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  1. #1
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    Standard Seewasserpumpe: Fabrikat unbekannt – Wer kennt diese Pumpe?

    Hallo Zusammen,

    ich habe eine Frage die sich nicht googlen lässt, jedenfalls nicht wenn man nicht weiß wonach man suchen muss...

    Mit einem gebrauchten Boot/Motor 2GM20 kam die unten abgebildete Seewasserpumpe. Der Impeller ist fällig für den Austausch und die Wellendichtung leckt. Es ist, soweit ich weiß, keine Yanmar Pumpe. Im Web Angebot von Jabsco habe ich sie nicht wiedererkennen können.

    Was ich bis jetzt weiß:
    • Der Innendurchmesser des Impellers ist: 13mm (nicht wie bei Yanmar 12,x glaube ich)
    • Ein Yanmar Impeller (124223-42092) passt knapp nicht. Vom Augenschein ja, aber der Welldurchmesser und die höhe der Nut für die Passfeder in der Welle höher.
    • Die Bestimmung des alten ausgebauten Impelles ist laut Mechaniker ein Jabsco 22799-0001-P (diese Bestimmung muss nicht stimmen)
    • Keine Aufschrift; vermutlich nur ein Fabrikationsdatum, ggf. ist noch ein Zeichen vor der fünf: #5/03/10
    • Photos siehe unten.

    Zugegeben ich bin ratlos. Kennt jemand die Pumpe / das Fabrikat, damit ich die Richtigen Ersatzteile besorgen kann (Impeller, Dichtung, ggf. Welle, Passfeder...)?

    Vielen Dank für Eure Mithilfe,
    Marvin

    Photo-2016-08-01-18-38-08_1061.jpg Photo-2016-08-01-18-37-32_1059.jpg Photo-2016-08-01-18-37-46_1060.jpg Photo-2016-08-01-18-36-32_1058.jpg Photo-2016-08-01-18-36-20_1057.jpg

  2. #2
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    Standard

    Hallo,

    das wird eine "Johnson Pump AB Sweden" sein, F4B-902/903. Da Du ja in Hamburg wohnst, würde ich mit der Pumpe zu

    Friedrich Marx GmbH & Co. KG
    20097 Hamburg (City-Süd)
    Wendenstraße 8-12

    gehen und mich beraten lassen.

    Makara

    http://www.marx-ftp.de/Downloads/Mar...d_01.08.13.pdf

  3. #3
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    Die kenn ich, die hab ich, ist ne Johnson. Schweden. Den Händler kennste ja nun. In Hamburg. Carsten

  4. #4
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    Standard

    Danke für die Rückmeldungen! Ich bin mir nicht 100% sicher.

    Ich habe die technischen Zeichnungen der F4B-902/903 angehängt. Folgende Unterschiede sind mir auf gefallen:
    - das Drehmoment wird über eine Schraube an den Impeller abgegeben, in meiner der Pumpe hier geschieht dies über eine Passfeder (http://www.pumpvendor.com/media/yanm...8377-42500.pdf)
    - der Deckel trägt keine Inschrift.
    - keiner der Impeller von Johnson passt auf die Pumpe (siehe Identifikation Charts); der alte Impeller ist 6 flüglig; 22,6mm Breit und hat einen Durchmesser von 52mm
    http://www.bukh-bremen.de/files/346/...on%20Guide.pdf
    https://dl.dropboxusercontent.com/u/...son%20Pump.pdf

    Und danke für den Hinweis auf Marx. Dort habe ich den Yanmar Imperller gekauft, der dann leider nicht gepasst hat. Das ist ihnen aber nicht anzukreiden, obwohl ich den alten Impeller dabei hatte. Der Unterschied waren nur 1-2 Zehntel Millimeter...
    Ich glaube in der City-Süd sitzt (jetzt) nur noch die Verwaltung, aber ich war noch nie dort.

    Fällt Euch eventuell noch eine weitere Möglichkeit ein, um was für eine Pumpe es sich handeln könnte?

  5. #5
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    Standard

    So ein Ding kostet doch nicht die Welt. Bevor ich mich stundenlang damit rumärgere, würde ich einfach eine neue kaufen zumal ja auch noch Ersatzteile fällig sind.

    Gerrit
    Der, der mit der Ostseewelle tanzt

  6. #6
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    Ich habe mal geschaut und eine No-Name Pumpe (ohne Nennung des Herstellers) kostet ca. 300€ und einen Johnson Pump für den Yanmar 2GM20 ca. 340€.

    Für mich sind die Beträge nicht klein. Bei der No–Name Pumpe habe ich dann das gleiche Problem bei der Wiederbeschaffung von Ersatzteilen.

    Ich hoffe darauf für meine aktuelle Pumpe noch Ersatzteile zu bekommen.

