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  1. #11
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    Wenn noch mehr Eigner ihre Schiffe aus dem Reich von Sultan E. abziehen - noch mehr als die, die ihre Schiffe in 2016 schon in Griechenland, Kroatien und Italien in Charter gegeben haben - wird es in Zukunft noch mehr Platz in den Buchten und Häfen geben.

    Meins würde ich auch nicht dort lassen (zum Glück liegt es sicher in San Vincenzo) - dem Sultan E. traue ich auch Enteignungen zu.

    Gruß Thomas

  2. #12
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    Zitat Zitat von thocar Beitrag anzeigen
    Wenn noch mehr Eigner ihre Schiffe aus dem Reich von Sultan E. abziehen - noch mehr als die, die ihre Schiffe in 2016 schon in Griechenland, Kroatien und Italien in Charter gegeben haben - wird es in Zukunft noch mehr Platz in den Buchten und Häfen geben.

    Meins würde ich auch nicht dort lassen (zum Glück liegt es sicher in San Vincenzo) - dem Sultan E. traue ich auch Enteignungen zu.

    Gruß Thomas
    so ein Stuss....
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  3. #13
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    Ist dann wohl auch Stuss, dass schon Charterfirmen schließen mussten - sicher nicht wegen zu viel Kundschaft.

  4. #14
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    Ab Seite 90 sicher auch nur Stuss

    http://www.delius-klasing.de/sixcms/...ht-16-2016.pdf

  5. #15
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    Stefan Köhler von SK Yachting in Marmaris (Ein Freund von mir) berichtet sicher auch nur Stuss.

    Manchmal muss man über gewisse Beiträge einfach nur lachen.

  6. #16
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    Und was hat das alles mit Enteignungen zu tun? Ich mag Sultan E. auch nicht. Aber einen realen Hintergrund solcher Vermutungen erkenne ich dennoch nicht. Wenn du dazu mehr weißt, wären konkrete Anhaltspunkte für deine Vermutung hilfreich.

    MuS - Wolfman

  7. #17
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    Richtig ist:

    durch die Flüchtlingsproblematik und innenpolitische Probleme in der Türkei ist der Türkeitourismus 2016 bekanntlich in allen Bereichen stark in Mitleidensaft gezogen worden.
    Dies ist kein böses Hexenwerk gewisser hierzulande verächtlich gemachter politischer Führer (ungeachtet dessen, wie man das bewerten mag)
    Wer die türkische (oder sonst eine ausländische) Innenpolitik kommentieren und insbesondere kritisieren möchte, sollte dies nur mit (vorhandenem) Sachverstand und dem nötigen Stil tun.
    Herabsetzene Wortwahl gegenüber einem gewählten Volksvertreter zeigt nur, dass man sich NICHT ausreichend informiert hat, denn sonst könnte man ja sachlich kritisieren, sofern das jemanden was angeht (kehre zuerst vor Deiner eigenen – politischen – Tür, da ist genug zu tun!)

    Herr E. wurde von 52% der Türken gewählt.
    Das muss uns nicht gefallen, auch seine aktuelle politische Vorgehensweise nicht, aber der Stil gegenüber Andersdenkenden ist ja auch hierzulande unterste Schublade geworden.
    Jeder Dahergelaufene meint sich in unflätigstem Ausdruck und herabsetzenden Bezeichnungen über diejenigen auslassen zu dürfen, die ihm in seiner Befindlichkeit gerade nicht passen.

    Die Bewohner der Westtürkei, insbesondere der touristischen Küstenregionen, sind eher liberal und politisch gemässigt und daher ist es für den Touristen kaum feststellbar, welche innenpolitischen Probleme bestehen. Das war übrigens auch schon während 2er Golfkriege und der Terrorhysterie der 90er der Fall.
    Da hat man auch gerne gegen "die Türken" gehetzt...

    Sicher ist keine Beschönigung zulässig, aber wer an der Südwestküste der Türkei segelt, ist tausende Kilometer von den Krisenherden entfernt.
    Das war schon seit 20 Jahren und länger so – und dennoch war die Türkei (fast) immer höchst beliebt (außer bei Klugscheissern)

    Erst durch die Westbewegung der Flüchtlinge in 2015/2016 ist uns doch ERSTMALS (!!) sichtbar und bewusst und damit fühlbar geworden, was da „los“ ist.

