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  1. #221
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    Zitat Zitat von ronja-express Beitrag anzeigen
    Ich halte Bente ... eher für einen auf Platz gebürsteten Kleinkreuzer.
    ??????????

  2. #222
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    So ganz folgen kann ich Holger auch nicht.2015 standen sie alle nebeneinander auf der Hanseboot. Bente, Seascapes, Biehl, so ein Mahagonijollenkreuzer im Raketendesign, die anderen hab ich vergessen. Es war Montag. Leere Messe. Ich konnte sie mir alle in Ruhe anschauen, Biehl war mein Favorit. Aber auf Platz gebürstet war da gar nichts. Das wäre dann ne Tonic oder Gib Sea 242 oder 262. Die waren geräumig. Dagegen sind Bente und ko Zeltplatz. Carsten

  3. #223
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    Ich frage mich (aber habe ja auch wenig Ahnung) warum man für solche Segelboote > 60 - 70 T € bezahlen sollte

  4. #224
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    Lohnkosten. Ich hab mal X in Haderslev besichtigt. Da stand an dem leeren Rumpf der kleinen 33 die Zahl 96. was heisst das, fragte ich. Nun 96 Lohnstunden hat der Mitarbeiter Zeit sie auszubauen. So sei sie kalkuliert. Gibt nach dänischem Stundensatz von 120,- pro Stunde brutto allein fast 12000,- für innen bei einem Boot, das wahrhaft spärlich ausgebaut ist, in den 96 ist auch Technik, Motor, Kabel etc. drin. Aber nicht das Deck mit seinen Beschlägen, den Fenstern , Luken, das steht in einer anderen Halle und wird da gefertigt. Die Zahl,dort hab ich nicht mehr präsent. Wenn nun eine Werft sagen wir 1000 Boote pro Jahr baut, lohnt sich Automatisierung. Da kann man dann die Stunden senken, hat aber teure Werkzeugmaschinen. Aber X hatte 2011 als wir da waren nur so rund 300 im Jahr, ich tippe, das war sogar leicht hoch gerundet. Da geht dann noch viel rein per Hand. Ich denke, dadurch erklären sich gewisse Preise.

  5. #225
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    Insofern ist das Konzept der Bente, etwas "Bastelboot" zu sein, schon ganz geschickt gedacht. Günstig einsteigen, dann gibt es viele Dinge, die man selbst nachrüsten kann. Senkt die Kosten, macht auch Spaß. (Ginge bei Ply aber besser als bei GfK.) Ob die Bente dann günstig genug ist, steht auf einem anderen Blatt.

  6. #226
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    Carsten, im Vergleich zu den anderen Kleinkreuzern auf der Spaßkisteninsel sah man bei der Bente schon ein wenig mehr Platz.
    Die alte Tonic war sicherlich ein echtes Raumwunder, aber letztlich weder sportlich noch in der Wurzel ein typischer Kleinkreuzer. Mehr ein geschrumpfter Seekreuzer.

    Was ich mit dem Platz meine:
    http://www.bente24.com/wp/2016/01/14/racing-bente-2/
    http://www.yacht.de/magazin/heft_inf...3/7894211.html

    Deutlich hochbordiger und breiter als die typischen designierten Daysailor. Die haben ja den Kram mit dem kantigen Backdeck nicht gemacht, damit das Boot besser segelt. Das bringt einfach Platz.
    Wohlgemerkt: Mein Vergleich zielte ja auf das Thema Daysailor.
    Also so etwas hier:
    http://www.saffieryacht.de/

    Könnt ihr euch erinnern an die Fotos mit ganz vielen Leuten bei Bente unter Deck?
    Auf der Express hätte es da wahrscheinlich Tote und Verletzte gegeben...

    Das mit dem Ply ist gar keine schlechte Idee. Ein vorgeschnittener Bausatz in stitch-and-glue, der mit Rigg und Kiel geliefert würde, wäre evtl. eine Alternative. Waarship in modern ohne Werft sozusagen.
    Hat aber natürlich wieder ganz eigene Probleme.

