neues (gebrauchtes) Schiff.
    So weit bin ich noch nicht. Nach 16 Jahren ist ein Schiff dieser Größe noch nicht unter den Wert eines neuen Motors gesunken (und auch an dem "neuen" gebrauchten Schiff gäbe es Dinge zu tun, vor allem solche, mit denen man vorher nicht gerechnet hat.)
    Noch bin ich also leider in dem Niemandsland, wo sich wegwerfen und Neukauf noch nicht lohnt.
    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    und Fremdleistungen möglichst auf 0 drückt, also so viel wie möglich selber macht. Ich schätze mal, die Hälfte aller Bootseigner kommen nur so über die Runden. Entsprechend ungern gesehen sind diese Segler bei den Profis, die das Werkeln am eigenen Schiff z.B. im Winterlager gerne verbieten.
    Da rennst Du bei mir offene Türen ein. Ich bin gerne zu Eigenleistungen bereit, nicht nur, weil es billiger ist, sondern auch weil ich da weiß, dass es gescheit gemacht wird.
    Denn besonders hier unten am Mittelmeer zeichnet sich ein großer Teil der "Profis" vor allem durch einen unbändigen Drang aus, sein Leben in der Sonne zu verbringen (und sich dabei eine goldene Nase zu verdienen) und weniger durch handwerkliche oder fachliche Kompetenz oder Leistungsbereitschaft. Das gilt oft besonders für die "Zugereisten", Deutsche, Belger, Briten, usw., die bei ihrer Performance zu Hause untergingen.
    Aber einen ganzen Motor zu tauschen ist für mich allein schon noch ein ganz schöner Brocken, besonders da diese "modernen" Yachten ja so wunderschön verbaut sind. 58cm habe ich Platz zum Bugsieren des Motors zwischen den Mahagoni-Wänden.

    Ich hatte in der Nachbar-Marina nach einem Angebot für einen Motor nachgefragt. Der dortige Händler hatte natürlich nichts besseres zu tun, als hier in der Marina rückzufragen, was mir der hiesige Händler dann gleich freundlich unter die Nase rieb und mir indirekt und durch die Blume mitteilte, dass ich ohne Motor ja vor ihm nicht fliehen könne und auf jeden Fall auf seine Dienste angewiesen sei. Wenn er sich da mal nicht täuscht...

  8. #28
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    Zu Letzterem ist zu sagen, dass wenn Du meinst einen neuen Motor zu benötigen, kann man das auch so interpretieren, dass Segeln ohne Motor nix für Dich ist. Folge, wie willst Du die Marina verlassen?
    Spätestens, wenn Du den freundlichen Hafenkapitän bittest, Dein Schiff aus dem Wasser zu holen, weil da ein irgendwo anders gekaufter Motor 'rein soll, wirst Du erleben wie teuer die Slipgebühr sein kann oder aber, dass der Kran leider wegen eines Defektes ausser Dienst gestellt wurde...Dauer sicherlich nicht bekannt.
    Da ist der Tip, Schiff verkaufen, neues Schiff (woanders) kaufen, sicherlich nicht schlecht!

  9. #29
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    Hallo Samweis2111, man kann an einem Motor etliches abmontieren, bevor man ihn heraushebt, vor allem Ansaugkrümmer, Abgaskrümmer/Wärmetauscher, Lichtmaschine, Anlasser usw, der verbliebene Teil ist dann schon schmaler. Schließlich wurde der Motor schon mal eingebaut.
    Wenn Dein Mast steht (bei mir war er schon gelegt) brauchst Du nichtmal einen Kran. Wenn Du einen neuen oder gebrauchten Motor kaufst, kommt der üblicherweise auf einer Palette. Nachdem Du keinen Gabelstabler hast, bau einfach Rollen unter die Palette, oder bau Dir aus Konstruktionsholz eine passende Lafette mit Rollen.
    Bei mir hatte ich das Glück, daß die Werft abgesehen von Kranen und Lagern nichts mehr selbst gemacht hat, sondern von externen Firmen, die der Eigner angeheuert hat, eine Beteiligung verlangt hat. Ich war da ein Sonderfall, der offenbar sonst nie vorkam, abgesehen von der nicht ganz billigen Lagergebühr und der Krangebühr muste ich nichts bezahlen. Ich war auch mit meiner Werkelei ganz allein, bei vielleicht 50 eingelagerten Schiffen.
    Wie gesagt, man muß sich nur rantrauen!
    Viele Grüße
    nw
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  10. #30
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    Zitat Zitat von Samweis2111 Beitrag anzeigen
    Um es also ähnlich zu machen wie Du, müsste ich
    - wieder 3000km nach Hause fahren, anderes/komplettes Werkzeug einpacken, einen Lieferwagen kaufen oder langfristig mieten (inkl. grenzüberschreitender Verkehr), wieder 3000km hierher fahren, Motor ausbauen, kranen, dafür ein oder zwei Leute anheuern, (denn alleine bekomme ich den hier nicht raus, ohne gleichzeitig den Salon zu zertrümmern), Motor nach Deutschland fahren, Urlaub machen bis er fertig ist, und das Ganze zurück,...
    also wenn man mal kassel als mittelpunkt der welt betrachtet, dann wäre die entfernteste ecke frankreichs rund 1500 km weit weg, wie kommst du auf 3000km? oder willst du ihn in smolensk zerlegen lassen?

    das erforderliche werkzeug um nen motor abzuschrauben dürfte auch überall billiger sein als 3000km autofahren

    und wenn du ihn auf eine palette gehoben hast kostet der transport nach irgendwo auch weniger als ein lieferwagen

    also irgendwie denkst du ziemlich hausgemacht?

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