    Andererseits: kriegerische Handlungen erleben wir auch überall und ständig, und dennoch fahren die Menschen in Urlaub – sowas wird halt verdrängt, zumindest solange, bis die Leute vor der Tür stehen. Dafür aber dann die lokalen Politiker (bei aller berechtigten Kritik) pauschal zu beschimpfen, ist leider etwas flach und zu kurz gesprungen!

    Bislang hat nur EINE Charterfirma – Star Yachting aus Marmaris – angekündigt, die Flotte per Ende 2016 aufgeben zu wollen, was aber aufgrund des Alters der Flotte und mangels einer Erneuerung eh absehbar, wenn nicht überfällig war. Da SY aber einen sehr guten Service und eine feste Stammkundschaft hatte, ging das noch - nur davon alleine kann man aber auch nicht mehr leben.

    Der auslösende Grund hierfür liegt eher in der Übersättigung des türkischen Charteryachtangebotes, die Umstände haben diese (vernünftg erscheinende) Entscheidung lediglich forciert. (außerdem vermute ich, dass Tina einfach wieder zurück nach Wien oder isn Burgenland wollte, was ich sehr gut verstehe :-)

    Eine weitere Firma – SUN CHARTER – hat die ohnehin viel zu große Flotte in der Türkei auf andere, bereits bestehende bzw auch neue Stützpunkte (Italien) aufgeteilt, was auch absehbar war.

    Die Fa. SK-Yachting ist erst seit einigen Jahren in der Türkei aktiv, ein „Me-too“-Anbieter (was ja nichts Verwerfliches ist), der aber sehr spät in einen damals boomenden Markt eintrat bzw. sich mit einem Teil der Altyachten der OFFSHORE-YACHTING separierte - ein schwieriges Unterfangen in einem neuyachtorientierten Markt - das geht nur, solange mehr Nachfrage besteht, als Angebot...
    Diese Anbieter trifft ein genereller Nachfragerückgang besonders hart: niemand kennt die, Neuakquise wird immer schwieriger, ohne sehr stabile Stammkundschaft wird´s dann eng.
    Die Firma hat ihre Basis etwas außerhalb von Marmaris und schon von daher eine schwierigere Situation. Auch die Flottenstruktur, großteils bestehend aus älteren Yachten, viele von der vormaligen Flotte der OFFSHORE YACHTING konnte in einem Nachfragermarkt noch halbwegs performen, in einer – unstrittig – kritischen Marktsituation stehen allerdings halt die altetablierten Anbieter besser da. Gemeint sind Firmen, die schon 20 Jahre und länger am Markt sind.: PHOENIX, SUN CHARTER, YILDIZ, EGG (Göcek), PORTWAY, AURA OFFSHORE YACHTING - diese Firmen bedienen 40-50% oder mehr an langjährige Stammkunden. Daneben gibt es türkische Firmen, die innertürkisch ihre Kundschaft haben und die nur 20 oder 30% ausländische Kunden brauchen... denen fehlen also gerade mal 5-8% am Gesamtumsatz. Das kompensieren die leicht.
    Die leiden auch, aber das "Grundrauschen versiegt nicht!

    Diese bekommen sogar neue Yachten dazu und bieten den besten technischen und sonstigen Service im ganzen Mittelmeer!

    B]als Neu-Eigner[/B] würde ich momentan den türkischen Markt eher meiden, es ist aus unsicheren politischen, aber auch grundsätzlich aus Marktübersättigungsgründen ohnehin derzeit von jeglichem Charterkaufmodell herkömmlicher Art abzuraten! Noch mehr als früher ist es evident, wer wo welche Flotte anbietet und welche Ziele ein Eigner verfolgt.

    Für den Charterkunden ist dies alles momentan sehr vorteilhaft: die unzweifelhaft wunderschönen Buchten sind nicht mehr so überfüllt, durch die Nachfragedelle werden die großen, alteingesessenen Firmen bessere Preise bieten müssen, bieten aber denselben Service.
    Wer sich von politischen Befindlichkeiten objektiv betrachtend frei macht, kann dort – aus heutiger Sicht auch 2017 - einen wunderbaren Urlaub verleben.