    Holger

  7. #227
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    @ ronja, erst mokierst du unsere vergleiche (u.A. saffir) als rettungs-verzettelung und jetzt fängst du selber mit saffir als vergleich an, ts ts ts

    es ging bei den vergleichen eben genau um die unterschiede der konzeptionen in daysailern und seetauglichkeit... also u.A. um ganz normale einschätzungsfragen bezüglich dem bente konzept, ok abgedriftet sind wir schon bis an die eiskante
    grus haribo

  8. #228
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    Okay, dann fasse ich die Äußerungen auf meine Frage nach den Merkmalen, welche Bente als Kleinkreuzer charakterisieren, mal zusammen:

    Bente verfügt über eine Kajüte, in der man auch schlafen kann. Das unterscheidet sie demzufolge von einem Daysailer. Aber abseits derartiger äußerer Merkmale, gibt es ja auch ein paar funktionelle Aspekte unter denen man das Thema angehen kann. Manchmal sind es diese kleinen intelligenten Dinge, clevere Detail-Lösungen, die einem auf den ersten Blick gar nicht so ins Auge fallen – die aber den Hintergedanken der Macher offenbaren. Ein besonders aufschlussreiches Bauteil möchte ich deshalb hervorheben, weil die Bente-Entwickler hierauf großes Augenmerk gelegt und dies als innovativ bezeichnet haben.

    Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist die Nachtfahrt – denn diese birgt wohl den auffälligsten Unterschied zum Daysailer. Dass die Freiwache auf Nachtfahrt unter Deck geschützt liegt, ist sicher ein Plus. Wie geht es aber während dieser Zeit der Wache im Cockpit? Thema Ausguck. Bente verfügt nicht über Fenster, die einen schnellen Ausblick aus der Kajüte erlauben. Das macht einen guten Rumdumblick im Cockpit umso wichtiger. Wenn man im Cockpit sitzt, schaut man nach vorn jedoch durch eine feste Sprayhood, die - soweit sie nicht ohnehin undurchsichtig ist - eigens grau bzw. schwarz abgedunkelt wurde. Mir scheint diese entwickelte Lösung gerade nicht der Funktion (bestmöglicher Durchblick bei allen Licht- und Witterungsverhältnissen) zu folgen. Vielleicht sehe ich das aber auch falsch und bin einfach zu unerfahren, den unmittelbaren Nutzen einer solchen Lösung zu erkennen....

  9. #229
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    Haribo, muss ich dir jetzt wirklich erklären, warum die Saffier in eine Diskussion über Daysailor gehört und die "James Caird" nicht?

    Ich sehe den Daysailor anders angesiedelt.

    Der hat - als Dickschiff konzipiert - schon eine Kajüte, Kojen, darf auch ein Klo und kleine Pantry haben.
    Er hebt sich vom Fahrtenschiff (meinetwegen auch dem zum Fahrtensegeln genutzten Kleinkreuzer) dadurch ab, dass er im Volumen kleiner ist, also eine reduzierte Einrichtung hat und vor allem weniger Stauraum.

    Er ist leichter und etwas mehr auf Leistung getrimmt und kann natürlich auch zum Nachtsegeln genutzt werden.
    Ich glaube, wir sollten den Begriff "Daysailor" nicht so wörtlich (und so deutsch) nehmen.
    Das ist eher in Abgrenzung zum wochenlangen Segeln zu sehen.

    Die Amerikaner verwenden dafür glaube ich gerne den Begriff "Weekender".
    Man kann mal 1-2 Nächte an Bord verbringen.
    Aber eher nicht mit Kind, Kegel und Schlauchboot auf Törn.

    Und so etwas geht eben auch in größer.
    Hier der Daysailor, den mein alter Kumpel Hans gebaut hat:
    http://www.weser-kurier.de/bremen_ar...id,869147.html
    Hier unter "Leu":
    http://www.bootswerft-winkler.de/bootsbau.html

    Wenig Aufbau, viel Cockpit, aber im Ursprung kein Racing-Layout.

    Ich glaube nicht, das diese Bente-Haube - die ich persönlich auch nicht bräuchte - die Eignung zum Nachtsegeln so stark beeinträchtigt. Und wenn, lässt man die eben weg.

    Holger

  10. #230
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    Zitat Zitat von Sailsmanager Beitrag anzeigen
    Wenn man im Cockpit sitzt, schaut man nach vorn jedoch durch eine feste Sprayhood, die - soweit sie nicht ohnehin undurchsichtig ist - eigens grau bzw. schwarz abgedunkelt wurde. Mir scheint diese entwickelte Lösung gerade nicht der Funktion (bestmöglicher Durchblick bei allen Licht- und Witterungsverhältnissen) zu folgen. Vielleicht sehe ich das aber auch falsch und bin einfach zu unerfahren, den unmittelbaren Nutzen einer solchen Lösung zu erkennen....
    Na, das ist mal wieder eine Aussage, ohne das genau zu kennen. Mein Dodger ist komplett durchsichtig und weder grau noch schwarz - habe ich auch noch nicht auf der BENTE gesehen. Ansonsten ist der schon genial - man hat dadurch mehr gefühlten Raum unter Deck, da das Schiebeluk nicht gleich geschlossen werden muss, die Leinen von den Fallen liegen sauber auf dem Dach und man sitzt beim segeln auch geschützt, da die Pinne lang genug ist.

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