  7. #7
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    Auch wenn 300 € keine Kleinigkeit sind, wirst Du wahrscheinlich um einen Gesamtaustausch der nicht herumkommen.
    Wenn die Wellendichtung leckt ist die Welle verschlissen. Hatte das selbe Problem bei meiner Johnson-Pumpe nach ca. 1000 Motorbetriebsstunden. Das sandige Wasser der Elbe beschleunigt wohl den Verschleißvorgang. Die Pumpen sind leider so aufgebaut, dass Dichtung oder Welle nicht zerstörungsfrei ausgebaut werden können, trotz gut bestückter Werkstatt.

    P.S. Auch die Gehäuse verschleißen innen, ist nicht so deutlich sichtbar, aber die Pumpleistung nimmt ab.

    Gerd

  8. #8
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    Standard

    Zitat Zitat von Gerd.Hensgen Beitrag anzeigen
    ........ Die Pumpen sind leider so aufgebaut, dass Dichtung oder Welle nicht zerstörungsfrei ausgebaut werden können, trotz gut bestückter Werkstatt.

    P.S. Auch die Gehäuse verschleißen innen, ist nicht so deutlich sichtbar, aber die Pumpleistung nimmt ab.

    Gerd
    Dass mit dem Verschleiß ist schon richtig, aber 2-4 Revisionen sind schon möglich.
    Die Radialdichtungen laufen in die Welle ein, dann hat die Welle nicht mehr das richtige Maß und die Radialdichtung passt nicht mehr richtig. Abhilfe durch leichtes Verschieben, 0,5mm-Bereich oder die Verwendung einer axial dünneren Radialdichtung (Simmerring). Üblicherweise ist das axiale Maß 7mm, es gibt auch welche mit 5mm Dicke. Achte auf Seewasserbeständigkeit (Nitril und Nirofeder)
    Selbstverständlich sind die Pumpen zu zerlegen, lass das einen Blaumann machen, der kann das. Zu prüfen ist auch ob die Lager noch i.O. sind. Das kann der Blaumann auch beurteilen.

    Zum Impeller: Die Fa. Vetus (SVB auch?) hat eine Seite mit maßstäblichen Abbildungen der üblichen Impeller, ein Vergleich durch Auflegen ist möglich.

    Gruß Franz

  9. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Dass mit dem Verschleiß ist schon richtig, aber 2-4 Revisionen sind schon möglich.
    Die Radialdichtungen laufen in die Welle ein, dann hat die Welle nicht mehr das richtige Maß und die Radialdichtung passt nicht mehr richtig. Abhilfe durch leichtes Verschieben, 0,5mm-Bereich oder die Verwendung einer axial dünneren Radialdichtung (Simmerring). Üblicherweise ist das axiale Maß 7mm, es gibt auch welche mit 5mm Dicke. Achte auf Seewasserbeständigkeit (Nitril und Nirofeder)
    Selbstverständlich sind die Pumpen zu zerlegen, lass das einen Blaumann machen, der kann das. Zu prüfen ist auch ob die Lager noch i.O. sind. Das kann der Blaumann auch beurteilen.

    Gruß Franz
    Das ist auch für einen "Blaumann" nicht trivial. Das Rausdrücken der Welle haben die Lager nicht unbeschadet überstanden. Waren ziemlich festgegammelt.
    Also braucht man zwei, manchmal auch drei neue Lager, einen neuen Dichtring und evtl. einen Distanzring, damit der neue Dichtring definiert an einer jungfräulichen Stelle anliegt. Denn viel Platz zum axialen Versetzen ist da nicht. Und alles keine Teile, die der Blaumann als übliches Verbrauchsmaterial im Handlager hat. In Summe, wenn es der Blaumann nicht für eine Spende in die Kaffeekasse macht, wird es vermutlich nicht viel billiger.

    Gruß
    Gerd

  10. #10
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    Standard

    Jetzt hast Du schon 35 Euro für einen nicht passenden Impeller ausgegeben
    noch einmal 35 Euro für einen passenden
    Ersatzteile schätze ich mal 100 Euro.
    Und wenn das ganze nicht funktioniert sind 170 Euro futsch.Vom Sicherheitsaspekt mal ganz abgesehen.

    Gruß
    Gerrit
    Zitat Zitat von MarvinHH Beitrag anzeigen
    Ich habe mal geschaut und eine No-Name Pumpe (ohne Nennung des Herstellers) kostet ca. 300€ und einen Johnson Pump für den Yanmar 2GM20 ca. 340€.

    Für mich sind die Beträge nicht klein. Bei der No–Name Pumpe habe ich dann das gleiche Problem bei der Wiederbeschaffung von Ersatzteilen.

    Ich hoffe darauf für meine aktuelle Pumpe noch Ersatzteile zu bekommen.
    Der, der mit der Ostseewelle tanzt

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