    Eine weitere Ausdifferenzierung würde an dieser Stelle zu weit führen. Täte der Meinungsbildung aber sicher gut
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  8. #18
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    Wer sich innenpolitisch über eine Menge rechtsstaatlicher Grundsätze hinwegsetzt, muß sich die Bezeichnung "Sultan" m.E. gefallen lassen, gewählter Volksvertreter oder nicht. Insoweit vermag ich deine Kritik und insbesondere deine Schlußfolgerungen daraus ("... nicht ausreichend informiert ...") nicht nachzuvollziehen. Und auch nicht deinen Vergleich mit dem hiesigen politischen Stil einer kleinen Minderheit.

    Andererseits: trotz der sichtbaren rechtsstaatlichen Mängel sehe ich keine konkrete Gefahr von Bootsenteignungen von Ausländern in der Türkei. Wer das behauptet, schüttet m.E. das Kind mit dem Bade aus.
    Die Folgen ausbleibender Touristen sind was anderes, das beschreibst du gut.
    Und ob jemand meint, mit einer Reise in die westliche Türkei die Politik des Sultan E. zu unterstützen oder eher seine "Gegner", das steht in den Sternen, und jeder begründet dabei so, wie er sich möglicherweise aus ganz anderen Gründen vorher entschieden hat. Das ist jedenfalls mein Eindruck - den niemand teilen muß.

    MuS - Wolfman

  9. #19
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    Hallo zusammen! Ich bin neu hier im Forum und segle schon seit 30 Jahren in diesem Revier. Als der Putsch war waren wir gerade in der Nähe und dennoch haben wir nichts mitbekommen. Terror gibt's überall und Erdogan kann den Urlaubern eigentlich egal sein solange die Türken selber ihn mögen und wählen. Durch das Wegbleiben bestraft man nur die falschen, die unseren schönen Segelsport mit viel Engagement, ihren Stegrestaurants und Gastfreundschaft versuchen, uns so angenehm wie möglich zu machen. Es gibt einige Regeln wie in jedem Land mit Terror die zu beachten sind. Dann ist das Land und die Leute es immer ein Segelurlaub wert und auch sicher. Für mich hat die Türkei eines der schönsten Segelreviere der Welt.

  10. #20
    Ausgeschiedener Benutzer Gast

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    Zitat Zitat von Yachtango Beitrag anzeigen
    Wer die türkische (oder sonst eine ausländische) Innenpolitik kommentieren und insbesondere kritisieren möchte, sollte dies nur mit (vorhandenem) Sachverstand und dem nötigen Stil tun.
    Welcher Sachverstand wäre denn nötig, um zu kritisieren, dass Sultan E. schon früher die Staatsanwälte absetzen ließ, die es wagten, dem Verdacht auf Korruption seiner Familienangehörigen nachzugehen. Oder ist es nicht richtig, dass er nach dem Putschversuch etliche Richter, Staatsanwälte und Lehrer entlassen hat. Mein Stil wird Bubu natürlich wieder nicht passen, aber sein Stil gefällt den wenigsten hier im Forum, selbst wenn er sich, wie in diesem Beitrag zusammennimmt.

    Zitat Zitat von Yachtango Beitrag anzeigen
    Herr E. wurde von 52% der Türken gewählt.
    Desto schlimmer, Hitler hat in freien Wahlen eine solche Quote nie erreicht.

    Zitat Zitat von Yachtango Beitrag anzeigen
    – und dennoch war die Türkei (fast) immer höchst beliebt (außer bei Klugscheissern)
    Das ist typisch Bubu-Stil: diejenigen, bei denen die Türkei nicht höchst beliebt war, sind Klugscheißer!

    Zitat Zitat von Yachtango Beitrag anzeigen
    Erst durch die Westbewegung der Flüchtlinge in 2015/2016 ist uns doch ERSTMALS (!!) sichtbar und bewusst und damit fühlbar geworden, was da „los“ ist.
    Er sollte nicht von sich auf andere schließen. Über den Kampf um Kobane und das seltsame Verhalten der Türkei damals ist ausführlich berichtet worden.

    t...

    PS:
    1. Bubu ist ein früher von yachtango sebstgewählter Nick.
    2. Dass dieses Thema nicht ohne politische Diskussion geführt werden kann, war dem Themenstarter (segelgunnar) schon klar.
    3. Ich habe kein neues politisches Thema aufgeworfen, sondern nur geantwortet.
    Geändert von Ausgeschiedener Benutzer (20.10.2016 um 12:48 Uhr)

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