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  1. #1
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    Standard 3 Monate Ostsee - welches Boot ist das Richtige?

    Hallo Segler,

    ich beabsichtige im nächsten Jahr mit meiner Frau und meinem Sohn(5) für 3 Monate die Ostsee zu erkunden. Wir möchten gerne über Stockholm Richtung Finnland und auf dem Rückweg über den Götakanal wieder nach Deutschland.
    Wir suchen ein familientaugliches Boot das gut einhand zu segeln und im Hafen gut zu manövrieren ist.

    Welches Rigg ist mit kleiner Crew oder sogar einhand am sinnvollsten?

    Was haltet ihr von einer Sweden 340, Sweden 36 oder Comfortina 38?

  2. #2
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    Standard

    Moin,
    Du willst 3 Monate los und hast bisher noch kein Boot?
    Wie wäre es mit Charter?

  3. #3
    Ausgeschiedener Benutzer Gast

    Standard

    Für das Revier? Nicht zu viel Tiefgang - 1,90 m ist das äußerste, besser 1,75 und weniger.

    Göta-Kanal einhand? Vergiss es. Selbst beidhändig mit kleinem Kind wird das ein Super-Stress. Heißt nicht umsonst "Channel of Divorce".

  4. #4
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    Zitat Zitat von Jim Hawkins Beitrag anzeigen

    Welches Rigg ist mit kleiner Crew oder sogar einhand am sinnvollsten?

    Was haltet ihr von einer Sweden 340, Sweden 36 oder Comfortina 38?
    Rigg: Hochrigg, mit Rollgenua, besser noch Kutter, 7/8-Rigg etwas problematisch wg. frühzeitigem Reffen des Großsegels.

    Die genannten Boote sind alle sehr gut, aber auch nicht gerade klein. Als Ehepaar (mit 5-jährigem Kind) nur zu beherrschen, wenn man sehr viel Erfahrung hat und ein eingespieltes Team ist.
    Außerdem sind die nicht gerade billig: zwischen 60 und 80 kEUR gebraucht, und das für nur 3 Monate?

    Ich würde Chartern, Z. B. hier:http://www.chartership.eu/yachtchart...b-33-fuss.html

  5. #5
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    3 Monate Ostsee ist im Prinzip mit jedem Schiff zu machen. Wenn du es danach nicht behalten willst, würde ich auch chartern.

    Götakanal ist nicht so schlimm zu zweit wie hier schon geschrieben.

    Siehe auch meinen Törnbericht (und auch andere) über den Götakanal 2013

    auf
    www.namastetwo.npage.at

    Viel Spaß beim Planen

    Goeni
    Meines Schifferls Homepage: www.namastetwo.npage.at

  6. #6
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    3 Monate Ostsee? Völlig egal welches Boot. Bin in den besagten Gebieten mit Booten zwischen einem und drei Rümpfen zwischen 6 und 25 Metern einhand gefahren. Du wirst Dich auf Deine eigenen Vorlieben verlassen müssen.
    Die genannten Boote sind absolut tauglich. Habe letzten Herbst zwei Sweden aus Stockholm nach Deutschland überführt. Nette klassische Boote. Nicht besonders schnell, aber einfach zu handhaben. Mögen nicht viel Wind, können ihn aber ab. Gerade mit fünfjährigem Kind habe ich die Erfahrung gemacht, daß es wichtig ist, das Boot als Spielplatz zu erschließen. Mein Kleiner ist fünf und hat während des Segelurlaubs sehr viel Zeit im Beiboot verbracht. Gegebenenfalls ist eine Badeplattform vorteilhaft. Das würde aus meiner Sicht gegen die Swedens sprechen, ist aber nur eine Eigenschaft von vielen.
    Was die ganze Segelei angeht, miß dem keine allzu große Bedeutung bei. Wenn Du Erfahrung und Vorlieben hast, verlaß Dich auf diese. Für jeden Rat, der einem gegeben wird, wäre es ein leichtes, das Gegenteil als vorteilhaft herauszustellen.
    Wenngleich ich meinen Vorrednern fast gar nicht zustimme, weil ich Tiefgang, Rigg und überhaupt das Boot absolut nicht für objektiv zu bewerten halte, stimme ich in einem Punkt zu: charter doch ein Boot. Oder willst Du es danach zwecks weiterer Familienreisen behalten?

  7. #7
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    Moin,
    ich würde eine Maxi 77 empfehlen, die segelt super, ist einhandtauglich, kostet nicht die Welt, ist aber trotzdem ein Qualitätsschiff für die Ostsee gebaut, ist auch beim Anlegen alleine einfach zu händeln und passt wegen ihrer Größe auch dann noch in die Schleusen, wenn die 38 Füßer leider draußen bleiben müssen.

    LG Jürgen

    P.S. Göterkanal geht einhand, ich hab´s ausprobiert

  8. #8
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    Standard

    Bootsgröße/Typ hat auch mit Einhand nix zu tun. Man (Frau) kann nahezu jedes Boot alleine segeln (Schleusen/Hafenmanöver mal aussen vor), wenn es dafür ausgelegt ist, d.h. Rollgenua und Groß, das vom Cockpit aus komplett bedient werden kann inkl. Reff. Wenn mal länger unterwegs, sollte ein guter Autopilot nicht fehlen, denn dann kann man sich um die eigentliche Schiffsführung kümmern. Wenn Solo, dann ist AP imho ein "must-have".
    42!

  9. #9
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    Standard

    Wieder hat sich einer angemeldet zu Thema: Ich hab keine Ahnung, möchte ein Boot kaufen, weiß nicht welches und bin dann 3 Monate unterwegs mit Frau und Kind. Andere schreiben sich die Finger wund, mal sehen ob und wann er auf die Kommentare antwortet.
    Jim Hawkins ist der Erzähler der Geschichte und damit die eigentliche Hauptperson.- siehe Wikipedia--- die Schatzinsel.

    Ist unser Jim ein Märchenerzähler????

    Fragt
    gerrit
    Der, der mit der Ostseewelle tanzt

  10. #10
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    Standard

    Ich geh´mal davon aus, Jim,
    dass Du ein erfahrener Segler bist. Wie kämest Du sonst auf die Idee, so mal gerade zum angewöhnen mit Frau und Kind drei Monate mit dem Boot auf "große Fahrt" zu gehen?
    Gehst Du alleine als Anfänger auf einen Törn dieser Art gibt es Aufregung, aber keinen Stress. Dann löffelst Du die Suppe die Du Dir einbrockst selbst aus und gut is´. Bist Du die halbe Zeit damit beschäftigt Frau und Kind zu beruhigen, gibt's doch Stress. Da ist es gut, dass Du ein erfahrener Segler bist und Deine Frau weiß worauf sie sich einlässt.
    Das es geht sieht man hier:
    http://www.delius-klasing.de/buecher...mmen.3962.html

    In diesem Fall wundert es mich nur, dass Du diese Frage stellst.

    ...und was das Boot betrifft? Völlig wurscht, Die Ostsee braucht nix spezielles.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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