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  1. #11
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    DANKE Notos,

    auch das ist sehr hilfreich und ich denke, dass die Einhaltung der Regeln sicher wichtig ist.

    nach den ausführlichen Antworten insgesamt auf meine Frage ergibt sich ein sehr positives Bild. Polen für uns 2017!

    Gruß
    bubbles

  2. #12
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    Zitat Zitat von bubbles Beitrag anzeigen
    Wer war dieses Jahr in Polen?

    ...

    Wie ist im Sommer die Situation in den Häfen (freie Liegeplätze?) Wie die Kosten?
    OK, OK, wir haben auch ein paar sehr freundliche und sympatische Polen kennengelernt, aber:

    • Wir waren in diesem Jahr dort; zum ersten und letzten Mal, jedenfalls während des Sommers.
    • Wir waren in Hel, Puck, Wladyslawowo, Leba, Ustka, Kolobrzeg, Dziwnow und Szczecin.
    • Es hat uns erstaunt und leider auch sehr oft - zumeist nachts - gestört, dass sich die meisten Polen, die wir getroffen haben, in einer derartigen Lautstärke unterhalten, als seien sie alle gehörgeschädigt. Verbunden mit einer überdurchschnittlich stark ausgeprägten Distanzlosigkeit kann das schnell sehr anstrengend werden.
    • In jedem polnischen Ostseehafen gab es Party rund um die Uhr, Disco-Gedröhne bis zum Sonnenaufgang, Pseudo-Piratenschiffe, die mit immer der selben und viel zu lauten Musik - Animateur inbegriffen - zehnmal pro Tag aus- und (leider) wieder einlaufen.
    • Selbst ein lediglich zehn Meter langes Boot wird sofort zur Touristenattraktion und völlig selbstverständlich glaubt jeder, sich daran festhalten zu müssen, während er sich mit seiner gesamten Familie - zumeist noch laut gröhlend - davor fotografieren lässt.
    • Steganlagen, die ausschließlich Liegeplatz-Nutzern vorbehalten sind, gibt es so gut, wie nicht: Im Gegenteil: Yachthäfen bzw. Stege für Sportboote gehören zu den Haupt-Attraktionen eines jeden Ortes.
    • Mehr als einmal sahen wir uns genötigt, angetrunkenen Zeitgenossen klar zu machen, dass wir tatsächlich keine Rundfahrten durchführen möchten.
    • Liegeplätze sind oft sehr rar. Ansonsten ist es billig, wirklich billig, in jeder Hinsicht...


    Ach ja, eine Sache habe ich noch vergessen zu erwähnen:

    In den meisten Yachthäfen haben wir Sanitäreinrichtungen vorgefunden, die allesamt von Leuten geplant worden zu sein scheinen, die nie selbst eine Dusche benutzt haben. Und selbstverständlich glauben die meisten Polen, diese Einrichtungen seien für die Allgemeinheit geschaffen. Jedenfalls wird niemand davon abgehalten, sie zu benutzen und entsprechend ist der hygienische Zustand...
    Geändert von Kristina (07.11.2016 um 21:09 Uhr)
    Globale Erwärmung: Immer mehr Platz zum Segeln aber immer weniger zum Festmachen.

  3. #13
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    Kristina,

    erwartest Du, von der normalen Bevölkerung isoliert zu sein? Ist es nur der Segler, der die Stadt als Attraktion wahrnehmen darf - die Stadt den Segler indes nicht? Ist es unangebracht betrunken zu sein? Darf die bootlose Unterschicht eines Gastgeberlandes noch nicht einmal öffentliche Sanitäranlagen benutzen?

    Wenn Dein kulturelles Verständnis so eng umzäunt ist, solltest Du vielleicht nicht unbeding mit dem Boot Deine Heimat verlassen. Oder lockermachen.

    Gruß R.

  4. #14
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    Waren dieses Jahr länger in Polen als je zuvor.
    Überall wurde wir freundlich und mit großer Gastfreundschaft aufgenommen auch in Swinemünde war in der Hauptsaison ein Lokal zu finden.
    Besonders viel uns die Freundlichkeit gegenüber Kleinkindern.


    Wer den Vogel abschoss war natürlich ein Deutscher.

    Wir lagen in Stettin in der Marco Marina.
    Wir lagen direkt neben der Tankstelle und ich sah wie ein Deutscher mit einer Hiddensee an der Tankstelle anlegte.
    Der Hafen war relativ leer und wie die Tage zuvor war Nachmittags nicht viel los.
    Der Tankwart war nicht da, aber per Telefon erreichbar.
    Das Telefonat war der brüller.
    Der Deutsche forderte eine Betankung und zwar sofort in einem Ton und dem Nachdruck er würde sich beschweren.
    Dann fragte der Tankwart wie viel er benötige?
    Er wollte die Unmenge von 15l.
    Ich mischte mich ein und sagte ich würde dann auch noch gerne tanken und somit kamen noch 100l hinzu.

    Da muss man sich nicht wundern, das wir Deutschen so beliebt sind, wenn wir durch solche Menschen vertreten werden.
    Wer kann, kann auch mit einer Oceanis segeln! ;)

  5. #15
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    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    ........ solltest Du vielleicht nicht unbeding mit dem Boot Deine Heimat verlassen........
    Bloß nicht in der Heimat bleiben!
    Nirgendwo sind wir unfreundlicher behandelt worden. (waren allerdings Ausnahmen)

    Gruß Franz

  6. #16
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    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    erwartest Du, von der normalen Bevölkerung isoliert zu sein?
    Nein, aber ich erwarte ein Mindestmaß an Privatsphäre behalten zu dürfen.

    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    Ist es nur der Segler, der die Stadt als Attraktion wahrnehmen darf - die Stadt den Segler indes nicht?
    Alles zu seiner Zeit und alles in Maßen. Was wir erlebten, war jedoch absolut hemmungslos.

    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    Ist es unangebracht betrunken zu sein?
    Es ist unangebracht, in betrunkenem Zustand fremde Menschen massiv zu bedrängen, an Bord gelassen zu werden.

    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    Darf die bootlose Unterschicht eines Gastgeberlandes noch nicht einmal öffentliche Sanitäranlagen benutzen?
    Es waren keine öffentlichen Sanitäranlagen; sie gehörten offensichtlich zum Sportboothafen und wir haben u.a. für die Nutzung derselben Hafengeld bezahlt. Ich hätte ja auch nichts dagegen gehabt, wenn die Reinigung der Anlagen im selben Umfang durchgeführt worden wäre, wie die Nutzung geduldet wurde, aber dafür war dann leider doch niemand verantwortlich. Wenn Sanitäranlagen, die für die Nutzung von ca. 50 Personen pro Tag konzipiert wurden, von schätzungsweise 1000 Personen pro Tag genutzt werden, so hinterlässt das schon gewisse Spuren.

    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    Wenn Dein kulturelles Verständnis so eng umzäunt ist, solltest Du vielleicht nicht unbeding mit dem Boot Deine Heimat verlassen. Oder lockermachen.
    Oder einfach nicht mehr hinfahren...

    Im Übrigen ist mein "kulturelles Verständnis" durch den Aufenthalt in nahezu allen europäischen Ländern alles andere, als umzäunt.
    Globale Erwärmung: Immer mehr Platz zum Segeln aber immer weniger zum Festmachen.

  7. #17
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    Hallo Kristina,
    na dann meide mal Polen, Estland, Lettland, Finnland, Schweden und Teile Dänemarks. Sobald die Sonne hoch steht, wird dort die Nacht zum Tag gemacht. Einige mit Rambazamba, andere sitzen ruhig am Strand mit einer guten Flasche Wein. Als Schiff in den Häfen wirst du gerne von Einheimischen bestaunt, die mit Mann und Maus am Hafen flanieren. Ich kann das gut haben, kann mich aber auch- wenn es zuviel ist- einfach in die nächste Bucht verkrümeln. Deshalb segel ich dort.

    Gruß
    gerrit
    Der, der mit der Ostseewelle tanzt

  8. #18
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    Zitat Zitat von rana4sale Beitrag anzeigen
    na dann meide mal Polen, Estland, Lettland, Finnland, Schweden und Teile Dänemarks.
    Die Erfahrungen, die ich im vergangenen Sommer in Polen gemacht habe, habe ich weder in Estland noch in Lettland, Finnland, Schweden oder Dänemark gemacht.

    Zitat Zitat von rana4sale Beitrag anzeigen
    Sobald die Sonne hoch steht, wird dort die Nacht zum Tag gemacht.
    Ach!? Und ich dachte immer, wenn "die Sonne hoch steht" sei bereits Tag.

    Zitat Zitat von rana4sale Beitrag anzeigen
    ... kann mich aber auch- wenn es zuviel ist- einfach in die nächste Bucht verkrümeln. Deshalb segel ich dort.
    Interessant, wir ankern nämlich auch furchtbar gern. In welche Bucht genau zwischen Hel und Swinoujscie hast Du Dich denn verkrümelt?
    Globale Erwärmung: Immer mehr Platz zum Segeln aber immer weniger zum Festmachen.

  9. #19
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    Ups, da ist jemand aber in Fahrt.......

    P.S Wenn die Sonne hoch steht ist Sommer.Einfach nur Sommer und mit Glück ist es auch warm. Das beruhigt die Gemüter. Ich gehe davon aus-SIE hatten nicht so tolles Wetter
    Der, der mit der Ostseewelle tanzt

  10. #20
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    Deine Darstellung von Dänemark kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich verbringe von Juni bis September mehrere Wochen segelnd in diversen dänischen Gewässern und Häfen. Selbst wenn in den Häfen Festivitäten statt finden, geht es immer gesittet und rel. ruhig zu. Da scheinst Du an Hand Deiner Ausführungen anscheinend gezielt spezielle Häfen anzusteuern. Für Schweden mag Deine Schilderung zutreffen, das kann ich nicht beurteilen, da ich bisher nur sehr wenige angelaufen habe.

    Gruß
    Hucky2

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